Teleskop für Einsteiger mit Kindern

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dehein2

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Hallo zusammen,

ich würde gerne ein Teleskop für unsere Familie kaufen. Das Thema interessiert mich schon länger und ich habe schon über Jahr öfter mal darüber nachgedacht. Nun geht der erste in die Schule und interessiert sich auch für den Weltraum :) Eine gute Gelegenheit das Thema noch einmal anzugehen. Ich habe mich schon ein (kleines) wenig eingelesen aber verstehe noch recht wenig.

Was ich suche:
- Ein Teleskop welches einfach genug zu bedienen ist
- Ich möchte recht schnell etwas finden und habe daher an ein Push+ Teleskop gedacht. Dann habe ich hier noch vom StarSense Explorer gelesen -das klingt natürlich auch klasse
- Mal davon ab, was möchte ich sehen: Am liebsten natürlich "alles" - aber das wird sicher schwierig. Aber evtl. gibt es ja ein Mittelding zwischen Mond und DeepSpace was dem Familienanspruch genügt. Ich denke sowohl der Mond ist sehr interessant (gerade für die Kinder), als auch Planeten in unserem Sonnensystem. Weiter entfernte Objekte wie Wolken/Galaxien wären natürlich ebenfalls spannend.... aber da sind die Kriterien an das Teleskop sicher unterschiedlich, oder?
- Das ganze solle "verpackbar" sein damit es auch mal mit in den Urlaub kann (denn gerade sind wir (als camper) auch in weniger dicht besiedelten (und beleuchteten) Gebieten.
- Preislich habe ich jetzt mal 1000€ angesetzt. Etwas robust und gut haltbar/hochwertig wäre mir schon wichtig.

Gelesen habe ich z.b. schonmal vom StarSense Explorer 8" Dobson oder Dobson Teleskop Push+ N 203/1000. Ob die jetzt wirklich gut/für meinen Zweck empfehlenswert sind weiß ich nicht. (Evtl. schon etwas groß) Ich habe verstanden, dass man mit den Okularen noch viel anpassen kann!?
Alternativ wäre ja auch ein Refraktor denkar oder, vor allem wegen der Größe für mich sehr interessant. z.B. NexStar 102 SLT Goto-Teleskop

Vielen Dank für ein paar Tipps und Hinweise
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo dehein2,

na dann wollen wir mal ;), bevor wir zum Thema "welches Teleskop genau" kommen mal ein paar Fragen vorneweg.
-Schonmal auf einer Sternwarte oder sonstwo durch ein Teleskop geschaut?
- Wie alt sind die Kids und wie sind die so drauf?
-Was heißt Verpackung für den Urlaub, also wieviel Platz habt Ihr im Auto?

Grüße Sebastian
 
Moin,

ich weite den Anamnesebogen noch um die Frage nach dem Standort aus.

  1. Müßt Ihr mit dem Aufbau raus aus der Stadt/dem Ort wegen Lichtverschmutzung oder habt Ihr einen dunklen Himmel und könnt z.B. im Garten beobachten?
  2. Kann das Teleskop bei Nichtgebrauch irgendwo abgestellt werden? Sinn der Frage ist, ob ein "voluminöseres" Teleskop wie ein Dobson irgendwo als Stehimweg verendet, dann wäre ein zerlegbarer, kleinteiliger Aufbau sinnvoller.
Oftmals scheitert die Nutzung eines solchen Equipments an den Umständen die die Nutzung verursacht, man darf den "inneren Schweinehund" nicht unterschätzen.

Letzte Frage: Wollt Ihr selbst durch's Teleskop schauen oder wäre für Euch als Familie EAA, also elektronisch assistierte Astronomie = Beobachtung am Monitor gemeinsam am Wohnzimmertisch während das Teleskop Bilder aufnimmt, ein interessanter Gedanke? Es gibt durchaus Systeme, die mit wenig Vorkenntnis aufgestellt eine solche Möglichkeit bieten.

CS
Jörg
 
Hallo dehein2,

na dann wollen wir mal ;), bevor wir zum Thema "welches Teleskop genau" kommen mal ein paar Fragen vorneweg.
-Schonmal auf einer Sternwarte oder sonstwo durch ein Teleskop geschaut?
- Wie alt sind die Kids und wie sind die so drauf?
-Was heißt Verpackung für den Urlaub, also wieviel Platz habt Ihr im Auto?

Grüße Sebastian
Danke.

- Ja wir waren schon mal in einer Sternwarte und ich habe vor längerer Zeit öfter mal durch ein Telesktop eines Bekannten geschaut (aber details weiß ich nicht mehr leider)
- Jetzt gerade 4 und 6. Der Ältere kommt in das Alter wo er es interessant findet. Aber es geht ja nicht nur um die Kids ;)
- Naja, ich habe halt die "StarSense Explorer 8" Dobson" gesehen und es wirkt schon sehr groß. Aber ich meinte 2 Punkte:
1. Recht einfach auf- und abbaubar
2. Möglichst kleines Packmaß (was auch immer das heißt) Eine Tasche mit 120cm länge ist natürlich schon groß ;)
 
Moin,

ich weite den Anamnesebogen noch um die Frage nach dem Standort aus.

  1. Müßt Ihr mit dem Aufbau raus aus der Stadt/dem Ort wegen Lichtverschmutzung oder habt Ihr einen dunklen Himmel und könnt z.B. im Garten beobachten?
  2. Kann das Teleskop bei Nichtgebrauch irgendwo abgestellt werden? Sinn der Frage ist, ob ein "voluminöseres" Teleskop wie ein Dobson irgendwo als Stehimweg verendet, dann wäre ein zerlegbarer, kleinteiliger Aufbau sinnvoller.
Oftmals scheitert die Nutzung eines solchen Equipments an den Umständen die die Nutzung verursacht, man darf den "inneren Schweinehund" nicht unterschätzen.

Letzte Frage: Wollt Ihr selbst durch's Teleskop schauen oder wäre für Euch als Familie EAA, also elektronisch assistierte Astronomie = Beobachtung am Monitor gemeinsam am Wohnzimmertisch während das Teleskop Bilder aufnimmt, ein interessanter Gedanke? Es gibt durchaus Systeme, die mit wenig Vorkenntnis aufgestellt eine solche Möglichkeit bieten.

CS
Jörg
Danke dir ;)

1. Wir wohnen in der Nähe von Seligenstadt, in einem Dorf. Es ist also schon eine ehr Helle Gegend allgemein denke ich. Direkt bei uns könnte man in den Garten (falls das von der Helligkeit geht). Wir würden aber hin und wieder auch mal "raus" fahren. Wir sind aber auch oft in Schweden in sehr einsamen Gegenden im Urlaub.
2. Ja Abstellplatz ist schon vorhanden - die Frage ob kleiner nicht trotzdem sinnvoller ist. Beim lesen klangen die Dobsons abgesehen von der Größe schon interessant ;)

Der innere Schweinehund ist aber ein sehr gutes Argument das ehr für "einfacher ist besser" spricht - gerade mit den Kids.
Wir würden schon gerne direkt durch schauen.
 
Moin,

dann wäre ich tatsächlich bei einem reisefähigen Dobson. Da fällt keine technische Schwelle mit hoher Lernkurve an (außer der Orientierung am Himmel, und da helfen Apps), Aufbau wenn einmal geübt geht schnell, etwas Auskühlzeit abwarten und los geht's. Nur der Einblick für die Kid's bedarf einer Hilfe, da die Geräte eher für die Dimensionen von Erwachsenen gemacht sind.

CS
Jörg
 
Ich hätte da noch eine andere Idee.
Ein Newton, 150/750 PDS oder
150/750 P auf einer Skytee2 bzw TS AZ5 wäre vllt was. Schön leicht, nix elektronisches zum einrichten, ordentlich Öffnung, und ne manuelle feineinstellung in beiden Achsen, einfach hinstellen und loslegen, und längst nicht so sperrig wie ein 8" Dobson.
Der -P ist zwar deutlich günstiger als der -PDS, aber der P hat am Fokussierer keinen Feintrieb, was bei F/5 extrem kritisch ist. Damit wird das scharfstellen zur miesen Geduldsprobe und zum spaßverderber. Der Fangspiegel vom P ist außerdem so klein, dass er gerade so die optische Achse ausleuchtet, er muss also sehr genau zentriert werden, ein Okular wie das häufig genutzte SWA32 mit seiner 40mm Feldblende wird am Rand schon nur noch zu 65% ausgeleuchtet, beim PDS sind es 74%.
Das gilt es zu beachten.

LG
Olli
 
Moin,

ja, gute Idee, das ginge auch. Beim Stativ kann man ja schauen, was man nimmt, vllt. etwas, was von der Höhe auch für die Kids einstellbar wäre. Dann muss man da nicht mit Trittleitern uns so etwas im Dunkeln hantieren.

CS
Jörg
 
Hallo Namenloser,
ich halte ein Goto System wie das von dir überlegte für großartige Hilfsmittel, wenn man sich schon am Himmel auskennt. Für Anfänger ist es eher schädlich, weil einfach kein Lerneffekt dabei entsteht. Gerade für Anfänger und Kinder, die durchschauen wollen und nicht fotografieren, schlage ich ein 150mm Dobson vor. Das ist leicht, relativ klein, ist ziemlich universell einsetzbar und noch einigermaßen preiswert. Dazu ein oder zwei gute Okulare und ein nicht vergrößernder Durchsichtsucher, eine drehbare Sternkarte und ein Astrojahrbuch. So klappt der Start und es ist sogar noch Geld übrig, um mit den Kids eine Sternwarte (bitte eine Amateur-/Volkssternwarte) zu besuchen.
CS Harald
 
Hallo,

zum Anfang würde ich etwas nehmen, das es allen Beteiligten erlaubt im Rahmen ihrer Möglichkeiten den Himmel zu entdecken. Vielleicht ist sogar ein "Familien Teleskop" und eines für die Kinder die richtige Maßnahme. Zum passenden Geburtstag bekam meine große Tochter, die schon oft durch größere Teleskope schauen durfte, ein kleines russisches Fernrohr, das es beim sterbenden Neckermann damals im Rausschmiss gab. Ich baute ihr eine kleine, solide azimutale Montierung dazu. Es gab keine Okulare zum Wechseln sondern eine feste Vergrößerung. Mit diesem Fernrohr beobachtete sie, was immer ging. Nicht nur Mond, Jupiter, Venus und Saturn sondern auch Vögel auf Bäumen waren interessante Beobachtungsobjekte. Inzwischen ist das Mädel 48, unterrichtet Mathe und Physik und wohnt weit weg. Das Fernrohr wird trotzdem immer noch verwendet, z.B. um der Nachbarschaft per Projektion Sonnenfinsternisse nahe zu bringen.

Vor 3 Jahren bat sie mich dann etwas ähnliches für die Kinder ihrer syrischen Nachbarn zusammenzustellen. Seitdem schleppen die ihr Rohr auch überall mit hin und beobachten eifrig selbstständig. Genau das ist der Zweck eines Fernrohrs für Kinder.

CS Gerhard
 
Moin,

yep, da bin ich dabei, es muss einfach und handhabbar sein. Wenn das Beobachten erst an der Beherrschung der ganzen Technik krankt wird das nix. Man muss nur mal ins Forum schauen wie viele mit großen Erwartungen ein "Goto-Teleskop" gekauft haben (oder aufgeschwatzt bekamen) und nach dem ersten Aufbau festgestellt haben, dass sie ein "Gehtnix-Teleskop" erworben haben, da ihnen niemand erzählt hat was und wie viel man wissen und anwenden muss, damit das Wunderwerk auch funktioniert.

Da ist der Ansatz rein manuell mit der Drehbaren Sternkarte und dem "Himmelsjahr" durchaus auch heute noch sehr hilfreich. Man kann sich ja durchaus auch von einer App helfen lassen, aber von zu viel Technik sollte man am Anfang definitiv Abstand halten.

CS
Jörg
 
Das kannst du mit Kleinkindern vergessen. Die können den selbst nicht nachschieben und kommen auch nicht schnell genug ans Okular, damit ohne nachschieben geht. Mein Sohn ist jetzt 7 und selbst der kann das noch nicht. Der muss sich auf einen Stuhl stellen und hat schon Probleme durchzuschauen ohne sich am Teleskop abzustützen. Grad mit 4 musst du echt noch aufpassen, die ziehen einfach an dem was grad da ist. In dem Alter können Kinder sich noch nicht einfach ruhig hinstellen und präzise eine Position beim Einblick halten. Mag Ausnahmen geben, aber der Normalfall kriegt das erst später hin.

Wenn Dobson, dann wirst du eine EQ Plattform brauchen. Aber dann kommst du noch höher rauf mit dem Einblick und der Stuhl steht auch nochmal etwas weiter weg.
 
Das kannst du mit Kleinkindern vergessen. Die können den selbst nicht nachschieben und kommen auch nicht schnell genug ans Okular, damit ohne nachschieben geht. Mein Sohn ist jetzt 7 und selbst der kann das noch nicht. Der muss sich auf einen Stuhl stellen und hat schon Probleme durchzuschauen ohne sich am Teleskop abzustützen. Grad mit 4 musst du echt noch aufpassen, die ziehen einfach an dem was grad da ist. In dem Alter können Kinder sich noch nicht einfach ruhig hinstellen und präzise eine Position beim Einblick halten. Mag Ausnahmen geben, aber der Normalfall kriegt das erst später hin.

Wenn Dobson, dann wirst du eine EQ Plattform brauchen. Aber dann kommst du noch höher rauf mit dem Einblick und der Stuhl steht auch nochmal etwas weiter weg.
In der hinsicht wäre die TSAZ5 Alias Skytee wohl besser vom Handling und auch der möglichen Einblickhöhe her
 
Hallo dehein2,

Ich habe mir damals mit 10 Jahren für ca. 800DM ein relativ gutes Linsenteleskop gekauft. Das hat mich schnell gefrustet. Man konnte zwar schön von Hallendächern das Nachbardorf oder den Mond beobachten aber bei hohen Vergrößerungen merkte man schnell die preiswerte Montierung. Meinen Kindern habe ich für den Anfang ein preiswertes „Celestron 76 mm Firstscope“ gekauft aber darauf geachtet, den Kindern die Astronomie, also die Jagd nach Lichtprotonen, auch pädagogisch aufzubereiten.

Man kann so vieles erst einmal theoretisch aufbereiten und ausbauen. Da ist die praktische Beobachtung dann eine Belohnung. Auch einfach mal nachts auf dem Rücken liegend den Sternenhimmel beobachten und sich Fragen stellen. So wird es dann nicht so schnell langweilig mit einem preiswerten Teleskop. Wenn man merkt, dass die Kids darauf anspringen und durchhalten, dann würde ich erst investieren. Dann aber richtig. Wir haben das auch so gemacht und da die Kids mittlerweile mit der Digitalität groß werden, hat eine gute Goto Montierung sicherlich seine Berechtigung.


Wünscht klare Nächte
Volkmar
 
Richtigstellung:

Das "Kind" ist erst 44! Irgendwie bin ich heute verwirrt, bestimmt weil die Handwerker (Heizung) alles auf den Kopf stellen.

Leicht demente Grüße Gerhard
 
Bei 4 und 6 Jährigen wird man das nicht die Kinder komplett alleine machen lassen können.
(Arbeite in ner Kita), kommt natürlich aufs Kind an aber alleine das aufbauen das sind schwere hochwertige Komponenten.

Mein Vorschlag schau nach was für dich aber schau das die Kinder es einfach haben durchzuschauen bei 8 vlt. 10 Jährigen ist das dan anders

Bei dem Büdget, damit auch die Einblickhöhe für Kinder passend ist würde ich nicht zum newton gehen den da ist der Einblick oben stattdessen zum Refraktor so ein 100/1000 zbsp. Mit dazu passender Parallaktischer Montierung (Grundlagen), wenn du magst gibt es dafur nachführ sets (sind net so teuer) goto braucht man nicht. Mond Planeten gehen damit toll, deepsky auch eben die helleren aber das sind die, welche man sich am Anfang anschaut ,(helle Nebel) die Andromeda galaxie, Kugelsternhaufen, Sternhaufen und Doppelsterne) es ist auch sehr das was sich Kinder unter Fernrohr vorstellen der Einblick kann so angepasst werden (stativ niedrig, das es Wunderbar für Kinder vom Einblick passt du gehst dan in die Hocke?.
 
Hi,
so also die meisten Dinge sind ja schon angesprochen worden ich geb nochmal meinen Senf dazu.
1. Schonmal durchgeschaut, sehr gut, also keine übertriebenen Erwartungen ala Hubble etc.
2. Kinder , m.M. nach zu jung, leider. Ich habe in dem Alter mit einem WasIstWas Buch angefangen und bekam in Erdkunde auch ne super Note für ein Planetenmodell aus Styropor, aber so richtig Beobachten mit Teleskop kam dann erst wieder mit 14/15 Jahren.
Das ist auch meine Erfahrung aus vielen Führungen auf der Sternwarte, es gibt definitiv Ausnahmen, und Du kannst zumindest den älteren sicher besser Anleiten als wir an einem Abend bei einer öffentlichen Führung aber die Erfahrung hat gezeigt das es viel Zeit braucht bis die kleinsten wirklich auch das sehen was sie sehen sollen.
Unsere Teleskope stehen superstabil, die Kinder halten sich automatisch am OKZ fest usw. usf. Und selbst bei eingestelltem Objekt mit Nachführung sehen mehr als 50% nicht wirklich das was sie sehen sollten. Man braucht einfach viel Zeit bis der Mechanismus "Mein Auge-> Okular-> Scharfstellen-> Objekt erkennen" funktioniert.
Da ist Geduld gefragt und das ist ohne Deinen Nachwuchs zu kennen oft nicht so vorhanden wie es in dem Fall nötig wäre. Also wie gesagt, das musst Du einschätzen, Du kennst sie besser als wir ;-).
Aber grundsätzlich wäre m.M. in Bezug auf die Kids ein Dobson wirklich keine gute Wahl, und ich hab beides, Dobsons, Parallaktische Montierungen mit und ohne Goto.
Zum eigentlich reingucken auch noch Händisch nachführen? Da hat selbst ein Erwachsener Anfänger erstmal seine Probleme. Für dich allein würde ich sonst schon zum Dobson greifen, 8" -> Standard Empfehlung mit der man nix falsch machen kann. Welches Modell? Kann ich keinen Tip abgeben ich hab sowas noch nie von der Stange gekauft. 1000€ ist aber denke ich eine gute Größe. Filter und Okulare wollen auch bezahlt werden!

