Teleskop für unterwegs --> welches?

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Caine
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Caine

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

ich bin seit ca. einem Jahr mit einem 10" Dobson am Himmel unterwegs. Grundsätzlich bin ich mit dem Teleskop und dem "Dobson-Prinzip" sehr zufrieden: Aufbauen und loslegen. Genau meine Sache.

Leider ist der Himmel bei mir nur mittelprächtig (rel. viel Lichtverschmutzung), so dass ich oft mit dem Auto unterwegs bin. Hierfür und für den Urlaub (mit dem Auto) möchte ich mir noch ein kompaktes Reise-Teleskop zulegen. Mit dem Dobson ist das schon immer eine Schlepperei und in Urlaub mitnehmen geht bei der Größe gar nicht.

Grundsätzlich möchte ich dieses Reisetelesop gerne schon als Allrounder einsetzen: Planeten, Großfeldbeobachtungen ebenso wie geeignete Deep-Sky-Objekte. Dass ich gerade bei letzterem natürlich Abstriche zu meinem Dobson machen muss, ist mir klar. Aber mir gehts vor allem um was transportables.

Ich dachte an einen Halb- oder Vollapo mit 80-100 mm Öffnung und einem Öffnungsverhältnis von ca. f/6 auf einer azimutalen Montierung.

Würdet ihr mir so ein Teleskop für die von mir gewünschten Zwecke empfehlen und wenn ja, in welche Richtung (Hersteller/Typ) kann ich da denken?

Danke und CS!

Christian
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Christian,

wenn es nicht auch (oder gar vorrangig) darum geht, mal das System zu wechseln, werden diese Anforderungen

Zitat von Caine:
Hallo zusammen,

ich bin seit ca. einem Jahr mit einem 10" Dobson am Himmel unterwegs. Grundsätzlich bin ich mit dem Teleskop und dem "Dobson-Prinzip" sehr zufrieden: Aufbauen und loslegen. Genau meine Sache.....
Grundsätzlich möchte ich dieses Reisetelesop gerne schon als Allrounder einsetzen: Planeten, Großfeldbeobachtungen ebenso wie geeignete Deep-Sky-Objekte. Dass ich gerade bei letzterem natürlich Abstriche zu meinem Dobson machen muss, ist mir klar. Aber mir gehts vor allem um was transportables.....

Danke und CS!

Christian

sehr gut von einem 130er PDS Newton (f/5) erfüllt.
dies geht bei ähnlicher Transportabilität und Montierungsanforderung (AYO, Skytee als reisetauglichste Varianten) wie bei den angedachten Refraktoren mit deutlich weniger Öffnungs- und Auflösungsverlust (gerade bei DS, Planeten und Mond gehen auch locker von zu Hause) einher und die Weitfeldanforderung wird mit knapp 4° erreichbarem Feld gut erfüllt.
Auch die vom 10er vorhandene Okualrausstattung ist hier sehr wahrscheinlich passend (i.d.R. ebenfalls f/5) und bedarf keiner Anpassung.

Gruß
*entfernt*

PS: Man sollte bei allen Newtons dieses Thema prüfen

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/1279505/1
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Christian,

ich habe mir aus genau demselben Grund meinen Achtzöller zum Gitterrohr umgebaut. Einen 130 / 650er hatte ich vorher auch immer wieder mal anvisiert, letztlich reizte mich das Basteln und die größere mobile Öffnung aber mehr.


Soll nur ein Denkanstoß sein, vielleicht kommt Selbstbau ja in Frage.

CU
Klaus
 
@Werner48: Danke für den Link. Das ist genau die Frage, mit der ich mich auch gerade beschäftige: Lieber einen Apo mit 80 mm oder einen Dobson? Der Apo scheint mir seine Vorteile vor allem im Gesichtsfeld und bei Kontrasten der Planetenbeobachtung auszuspielen, während der Dobson im Deep Sky die Nase von hat. Klar, die eierlegende Wollmilchsau gibts hier auch nicht, aber der Dobson scheint mir der bessere Allrounder zu sein (weswegen ich mich ursprünglich auch für meinen 10" Dobson entschieden hab).

@ *entfernt*GMS und Antares: Danke für eure Hinweise. Der 130er Newton ist natürlich vom Preis-Leistungsverhältnis recht interessant. Aber wenn ich mich für nen Dobson entscheide, würde ich wohl lieber noch etwas länger für einen 8" Gitterrohr sparen, den ich in einem Koffer zusammengelegt transportieren kann. Wenn ich schon mal im Gebirge unter gutem Himmel bin, bietet der mir denk ich wesentlich mehr als der 130er Dobson. Wichtig ist mir dann nur, dass der gut und schnell zusammenzubauen ist.

@ Klawipo: Leider bin ich mit Bastelverständnis nicht wirklich gesegnet... also scheidet Selbstbau leider auf absehbare Zeit aus. Aber so ein 8" ist natürlich als Gitterrohr schon eine tolle Leistungsklasse und noch gut transportabel.

 
Hallo,

wenn es kein Hofheim Dobson sein muss wäre vllt ein Explore Scientific Dobson noch etwas für dich. Genaues Packmaß weiß ich aber nicht. Einen 12er habe ich mal live gesehen und war über dessen Kompaktheit (aufgebaut) positiv überrascht.

CU
Klaus
 
@ Antares: Wichtig ist für mich vor allem das Packmaß und wie leicht der Dob draußen aufzubauen ist. Eine Entscheidung zu welchem Dob ist noch lang nicht gefallen. Danke auf jeden Fall für die Links zu euren Seiten die sind sehr informativ! Ich werde mir deine Argumente und dargestellten Ergebnisse ausgiebig durch den Kopf gehen lassen. Ein Umbau meines vorhandenen 10" scheidet wegen zwei linken Händen leider aus 🙄😀
 
Hi Zusammen,

aber ein fertiges Reisedobson-Set, in das nur die Optik umgesetzt wird, wäre doch eine Option. Das war doch immer zu haben, geht sicher auch immer noch bei allen Anbietern, die entweder ohnehin angeben, Spiegelsätze vom selben Hersteller zu verbauen, oder die auf individuelle Wünsche eingehen. Da kann man sicher auch absprechen, wie weit und zu welchen Konditionen der Bausatz vormontiert wird. Jedenfalls ist das ein guter Weg, wenn man mit der vorhandenen Optik zufrieden ist.

Clear Skies
Sven
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben