Teleskop für rein visuelle Beobachtung

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas karaya
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Hallo Ingbert,
Bei Skywatcher bekommt man viel Öffnung die auch nachgeführt wird und wenn man keine Lust auf Nachführung hat, öffnet man die Friktionsbremsen und kann den Newton als Dobson nutzen.



Eine große Öffnung welche nachgeführt wird, ist meiner Meinung nach schon sehr komfortabel und erhöht die Beobachtungsqualität enorm.
So eine AZ-GoTo Rockerbox ist mit einer EQ-Plattform nicht zu vergleichen.
Da wackelt nichts, man kann das Objekt berührungslos im Okular ausrichten, was besonders beim spazieren gehen auf dem Mond sehr angenehm ist.
Auch bleibt der Einblick relativ konstant und variiert nur in der höhe.
Wenn man den Hut, also das obere Tubusteil mit dem OAZ dreht, ist der Einblick an der Seite.

Der Nachteil man braucht Strom, die Dinger sind ab ca. 14" keine Leichtgewichte, es fehlen die Lüfter und man braucht noch eine Streulichtsocke und eine Taukappe, was wiederum ein Gegengewicht erfordert.

Zum Thema Einblickhöhe, diese hängt je nach Bauart an der Brennweite bzw. dem Öffnungsverhältnis und nicht allein an der Öffnung.
Heute bekommt man da alles was das Herz gegehrt, so wäre ein 16" f/4 noch von der Stange möglich.
Ansonsten schleift dir der Sonderbau was du willst, 18" f/3,7 20" f/3,5...
Bei den Gitterrohrtuben bezahlt man viel Geld für eine Transportlösung, welche manchmal gar nicht wirklich gebraucht wird.

Da du gerade vom Fernglas zum Teleskop wechselst, wäre ein Gebrauchtkauf auch eine Überlegung wert?
Dann kannst du erst einmal Erfahrungen sammeln und langsam in deine Vorlieben hineinwachsen und es ist nicht gleich so viel Geld ausgegeben.
LG
 
Da du gerade vom Fernglas zum Teleskop wechselst, wäre ein Gebrauchtkauf auch eine Überlegung wert? Dann kannst du erst einmal Erfahrungen sammeln und langsam in deine Vorlieben hineinwachsen und es ist nicht gleich so viel Geld ausgegeben.
Dem schliesse ich mich an. So kannst Du mit dem gegebenen Budget mehr ausprobieren. Da Du direkt von der Fernglasbeobachtung kommst ohne Teleskop dazwischen frage ich mich, ob Du bedacht hast, daß die Bildorientierung im Newton gedreht ist? Mich stört das dermaßen, daß ich ein kurzes Experiment mit einem Newton bald abbrach und zu Refraktoren und Cassegrains zurück kehrte. Mit ihnen kannst Du mit einem Amici-Prisma oder, besser, mit einem Matsumoto EMS die selbe Bildorientierung wie mit bloßem Auge oder Fernglas haben.

Mir ist es wichtig, eine Beobachtungsnacht zuerst mit bloßem Auge zu beginnen, dann mit Fernglas etwas tiefer zu gehen, und dann erst mit Teleskop ganz tief. Dabei will ich auf keinem Fall, daß es irgendwo in dieser Kette eine Spiegelung oder Drehung des Bildes gibt. Das ist freilich eine ganz persönliche Sache. Ich will diesen Thread, der eine sehr shöne Erörterung der Aspekte bei Beschaffung eines Newtons um 12" herum geworden ist, keinesfalls kippen oder in eine andere Richtung wenden. Deshalb mache ich jetzt keinen konkreten Vorschlag für eine "Nicht-Newton" Lösung. Ich will nur sachte warnen, falls Du diesen Aspekt der Bildorientierung nicht bedacht hast.

CS, Christopher
 
Hallo Felix,

Hochwertige Filter... kann man immer noch kaufen. Mal im ernst wer hier hat einmal alles gekauft und dan nie wieder was, das macht doch keiner man erweitert immer^^ am Anfang reichen 3 gute Okulare, wenn der dobson nicht f4 hat, bei 12-14" nicht so schwierig schaffen das noch viele Okulare. Ich bleibe bei Martini kannst ihm ja mal Mailen.

deine Sichtweise kann ich schon verstehen. Es stellt sich die Frage, inwieweit Ingbert bereit ist, später finanziell draufzulegen. Wenn er schreibt, dass der finanzielle Rahmen bei 3.000 € endet, hört sich dass erst einmal nicht danach an.

