Teleskop-Kauf

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

AstroCap_14

Mitglied
Hi liebe Astro-Gemeinschaft! :)
Bald ist es so weit in 1 Monat muss ich wissen welches Teleskop ich als Anfänger kaufen möchte. Die Auswahl ist riesig. Ich hab schonmal eine ähnliche Frage gestellt doch da bekam ich keine konkreten Antworten...
Naja vielleicht könnt ihr mir ja euer Teleskop vorstellen oder mir ein gutes Empfehlen. Mein Budget liegt bei max. 2000 €.
Jede Art von Teleskop käme in Frage da ich sowohl Deep-sky als auch die Planeten beobachten will. Hab auch mal ne Zeit lang an einen 12" oder 16" Dobson der Lightbridge Modelle von Meade gedacht. Aber da wurde mir im nach hinein bewusst das das keine gute Idee ist da eine Stabile Montierung her muss die bei einem Dobson schlecht oder besser gesagt garnicht Vorhanden ist.
Danke fürs lesen und hoffe ihr habt gute Empfehlungen für mich da.

Lg
Emrah
 
Hallo Emrah,

sag mal mehr zu deinem Beobachtungsort. Wohnst Du in der Stadt oder auf dem Dorf, musst Du mobil sein oder hast Du einen Garten?
Hast Du schonmal durch ein Teleskop geschaut?

Grüße
Matthias
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Matthias,
Also ich wohne in Frankfurt aber außerhalb der Innenstadt daher kein Streulicht da. Bei uns ist es eher sehr düster. Mobil muss ich nicht unbedingt sein da unser Balkon riesig ist und man von dort aus einen sehr schönen Blick auf den Nachhimmel hat. Einen Garten habe ich nicht.
Und ich war schon mehrfach bei der Sternwarte und hab da schon durch das ein oder andere Teleskop geschaut.
 
Hallo Emrah,

Zum Einstieg gleich so ein großes Budget ???
Wahrscheinlich willst Du sofort alles auf einmal.

Ich habe ein Vixen 114/900mm Newton mit dem ich schon sehr viel beobachten konnte. Auch Fotos von hellen Objekten wie Mond oder Jupiter und Saturn habe ich mit einer Digicam durchs Okular machen können. Jetzt habe ich mir einen GSO 8'' F6 Dobson zugelegt und bin damit bisher sehr zufrieden. Dazu noch ein paar gute Okulare. Ich habe das Vixen NPL25, TS-SW15 und ein Planetary 8mm. Nun war bei mir aber immer das Preis/Leistungsverhältnis wichtig. Deswegen ist es für mich schwer konkrete Tipps bei einem so großen Budget zu geben. Aber gerade für einen Anfänger würde ich erst einmal einen günstigen Dobson mit ordentlichen Okularen empfehlen. Außerdem kann man den ja nachher noch aufrüsten und weiterverwenden. Die visuellen Möglichkeiten reichen mir zur Zeit völlig aus und ich betreibe dieses Hobby schon viele Jahre. Die Fotografie mit der Digicam macht auch viel Freude und meine Ergebnisse kannst Du Dir ja mal hier im Forum ansehen. Klar DeepSky geht damit nicht. Aber es ist dennoch schon so viel möglich, dass man da schon lange mit beschäftigt ist.

Also mein Rat: Zum Einstieg einen günstigen Dobson und erst einmal visuell Erfahrungen sammeln.

Gruß,
Holger
 
Hallo Emrah,
Zitat von AstroCap_14:
Hab auch mal ne Zeit lang an einen 12" oder 16" Dobson der Lightbridge Modelle von Meade gedacht. Aber da wurde mir im nach hinein bewusst das das keine gute Idee ist da eine Stabile Montierung her muss die bei einem Dobson schlecht oder besser gesagt garnicht Vorhanden ist.
Was genau meinst du damit? Willst du eine parallaktische Montierung nutzen?
 
