Teleskop bis 300 Euro?

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Szenario21

Neues Mitglied
Hallo,

ich beschaeftoge mich seit kurzem mit Astronomie und nun soll ein Teleskop her.
Ich habe auch schon ein wenig ueber das ein oder andere gelesen und wollte nun schlicht fragen welches Teleskop bis 300 Euro empfehlenswert waeren, die man evtl auch spaeter Foto und pc-technisch gut nachruesten koennte.

z.B. interessiert mich auch was ihr von den dobson teleskopen haltet... ich hab irgendwie nochnicht verstanden wie man diese rockerbox nutzt... wenn man das teil nicht irgendwo drauf stellen kann muss man ja qausi aufm boden kriechen um ins teleskop zu blicken.

Das Teleskop sollte schon fuer Deep Space geeignet sein, aber auch bei Planeten nicht voellig versagen.

danke schonmal.
 
Hallo

richtig, das Dobson wird auf etwas draufgestellt und zwar ist das die Rockerbox, sozusagen das Gestell für das Teleskop. Darin liegt es und kann von Hand sehr leicht in jede Richtung und Höhe (außer unter den Horizont) gedreht werden.
Dobson sind wegen ihrer großen Öffnung und günstigem Anschaffungspreis beliebt und für DeepSky Beobachtung ideal. Leider ist eine fotogr. Verwendung nur eingeschränkt möglich.
 
Hi !

Wenn ich das mit dem "am Boden kriechen" richtig verstanden habe:

Du musst beim Newton, und das ist ein Dobson Teleskop, nicht hinten, dh unten am Boden (wo die Spiegelzelle sitzt), reinschauen, sondern oben in den Okularauszug seitlich am Tubus nahe der Öffnung.
Und das geht sehr bequem im Sitzen auf zB. einem Bügelstuhl.





Gruss und CS wenns dann soweit ist !

Bernd
 
so, ich habe mich mal etwas umgeschaut und bin nun bei dem TS Megastar 1550 150/1400 haengengeblieben, da es dieses schon recht guenstig zu 170 Euro gibt, kann jemand was dazu sagen? ist es empfehlenswert?

Und wie genau funktioniert Astrofotografie mit DigitalKameras, ich hab das keinen Plan von, nehme mal an mit ner art Adapter?

Danke schnonmal.
 
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was genau meinst du mit kuenstlich verlaengertes? und was ist deiner meinung nach ein reinrassiges? schlagt mir mal ein paar Teleskope vor <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
 
Hallo ?,

zuerst mal willkommen hier.

zuerst mal zur letzten Frage. Künstlich verlängert bedeutet, dass nicht der Hauptspiegel diese Brennweite hat sondern in der Nähe des Okularauszuges eine zusätzliche Linse im Strahlengang sitzt: Ergebnis kompakte Bauweise möglich, weil der Tubus nicht annähernd die Länge der Brennweite hat und damit eine einfachere (günstigere) Montierung möglich wird. Problematisch ist die Justage eines solchen Teleskops und noch weitere Aspekt, de es für einen Anfänger nicht wirklich geeignet machen - mit der Suche findest du Berge von Beiträgen zu diesem Teleskop.

Ansonsten nicht böse sein, ich denke es macht im Moment wenig Sinn dir konkrete Teleskope zu empfehlen, ein bisserl solltest du dich vielleicht noch einlesen z.B hier auf Astronomie.de, den Einsteigerseiten von Sven Wienstein oder Antares ...

Dann noch ein Rat, such dir Kontakt zu anderen Hobbyastronomen, geh mit ihnen spechteln, dass du die verschiedenen Teleskope an- und durchschauen kannst

gruß Aebby (auch Einsteiger)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
danke erstmal fuer eure antworten, ich denke ich werde nicht sofort was kaufen, dazu weiß ich noch zuwenig.

habe aber noch ein paar fragen... diese Rockerbox... kann man ja im grunde nur auf ebenem Gelaende abstellen oder ist das egal?

Und ansprechende astrofotografie ist damit gaenzlich unmoeglich? oder gibt es wege auch mit einem dobson gute fotos zu schießen?
 
Also für 300 Euro müsste ein brauchbarer 114/900 auf einer hinreichend stabilen Montierung inclusive Zubehör drin sein. Ein neuer 8 Zoll Dobson ist auch eine Option. Beachte aber, dass die Grundausstattung mit Okularen noch nicht die ganze Breite von der Mindestvergrößerung bis zu sinnvollen Maximalvergrößerung abdeckt.

Mit dem 114/900 sind webcam-Aufnahmen von Planeten problemlos möglich. Mit einem 8 Zoll Dobson kriegen das manche hin. Ich aber würde früher oder später einen Nervenzusammenbruch kriegen, wenn ich versuchen müsste, den Planeten mit dem Dobson im Gesichtsfeld der Kamera zu halten bzw überhaupt erst einmal zu finden.