Für einen 12-Zoll-Martini-Dobson musst du schon rund 2.000 € rechnen, wenn ich richtig in der Preisliste nachgeschaut habe.

Wenn es dazu ein paar bessere Okulare - geschweige denn Filter - sein sollen, wird es schwierig. Mit einem Volltubus oder Flextube bleiben halt ca. 500-700 € mehr an Budget über.

Letztendlich ist es eine Grundsatzentscheidung, ob man lieber erst einmal in gutes Zubehör investieren will, das man später einmal an einem besseren Teleskop verwenden kann. Ich habe das vor einigen Jahren so gemacht und die Entscheidung bis heute nicht bereut.

Viele Grüße

Claus
 
Hallo Felix,



deine Sichtweise kann ich schon verstehen. Es stellt sich die Frage, inwieweit Ingbert bereit ist, später finanziell draufzulegen. Wenn er schreibt, dass der finanzielle Rahmen bei 3.000 € endet, hört sich dass erst einmal nicht danach an.

Für einen 12-Zoll-Martini-Dobson musst du schon rund 2.000 € rechnen, wenn ich richtig in der Preisliste nachgeschaut habe.

Wenn es dazu ein paar bessere Okulare - geschweige denn Filter - sein sollen, wird es schwierig. Mit einem Volltubus oder Flextube bleiben halt ca. 500-700 € mehr an Budget über.

Letztendlich ist es eine Grundsatzentscheidung, ob man lieber erst einmal in gutes Zubehör investieren will, das man später einmal an einem besseren Teleskop verwenden kann. Ich habe das vor einigen Jahren so gemacht und die Entscheidung bis heute nicht bereut.

Viele Grüße

Claus

Ich bin davon überzeugt, das nach ner weile eh wieder investiert wird.
Meiner Meinung nach, ist das wichtigste am Anfang der Grundbau, würde es nicht um einen Dobson gehen wäre das die Montierung aber da es um einen Dobson geht würde ich auch viel investieren und da auf Transport hochwertige Mechanik... setzen, ich kenn volltubus Dobsons, net mehr meins und in der Größe echt unhandlich. Und bei einem Martini 12" wenn der 2000€ kostet bleibt ja noch nen tausender.
Ich denke brauchbare Mittelklasse okulare gerade wenn das teil langsamer als f4 ist und so 2 gute Nebelfilter finden sich da schon.

Ich persönlich würde gleich in nen 14" zoll investieren, wenn dafür 3000€ reichen, nehr Öffnung schadet nicht.

Im biete bereich,
Hab ich weiter oben auch verlinkt wird für 3000€ Verhandlungsbasis nen16 zoll Angeboten. Höhenräder übrigens von Martini

Clear skies Felix
 
Dem schliesse ich mich an. So kannst Du mit dem gegebenen Budget mehr ausprobieren. Da Du direkt von der Fernglasbeobachtung kommst ohne Teleskop dazwischen frage ich mich, ob Du bedacht hast, daß die Bildorientierung im Newton gedreht ist? Mich stört das dermaßen, daß ich ein kurzes Experiment mit einem Newton bald abbrach und zu Refraktoren und Cassegrains zurück kehrte. Mit ihnen kannst Du mit einem Amici-Prisma oder, besser, mit einem Matsumoto EMS die selbe Bildorientierung wie mit bloßem Auge oder Fernglas haben.



CS, Christopher
Ist mir schon klar dass das Bild beim Newton auf dem Kopf steht, ich glaube aber, da könnte ich mich dran gewöhnen. Cassegrain wäre natürlich auch schön, was mich aber etwas stört ist, dass schon viel Geld für die Montierung draufgeht, die ich eigentlich für meine Zwecke gar nicht so brauche. Ich werde das aber auf jeden Fall nochmal gründlich überdenken. Vielen Dank für Deine Meinung!
 
Bin auch beim Gitterohr aber nicht bei dem, hab schon viel blödes zur Mechanik gehört und auf dem ATT vor par tagen, dan feststellen können die ES teile laufen nicht leichtgängig und das Gewicht größen Verhältnis ist auch nicht toll, ich empfehle was von Dieter Martini, er baut ab 10 zoll und hat wieder nen guten Spiegelschleifer, die Mechanik von ihm ist ne ganz andere Welt, als die ES dinger außerdem sind seine deutlich leichter.
Das ist beim Gitterrohr Newton immer wieder festzustellen, auch bei anderen Herstellern, sowie im ATM Bereich.
Die Schmerzgrenze für das Losbrechmoment nimmt da oft ein weites Spektrum ein.
Häufig funktioniert es nur im niedrigen- bis mittleren Vergrößerungsbereich halbwegs akzeptabel und auch nur dann wenn wenn man ein Weitwinkel Okular mit langem Augenabstand benutzt.
Auch passt die Sache oft nur mit bestimmten Okularkombinationen zusammen.
Bei Bino, oder 2" Ethos/Nagler Kombinationen evtl. mit Paracorr rutschten viele dieser Teleskope durch, oder werden zu schwergängig und fangen an zu ruckeln.
Mit einem Gegengewicht bekommt man hingegen evtl. wieder Gleichgewichtsprobleme in Zenitnähe.
Auch erlebt man gelegentlich so seine Überraschung, wenn man mal bei der Laserjustage, dass Gewicht des Zubehörs mit an den OAZ hängt.
Da wandert der Laserpunkt gerne mal ein paar mm oder cm aus der Mitte.
LG
 
Hallo Felix,
ich habe genauso einen 14 Zoll f/4.5 Martini Dobson und bin voll auf begeistert. Der Sprung von 8 auf 14 ist schon spürbar geil.
Das Teil läst sich als Ganzes transportieren und passt in einem Kombi unzerlegt.
Starhopping musst du allerdings erlernen oder du baust dir Encoder dran.
cs
Lothar
 
Hallo Ingbert,

Willkommen an Bord und viel Freude mit diesem schönen Hobby. Nach den vielen guten Tipps und Vorschlägen möchte ich noch auf ein paar logistische Aspekte hinweisen.

Mit Deinem Budget-Rahmen von bis zu 3000€ setzt Du Dich von den meisten anderen Einsteigern ab, deren Budget doch häufig deutlich darunter liegt. Diese Sternfreunde bekommen überdurchschnittlich häufig den Rat, sich einen gebrauchten 8er Dobson zuzulegen, sozusagen als besten Kompromiss aus Preis, Öffnung, Handlebarkeit, und weil es finanziell nicht so weh tut wenn man das Gerät am Ende mangels Zeit, Lust, Gelegenheit in der Ecke stehen lässt oder wieder verkauft.

Für Deinen Betrag kommt man schon mit vergleichsweise großem Besteck an den Himmel - zumal Du nicht fotografieren möchtest - und dementsprechend hast Du Vorschläge wie einen 12" oder 14" Dobson erhalten - allerdings von erfahrenen KollegInnen - gewissermaßen Silberrücken am Teleskop - die schon seit Jahren beobachten, aber in der Regel mal mit kleineren Instrumenten angefangen und so den Himmel und das Teleskopieren kennengelernt haben. Diese kleineren Geräte zeigen zwar weniger Detail am Himmel, sind aber gut zum Lernen, dabei leichter, weniger sperrig und schneller einsatzbereit als die großen Brüder. Da kommt der Kollege Schweinehund - und der meldet sich spätestens im Winter bei Minusgraden - weniger zum Zuge.

Damit meine ich nicht, dass man sich zu Beginn aus Prinzip zurückhalten muss, und sich gefälligst ebenfalls vom kleinen Lidl-Refraktor über den 150er Newton hocharbeiten soll, bis man sozusagen eines 12er Dobsons würdig ist.
Aber vom Fernglas auf den 12er Dobson ist ein bißchen so wie vom Motorroller direkt auf einen gut motorisierten Sportwagen umzusteigen. Kann gut gehen und Spaß machen, kann aber auch für Frust sorgen, wenn von der Beobachtungsnacht ein guter Teil für Aufbau, Justage und Troubleshooting drauf geht und man am Ende vor lauter Sternen - denn ein 12er Dobson zeigt wirklich viel - nicht sein Wunschobjekt findet.
Dazu kommt der Umstand, dass wegen der bei uns in Deutschland vorherrschenden Wetterlagen im Laufe des Jahres gar nicht so viele Nächte mit guten Beobachtungsbedingungen zusammen kommen, und in denen sollte dann schon alles passen.

Ich würde also eher zum "weniger ist mehr", dafür in guter Qualität, oder zum Gebrauchtkauf tendieren.
Evtl. gibt es ja auch eine Gruppe von Sternenfreunden bei Dir in der Nähe (mal im Forum nach Treffen suchen), denen Du mal über die Schulter gucken kannst.
Das Fernglas bzw. das Beobachten damit würde ich übrigens unbedingt beibehalten.

Schöne Grüße,

Rolf
 
Hallo Ingbert,
schau mal hier im Marktplatz, da werden gerade tolle Dobsons angeboten. Das schont Dein Budget und lässt noch Raum für gute Okulare und 1-2 Filter.
VG
Wolfgang
 
Hi,

mein Vorgehen wäre folgendes:

1. Kauf gute Okulare 'für die Ewigkeit', also die letzten die Du brauchts. Das wären (mindestens) 82° Okulare. Was ich höre sind ratsam Explore Scientific 82°, die funktionieren auch an schnellen (Öffnungsverhältnis f/4.5...f/4) Dobs. (Braucht man 100° Okulare, nee, ausserdem: sind overhyped und zuuu teuer !)
1b. Okularsteppung abwärts um den Faktor 0.7...0.6x etwa. Beginn bei f=30mm, dann z.B. bei ES 82° Serie: 18, 11, 6.7, 4.7mm. Kosten zusammen ca 1000 Euro.
1c. Ja, Okulare MÜSSEN geometrisch 2" sein bei langen Brennweiten ! Einfach die Okulare nach Brennweiten kaufen aus einer Serie, das passt dann gut zueinander (alle gleiches sGF 82°).

Hier Beispielhaft mal die ES 82° Okulare für einen 10" f/5 f=1250mm (hab ich für einen Freund gerade nachgerechnet):
---------------------------------------------------
f_ok----V------Feld---AP-----ES82°-Preis
---------------------------------------------------
30mm -- 42x -- 2.0° -- 6mm -- 365.-
18mm -- 70x -- 1.2° -- 3.6mm -- 209.-
11mm -- 113x -- 0.73° -- 2.2mm -- 175.-
6.7mm -- 186x -- 0.44° -- 1.3mm -- 165.-
4.7mm -- 266x -- 0.31° -- 0.94mm -- 165.-
---------------------------------------------------

Wenn Du bessere Okulare findest, die billiger sind, dann kauf die. Aber gut = teuer ! Da kommst man kaum dran vorbei.
Unter sGF = 82° würde ich keine Okulare mehr anraten/kaufen.

2. Astronomik OIII Emissionslinienfilter, willst Du definitiv, und in 2" ! Kostet 200 Euro.
Er zeigt Emissionslinien-Nebel DRASTISCH besser als ohne. Gerade im Sommer/Herbst gibt es mindestens 2 grosse Nebel, die SEHR von diesem Filter profitieren: Nordamerika-Nebel und Cirrus-Nebel (und weitere). Ausserdem ist er günstig, wenn man zuhause beobachtet (also nicht ins Dunkle fährt), weil man dann diese Art von Objekten bevorzugt beobachten kann - auch bei hellerem
Himmel. Der Filter drückt den hellen Himmelshintergund runter und der Kontrast steigt damit deutlich an, Strukturen kommen viel besser (z.b. Cirrus-Nebel) raus.

3. Justier-Laser für den Newton, ca 50-80 Euro. Schnellste Justierung !

4. Okularkoffer, Baumarkt mit Kunststoff-Einlage zum Ausschneiden. 30 Euro.

Hiermit bist Du bei ca 13oo Euro.
-------------------------------------

Das Teleskop kaufst Du einerseits möglichst gross, aber eben noch gut transportabel !!! Weil: das meiste holt man aus dem teleskop raus unter DUNKLEM Himmel. Wie finden ?

Ausserdem checken:
- Die Grösse des Fangspiegels (FS) ist so, dass das Teleskop keine zu grosse Randabschattung hat) max 0.3mag = 30%, besser wäre 0.2mag = max20%.
- Der Tubus macht keine Abschattung - durch zu kleinen Rohrdurchmesser (oder deutlich weniger Abschattung als der FS jedenfalls)
- Der Spiegel ist 'beugungsbegrenzt', das wird vom Händler zugesichert. Ggf kannst Du (musst nicht) mit Inteferogramm kaufen, kostet, verleiht aber auch Sicherheit (Wiederverkauf).

Kauf *KEIN* zu grosses Teleskop, weil dann die Brennweite auch sehr lang wird. Damit werden die Bildfelder klein und das Auffinden von Objekten wird immer schwieriger !!! Du kommst vom Feldstecher und hast keine Übung darin bisher, also... Ein 12" f/4.5 wäre nicht schlecht. Der Unterschied zu +2" Öffnung ist absolut marginal - kannste vergessen !!! Wenn du ein 'deutlich besseres' Teleskop willst dann wären das (nach dem 12" ein) 20" f/4 !!! Das liegt an der logarithmischen Wahrnehmung im Auge, die macht Faktoren um 2x (z.B. 12" -->24") notwendig wenn Du einen wow-Effekt haben willst mit einem grösseren Teleskop...

Wie passen die Okulare - siehe oben -zum Teleskop: Ein 12" f/4.5 hat f= 1350mm, das ist ziemlich vergleichbar zur Tabelle oben (für f=1250mm, f/5 gerechnet).
Die Felder werden 1250/1350x kleiner, die Vergrösserung wird 1350/1250x grösser. Ansonsten passt das Okularset ! Nix mit f>30mm kaufen, das passt nicht an grosse Dobsons !!! (schon 30mm ist perfekt an f/4.5, f/4 geht auch). Du kannst Dir mein Set angucken für einen f/4 unter
(diese Nagler kosten allerdings noch mehr, technische Daten sind aber voll vergleichbar, 82° sGF)

Sucher:
- Telrad - auf jeden Fall !!! Durchsicht-Pointer mit 3 Kreisen 0.5°, 2°, 4°, perfekt fürs Starhoppen
- dazu evtl. Sucher 8x50 (ca 6° Feld) mit Amici-Prisma (aufrechtes Bild wie FS), gibt's z.B. bei ICS

Sternkartenprogramm - brauchst Du !
App SkySafari Pro
Windows: Guide 9.1 (hervorragend) oder was neueres (wird wohl auch was taugen, hoffe ich)
Wenn Du jemanden kennst, der Guide 9.1 hat, darfst Du es auch legal kopieren !

Good luck,
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast noch Geld übrig ?

(1) Steck alle Okulare mit 1.25" Steckdurchmesser permanent in 2" Hülsen (mit Filtergewinde vorne dran) und vergiss einfach das Thema 'Ist es ein 1.25" oder 2" OKular ?'. Nur den Filter musst Du dann noch mit der Hand reinschrauben (es gibt auch Filterschieber... Ausbau-Option).
(2) Kauf Dir Objektiv-Sonnenfilterfolie AstroSolar von Baader und bau Dir einen Sonnenfilter fürs Teleskop. Optisch einwandfreie Leistung !!! Jedoch ***NIE*** ohne solchen Filter in die Sonne gucken !!!!
(3) Kauf Benzin oder Strom oder miet ne Ferienwohnung - also fahr unter dunklen Himmel, das macht ***VIEL VIEL** mehr aus als ein Teleskop-Upgrade um +2"...+4" !!!

Und: lerne Starhopping, man kommt rum, man sieht was, man lernt was....
Aufsuch-Automatiken am Himmel machen das gleiche wie GPS im Strassenverkehr. Du kommst schnell hin, prima, aber ansonsten bleibst Du unorientiert/'doof', was den Himmel angeht. Man kann also GPS benutzen, muss es aber keineswegs. Viele Spitzen-Freaks suchen völlg zu Fuss, nur mit gutem Sternkartenprogramm/Karte.

Letztlich noch: Theorie lesen über Objekte ! WIKIPEDIA und so...

Jaaa, das sind meine ganz persönlichen Meinungen und Empfehlungen. Man kann es auch ganz anders machen... ;)
P.
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben