Teleskop für Einsteiger, welches empfehlt ihr?

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

MichiP

Aktives Mitglied
hi,

Ich bin für einen Freund auf der Suche nach einem Einsteiger Teleskop. Nun ja ich kann
auf Grund meiner Erfahrungen (und höhren sagen *g*) ihm einige Teleskope empfehlen. Aber nur hier im Forum kommen alle Teleskopanwender zusammen. Jetzt würd ich euch bitten mir ein paar Empfehlungen zu geben welches Teleskop ihr für gut befindet.

Ok das Teil sollte ein deepsky Kanone sein, aber bitte keine Dobson. Es sollte auf einer möglichst stabielen Montierung sein mit der auch ein wenig Astrofotografie möglich ist und es sollte auf GOTO erweiterbar sein. Naja und kosten sollte das ganze so um die 2000€ <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />

Freu mich auf eure Meinung!

Lg, & SC!
Michi
 
Einen Schmidt/Newton auf der LXD55.
Ein Traum den ich mir noch nicht erfüllen konnte.
mfg Michael <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />
 
Hallo Michi,

für EUR 2000,- sollte ein 8" oder 10" Newton auf EQ6 drin sein. Einfach mal bei den Astrohändlern nachschauen oder fragen.
Mit einem 8" Tubus sollte die Stabilität für Astrofotografie auf jeden Fall genügen, bei 10" weiß ich nicht, da müßten mal die Astrofotografen was dazu sagen. Erweiterbarkeit auf GOTO ist damit auch gegeben.
 
Es wurde ja schon mehrfach ein Newton empfohlen.
Ideal für die Astrofotografie wäre irgendein Öffnungsverhältnis zwischen f/4 und f/5 und ein riesiger Fangspiegel. Vorteil neben der kurzen Belichtungszeit: die kürzere Bauform und damit nicht ganz so hohe Anforderungen an die Montierung.
Für Visuelle Zwecke wäre eher ein kleiner Fangspiegel ideal. Anforderung an Montierung wären auch bei einer längeren Bauform nicht so hoch.

Einige versuchen einen Kompromiss beim Öffnungsverhältnis f/6 zu suchen. Damit wird aber bei 8" Öffnung der Tubus relativ lang. Die Belichtungszeiten liegen bei ca. 1 Stunde. Das alles bedeutet: Mehr Geld in eine stabile Montierung stecken. Das ist nicht unbedingt eine Kombination, die ich einem Einsteiger empfehlen würde.

Meine Empfehlung ist eher: Mit normalen Foto-Objektiven mit der Astrofotografie anfangen. Wenn man sich dann Sattelfest fühlt, kann man zu höheren Brennweiten aufsteigen.
 
also so viel Geld einfach auf Verdacht zu investieren, halte ich für absoluten Wahnsinn. Das Gebrauchtforum
wimmelt eh schon von "2 Monate alten, nie gebrauchten".... Ein Einsteiger braucht kein Teleskop fürs Leben,
sondern für das nächste halbe Jahr - und wenn ihm das "Spechteln" dann Spaß macht, geht's halt weiter.
Und für das erste halbe Jahr ist ein Fernglas oder ein kleiner Refraktor das beste Gerät - das kostet so
viel wie eins der hier oft empfohlenen Okulare und läßt sich auch weitergeben - muß ja nicht immer verkauft
werden - es gibt genug Schüler.
 
Hallo Hanz,

Ist schon richig was du da schreibst, aber wenn sich jemand wirklich für Astronomie begeistert und sich sicher ist das er das Hobby nicht nach ein paar Monaten wieder aufgibt, dann ist es besser er kauft sich gleich was gescheites, dass er dann auch nach oben hin ausbauen kann. Wenn ich jetzt 10 Teleskope zu jeweils Hausnummer 1000€ kaufe komm ich im endeffekt auf 10 000€ und ich hab noch immer nichts gescheites. Da ist es, find ich, schon besser wenn ich mir gleich eine gute Optik kauf und mit der Zeit aufrüste. Außerdem lässt sich eine gute Optik auch leichter wieder verkaufen falls das Hobby dann doch einmal nicht mehr ausgeübt wird.

CS!
Michi
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben