Teleskop als Geschenk...schwierig...

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roh300

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Hallo alle!
Mein Name ist Dennis und ich brauche dringend Eure Hilfe. Meine Freundin ist absolut begeistert vom Weltall und was wäre da ein besseres Geschenk als ein Teleskop zu ihrem Geburtstag nächsten Monat. Schnell habe ich aber bemerkt, dass es gar nicht so einfach ist etwas auszusuchen. Da ich sie überraschen will kann ich auch nicht so direkt nach ihrer Vorliebe fragen (Deep-Sky, Fotographie,..). Daher habe ich Schwierigkeiten darin mich zu entscheiden. Gerne hätte ich einige Meinungen was denn für einen Anfänger am meisten Spaß bringen könnte und wobei die Motivation anfänglich am größten sein könnte. Ausgeben wollte ich so um den Bereich von 500€.
Folgende zwei Modelle sind daher in der näheren Auswahl:
Skywatcher Dobson Teleskop N 200/1200 Skyliner Classic DOB Set
Skywatcher Teleskop N 150/750 Explorer BD NEQ-3

Wenn ich es richtig verstanden habe wäre das Dobsen für das Beobachten besser aber hat eben nicht die Möglichkeit der Fotographie, ist das korrekt? Ich glaube auf Fotographie könnte ich verzichten, wenn dafür der bloße Blick mit dem Auge beeindruckender ist.

Beste Grüße und vielen Dank im voraus,
Dennis
 
Hallo Dennis,

Beeindruckender ist die spürbar größere Öffnung, aber 200mm statt 150mm sind kein Weltwunder. Der Dobson ist insgesamt konsequenter visuell ausgelegt und der 200/1200 wird allgemein als sehr "rund" empfunden. Eine Einstiegslösung mit Potenzial für Jahrzehnte.

Hier habe ich mal dargestellt, was man so mit welcher Art Teleskopmontierung fotografisch erreichen kann:
http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-astrofotografie.html
Insofern müsste sie gar nicht ganz darauf verzichten. Es wäre aber mehr experimentell.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Dennis,

wie sind denn die Gegebenheiten vor Ort ?
Garten / Balkon / Terrase.
Wo kann das Teleskop gelagert werden. Schnelle Einsatzbereitschaft ist sehr wichtig, sonst verstaubt es schnell ungenutzt im Keller.

Ich habe einen GSO 8" F6 Dobson in der kühlen Garage stehen. So ist das Teleskop schon ausgekühlt und sofort im Garten einsatzbereit.

Was übrigens mit einer selbst gebastelten manuellen EQ-Plattform und Astrokamera so alles fotografisch mit einem Dobson möglich ist kannst Du an den vielen Bildern von mir hier im Forum sehen.
Ich würde das Thema aber für den Einstieg erst einmal hinten anstellen und eher visuell starten.

Gruß,
Holger
 
Vielen Dank für Eure Antworten.
Sven, Du scheinst dann eher das Dobsen Gerät zu empfehlen?

Holger, sie würde wohl vornehmlich vom Balkon aus beobachten.

Gruß,
Dennis
 
Hallo Dennis,

technische Artikel, von denen man selbst keine Ahnung hat und der zu Beschenkende ebenfalls nicht sind ein sehr schwieriges Thema. Schenk ihr z.B. das Buch " Fernrohrführerschein in vier Schritten " und sag dazu: "Schatz, ich möchte Dir ein Fernrohr schenken. Wir fahren zur Fa. XY und Du kannst Dir alles ansehen und ausprobieren."

Man muß sowas schon mal alles gesehen haben und in der Hand gehalten haben um zu wissen, ob man sowas wirklich will. Preise sind ja heutzutage kein Geheimnis mehr und ob Deine Freundin gleich vor Ort sieht, daß 500€ " Poloklasse" ist oder heimlich zuhause googelt ist doch egal.

Das Teleskop soll ihr Spaß machen und sie soll damit umgehen können/wollen.

Gruß Uwe
 
Hallo Dennis,

Balkon, naja das geht zwar aber komfortabel sieht anders aus.
Da kommen mir jetzt auch Zweifel ob so ein doch schon recht großes Teleskop das Richtige ist.

Vielleicht wäre da ein Besuch bei einer Sternwarte in der Nähe sinnvoller um mehr Erfahrungen zu sammeln.
Außerdem sollte, meiner Meinung nach, jeder Einsteiger schon einmal durch ein Teleskop geblickt haben.

Hat Deine Freundin dies schon gemacht ?
Besteht da also auch ein konkreter Wunsch nach einem eigenen Teleskop oder nur allgemeines Interesse am Weltall ?

Ein Ausflug in ein Planetarium wäre da vielleicht auch eine gute Idee. Mich hat das vor Kurzem selbst sehr begeistert.

Gruß,
Holger
 
Sie hat definitiv den Wunsch danach, hat es auch mal in einem Nebensatz erwähnt.
Sie hatte wohl mal ein billiges, das aber total wackelig war und eben den Zweck nicht erfüllt hat, daher glaube ich sie weiß schon in etwa was sie zu erwarten hat.

Aber das sind dennoch gute Alternativideen, falls wir hier keine gute lösung finden :)
 
Hallo Dennis,

Wie groß ist der Balkon, Länge und Breite?
Freie Sicht auch nach oben?

Gruß
*entfernt*
 
Das müsste ich jetzt alles sehr grob schätzen, ich werde das heute mal genauer erforschen.
Um die Diskussion nicht zu bremsen würde ich jetzt bis dahin einfach davon ausgehen wollen, dass Platz und Sicht gegeben sind, werde das aber definitiv genau in Erfahrung bringen.
 
Wenn da ein freier Raum ab 1,2 Meter Breite zum Geländer und 1,5 Meter Länge ist kannst du dich weiter mit dem 8 Zoll f/6 dobson befassen.
 
Bei so einem Dobson sollte man auch die Lagerung nicht unterschätzen - am Balkon unter Schutzplane stehen lassen? Ist da Platz dafür? Oder ist in der Wohnung geeigneter Lagerplatz vorhanden? Und wenn ja, kann sie es alleine dorthin tragen?

So ein 130mm Tischdobson könnte auch eine Alternative sein, es bleibt dann genug Geld übrig für 1-2 passable Okulare.

Inwiefern ist die Dame technisch begabt/orientiert? Wenn gar nicht, dann eventuell einen Refraktor nehmen...
 
Hallo Dennis,

wenn ich so an meine Anfänge zurückdenke:
Das größte Problem war für das Finden der Objekte am Himmel. Heute liebe ich es die Objekte am Himmel zu suchen – gehört für mich sogar dazu. War am Anfang aber ausgesprochen schwierig und nervig. Daher wäre vielleicht ein Goto Montierung kein Fehler? Ist natürlich jetzt eine ganz andere Investition und ganz am Anfang natürlich etwas zu viel. Ich wollte es nur kurz ansprechen.

Für „langbelichtetes“ Fotografieren ist eine reine Dobson Montierung eher nicht so der Bringer. Mit der bereits angesprochenen EQ-Plattform natürlich möglich.

Mit Erfahrung in der beobachteten Astronomie ist jedes Gerät nutzbar am Himmel einzusetzen - bezogen auf den Durchmesser der Optik – die Qualität sollte natürlich in Ordnung sein.

Für einen Anfänger empfinde ich 8“ als optimal. Es gibt viele Astronomen die sagen: mit 8 Zoll fängt es an. Ich selbst beobachte von 3“ bis 10“. Jedes Gerät hat für mich seinen Himmel. Den 14er verwende ich ausschließlich zum Fotografieren.
Daher würde ich auch den 8“ Dobson aus Deiner Auswahl empfehlen.

Am wichtigsten aber:
Auf ein Teleskoptreffen gehen und mal schauen ob es auch in Natura noch interessant ist. Viele Leute sind beim ersten Blick durch ein Teleskop ganz einfach nur enttäuscht! Bind das erste Teleskop zu kaufen würde ich jetzt nicht so direkt empfehlen. Diese Empfehlung schlägt sich jetzt leider mit dem Überraschungseffekt für den Geburtstag.