Zitat von AstroCap_14:
Aber da wurde mir im nach hinein bewusst das das keine gute Idee ist da eine Stabile Montierung her muss die bei einem Dobson schlecht oder besser gesagt garnicht Vorhanden ist.

Hallo Emrah,

du solltest dich besser nochmal genauer informieren bevor du gleich mit 2000 Euro in den Astroläden um dich wirfst - ein Dobson ist nämlch durchaus stabil montiert, im Gegenteil zu vielen anderen Teleskopkombinationen im im unteren und mittleren Preissegment.

2000 Euro ist nicht wenig, da kann man viel gutes mit anschaffen aber du kannst auch orgendliche Fehlkäufe landen.

Man müsste wissen was du mit dem Teleskop machen willst, was beobachten, von wo aus du beobachten willst, wie transportabel das ganze sein kann/muss, was geht noch in dein Auto rein, wie dein Standort vom Licht her ist und vieles mehr.

Ausserdem wäre es sinnvoll zu sagen wieviel Erfahrung du schon gemacht hast.

Einfach sagen "ich hab 2000 Euro, sagt mir welches Teleskop ich damit kaufen soll" ohne weitere Informationen ist ein wenig komisch und impliziert das du zu faul bist selber nach Informationen zu suchen.

Gruß, Gerry

PS: Klienten welche viel Geld ausgeben wollen aber keine Ahnung haben was sie machen wollen und was sie dazu brauchen sind immer gern gesehen bei diversen Händlern... ;)
 
Ähmm wenn du meinen Text richtig gelesen hättest würdest du dir selber paar fragen von dir beantworten können. Das meinte ich auf keinen Fall so wie gesagt wenn du meinen Text richtig gelesen hättest wüsstest du das ich Deep-Sky Objekte und Planeten beobachten möchte und ich wissen wollte ob ihr mir eins Empfehlen oder euers vorstellen könnt das hat nichts mit "ich hab 2000€, sagt mir welches Teleskop ich kaufen soll" informiert habe ich mich auch gründlich also bitte nicht einfach sinnlose Kommentare abgeben bitte.
 
Zitat von AstroCap_14:
Gerry hat es schon ziemlich auf den Punkt gebracht. Eine ordentliche Dobson-Montierung ist übrigens sehr stabil. Eine von der Stabilität vergleichbare "richtige" Montierung für einen 12" Newton dürfte schon dein Budget ausschöpfen.

Falls es dir nur um die Nachführung für längere Beobachtungen beim Dobson geht, solltest du mal einen Blick auf die EQ-Plattformen richten. Die gibt es teilweise schon zu sehr erschwinglichen Preisen.

Vielleicht solltest du nochmal deine Pläne, welche das konkret auch sein mögen, genau überdenken und dann hier schildern. Und in dieser Zeit kannst du dich gerne mal in deiner Region nach Gleichgesinnten umschauen, um verschiedene Teleskope aus der Nähe kennenzulernen.
 
Hallo Emrah!
Ich startete meine Astronomiekarriere mit einem einfachen Fernglas 8x35mm. Anschließend vergrößerte ich mich auf 10x50mm und auf 20x80mm. So sammelte ich schon mal einiges an Erfahrung was die Himmelskunde betrifft. Nach fast zwei Jahren stand ich dann vor der Entscheidung mir ein noch großeres Fernglas oder ein Teleskop zu kaufen. Ich kaufte mir dann einen 12" GSO Deluxe Dobson. Aber nur deshalb weil ich genau wußte was ich will kaufte ich mir dieses Gerät. Ich stattete es mit guten Okularen aus und besorgte mir alles was man so braucht um anständig zu beobachten. In eine Sternwarte zu gehen und dort mal durch ein Okular zu sehen ist eine ganz andere Sache als dann selber im Feld zu stehen mit einem Equipment das für deine Zwecke nicht geeignet ist.
Ich sage mal 2000 Euro sind ein gutes Startkapital, aber nur dann wenn du sie für das Richtige Equipment ausgibst!!! Mein Gerät sollte noch Transportabel sein, sich sehr schnell aufbauen lassen, schnell Einsatzbereit und relativ stabil sein, leicht zu Händeln, mich technisch nicht überfordern sowie leicht zu justieren sein, sowie schon eine ganze Menge am Himmel zeigen können. Was sollte dein Teleskop können???
Ansonsten ist Gerrys letzte Aussage sehr passend.
Viele Grüße
Raimund
 