Gruß
Martin
 
... das mit der Aufstellung der Rockerbox ist weitgehend egal, wenn mal von Hanglagen absieht ;-)

Zum Fotografieren mit dem Dobson, siehe die Antwort von Martin.

gruß Aebby
 
gut, damit bin ich von einem dobson schon mal abgerueckt, wenn fotografieren damit so umstaendlich ist.

die skywatcher produkte scheinen ja ganz gut wegzukommen wenn ich das richtig sehe.
zwei sind mir aufgefallen: das Großfeld Newton 130/650 zu 298 mit EQ3 und das Planeten - Newton 150/1200 fuer 288 auf EQ3. beide gesichtet auf TS.de

Als laie sieht das seltsam aus, denn obwohl das 150er ja eine groeßere oeffung hat ist es billiger.
 
Hi,

also ich würde sagen, wenn Du mit 300 Euro Budget von einem Dobson abrückst, weil Du immer noch fotografieren willst, dann hast Du meinen Artikel nicht ganz verstanden. Es steht zwar nicht explizit drin, aber eine Foto-Ausrüstung für Deepsky-Aufnahmen ist eher im Bereich 1000 Euro anzusiedeln. Daher komme ich im Artikel zu dem Fazit, daß es für Einsteiger eher falsch ist, die Fähigkeit zur Fotografie mit reinzunehmen. Webcam-Fotografie von Planeten ist da die einzige Ausnahme, aber natürlich damit verbunden, daß man einen Computer in Reichweite des Teleskopes hat.

Zu den beiden Geräten, die Du nun hart an der Preisgrenze vorschlägst: Hast Du auch kontrolliert, ob die Geräte mit den beiliegenden Okularen überhaupt ausreichend ausgestattet sind? Steht in dem Artikel den ich Dir zuoberst verlinkte: 3 Okulare oder 2 Okulare und eine Barlow sollte man für den Start anpeilen und davon ausgehen, daß man später noch was zukauft.

Das Skywatcher-Produkte gut wegkommen - woran siehst Du das? Nur an den Anpreisungen auf den Händlerseiten? Das ist eine schlechte Informationsquelle, möchte ich sagen. Meine Einschätzung: Die Skywatcher-Geräte schneiden genauso ab, wie alle anderen Billig-Teleskope aus Fernost.

Was die beiden Geräte angeht, die Du ausgesucht hast: Der 130/650 ist ein Gerät welches mehr für kleine Vergrößerungen und großen Überblick ausgelegt ist. Es ist Anspruchsvoll was Okulare angeht, um es voll auszunutzen sind teure Okulare notwendig. Der 150/1200 ist mehr auf höhere Vergrößerung ausgelegt, aber TS selbst schreibt, daß es nicht "labiler" als mit einer "Astro-5" montiert werden sollte, das ist die Klasse der GP-Clones, die GP ist eine Montierung aus dem Hause Vixen, die nach dem Motto "oft kopiert, nie erreicht" sowas wie die "Golf-Klasse" beim Auto darstellt. Mit einer EQ-3 wirst Du einige Wackelprobleme bei dem Gerät haben.

Ich würde Dir empfehlen, da Du schon den 150/1200 nennst, dieses Gerät mit einer Montierung aus der "GP-Clone-Klasse" zu nehmen, auch wenn das Dein Budget übersteigt. Du musst noch eine Barlow oder ein zusätzliches Okular (ich würde zusätzlich lieber ein 6mm Plössl-Okular nehmen) einplanen. Das hat den Vorteil, daß Du eine Montierung bekommst, mit der Du den Foto-Einstieg wie in meinem Artikel beschrieben mit "Kamera Huckepack" damit schon wahrnehmen kannst.
Ob Foto oder nicht, das ist überhaupt viel mehr eine Frage der Montierung.

Clear Skies
Sven
 
Hi

Bevor du dich an die Astrofotografie heranwagst, benötigst du noch viel Beobachtungspraxis.
1. Du musst dich am Himmel orientieren können, du wirst merken dass es nicht ganz einfach ist die schwierigeren Objekte (Messier, NGC) zu finden, geschweige denn diese auch zu fotografieren.
2. Lass dich nicht von den Wunderschönen Astroaufnahmen von einigen Mitgliedern hier blenden, diese sind nach jahrelanger Erfahrung und mit grossem Aufwand entstanden. "Knipsen" geht da nicht so einfach.
3. Ein Dob ist genial, wenn du nach ein paar Jahren wirklich das Know-How hast um zu fotografieren, hast du immernoch die möglichkeit den Dobson zu einem Newton durch den Kauf einer geeigneten Montierung fototauglich zu machen. Schau dir mal die Dobs von GSO an.

Es wäre schade, wenn du dir das Hobby Astronomie verdirbst, wenn du "Oben" einsteigst. Es ist jedesmal eine schöne erfahrung ein Objekt zu finden und auch zu identifizieren.

Wie sieht es mit Literatur bei dir aus? Hol dir das Himmelsjahr und den "Karkoschka" darin sind die erreichbaren Objekte für Amateure gut verzeichnet. Mit einem Dobson kannst du nichts falsch machen und musst dich am Anfang au nicht mit einer Montierung "herumärgern".

CS
Eugen

2.
 
danke erstmal fuer eure antworten, es ist mir klar das ich oft wie ne [zensiert] ins uhrwerk schaue, aber ich gelobe besserung
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Das mit der Fotografie sollte mehr eine Option fuer spaeter sein, ich wollte demnaechst nicht etwas kaufen was man spaeter nur schwer nachruesten kann.
Aber Fotografie ist auch erstmal kein muss.
Es wird wohl noch eine weile dauern bis ich mir ein Teleskop kaufe, der fast reinfall mit dem Megastar 1550 hat mich erstmal geheilt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Ich sehe gerade das es von Skywatcher auch ein 150/750 mit Parabol gibt, muesste dieses im gegensatz zum 150/1200 "Planeten Newton" nicht auch etwas besser in Deep Sky funktionierten?

StarryNight: die Dobsons ja irgendwie reizen die schon, aber wie fuehrt man die sauber genug fuer eine Kamera nach? oder gibts da fertige sachen zu kaufen?
 
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Hallo Szenario (verrätst du uns auch deinen Namen? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> ),

die 150/750mm Newtons sind recht gute Teleskope. Man muss halt nur wissen, wo die Vorteile liegen. Bei dem Gerät sind sie ganz sicher in dem großen Gesichstsfeld und dem für Ftografie guten Öffnungsverhältnisses zu sehen. Wegen der kurzen Brennweite sind sie allerdings keine Spezialisten für Mond und Planeten, wobei diese auch schön damit anzuschauen sind. Natürlich muss ein solcher Nweton wie jedes andere Spiegelteleskop auch justiert werden und bei f/5 fällt eine Dejustage schneller auf als bei f/8. Wobei ich finde, jedes Teleskop sollte beim Beobachten immer so gut wie möglich justiert sein. Und im Gegensatz zum Megastar kann man einen reinrassigen Newton mit etwas Übung sehr gut justieren.

Auf jeden Fall könntest du dir so ein Teleskop erstmal auf einer "schwächeren" (= günstigeren) Montierung wie der Sky View holen (visuell geht die schon damit) und später eine bessere Fotomontierung drunterschnallen. Davon abgesehen ist ein Newton mit 750mm Brennweite noch sehr gut zu transportieren, bei der Version mit 1200mm sieht das schon wieder anders aus. Abgesehen davon, dass du dann wegen dem längeren Hebel auch eine stabilere Montierung benötigst (vor allem wenn du mal ans Fotografieren denkst).

Gruß

Carsten
 
Hallo,

ich bin zwar erst 2 Jahre dabei, möchte aber sozusagen von Einsteiger zu Einsteiger auch noch etwas Senf beisteuern.
Ich möchte Dich auf einige Aspekte hinweisen, die Dir vielleicht die Entscheidung erleichtern, in Ergänzung zu den Tipps der erfahrenen Kollegen:

Das eine wäre die reine Beobachtungszeit:
Mond ist immer spannend und geht ziemlich oft, braucht gutes seeing.Deepsky braucht dunklen Standort und auch zumindest klaren Himmel.Nun sieh Dir das Wetter hierzulande an; wieviel
sternklare, mondlose Nächte gibt es, an denen man dann auch Zeit hat und nicht gerade Besuch eingeladen hat oder Theaterkarten (o.ä.) besorgt hat.Aus leidvoller Erfahrung kann ich Dir sagen, es sind nicht viele.In den wenigen kostbaren Momenten, in denen man mit seinem neuen Teleskop auf dem Feld steht, sucht man dann erst mal wunderbar rum, bevor man was entdeckt.Man macht erste Erfahrungen mit Suchern, Okularen oder Montierungen.Unter Umständen vergehen
dann wieder Wochen, bis man wieder Gelegenheit zum spechteln hat und fängt wieder ein bisschen von vorn an.So, jetzt wenn man das gesuchte Objekt gefunden hat, eine Kamera dranschrauben und nicht selber schaun? Ist für mich undenkbar ( die Fotofreaks werden mir hoffentlich verzeihn).

