Techno Stabi Fujinon oder Canon??

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binofan

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Hallo,

ich überlege mir ein Stabifernglas zuzulegen. Wenn man den Preis mal außen vor lässt, welches ist besser Fujinon oder Canon. Ich liebäugle mit dem 14x40 von Fujinon. Bei den Canon Geräten habe ich festgestellt, dass diese aus der Bewegung heraus etwas zu schwankenden Bildern führen und länger für die Stabilisierung brauchen.

Ist es ratsam solch ein Gerät gebraucht zu kaufen?


Vielen Dank

Gruß

Robert
 
denk mal über das NIKON 14 x 40 Nach, eine gemeinschaftsproduktion mit Fuji ( Gehäuse), jedoch 2 Stailisierungsknöpfe ( Land und See Modus ) gleicher preis wie Fuji :-)

 
Hallo Robert,

ich glaube, Du verwechselst Canon und Fuji. Das Fuji schwankt stärker bei Bewegungen und braucht länger, um das Bild zum Stillstand zu bringen. Dafür kann es stärkere Bewegungen kompensieren als Canon und ist druckwasserdicht (Dachkantprismenkonstruktion. Das alte 15x45 Canon IS - von manchen Testern u.a. Herrn Adler von Sky & Telescope optisch über das Nachfolgemodell 15x50 gestellt - hatte übrigens auch noch Dachkantprismen.). Canon oder Fuji: die Frage wurde hier schon vor längerem diskutiert, bitte noch einmal etwas suchen. Optisch würde ich beide Geräte, ebenso wie das von Markus erwähnte Nikon, als gut bis sehr gut einstufen. Das Nikon 14x40 Stabileyes mit seinen beiden Benutzungsmodi ("Land" zum Ausgleich des feinen Handzitterns und "Sea" zum Ausgleich stärkerer Schwankungen) ist tatsächlich ein interessanter Kompromiss zwischen beiden Geräten. Leider hat es nur einen relativ geringen Pupillenabstand (13 mm). Brillenträger müssen prüfen, ob sie damit zurechtkommen. Das gilt aber für das Fujinon genauso. Canon ist da mit 15 mm großzügiger. Von Nikon gibt es jetzt sogar ein 16x32 StabilEyes. Das hat aber, genau wie das 12x32, nur einen Stabilisierungsmodus. Die Farbe der Vergütungen unterscheidet sich deutlich. Canons Glasoberflächen schimmern bläulich-violett, Fujinons und Nikons grün. Zum Thema Gebrauchtkauf: Bildstabilisierte Ferngläser sind grundsätzlich empfindlicher gegenüber Stürzen und Schlägen als konventionelle. Ich kenne Segler, die nach einer solchen Erfahrung (Dejustage und defekte Elektronik nach Sturz auf dem Boot) wieder zum klassischen 7x50 zurückkehrten. Auf einem Segelboot herrschen natürlich ganz andere Bedingungen als an Land. Es ist aber deshalb auf jeden Fall ratsam, beim Gebrauchtkauf ein Rückgaberecht zu vereinbaren.

Steve
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

Die Farbe der Vergütungen unterscheidet sich deutlich. Canons Glasoberflächen schimmern bläulich-violett, Fujinons und Nikons grün.

Das stimmt so nicht.
Bei meinem Canon 10x30 IS sind die Objektivlinsen auch grün vergütet. Es zeigen sich nur sehr geringe Reflexe auf ihnen. Die Okularlinsen sind blau-rot (oder violett) vergütet und zeigen deutlich mehr Reflexe. Das stört natürlich vor allem, wenn sich eine Lichtquelle hinter einem befindet.
Zum Vergleich direkt kann ich nichts sagen, da ich nur das Canon kenne. Mit diesem bin ich aber äußerst zufrieden. Die optische Qualität ist sehr gut, auch ohne Stabi. Fast (knack)randscharf, keine erkennbare Verzeichnung, super Streulichtunterdrückung. Die Stabilisierung arbeitet ausgezeichnet. Wie gesagt, die Vergütung der Okulare ist schlecht.
 
Da Robert das 14x40 Fujinon erwähnt, gehe ich davon aus, dass er einen Vergleich zu den großen und hoch vergrößernden Canons mit 50 mm Objektiven meint. Da stimmt´s.

 
Hallo!

Ich besaß das Canon 10x30iS und das 15x50iS und habe auch durch ein Fujinon 14x40 durchgeschaut. Fazit: Beim Fujinon wurde ich sofort seekrank...zur Optik kann ich nichts sagen. Bei den Canons wird man nicht seekrank, jedoch hat man immer noch das Problem, dass man ein relativ schweres optisches Gerät "stemmem" muss, um damit Astronomie zu betreiben. Auf Dauer etwas ermüdend. Optisch sind die Canons sehr gut, jedoch berichten viele Tester davon, dass die bildstabilisierten Sterne nicht 100%ig nadelpunktfein abgebildet werden. Dies gilt nach meiner Erinnerung umso mehr, je heller der beobachtete Stern ist.

Gruss
Peter
 
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