Taukappe 3D-Druck?

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Ehemaliges Mitglied 8776

Hallo,

ein Bekannter hat angeboten eine Taukappe für meinen Revue 114/1000 zu drucken. Was ist zu beachten? Gibt es da besondere Anforderungen an das Material? Wie stark sollte die Wandung sein (will innen Velour reinkleben)?

Für Tip's vielen Dank!

CS
Jörg
 
Ich habe mir bisher nur mal anfänglich eine Taukappe für einen 50mm Sucher gedruckt. Die Kappe ist aber ziemlich schwer geworden.


Nur ein paar Gedanken...

Ich drucke meine Teile immer mit 3 Wandlinien (Wall Line Count). Zwischen den Wänden kommt eine Füllung in mehreren möglichen Mustern.
Du kannst den Füllgrad ("Infill") in % bestimmen. Der hat dann auch maßgeblichen Einfluss auf die Druckdauer und das Gewicht. Ich würde das mit maximal 15% Infill drucken. Soweit in der Theorie...

Ich hab mal eben einen Taukappe rein als Tubus entworfen mit 114mm Innendurchmesser und 2mm Wandstärke, Aufgrund der geringen Wandstärke spielt der Wert des Eingabe des Infill keine Rolle. Der Slicer macht immer 4 nebeneinander liegende Lagen. Bei 70mm/s Speed sind das dann bei meinen sonstigen Parametern ca. 4h Druckzeit bei 60mm Höhe.

Bei 3mm Wandstärke sind es 6,5h Druckdauer. 3mm Wandstärke ist schon ziemlich heftig und vermutlich sehr schwer...

Bei 4mm sind es 7h35min (15% infill) und der Füllgrad hat einen Einfluss auf die Druckerdauer. Bei 45% sind 9h Dauer.

Einfachstes Material ist PLA, welches aber nur bedingt wärmeresistent ist. Wenn Du es im Auto transportieren willst, ist PETG besser geeignet.
Wenn Dein Bekannter einen eingehausten Drucker hat, dann noch besser ABS oder ASA.

Beim Design der Taukappe muß auch eine Befestigungsmöglichkeit berücksichtigt werden. Einfach versuchen, mit dem richtigen Innendurchmesser zu drucken und dann aufzuschieben kann klappen, aber vermutlich ist es zu eng oder zu weit, weil der Druck nicht 100% präzise ist.

Ich würde erst mal ein Probestück drucken mit vielleicht 2cm Höhe und mal anpassen und wiegen. dann kann man immer noch entscheiden, ob das was wird...

Grüße
Hartmut
 

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:> END
> Result:

Gesamtansicht 2mm mit eingetr. Maßen.jpg

- Durchmesser innen: 156 mm
- Gesamtlänge: 230 mm (davon liegen 30mm über dem vord. Tubusring)
- Ein Ansatz 5 x 5 mm innen, 30mm hint. d. vord. Kante
- 3 Bohrungen M6, 120° versetzt, 15mm v. d. vord. Kante

Ansatz an vord. Tubusring.jpg

Gegen den Ansatz schiebe ich die Blende und sichere sie v. außen mit den 3 Schrauben (PVC)

Breite d. vord. Tubusrings.jpg

30mm breit (allerdings Kunststoff) ist der vord. Tubusring. In der Mittel sollen die Schrauben sitzen (klemmen)

Bei einer Dicke d. Materials v. 2mm, das sollte langen. Wird im Notfall v. außen noch mit DCFix in Karbon-Optik beklebt, das gibt Steifigkeit :ROFLMAO:
Innen Velours.

---

CS
Jörg
 
Leg los...! ...and show us! :ROFLMAO:
 
Keine Sorge,

schon an meine Frau übergeben, die hat den Kontakt.

Wann kommt Deine angepaßte Zeichnung? :giggle:
 
mal rumgespielt und meine rudimentären FUSION360 Kenntnisse aufgefrischt. :eek:

Druckzeit 23h 31min :ROFLMAO:
Gewicht ca. 290gr

Ob ich alles richtig gemacht habe, weiß ich nicht... DIe angehänge Datei muß in "f3d" abgeändert werden (pdf entfernen), falls sie in FSUION360 bearbeitet werden soll.
Um die dünnen M6 Gewindegänge sollte man aussen noch Verdickungen an-designen. Wie das geht, weiß ich momentan auch nicht so richtig...
 

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arigato domo!

Bölkstoff?
Sorte?

Hab die Sachen runtergeladen und auf's Handy meiner Frau gebeamt - sie sieht den Kollegen in den kommenden Tagen, mal sehen was dabei rauskommt *hibbel*

CS
Jörg
 
Keine Ursache..., war nach längerer Zeit mal wieder eine gute Übung. Bin ja kein Konstrukteur und wenn sich jemand damit auskennt, wird er sich bei ein paar Passagen biegen vor Lachen. Wenn ein anderes Format gewünscht ist, dann kann ich das konvertieren.
 
Moin,

dann erstmal herzlichen Dank für den Support, ich weiß nicht wann der Bekannte das ausführt, der kennt sich damit aus und wird das hinkriegen, da bin ich sicher. Ich zeige das Ergebnis jedenfalls wenn es vorliegt.

Ich freue mich, die ersten Versuche mit ner Pappröhre waren jedenfalls vielversprechend. Wenn die Reflexe von der dämlichen Straßenlampe weg sind macht Mond echt Spaß, da will ich auch auf jeden Fall mal mit der "M" filmen. Die Front-Glasplatte fängt natürlich alles an Seitenlicht ein was sie kriegen kann...

CS
Jörg

Testaufbau:
IMG_20220907_182810_235.jpg

Soll ja alles möglichst original bleiben, also nix Löcher bohren oder umbauen. Den Originalmotor hab ich eingelagert "for display" - der eiert derart, dass das draußen nix bringt. "Gebrauchsmotorisierung" wird projektiert. Auch da kommt man glaube ich bei Astro-Gadgets weiter. Mal sehen was das Budget im Lauf des Jahres noch hergibt. Stativ hat neue Schrauben bekommen, das hat die Wackelei weitestgehend beseitigt.
 
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