Mein heißer Tipp für die Kids und auch für Dich ist ein weiterer Klassiker zum Thema Einstieg in die Astronomie. Wenn es jetzt Abends im Winter früh dunkel wird.
Einfach mal ein Picknick unter dunklem Himmel veranstalten! Rotlichtlampe basteln, Sternenkekse Backen, eine Selbstleuchtende Drehbare Sternkarte in groß kaufen und Sternbilder lernen.Wo ist Norden?-> Großer Wagen, wo sind die drei Planeten die man gerade sehen kann?Wo geht die Sonne auf/unter?Kann man die Milchstrasse sehen? (Ok im Winter nicht ganz so Trivial wie im Sommer). Eine Starke Taschenlampe als Fingerzeiger im Himmel geht bei 60%+ Luftfeuchte (ich schreib extra kein Laser). Ich mag mein Goto beim Fotografieren auch sehr aber der Himmel ist unsere Spielwiese, und ich finde die sollte man schon ein bisschen kennen. Ein Kosmos Himmelsjahr schadet auch nicht ;-) Also man kann enorm viel machen um den Teil der Astronomie anzufeuern der mich oft einfach mehr Fasziniert als der ganze Technikkrempel. Einfach mal spüren wie das ist wenn man im Dunklem sitzt und die Sterne für einen leuchten. Ich merke immer wieder das das den Menschen oft mehr gibt als jedes Fernrohr bieten kann. Na klar und dann ran ans Okular :LOL: .

Momentan kommen halte mehrere Sachen zusammen, die Sachen werden ständig Teurer (gilt wohl auch im untersten Bereich) und man braucht für eine
Parallaktische Aufstellung mit Optik die ein bisschen was bringt einfach schnell mehr als 1K Euro.
Ich würde ja immer zum Gebrauchtkauf raten aber ohne Ahnung von der Materie ist das mitunter vielleicht zuviel geraten. Wobei eigentlich ist es nicht so schwer.
Im Kleinanzeigenportal stehen div. Vixen GP (der Golf der Montierungen) mit und ohne Teleskop zur Verfügung. Ok, ohne goto (kann man nachrüsten 500€ ca.), aber als Basis immer noch ein absoluter Preis/Leistungs Gewinner. Ein kleiner Reflektor drauf 6" z.B., ist nicht viel Schlechter als ein 8". Das ist schon hinreichend Benutzbar und einigermaßen Stabil sodass auch die Kids das Gerät benutzen können, vielleicht einen kleinen Hocker oder eine dreistufige Leiter dann klappt das schon.
Mond und Planeten gehen damit schon gut und für den Rest kann man später auch das Zweitgerät anschaffen. Das kommt sowieso über kurz oder lang.
Wie geschrieben, man kann es mit Goto aufrüsten und voher lernt es einen den Himmel besser zu kennen. Die Sachen die unter Deiner Lichterglocke interessant sind findet man doch recht simpel.
Klar ist auch das man immer Kompromisse macht. 120cm Packmaß ist schon arg eng. Das große Holzstativ der alten GP´s ist deutlich größer aber auch ein wenig hoch für die Kids. Es gab/gibt auch kleineres, dann braucht der Papa und die Mama eben einen Hocker. Übrigens in Schweden ist es im Sommer eigentlich schon fast zu Hell....


Grüße
Sebastian
 
Hallo zusammen,

erst mal wow und vielen Dank für die vielen Antworten in einem Tag ;) Ich muss morgen früh erstmal lesen und verarbeiten :)
 
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