Teleobjektiv f. Canon 400D

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Hallo Victoria,

das Objektiv ist vor allem bei Sonnenfinsternis-Expeditionen bewährt und beliebt. Es hat eine sehr gute Bildqualität, von der ich mich selbst (mit Telekonverter) wiederholt an verschiedenen Exemplaren überzeugen konnte.

Die Qualität der Beispielbilder ist realistisch.

Mir kommt die Website für eine Händlerpräsentation jedoch sehr marktschreierisch und verspielt vor. Das hat jedoch nichts zu sagen, sondern ist eher ein subjektiver Eindruck.

Die Optik ist ein echtes Schnäppchen.

CS und VG Christian
 
Hallo Victoria,

ich hätte genau dieses Tele abzugeben, bei Interesse kannst Du mir ja eine PN oder Mail zukommen lassen.
Die Abbildung war zumindest mit meiner analogen Kamera recht gut, danach habe ich die Optik nicht weiter benutzt, weil ich mir an meiner Canon ohne Schnittbildentfernungsmesser bei der Tageslichtfotografie nen Wolf fokussiert habe. Bei der Astroftografie sollte das aber eigentlich nicht das grosse Problem sein, denn die Objekte laufen ja zum Glück nicht weg.

MfG

Rainmaker
 
Hi Victoria,

das Objektiv hat Blende 8. Das heisst, Du mußt mit langen Belichtungszeiten rechnen, und zwar mit 2-mal längeren Zeiten als z.B. mit einem Rubinar 500/5.6.

Zur Astrofotografie würde ich mir überlegen, ob das lohnt. Ich hab auch so eins, und meins ist ziemlich mies. Qualitätsschwankungen muss man wohl auch kalkulieren.

CS

Klaus
 
Hallo Klaus,

die längere Belichtungszeit gegenüber dem Rubinar relativiert sich doch recht stark wenn man den Fangspiegel und die Refletionsfähigkeit der Spiegel einbezieht. Dann kommt man auch recht schnell auf eine fotografische Blende von etwa acht.

Die Sache mit den Qualitätsschwankungen ist sicher richtig, aber die gibt es überall. Ein Rubinar welches ich mal gekauft habe war z.B. schwer astigmatisch, trotzdem würde ich nicht an der allgemeinen Qualität der Rubinare zweifeln, auch wenn ich im Moment keines besitze.


MfG

Rainmaker
 
Hallo Rainmaker,

ich habe auch mit dem Rubinar 5,6/500 gearbeitet. Testaufnahmen am Mond zeigten, dass es ziemlich genau einer resultierenden Lichtstärke von f/8 +/- 1/3 Blende entspricht.

Die geringe Lichtstärke wirkt sich widerum positiv auf die Randschärfe aus.

CS und VG Christian
 
Hallo an alle Sternfreunde,

es freut mich aber, dass das Objektiv wohl in Ordnung ist... Ich bin halt Anfängerin und wollte nun nicht schon wieder so viel ausgeben.
Nach der Bestellung von EQ5 + Go-To ist mein Büdget für Astro seehr geschrumft, würde ich sogar sagen ausgeschöpft.

Na ja, muss wohl Weihnachten abwarten und auf den Wunschzettel einen Tele vermerken...



 
Hallo an alle Sternfreunde,

es freut mich aber, dass das Objektiv wohl in Ordnung ist... Ich bin halt Anfängerin und wollte nun nicht schon wieder so viel ausgeben.
Nach der Bestellung von EQ5 + Go-To ist mein Büdget für Astro seehr geschrumft, würde ich sogar sagen ausgeschöpft.

Na ja, muss wohl Weihnachten abwarten und auf den Wunschzettel einen Tele vermerken...

clear skies, Victoria.

 
Hi Victoria

Such mal nach "Wundertüte", auch hier im Forum gibts dazu einige Infos. Gebraucht kosten die mit T-2 Adapter rund 50-70€. Dürfte wohl sehr ähnlich sein, wie das Objektiv aus der Bucht (bzw. die Vorlage dazu).

CS
Jürgen
 
Was genau willst Du mit dem Objektiv eigentlich fotografieren bzw. was erwartest Du von dem Kauf?

Gruß
Adson
 
Hi Christian und Rainmaker,

das mit der Reflektivität und der hohen Obstruktion der Spiegeltele stimmt. Allerdings hat man bei einer Linse in aller Regel das Problem, dass man 1-2 Blenden runtergehen muss um eine vernünftige Abbildung zu bekommen. Und dann sind wir doch wieder bei langen Belichtungszeiten. Vielleicht ist dieses Objektiv ja auch bei Offenblende schon gut, dann mags gehen. Wie ausgeprägt ist denn der Farbfehler?

CS

Klaus
 
Hallo Klaus,

wie bereits von mir angedeutet, ist die Bildqualität durch die geringe Lichtstärke bereits bei Offenblende gut. Einen Farbfehler habe ich selbst noch nicht wahrnehmen können.

CS und VG Christian
 
@Hi, Adson,

möchte gerne Deep Sky Objekte und schöne Panoramafotos mit eindruckvollen Übersichten machen.

@ Hi, Christian,

würdest du mir den 2x Telekonverter zum Objektiv raten? Der Händler hat nämlich welche... Es ergibt sich 1000mm Brennweitemit 2-fach Tele-Konverter (optional) ?!...

clear skies, Victoria :huhu:
 
Hallo Victoria,

ich habe meine Zweifel, dass Du mit Deiner Ausrüstung, ergänzt um dieses Objektiv in Sachen Deepsky die erhofften Ergebnisse erzielen wirst. Alles, was länger belichtet werden muss, muss auch länger nachgeführt werden. Je größer Deine Aufnahmebrennweite, um so exakter musst Du nachführen. Wie das alles zusammenpassen soll, erschließt sich mir hier noch nicht.

Da ich - übrigens aus genau diesen Gründen - seit Jahren meinen Schwerpunkt auf visuelle Beobachtungen lege, beruht meine hier geäußerte Meinung nur auf grundsätzlichen Erwägungen. Die Fotoexperten hier können Dir da sicher weiterhelfen. Will nur sagen: Lieber nicht übereilt kaufen.

Hast Du schon mal mit Deinem vorhandenen Objektiv piggy back Aufnahmen gemacht?

Gruß
Adson
 
Hi, Adson ,

schau mal die Seite, bestimmt hast du die schon mal gesehen?!

http://www.christoph-kreher.de/Astrobilder/Deep Sky/index.html

so was wäre meine Richtung.
Natürlich habe ich versucht piggy back Aufnahmen zu machen, aber auf EQ1 mit SkyWatcher 80/400 als Leitrohr, seit paar Tagen habe die EQ5 bestellt und warte auf die Lieferung. Damit will ein bischen üben bis Weihnachten mit einfachen Objektiv.

PS. Der Canon EF200L/2.8 ist bestimmt nicht 300 Taler Wert..

clear skies, Victoria
:)
 
Hallo,

ja die Bilder sind gut, vor allem da die mit einer Barndoor aufgenommen wurden.

So "natürlich" ist das nicht, dass Du piggy back probiert hast, daher frage ich ja nach, viele schreiben hier wilde Dinge von wegen wir wollen Fotos machen - nur leider haben die eben noch nichts probiert und träumen von riesigen Rohren und Bildern wie in "Sky Vistas" :)

Ich kann die Canon Optiken nicht beurteilen, da ich Olympus E System habe. Ich denke, die besseren Optiken bei Canon sind durchaus ihr Geld wert. Ob sie aber für Astro geeignet und vor allem notwendig sind, ist eine andere Sache. Ich habe z.B. bei Olympus 200 mm Objektiv (analog 400 mm im KB Format). Das kostet um 1.000 EUR, hat eine ED Optik und macht auch brauchbare Bilder vom Mond (mal als Beispiel). Der eigentliche Einsatzzweck ist bei mir aber ein ganz anderer.

Neben der Qualität der Verarbeitung ist ein wesentlicher Unterschied zwischen "preiswerten" und teuren Objektiven hier schon angesprochen worden: Die Lichtstärke. Und die hängt direkt mit der Qualität der Optik als solches zusammen. Um ein gutes lichtstarkes Objektiv zu rechnen und zu bauen ist ein erheblich größerer Aufwand erforderlich als für ein ebenso gut abbildendes Objektiv, welches statt bei Blende 2,0 erst bei Blende 5,6 oder eben 8,0 beginnt.

Vorigen Winter habe ich wieder mal seit langer Zeit ein paar piggy back Experimente gemacht und war über mich selbst erstaunt (allerdings meist um 200 mm Brennweite, bezogen auf KB-Format).

Ich hatte deshalb gefragt, weil Du ja hier noch relativ neu bist und ich wissen wollte, wie realistisch Du bist ;) ... nun denke ich so langsam: Das passt schon.

Gruß von
Adson, einem lausigen Astrofotoknipser
 
Hallo, Adson,

...nun ich brauche dieses faszinierendes Bewusstsein, was zwischen den Sternen und Galaxien weilt...

Du hast ja Recht, man soll nichts überstürzen, mal abwarten. Es kommt sowie so alles wie es kommen soll...

clear skies, Victoria
;)

 
Ich rate zu folgendem: Für Canon gibt es für paar Euro sog. M42-Adapter. Jetzt nicht für den Orionnebel, sondern für das klassische Schraubbgewinde für Objektive. Die Objektive passen dann ohne Hilfsoptik. Solche Objektive gibt es für wenig Geld in unglaublicher Fülle. Kaufe dir erst mal ein 2.8/135, später ein 180er und dann ein 300er. Schritweise die Brennweite erhöhen, sonst gibts du eventuell gefrustet auf.

Für die bildhafte Fotografie ieS kann man das nicht vorbehaltlos empfehlen, weil keine Automatiken funktionieren. Ist aber für Astro belanglos.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Uwe,

das ist ja Klasse!

Ich habe schon den M42-Adapter, weil ich den "Zenit" zum SkyWatcher mal adoptiert habe und am Anfang mit chemische Kamera übte.

Also jetzt brauche ich nur die Objektive mit M 42 Gewinde, wenn ich dich richtig verstanden habe?...

clear skies, Victoria
:super:
 
Hi Uwe,

Mit vorhandenen Adapter kann ich mein Canon 400D zum Teleskop adaptieren. Und auch den Zenit-Normalobjektiv kann ich in den rein schrauben, aber der Ring sieht anders aus, nicht so flach wie bei ebay. Ist das der falsche? :blush:

Ja und hier der gefundene Objektiv. Was meinst, ist er stark genug...und passt er überhaupt?


http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=270272939436

clear skies, Victoria
 
Hi Victoria

Das ist ein Objektiv fürs alte Canon-Bajonet, also weder M42 noch direkt für deine Eos.
Nach Möglichkeit solltest Du aber lieber Festbrennweiten kaufen, also keine Zooms.

CS
Jürgen
 
Hi Victoria,

mit den EOS-Adapter muss man aufpassen.

Wenn Du ein Teleobjektiv mit M42-Anschluss mit der EOS benutzen willst, brauchst Du tatsächlich den flachen Adapter den Uwe verlinkt hat. Der Adapter muß so flach sein, sonst kannst Du nicht nach unendlich fokussieren!

Was Du hast ist vermutlich ein T2-Adapter für das EOS-Bajonett. Daran gehen dann keine M42-Objektive, wohl aber welche mit T2-Anschluss. Immer genau nachfragen in diesem Fall, obs wirklich T2 ist!

Übrigens: T2 und M42 sind Gewinde mit gleichem Durchmesser (42mm) aber unterschiedlicher Gewindesteigung.

Von Canon-Objektiven mit FD-Adnschluss muss man leider abraten. Die waren optisch wohl sehr gut, sind aber an das EOS-Bajonett nur über einen Adapter mit Korrekturlinse anschliessbar, die meist die Bildqualität erheblich verschlechtert.

Wenn Du das Genippse mal probieren willst, versuchs doch mal mit so nem flachen M42-Adapter und einem Pentacon-Objektiv. Das 4/200 soll auf Blende 5.6 sehr ordentlich abbilden. Kosten: 50EUR. Das ist dann natürlich manuell zu fokussieren, was bei Astrofotografie aber eh gemacht wird.
Dann hast Du zwar "nur" 200mm Brennweite. Die Brennweite wird aber durch die Objekte bestimmt die Du aufnehmen willst.

CS

Klaus
 
... und noch ein Nachklapp:

Wenn man einen EOS-Adapter für M42x1 (auch: Pentax Screw Mount - PSM) kauft und wählt einen, der einen kleinen Chip für die Autofokus-Steuerung enthält kann man sich das Scharfstellen extrem vereinfachen:

Man sucht sich Frau Luna (so vorhanden) oder ein sehr weit entferntes Ziel (Kirchturm, Mast oder ähnlich), macht die Blende ganz auf (geht bis ~ Blende 5.6) und stellt auf das Autofokus-Signal der Kamera scharf (Pieps und rotes Aufleuchten des AF-Messfeldes). Dann nicht mehr angrabbeln oder mit Tesa auf dem Entfernungsring Position sichern und voilà - Unendlich-Schärfepunkte sauber gefunden!

Zum Fotografieren dann die Blende wieder um eine oder zwei Stufen schließen, die Abbildung ist bei den meisten Objektiven in diesem Bereich am besten.

Uuuund - wie hier schon gesagt: Mit kleinen Brennweiten anfangen! 500mm sind da schon eine ganze Menge. Ein ordentliches 135er Tele (Pentacon oder Zeiss Jena) mit einer Anfangsöffnung von 2.8 oder 3.5 sind bei Blende 5.6 sehr ordentlich. Dann langsam steigern. Dann wächst die Erfahrung mit der Brennweite - eine gute Kombination.

J.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe ja so einen Adapter, bzw. eine Ähnlichen. Alle meine M42-Optiken sind in der Unendlich-Stellung damit scharf. Kein Gefuddel mit der Scharfstellung. Das längste, was ich benutze, ist aber 180mm. Kann bei größeren Brenweiten kritischer werden. Übrigens kann man für paar weitere Euro einen 2x-Konverter kaufen. Auch mit diesem bleibt der Unendlich-Punkt erhalten.
 
:huhu:

Hi an alle Sternschnuppen Entdecker,

jetzt bin ich aber sehr gut von euch beraten worden. Danke an alle.

Ich kaufe mir ein ordentliches 135er Tele und versuche glücklich + zufrieden schönste Sterne des Universums zu knipsen. Das ist doch eine Traum Welt da draußen!...

clear skies, Victoria :/
 
Hallo Victoria,

mit den Telekonvertern auf der Seite habe ich keine Erfahrung. Grundsätzlich funktioniert das Objektiv mit Konvertern.

CS und VG Christian
 
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