Teleskop für Beobachtung und Astrofotografie

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MCPOKev

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Hallo zusammen,

grüße aus dem Nürnberger Land ;)

Ich wollte schon immer ein Teleskop haben. Ist so ein Kindheitstraum von mir ;)

Jedenfalls hab ich mich nach langem hin und her schon für das Skywatcher 250/1200 PDS Explorer + EQ6 entschieden. Dazu noch einen Justierlaser sowie einige Omegon Okulare (für den Anfang).

Allerdings würde ich auch gerne Astrofotografie betreiben, da ich das gesehene gerne festhalten möchte :)

Nun habe ich mich schon durch unzählige Threads und Internetseiten gewühlt um mich da ein wenig zu informieren.

Ich besitze bereits eine Canon EOS 550D, die ich noch zur Astro Variante umbauen möchte.

Da einem immer geraten wird, man soll doch lieber mit einer geringen Brennweite Anfangen, würde ich mir noch einen zusätzlichen Tubus dafür kaufen.

Hab mal eine kleine Liste zusammengestellt und würde gern einige Meinungen dazu hören:

  • Tubus: Skywatcher Explorer-130PDS / 130mm f/5 Newton
  • Off Axis Guider: TSOAG9T2 + Adapter für EOS
  • Guiding Kamera: ALccd5L-II
  • Koma Korrektor: Baader 2" MPCC Mark III

Fotografieren würde ich gerne Planeten sowie DS-Objekte. Über eure Tipps oder andere Empfehlungen würde ich mich sehr freuen :)
 
Was ich vergessen hatte:

Habe noch ein Canon EF 70-200mm 1:4L USM sowie Canon EF 50mm/ 1,4 USM Objektiv.

Zudem bräuchte ich noch ein Notebook. Sollte ich da auf etwas spezielles achten außer viele USB Ports + Akkulaufzeit?

Bilder/Videos werden auf meinem Desktop PC (4,5GHz Core i5, 16GB RAM und GTX670) bearbeitet.
 
Zitat von MCPOKev:
Was ich vergessen hatte:
Zudem bräuchte ich noch ein Notebook. Sollte ich da auf etwas spezielles achten außer viele USB Ports + Akkulaufzeit?

Hi
(hier könnte dein Name stehen) ;)

Akkulaufzeit würd ich nicht unbedingt in den Vordergrund stellen. Für ein paar Planetenaufnahmen reicht jedes standard NB mit 2 Stunden Akkulaufzeit und für DS mit DSLR wirst du kaum um eine feste Stromversorgung drumrum kommen, zumal so'n Akku bei minus Graden deutlich schneller leer ist als in der Warmen Stube. Dimmbares Display sollte es haben(oder ist das Standard??) und eine beleuchtete Tastatur is'ne ganz ganz tolle Sache, gibts z.B. bei Dell optional. Perfekt wäre sicher ein Outdoor NB das etwas resistenter gegen Kälte und Feuchtigkeit ist, kostet aber auch entsprechend.



Gruß
Rolf
 
Hallo Jan,

.. ist leider nicht meine Website. Ich hab die Seite verlinkt um klarzumachen, dass man nicht extra ein Teleskop kaufen muss um schöne Astroaufnahme zu machen, wenn man eh schon Objektive hat, die wunderbar astrofrotgrafietauglich sind. Letztendlich muss man doch erstmal die Basics lernen, wie z.b. genaues Einnorden, Scharfstellen, Bildbearbeitung etc. etc. und dazu reicht eine DSLR auf einer parallaktischen Montierung doch aus. Teleskop, OAG usw. kann ich mir immernoch nach und nach zulegen. Gut, dass ist meine Meinung. Der Thread Opener schreibt auch, dass er das "gesehene" im Bild festhalten will. Bei der Astrofotografie ist es doch eher so, dass man das "nur schwer sehbare oder überhaupt nicht sehbare" festhält(durch Belichtung und Filter). Wenn er das "gesehene" festhalten will muss er malen ;-)

Viele Grüße
Matthias
 
Hi,

visuell ist der 10"er auf der EQ6 sicher ein wundervolles Instrument, aber für Deepsky-Fotografie ist er sehr anspruchsvoll!

Dein Gedanke, zuerst mit kürzeren Brennweiten anzufangen, ist gut. Aber da würde ich an Deiner Stelle sogar noch nen Schritt zurückgehen. Setz doch erstmal Deine Kamera nur auf eine Prismenschine und klinke sie auf die EQ6.

Zuerst mit dem Nornalobjektiv. Das etwas abblenden wegen der besseren Sternabbildung. Du wirst überrascht sein, was damit alles sichtbar wird, wenn Deine Montierung gut eingenordet ist. ;)

Mit dem Tele bei 200 mm Brennweite kannst bereits die Andromedagalaxie samt Begleiter ablichten, den Nordamerikanebel, Californianebel, Cirrus und andere großflächige Objekte.