Noch eine Bemerkung zu den Varianten 114/900 auf Monti oder Dobson.Ich habe inzwischen beides und beides hat Vor-und Nachteile und doch möchte ich keines missen.Die Monti hab ich motorisiert, was für visuell noch nicht so teuer ist und finde das am Mond und Planeten bei höherer Vergrösserung sehr angenehm. Der Dobson ist schnell aufgebaut und bietet halt mehr Öffnung ( bei mir 8") für Deepsky.Die Handhabung hat man bei beiden schnell heraus, man kann ja auch zu Hause
" trockenüben".
Unterschätze nicht die Erhöhung des Spassfaktors durch bessere Okulare, da bist Du mit 300€ Gesamtbudget schon ziemlich begrenzt ( mit Verlaub).

Langer Rede kurzes Fazit: ich würde Astrofotografie für die erste Anschaffung komplett vergessen und erst mal spechteln.

Viel Erfolg und frohes Entscheiden

Bernhard
 
Hallo Carsten, sicher verrate ich meinen Namen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
Gestatten, ich bin Maurice <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Das 150/750er klingt ja richtig gut und ich hab mich mal erkundigt bei TS gibts das Skywatcher 150/750 ja nicht dafuer aber das Celestron welches baugleich sein soll. Mit der von dir Vorgeschlagenen Skyview Montierung fuer 348 Euro oder fuer 20 Euro mehr mit Astro 4 Montierung.
Das hoert sich ziemlich gut an.. aber wenn man bedenkt das man fuer das Geld schon fast nen 10" Dobson bekommt.

Wie ist das eigebtlich mit diesen Elektronischen Nachfuehrungen die man da so dazukaufen kann... laufen die bestaendig im hintergrund oder muss man da staendig nachjustieren?
 
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Hallo Carsten, sicher verrate ich meinen Namen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
Gestatten, ich bin Maurice <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Das 150/750er klingt ja richtig gut und ich hab mich mal erkundigt bei TS gibts das Skywatcher 150/750 ja nicht dafuer aber das Celestron welches baugleich sein soll. Mit der von dir Vorgeschlagenen Skyview Montierung fuer 348 Euro oder fuer 20 Euro mehr mit Astro 4 Montierung.
Das hoert sich zimelich gut an.. aber wenn man bedenkt das man fuer das Geld schon fast nen 10" Dobson bekommt.

Wie ist das eigebtlich mit diesen Elektronischen Nachfuehrungen die man da so dazukaufen kann... laufen die bestaendig im hintergrund oder muss man da staendig nachjustieren?

Hallo Maurice

elektrische Nachführungen für die genannten Montis sind zwar vorhanden aber relativ teuer im Vergleich zur Tragfähigkeit der Montis. Die NAchführungen arbeiten so, daß wenn die Monti parallaktisch relativ genau aufgestellt ist, das Objekt dann um so länger im Blickferld des Teleskops und des Okulars bleibt. Aber es wäre vielleicht die Überlegung anzustellen, das Teleskop direkt auf einer motorisch angetriebenen Monti zu kaufen, z.B. auf einer HEQ5.

Schönen Gruß
Robert
 
Hallo Maurice,

in dem Punkt, dass man für einen 150/750mm Newton auf einer Montierung auch schon fast einen 10" Dobson bekommt, gebe ich dir recht. Man muss sich halt überlegen was und wie man beobachten möchte.

Bei einem Dobson bekommst du viel Öffnung fürs Geld. Dafür musst du halt nachschubsen und kannst keine Fotos machen (Abgesehen von Planeten mit Webcam). Bei einem paralaktisch montiertem Teleskop hast du zwar weniger Öffnung aber dafür kannst du - wie du selbst schon bemerkt hast - elektronisch nachführen.

Wie genau eine solche Nachführung ist hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen von der Genauigkeit der Einnordung, zweitens vom Schnecknfehler der Montierung und drittens von der Steuerung, welche die Schneckenfehler ausgleichen muss. Für visuell ist das aber eher zweitrangig, denn wenn du alles grob ausgerichtet hast bleibt ein Objekt schon ziemlich lange im Okular.

Außerdem solltest du noch die Transportfrage bedenken. Hast du die Kraft den Dob jedesmal aus der Wohnung zu tragen und einen PKW um ins Dunkle zu fahren (wo du womöglich noch überfalllen wirst, siehe hier <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/tongue.gif" alt="" /> )? Oder willst/kannst du gut von zu Hause aus Beobachten?

Das sind alles Sachen, die man sich überlegen sollte, um keinen Fehlkauf zu tätigen.

Gruß

Carsten
 
Ich würde (hab) auch einen Dobson kaufen und ersteinmal rein visuel Astronomie betreiben. Astrofotografie ist kompliziert und aufwendig. Visuel ist eine große Öffnung durch nichts zu ersetzen. Ich würde nur bei Platz- Transportproblemen (kein Auto+Rückenprobleme) vom Dobson Abstand nehmen.
 
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