Herzliche Grüße aus den Alpen
Max
 
Hallo zusammen,

da lotet jetzt gerade jemand (s)einem Balkon aus.
In der Zwischenzeit nennen wir jetzt mal (lieber NICHT!) alle verfügbaren Montierungs- und Teleskoparten zwischen 50 und 5000 Euro die dort dann eventuell auch fehl am Platze sind und/oder einfach nicht zu einem Geschenk passen, welches wunschgemäß ist und auch Eindruck macht/vermittelt (das kann man im Einstiegsbeitrag durchaus lesen).

Ich denke, wir sollten den Dennis jetzt nicht vor uns her treiben und mal seine nächste Meldung abwarten.
Wenn es ums Finden geht, was sich z.B. am aufgehellten Standort als schwierig erweisen könnte, dann gibt es einige Möglichkeiten ohne allzu großen Öffnungverlust inklusive massive Budgetüberschreitung.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für euer Engagement, auch wenn ich wie Günther richtig eingeworfen hat, etwas überfordert mit der Informationsflut bin.
Um vielleicht trotzdem darauf einzugehen, sie hat eine abgeschlossene Meisterausbildung in einem handwerklichen Beruf, daher glaube ich wird ihr die Handhabe nicht allzuviel Schwierigkeiten machen.
Ich prüfe mal die Örtlichkeiten und melde mich dann zurück
Gruß
Dennis
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Dennis,

so groß finde ich den 8" Dobson gar nicht. Ich habe den ja senkrecht in der Rockerbox stehen und brauche den bei Bedarf nur ein paar Meter in den Garten tragen.

Wenn ich nur einen Balkon hätte, würde ich den unter einen kleinen Unterstand / Wetterschutz in die Balkonecke stellen.
Dann wäre das Teleskop auch immer der Außentemperatur angepasst und sofort einsatzbereit.
Wichtig ist die freie Sicht Richtung Süden, da viele Objekte dort am höchsten stehen. Als Planungs- und Aufsuchhilfe verwende ich die Freeware Stellarium.

Die Beilagenokulare würde ich auch erst einmal testen, so schlecht sind die bei dem Öffnungsverhältnis gar nicht.

Auf jeden Fall ist so ein 8" F6 Dobson allein von der Größe her schon ein eindrucksvolles Geschenk. Da wird ja fast das ganze Geld in die Optik gesteckt und man bekommt für das geringe Budget schon richtig was geboten. Außerdem ist das auf jeden Fall richtig stabil, da wackelt keine schwache Montierung.

Gruß,
Holger
 
Hallo Dennis,

ich würde auch eher in die Richtung: "Komm, wir schauen uns dass mal an (Teleskoptreffen, Sternwarte oder Verein in der Nähe) gehen."
Am Anfang des Threads stand was von "beeindruckt".
Das ist eine sehr individuelle Sache.
Einer stellt sich bunte Bilder vor, die mit riesigem Aufwand gemacht wurden.
Manch anderer Amateurastronom ist von den filigranen grauen Dingen fasziniert, die wir in unseren Teleskopen direkt mit dem Auge sehen.
Aber das findet ihr nur durch aktives Beobachten raus.
Dafür würde ich erst mal nicht irgendwas kaufen.
Auch wenn es auf den Balkon passt.

Kein einfaches Thema.

Viel Erfolg
Olaf
 
Hallo alle,
ich bin zurück mit den neuen Infos:

Der Balkon hat etwa 1,5m Tiefe und eine Länge von ~5m. Von dort aus hat man einen recht guten Blick nach Süden, auch wenn das ein oder andere Haus etwas Sicht versperrt. Dennoch wäre etwas portables natürlich nicht schlecht, wenn man es mal ins Auto packen und irgendwo auf nem Feld wieder aufbauen könnte wäre sicher kein Fehler.

Ich bin auf weitere Ratschläge gespannt.
Beste Grüße,
Dennis
 
Hallo Dennis,

das geht, je nach Brüstung muss vielleicht ein stabiles Tischchen unter einen Achtzöller. Mein Balkon ist schmaler und da mache ich das gelegentlich sogar mit einem unstabilen Tischchen.

Wenn ich nochmal starten würde und dabei gleichzeitig über einen normalgroßen Wagen sowie guten Himmel in Reichweite verfügen würde, dann würde ich allerdings direkt mit einem 12 Zoll Gitterrohr-Dobson loslegen. Sowas hier:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/dobson-teleskop-12-/730069897-187-7768


CU
Klaus
 
Hallo Dennis,

das spricht alles für Deine erste Idee mit dem unkomplizeirten 8" f/6 Dobson, gerade wenn auch noch ein klein wenig nötiges Zubehör ins Geschenkpaket soll.
Darüber wäre dann zu reden, wenn die endgültige Entscheidung gefallen ist.

Voll aufgebaut kann man gerade den Skywatcher an den "Friktionsgriffen" (Links/rechts) schön gemeinsam tragen. Das geht auch, je nach Kraft und Kondition mal ein Stück weit alleine.

Die Einzelteile kann Mann/Frau noch problemlos tragen und der Tubus passt quer auf die allermeisten PKW-Rücksitzbänke, während die Rockerbox im Kofferaum verschwindet.
Teilbare Rückenlehnen der Rücksitzbänke erhalten dann bei vielen Fahrzeugen einen oder gar zwei weitere Sitzplätze.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

Dein Wunsch ist verständlich, aber naiv. Teleskopbeobachtung ist eine sehr individuelle Sache. Es macht einen grossen Unterschied wie und was man auf welche Art von welchem Standort beobachten möchte. Um herauszufinden welche Ausrüstung für sie geeignet wäre, muss sie selbst initiativ werden. Wie soll ein Forum wissen, ob Deine Freundin lieber automatisch nachgeführt beobachten würde oder von Hand schieben? Ob sie die Zielobjekte selbst suchen und einstellen möchte, oder lieber ein zeitsparendes GoTo schätzen würde? Ob sie lieber was leicht transportables hätte, was auch für Reise oder Tagbeobachtung taugen könnte oder eher ein grösseres Gerät vorziehen würde, das dann anderen Aufwand bedeutet. Ob vielleicht Videoastronomie in Frage käme. Usw usw.

Das alles kann Dir doch niemand sagen. Und dann willst Du Sie ja noch nicht mal danach fragen und einbeziehen... Wie stellst Du Dir das vor? Pauschale Fragen zu stellen hilft Dir nicht weiter: garbage in garbage out. Schenk ihr lieber erst mal geeignete Bücher. Danach, mit dem so gewonnen Vorwissen, geht zur lokalen Sternwarte oder auf Teleskoptreffen, um zu erfahren was wie geht und vor allem auch, was womit nicht geht. Dann kann sie alles selber angucken auch herausfinden, welche Art zu Beobachten für sie in Frage kommt. Und mit den dann möglichen genaueren Fragen kann Dir dann auch ein Forum helfen.

Wenn Dir das zu langwierig und aufwändig erscheint, Dir ihre Bedürfnisse eigentlich egal sind und Du nur gross rauskommen willst, kauf halt irgendein x-beliebiges Standard-Teil und rede Dir und ihr dann ein wie toll es ist.

Nix für ungut,
Nevi
 
Ups, da scheint jemand keine mauellen Dobsons zu mögen.

Andersrum:

Für 500 Euro bekommt man ein Dobsonteleskop mit den visuell qualitativ sehr gut Mond, Planeten und sehr viel Deepsky beobachtet werden kann.(Und mit viel abstrichen auch allerste Fotographieerfahrtng)

Jedes Abweichen hiervon in Richtung "Elektrikfirlefanz" oder Transportabilität kostet sofort massiv optische Leistung und damit visuelles Erlebnis.

Jetzt kommt es drauf an worauf Deine Freundin mehr steht. So gut solltest Du sie allerdings einschätzen können...

Gruß Becky



 
Hallo Dennis,

meiner Meinung nach sollte man den Himmel ohne technischen Schnick-Schnack erkunden. Das kostet nur unnützes Geld und Du verbrätst einen großen Teil des knappen Budget ohne visuellen Mehrwert.
Nein, da bleibe ich bei meinem Vorschlag: 8" F6 Dobson.
Wenn wirklich ernsthaftes Interesse an der Erkundung des Nachthimmels besteht, ist das keine Fehlinvestition.
Mehr Optik wird man da wohl kaum bekommen können. Als Einstieg in die visuelle Beobachtung eine wirklich sinnvolle Sache.

Mit 8" sieht man doch wirklich schon jede Menge und stabil ist das Ganze auch noch. Wenn dann mit der Zeit speziellere Wünsche
entstehen kann man ja weiter investieren aber für den Einstieg reicht das locker aus.

Gruß,
Holger
 
stimmt, Danke für die Ergänzungen, das kommt noch dazu: lass Dir von Leuten einreden es gäbe keine Alternativen...

Was nützt maximale Öffnung wenn sie wegen unbequemer und zeitraubender Handhabung womöglich selten genutzt wird oder einen wenig finden lässt?

Das beste Teleskop ist nicht das grösste, sondern das meistnutzbare.

CS Nevi
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Becky:
Für 500 Euro bekommt man ein Dobsonteleskop mit den visuell qualitativ sehr gut Mond, Planeten und sehr viel Deepsky beobachtet werden kann.(Und mit viel abstrichen auch allerste Fotographieerfahrtng)

Jedes Abweichen hiervon in Richtung "Elektrikfirlefanz" oder Transportabilität kostet sofort massiv optische Leistung und damit visuelles Erlebnis.
Das sehe ich etwas anders: Wenn ich dobsonmäßig laufend schubsen muß, stört das meine Konzentration. Ein etwas kleineres Teleskop auf einer parallaktischen Montierung läßt sich günstig mit einem Motor für die Stundenachse ausstatten, dann kann ich ungestört beobachten und mich somit besser konzentrieren.

Grüße

fquadrat
 
Hallo,

wie immer bei solchen Diskussionen haben alle nicht ganz unrecht. Mein Skywatcher war mir ab Werk auch reichlich hakelig in der Nachführung. Wenn so ein Dobson aber sauber auf den Achsen läuft dann wird das Schubsen zum sanften Gleiten und stört (mich) kaum noch. Den obligatorischen Tuning-Tipp gibts hier

http://www.deepsky-brothers.de/Skywatcher-Guenther.htm

Grundsätzlich würde ich auch niemandem vorschreiben ob man mit oder ohne viel Technik anfangen "soll". Leider führt begrenztes Budget in Kombinatiom mit Goto/Nachführ-Wunsch einen aber im Massenmarkt ziemlich Zielsicher zu halbgaren Produkten zB mit überreizter Montierung, fürs visuelle recht kleiner Öffnung, farbenfrohen Kurzfraunhofern oder unjustierbaren Newtons.

Wer Alternativen zum Dobson mit einigermaßen vergleichbarer optischer Allround-Leistung in dem genannten Preisrahmen kennt, der darf sie, ich habe da extra nochmal in die Forenregeln geschaut, tatsächlich auch einfach nennen ohne vorher eine Runde Brummschlumpf zu spielen.

CU
Klaus

 
Hallo Dennis,

noch ein Nachtrag. Macht Euch auf jeden Fall Gedanken über die Lagerung. Ein Bekannter von mir hat seinen 8" Dobson im Keller stehen. Tja, und da fristet er jetzt sein Dasein. Die Hemmschwelle für spontane Beobachtungen ist einfach zu hoch.
Da hat er einfach keine Lust den Dobson extra aus dem Keller zu wuchten.
Der Aufwand um das Teleskop einsatzbereit zu haben sollte also so gering wie möglich sein, dann kommt es auch häufiger zum Einsatz.

Gruß,
Holger
 
Hallo Dennis,
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....."Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Schatz! Eigentlich wollte ich Dir ein Teleskop schenken, aber ich habe mich beraten lassen, dass du est mal diese drei Bücher lesen musst.dann habe ich Dir in den nächsten drei Monaten zwei Termine bei der Sternwarte gemacht, da kannst Du dann auch Leute finden die dich mal mitgucken lassen und nächstes Jahr begleite ich Dich zu einem Teleskoptreffen, danach kannst Du Dir das Teleskop kaufen, ich bezahl es auch....."

......"danke Schatz" (?!?!?!?).....

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Geschenke dürfen, nein sie sollten ein klein wenig überraschend, spontan, neigungsbezogen und unvernünftig sein.

Ich hätte sehr viel einzuwenden, wenn sehr spontan, uberraschend, unvernünftig und ahnungslos irgendso ein Spielzeug-Wackeldackel-GoTo Möchtegernteleskop für bis zu 500 Euro eingekauft und verschenkt würde.

Gegen einen vorher schon durch Überlegungen und Recherche in Erwägung gezogenen 6" f/6 Dobson, der sich dann, nach Rückfrage und Beratung als machbar erweist und das Potenzial hat, zielführend zu sein, habe ich nichts und unterstütze das Vorhaben.
Dies um so mehr weil, selbst wenn sich das als totaler Reinfall erweisen sollte,

1. auch jedes andere möglich Teleskop ein Reinfall sein dürfte.

2. 8" f/6 Dobsons sehr gefragte Teleskope auf dem Gebrauchtmarkt sind, was wenig Verlust beim Wiederverkauf bedeutet.

Im Übrigen bin ich jemand der vielen Leuten Mitbeobachtungsangebote macht und immer wieder erlebt, dass eine halbe Stunde Fahrt +x oder sonstige Ausreden das Vorhaben be- oder sogar verhindern.
Diejenigen die kommen bekommen zwischen 3" und 16" Öffnung viel geboten, auch GoTo und Fotoequipment ist verfügbar.

Die Einstigesidee liegt immer im Bereich 200 bis 500 Euro und da macht auf der Wiese oder auf der Terrasse NIE der 4-Zöller auf EQ irgendwas das Rennen.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Günther für dein Statement, besser hätte ich es nicht formulieren können. Scheinbar ist das ganze ein leidenschaftliches Thema, sodass der ein oder andere auch dementsprechend hitzig argumentiert, das macht das ganze ja auch sympathisch.
Und natürlich ist das Beobachten eine individuelle Sache und die meisten Fragen kann sie nur selbst beantworten, aber auch erst nachdem sie sich intensiv damit beschäftigt hat. Und genau dabei will ich ihr helfen indem ich sie mit einem Teleskop überrasche. Es wäre auch schon der Zweck erfüllt wenn sie nach einiger Zeit merkt, dass sie lieber dies oder jenes gehabt hätte, das Leben endet ja nicht nur weil man mal ein Teleskop geschenkt bekommen hat. Ich sehe es als Grundstein für etwas, entweder sie baut es aus oder sie lässt es sein, ein Besuch in der Sternwarte o.ä. kann ich trotzdem jederzeit noch ergänzend mit ihr machen und wenn sie begeistert von etwas anderem ist hab ich ja auch schon was für Weihnachten ;)
Mein Hauptanliegen war es, wie Günther mir schon sehr gut vorformuliert hat, etwas zu kaufen bei dem ich ein ruhiges Gewissen haben kann dass es kein Schrott ist und ich ihre Neugier damit wecken kann. Gerne kann sie es dann in nem halben Jahr verkaufen und gegen was anderes tauschen, ich will ihr nur in den Einstieg helfen, falls es was für sie ist.

Abschließend wird es dann wohl das Dobsen sein, gerne würde ich noch Tipps für entsprechendes Zubehör haben. Sternenkarte? Fachbuch? Irgendwelche Aufsätze?

Vielen Dank schon mal,
Gruß,
Dennis
 
Hallo zusammen,

ihr könnt einen Dobson noch so sehr loben, mir ist das händische Nachschubsen ein absolutes Gräuel, das alle möglichen Vorteile bei weitem nicht aufwiegen können.

Viele Grüße

Kurt
 
Hallo Kurt,

das muss man aber doch gar nicht. Stichwort EQ-Plattform. Ich finde es nur unverständlich warum es die Dinger nicht für ein paar Hundert Cent aus der Chinafabrik gibt, wenn die doch schon sonst alles an Teleskopkram machen. Aber gut, sei den Kleinserienhersteller auch gegönnt dass sie diese Nische noch abdecken können.

CU
Klaus
 
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