Wenn Du ein bissy basteln kannst, mach auf eine 20 oder 25 cm lange Prismenschine an einem Ende eine Prismenklemme ran und am anderen einen Sucherschuh. Dann einen Sucher zum Guidingrohr umfunktionieren und erste Schritte beim Autoguiding üben...

Wer gleich mit Komakorrektor, OAG , Guidingcam und DSLR am OAZ loslegt, hat zu viele Baustellen auf einmal. Da wird es schwer, die auftretenden Fehler den einzelnen Komponenten zuzuordnen. Das bringt Frust ohne Ende.

Kamera mit Tele vorne dran umgeht erstmal die ganzen Verkippungsgeschichten. ;)

Zum Laptop:
Ich hab negative Erfahrungen mit einem Netbook gemacht. Da war die Bildschirmauflösung in der Vertikalen zu gering. Die Hälfte der gewollten Programme ließ sich nicht installieren, besonders die EOS Utilities wollten net... :(

Für Planetenaufnahmen mit dem 10"er brauchst noch ne Barlow oder ein Projektionsokular. Sonst sind die Planeten nur stecknadelkopfgroß...
 
Zum Laptop fällt mir noch ein......vorher checken ob alles an gewünschter Software und Hardware unter Win8 läuft.

Gruß
Rolf
 
Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank für die vielen Antworten :)

Zitat von Feldstecher:
Willst nicht erstmal die Kamera mit den obigen Objektiven auf die EQ6 schnallen und damit fotografieren (lernen)? Schau mal was damit schon geht: hier

Hätte nicht gedacht das man damit so gute Bilder hinbekommt. Dann werd ich natürlich damit als erstes anfangen und mich "hocharbeiten".

Zitat von Firstscope:
Akkulaufzeit würd ich nicht unbedingt in den Vordergrund stellen. Für ein paar Planetenaufnahmen reicht jedes standard NB mit 2 Stunden Akkulaufzeit und für DS mit DSLR wirst du kaum um eine feste Stromversorgung drumrum kommen, zumal so'n Akku bei minus Graden deutlich schneller leer ist als in der Warmen Stube.

Also ich wohne auf dem Land und bei uns ist der Himmel meist auch schön dunkel, nur im Süden ist er durch Nürnberg (30km entfernt) etwas aufgehellt. Könnte also auch von zuhause aus aufnehmen, dann hätte ich feste Stromversorgung + Desktop PC (mit langem USB-Kabel, wenn das geht) zur Verfügung. Von hier aus hab ich z. B. einen wunderschönen Blick auf Jupiter und seine Monde.

Zitat von Firstscope:
Zum Laptop fällt mir noch ein......vorher checken ob alles an gewünschter Software und Hardware unter Win8 läuft.

Windows 8 kommt mir keinesfalls auf die HDD, ich bleibe bei Win7 ;)

@Sternenfee123

Auch deine Idee hört sich gut an. Du meinst einen Sucher wie den 9x50 mit z. B. einer ALccd5L-II kombinieren, ähnlich wie hier?

Und für Planetenaufnahmen sind DSLR doch eher ungeeignet, zumindest liest man das überall?

Eine Barlowlinse habe ich schon, allerdings eine sehr einfache (Omegon 3x Barlowlinse, achromatisch).

Gruß
Kevin
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Kevin,

Auch deine Idee hört sich gut an. Du meinst einen Sucher wie den 9x50 mit z. B. einer ALccd5L-II kombinieren, ähnlich wie hier?

ja. Ich hab mir vor ein paar Monaten die ALCCD5L-IIc geholt. Als bunte Planetencam und als Guidingcam. Saugeil. Funzt zu meiner vollen Zufriedenheit. :)

Und für Planetenaufnahmen sind DSLR doch eher ungeeignet, zumindest liest man das überall?

ja, damit der Videostream auf ne Speicherkarte geschrieben werden kann, werden die für uns interessanten Details kaputtgeschrumpft...

Eine Barlowlinse habe ich schon, allerdings eine sehr einfache (Omegon 3x Barlowlinse, achromatisch).

dann probier die einfach mal aus. Manchmal harmonieren die gut zum Teleskop, manchmal aber bringen sie gruslige Farbränder...
 
Hi,
ich würde am Anfang mal ohne Guiding starten.
Ich mache mit meiner EOS immer Frames von 30sec bis zu 2min (wenn gut eingenordet ist.) Mit genug 30s Aufnahmen lassen sich auch schon super Ergebnisse erzielen.

cs Patrik
 
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