Achso: Ich nutze übrigens als Hauptinstrument einen klassischen 8" f/6 Dobson von Skywatcher, der schon einige Tuning-Maßnahmen von seinem Erstbesitzer (also nicht ich) hinter sich hat. Dazu ein 2" Übersichtsokular (TSWA32) sowie Baader Genuine Orthos (18, 12.5, 9, 7) und 2" Nebelfilter von Lumicon (UHC, OIII, HBeta). Den Großteil habe ich gebraucht erworben. Damit konnte ich schon in knapp 2 Jahren weit über 400 Galaxien sehen ;) Bin also eher im Deepsky-Bereich unterwegs.

Zusätzlich habe ich noch einen 114/900er Newton, dem ich eine 2" Pipemount (Alt-Az-Montierung aus Wasserrohren) spendiert habe. Zuletzt gesellte sich noch ein einfacher 80/500er Achromat dazu, den ich auf einer EQ2 betreibe.

Ein größerer Dobson im Vergleich zu 8" zeigt natürlich mehr, allerdings gibt es für mich zuviele Gründe, die für den 8"er sprechen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Also um ehrlich zu sein hatte ich auch die Vorstellung erst mit einem Fernglas anzufangen. Ist leicht zu bedienen, kostet nicht viel und man hat ein großes Gesichtsfeld. Naja danke für die ganzen Antworten ich denke ich kaufe mir erstmal ein Fernglas und sammel in der Zwischenzeit soviel Wissen bis ich denke das ich auf ein Teleskop umsteigen kann.

Lg
Emrah
 
Hallo Emrah,

ein Fernglas ist eine gute Entscheidung. Damit lernt man in Verbindung mit einer Sternkarte gut das wichtige Starhopping, also das Hangeln von Stern zu Stern bis zum Beobachtungsobjekt. Auch wenn man dann ein Teleskop hat, wird das Fernglas nicht überflüssig. Vor allem wenn man einen optischen Sucher benutzt. Dann kann man schon mal freihändig den Himmel erkunden und nach Orientierungspunkten suchen, bevor man dann mit dem Sucher das Zielgebiet anvisiert. Also vorausgesetzt man hat einen ordentlichen Sucher und nicht so eine 6x30 Tröte mit geraden Einblick.

Das große Gesichtsfeld eines Fernglases ist auch bei großen Objekten, wie den Plejaden, von Vorteil. Die passen nämlich nur bei geringer Vergrößerung ganz ins Gesichtsfeld. Und mit dem Fernglas einfach durch das Sternmeer der Milchstraße zu schwenken, hat auch seinen Reiz. Manchmal lasse ich einfach mein Dobson Dobson sein und beobachte mit meinem 8x42.
 
Emrah,

Zitat von AstroCap_14:
Fernglas ...leicht zu bedienen, kostet nicht viel

Mit der ersten Aussage liegst du richtig, mit der zweiten nicht. Ferngläser sind genauso eine Wissenschaft wie Teleskope, wobei die "Glaubesnkriege" da genauso ausgeprägt sind.

Egal, aber für ein wirklich gutes Glas bist du locker zwischen 500-1000€ los - und die drei/ vier High-End-Hersteller reizen dein Budget vollends aus!

Gruß
Thorsten
 
Hallo Emrah,

möchtest Du nur visuell unterwegs sein, oder später auch Astrofotografie betreiben?
Bei rein visueller Beobachtung macht ein Dobson am meisten Sinn, da hier der Preis überwiegend in der Optik steckt.
Der Vor- bzw. Nachteil, Du musst selbst die Objekte suchen, es gibt zwar Goto auch für Dobsons, diese kenne ich jedoch nicht.
Mir hat damals am Dobson ein Telrad geholfen, denn die Orientierung von der freien Sicht in einen Sucher umzusetzen, erfordert Erfahrung und Übung. Das wirst Du auch mit einem Fernglas feststellen.
Wenn Du lieber computergestützt geführt werden möchtest, also mit Goto, dann empfiehlt sich eine deutsche Montierung entweder mit einem Newton oder einem (ED) Apo. Bei rein visueller Beobachtung würde auch eine EQ5 bzw. HEQ5 reichen, um ein 8" Newton f/5 oder F/6 zu montieren.
Newtons und dazu gehören auch die Dobsons, haben den Nachteil, öfter justiert zu werden, was aber nicht wirklich kompliziert ist. Bei den Okularen solltest Du dann das meiste Geld reinstecken, diese kauft man i.d.R. nur einmal, wenn sie passen.
(ED) Apos sind verhältnismäßig teuer, besonders bei größeren Öffnungen, haben aber auch viele Vorteile.

Gruss Roland
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

Ihr seit ja gute Berater. Erst sagt Ihr er soll mit einem Fernglas anfangen, was ich übrigens sehr fragwürdig finde, um Geld zu sparen. Dann sagt Ihr Ihm ein gutes Fernglas braucht sein Budget auf !

Kauf Dir zum Einstieg ein 8 Zoll Dobson. Da siehst Du ordentlich was, mit einem Fernglas überhaupt nicht zu vergleichen und Du machst im Preis/Leistungsverhältnis überhaupt nichts falsch. Wenn es Dich dann begeistert und Du mehr willst, kannst Du Dich vergrößern.
Für 2 Jahre sollte das aber ersteinmal reichen :-)

Gruß Jens
 
Und noch ne Frage an alle von welcher Marke sind denn eure Dobsons?? Ich persönlich finde die Lightbridge Modelle von Meade gut. Oder gibts da Qualitativ bessere??
 
Hallo Jens!
Den Himmel zuerst mit dem Fernglas kennenzulernen findest du fragwürdig???? Da bist du der erste der das sagt!
Du bist also auch zuerst Auto gefahren und hast dann den Führerschein gemacht oder?
Ich persönlich rede hier von einem Fernglas von bis 100 Euro max.
Wenn man dann lust auf mehr hat, dann kann man sich ja weiter ausrüsten.
Aber sich als blutiger Anfänger gleich ein 2000 Euro Fernglas zuzulegen ist sicher auch nicht das Richtige, da gebe ich dir recht.
Gruss Raimund
 
Und noch ne Frage an alle von welcher Marke sind denn eure Dobsons?

Skywatcher, GSO und Galaxy sind bekannte Marken, die in der Regel qualitativ gut sind. Ich selbst haben ein Galaxy und bin zufrieden damit.

Mit der ersten Aussage liegst du richtig, mit der zweiten nicht. Ferngläser sind genauso eine Wissenschaft wie Teleskope, wobei die "Glaubesnkriege" da genauso ausgeprägt sind.

Egal, aber für ein wirklich gutes Glas bist du locker zwischen 500-1000€ los - und die drei/ vier High-End-Hersteller reizen dein Budget vollends aus!

Was soll das denn? Natürlich hat er mit seiner zweiten Aussage recht. Ein brauchbares Glas kostet zwischen 100,- und 150,- Euro. Natürlich muss man durchsehen, um sich selbst einen Eindruck von der Qualität zu verschaffen. Aber mann muss hier ja nicht gleich einem Einsteiger weismachen, nur teuer (Swarovski, Leica usw.) wäre brauchbar. Man empfiehlt doch auch nicht gleich Nagler-Okulare.
 
Heiko,
wer lesen kann ist im Vorteil. Hab ich irgendwo geschrieben, er soll sich ein so teures Glas holen? Kann mich nicht erinnern. Es war nur der Hinweis, dass es bei Ferngläsern wie bei Teleskopen Unterschiede gibt und man nicht einfach sagen kann, Fernglas ist billig. Also guck richtig hin, bevor du was unterstellst.
Thorsten
 
Den Begriff "Freundchen" sparst du dir besser. Oder gibst du hier den Hausmeister? Wenn du dich angep... fühlst, ist das dein Problem und kein Grund für unverschämte Aggressionen.

Und ja: Ein 100€ Ferngals wird niemals "gut" sein, das steht fest, dafür hab ich durch zu viele durchgesehen. Was nicht heißt, man sieht gar nichts. Aber für Feinheiten scheinst du ja kaum der Fachmann.
Ende der Durchsage.
 
Hallo Emrah!

Auch hier wieder der Rat: Such Dir einen Astroverein in Deiner Nähe und schau Dir selbst die verschiedenen Teleskoptypen an und vor allem durch. Da lernst Du auch die Handhabung, die Vor- und Nachteile des jeweiligen Systems kennen.
Beratung gibt es da natürlich auch. Im Gegensatz zu einem Forum allerdings in der Praxis!
Hast Du das hinter Dir und vielleicht schon ein paar Nächte mitgespechtelt, dann spricht auch nichts gegen eine Investition in ein hochwertigeres oder größeres Instrument.

Zum Fernglas:
Mindestens EIN Fernglas hat jeder Hobbyastronom!
Die meisten Billigfärngläser sind Schrott! Aber se gibt Außnahmen!
Z.B. das Nikon Action VII 8X40 (Bei EXPERT für 69,-€) ist sehr günstig und mehr als brauchbar!

http://www.expert-technomarkt.de/Op...&+Camcorder/Optische+Produkte/Action+VII+8X40

Ich besitze es selbst und ziehe es oft, wegen dem besseren Einblickverhalten, meinem 10x50 Zeiss Jena vor.
Dass das Nikon ein sehr gutes, wenn nicht sogar hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis hat, wirst Du auch in diesem und anderen Foren (Suchfunktion) bestätigt finden.

Natürlich kannst Du den Einstieg auch über den oft empfohlenen 8” Dobson wagen. Viel falsch machen kann man da nicht. Außer man setzt seinen Schwerpunkt auf Astrofotografie oder mag das "Nachschubsen" nicht. Zwar gibt es da auch Lösungen, was die Fotografie zu mindest von Mond, Sonne (Achtung nur mit Objektivsonnenfilter durchschauen!) und Planeten angeht. Es bleibt aber doch eher ein “Provisorium”.

Meine Meinung ist aber: Gerade wenn man bereit ist einen relativ großen Geldbetrag in sein Hobby zu stecken lohnt es wirklich, sich von erfahrenen Sternenguckern die verschiedensten Teleskope in Natura vorführen zu lassen und sich selbst von ihren Eigenschaften und deren Handhabung zu überzeugen!
Danach kann man beruhigt in die “vollen” gehen ;-)
Ob die Begeisterung fürs Hobby bleibt, ist eine andere Frage, die nur Du beantworten kannst. Verlängere unter umständen die “Testphase” bei dem Astroverein und überstürze nichts.

Vielleicht wäre das oben genannte Nikon vielleicht doch erst mal gut, um den Himmel und das Hobby kennen zu lernen (und die Wartezeit bis zum Teleskopkauf zu überbrücken). Die vier Jupitermonde (natürlich nur als kleine Pünktchen), Krater auf unseren Mond zahllose Sternenhaufen, Sternenwolken der Milchstarasse, Nebel usw. wirst Du damit sehen können. So ein großes Gesichtsfeld und das sehen mit beiden Augen, wird Dir kaum ein anders Instrument bieten!
Hält die Begeisterung für das Hobby doch nicht so lange vor wie gedacht, leistet das Fernglas z.B. auch bei Wanderungen bzw. irdischen Beobachtungen gute Dienste.

VG,
Michael
 
Hallo!
Was ich fast noch vergessen hätte. Ich habe mir bevor ich mir den 12" Dobson gekauft habe, genau so ein Gerät vorher von den TeleskopSpezialisten in München ausgeliehen. Das war natürlich auch noch einmal eine super Möglichkeit um so ein Gerät genauer kennenzulernen. Vielleicht gibt es ja bei dir in der nähe auch so jemanden.
Gruss Raimund
 
Hallo zusammen,


Zitat von MichaD80:
Meine Meinung ist aber: Gerade wenn man bereit ist einen relativ großen Geldbetrag in sein Hobby zu stecken lohnt es wirklich, sich von erfahrenen Sternenguckern die verschiedensten Teleskope in Natura vorführen zu lassen und sich selbst von ihren Eigenschaften und deren Handhabung zu überzeugen!


Das bringt es auf den Punkt, eigentlich muß man da nichts mehr hinzufügen.

Vielleicht noch ein paar informative Links:

http://www.svenwienstein.de/

http://taunus-astronomie.blogspot.de/2007/03/teleskope-im-groenvergleich.html



Viele Grüße Felix
 
Hallo Emrah,
Du sagst Du wohnst in der Nähe von Frankfurt, Main/ Oder? In der Nähe von Frankfurt/Main ist die Lichtglocke noch so ausgeprägt, da würde ich nicht so große Öffnungen empfehlen. Habe vor 14 Jahren mit nem 114/900 auf Vixen GPE angefangen, GRoßraum Hannover. Hat ein vedammt gutes Bild geliefert, den langsam ausgebaut, M102/1000 von Vixen für Sonne und Planeten und kürzlich 150/750 Newton für Deepsky. In Großstadtnähe eine Ideale Kombi, die man je nach Bedarf auf der Montierung Wecchseln kann. Das ganze ist ohne Goto motorisiert. Und mobil bei Bedarf auch noch.
Auch vom Balkon wenn genügend Stellflächen vorhanden ist zu empfehlen, Häuser geben in der Nacht viel Wärme ab, die durch große Öffnungen durch flimmern sichtbar ist. Im freien Feld ist dieses Seeing weniger bis gar nicht vorhanden.
Ich weiß, die Entscheidung ist schwer, aber kaufe dir vernüftiges Equioment undf nicht billig, sonst 2x
Grüße Thomas
 
Und ja: Ein 100€ Ferngals wird niemals "gut" sein, das steht fest, dafür hab ich durch zu viele durchgesehen. Was nicht heißt, man sieht gar nichts. Aber für Feinheiten scheinst du ja kaum der Fachmann.
Ende der Durchsage.

Stimmt. Du hast durch zu viele Gläser durchgesehen und hast die Fähigkeit verloren, Anfänger angemessen zu beraten. Für eine ausgewogene Beratung mit Pro und Contra in den verschiedenen Preisklassen bist du definitiv nicht geeignet. Das Ende deiner Durchsage ist also nur zu begrüßen.

Einem Gourmet kann man eben keine Hausmannskost schmackhaft machen
 
Mensch Leute müsst ihr euch auf diesem Niveau hier streiten? Es ist doch viel schöner, wenn man sich nett und sachlich miteinander unterhält? Auf die persönliche Ebene sollte man dabei nicht runter gehen. Sollte das hier so weiter gehen, wird der Moderator informiert.


Gruß,
Christian
 
Hallo,

Zitat von AstroCap_14:
Bald ist es so weit in 1 Monat muss ich wissen welches Teleskop ich als Anfänger kaufen möchte.
muss? Droht die Zerstörung der Erde?
Die Auswahl ist riesig. Ich hab schonmal eine ähnliche Frage gestellt doch da bekam ich keine konkreten Antworten...

Deine damalige Frage

ich fand die Antworten sehr gut. Wenn Du die Ratschläge umsetzt, solltest Du die riesige Auswahl schon mal einschränken können und dann können Dir die Experten auch konkrete Vorschläge machen.

Gruß

Ronald
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben