Teleskop Kaufberatung

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

sakyra

Neues Mitglied
Hallo,

ich möchte mir zu Weihnachten gerne selber ein Teleskop schenken, habe bis jetzt noch keinerlei Erfahrungen in diesem Bereich gemacht. Lediglich das Programm RedShift 7 besitze ich.

Ich habe mich auf der Seite www.astroshop.de ein bisschen umgesehen, aber leider wird man von der Auswahl der Teleskope geradezu erschlagen. Vergleichbar mit einem Laien, der sich z.b. bei Alternate einen CPU kaufen möchte ohne jemals etwas mit PC zu tun gehabt zu haben; die Wahrscheinlichkeit auf eine richtige Wahl geht gegen Null.

Ich möchte maximal ~700 Euro ausgeben.

Wo möchte ich es einsetzen:

- In der Mitte eines Gartens (lebe in einem kleineren Dorf abseits der Stadt)
- (Aus dem Fenster hinaus, denke aber das das allerdings nicht möglich sein wird)

Was erwarte ich vom Teleskop:
- Die Möglichkeit sowohl Deepsky Objekte als auch Erdnahe Objekte beobachten zu können (sofern das Möglich ist)

Was möchte ich nicht unbedingt:
- GoTo Steuerung
- Astrofotographie
- Ein Teleskop was machen draußen stehen lassen kann etc.
- Die Sonne (direkt) beobachten

=====

Das es unterschiedliche Arten von Teleskopen gibt, habe ich einfach mal aus jedem Bereich eines herausgesucht, welches zumindest vom Preis her in Ordnung wäre.
Würde mich wirklich freuen, wenn jemand mir kurz die Unterschiede zwischen den Teleskopen (Vor- und Nachteile) erklären könnte; oder ob es reine Geschmacksache ist.

http://www.astroshop.de/bresser-teleskop-ac-102-1000-messier-exos-2/p,21519 http://www.astroshop.de/bresser-teleskop-ac-102-1000-messier-exos-2/p,21519

http://www.astroshop.de/celestron-schmidt-cassegrain-teleskop-sc-127-1250-omni-xlt-127/p,7882#tab_bar_1_select http://www.astroshop.de/celestron-schmidt-cassegrain-teleskop-sc-127-1250-omni-xlt-127/p,7882#tab_bar_1_select

http://www.astroshop.de/bresser-teleskop-n-203-1000-messier-exos-2/p,21497

Sonnenteleskope und ED & Apochromaten habe ich absichtlich ausgelassen, da diese meiner Meinung nach sicher nicht für meine Anwendungsgebiete passend sind.

Würde mich sehr über Antworten freuen!

Noch speziell eine Frage an die Experten: Angenommen man würde euch sagen: Hier sind ~700 Euro für ein Teleskop, welches würdet ihr kaufen?

lg
Henning

PS:
Ist eigentlich generell die Vorstellung richtig, dass ein Teleksop das "weiter" schauen kann, auch gleichzeitig nahe Objekte (z.b. Mond) näher und besser darstellen kann?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Henning,

Du besitzt ja schon recht konkrete Vorstellungen von dem was Du machen möchtest. Die von Dir aufgeführten Modelle sind parallaktisch montiert, was eigentlich nur für die Fotografie interessant ist (meine Meinung).

Ideal für Dich wäre der Galaxy-Dobson D10-K-CRF und bei einem Preis von 550 Euro bleibt noch Geld für ein zusätzliches höherwertiges Okular übrig (zwei Okulare sind schon dabei).

Und HIER findest Du das Gerät.

Einen Testbericht dazu kann ich Dir auch anbieten: Beobachtungen mit dem 10 Zoll Galaxy Dobson

clear skies
Michael
 
Zitat von Michael_Dütting:
Hallo Henning,

Du besitzt ja schon recht konkrete Vorstellungen von dem was Du machen möchtest. Die von Dir aufgeführten Modelle sind parallaktisch montiert, was eigentlich nur für die Fotografie interessant ist (meine Meinung).

Ideal für Dich wäre der Galaxy-Dobson D10-K-CRF und bei einem Preis von 550 Euro bleibt noch Geld für ein zusätzliches höherwertiges Okular übrig (zwei Okulare sind schon dabei).

Und HIER findest Du das Gerät.

Einen Testbericht dazu kann ich Dir auch anbieten: Beobachtungen mit dem 10 Zoll Galaxy Dobson

clear skies
Michael

Super, dank dir für die Antwort!
 
Moin Namensvetter!

> warum eigentlich ein neuer Thread, wenn schon ausführlich dazu Stellung genommen wurde?

Nein, Du träumst das nicht... :augenrubbel:

> Ist eigentlich generell die Vorstellung richtig, dass ein Teleksop das "weiter" schauen kann, auch gleichzeitig nahe Objekte (z.b. Mond) näher und besser darstellen kann?

...und das hier auch nicht... ?)

Es ist unglaublich - und so schön bunt hier! :hochachtung:

SCNR
 
Hallo Henning,

ich habe einen 70mm f420mm ED-Refraktor, eine 8/500er und eine 5,6/500er Russentonne, zwei 75mm f600mm Newton Teleskope, ein 3"f1200mm Refraktor, eine 10/1000mm Russentonne, ein 10" f1565mm Newton-Teleskop.

Grüße

*entfernt*
 
Hallo Henning,

Zitat von sakyra:
Noch speziell eine Frage an die Experten: Angenommen man würde euch sagen: Hier sind ~700 Euro für ein Teleskop, welches würdet ihr kaufen?

Einen Newton mit einer soliden Montierung. Allerdings wäre das bei mir keine nach Dobson, sondern eine deutsche.

Ist eigentlich generell die Vorstellung richtig, dass ein Teleksop das "weiter" schauen kann, auch gleichzeitig nahe Objekte (z.b. Mond) näher und besser darstellen kann?
Näher sollen diese nicht dargestellt werden, aber größer, schärfer und kontrastreicher.

Ist das Teleskop qualitativ in Ordnung, so liegst Du im Großen und Ganzen richtig - je mehr Öffnung da ist, desto lichtschwächere Objekte kann man sehen. Gleichzeitig nimmt auch das Auflösungsvermögen (Trennschärfe) zu.

Sternfreundliche Grüße

fquadrat

PS:
Ein Einsteiger, der sich vorher informiert, Gegebenheiten sowie Interessen auflistet und einen lesbaren Beitrag verfaßt - da macht dann auch das Antworten Freude! :super:
 
Hallo Michael,

Du schriebst:
Zitat von Michael_Dütting:
Die von Dir aufgeführten Modelle sind parallaktisch montiert, was eigentlich nur für die Fotografie interessant ist (meine Meinung).
Nun, ein anderer Grund, eine parallaktische Montierung zu bevorzugen, liegt im Komfort, schließlich spart man sich das Schubsen. Entweder muß man manuell um nur eine Achse nachführen, was bei einer guten Montierung fast seidenweich abläuft, oder man kann diesen Job von einem relativ einfachen Motorantrieb (einachsig, ohne Goto-Funktion) erledigen lassen.

Für Planetenbeobachter, die gerne hohe Vergrößerungen einsetzen, ist das recht hilfreich. Es erleichtert auch sehr den Einsatz von Okularen mit relativ kleinem Gesichtsfeld, aber hoher Schärfe und hohem Kontrast. Das klassische Abbe-Ortho ist nicht gerade ein Weitwinkelokular, am Planeten aber kaum zu übertreffen.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Henning,
die teilweise sarkastischen Bemerkungen hier im

"Anfängerforum"

bedeuten in Wirklichkeit, dass du herzlich willkommen bist.

Leider stellst du wie viele Anfänger viel zu ungenaue Fragen, die hier -zumindest mit wenigen Sätzen - keiner beantworten kann, weil es schlicht nicht geht. Es gibt genau soviele Teleskoptypen mit unterscheidlichen Eignungen wie Rezepte für Weihnachtsstollen ... und jeder schwört auf sein eigenes Rezept.

Zudem wurde hier alles (siehe die erste Antwort auf deine Frage) schon sehr ausführlich behandelt. Da ich selbst erst wenig Erfahrung habe, erlaube ich mir mal, mutig an das Thema ranzugehen und dir die wesentlichen Bedingungen für die Teleskopwahl aufzuzeigen:

Stets soviel Licht (-öffnung) wie möglich anstreben (das heißt im Grunde so groß und damit leider auch so schwer wie möglich)

Eine Montierung, die das (dann große und schwere) Teleskop sicher tragen kann, sonst wackelt und zittert alles beim betrachten und scharfstellen

Die Vergrößerung ergibt sich aus dem Zusammenspiel der Teleskop-Brennweite und den Okularen, die in verschiedenen Brennweiten in den Okularauszug (OAZ) gesteckt werden. Lange Brennweite z.B. 25mm ergibt wenig Vergrößerung, kurze Brennweite, z.B 8mm ergibt höhere Vergrößerung. Und ja: Weit entfernte oder kleine Objekte vergrößert man auf die gleiche Weise wie den nahen Mond...


Ich mußte dann schnell lernen, dass es DAS Allroundteleskop - z.B. super für DeepSky und spitze für Mond und Planeten - so nicht gibt. Hier spielen dann bereits Dinge wie Lichtöffnung und Brennweite sowie der Quotient von beiden - das sog. Öffnungsverhältnis - plötzlich die entscheidende Rolle. Hier wirst du dich schlaumachen müssen... durch stöbern hier im Forum (mit Suchfunktion) oder generell im Internet. Erst wenn du die fundamentalen Dinge begriffen hast, wirst du dein Teleskop heraus arbeiten können.


Vorab stelle ich mal kurz die (von einem fortgeschrittenen Anfänger eingeschätzten) Eigenschaften der von dir genannten Teleskope mit den wichtigsten Vor- und Nachteilen zusammen:

1) ist ein achromatischer (Fraunhofer-) Refraktor, also ist ein Linsenteleskop, bei dem das Licht durch die Linsen direkt nach hinten durch den OAZ geleitet wird. Dies hat ein mittleres Öffnungsverhältnis (f10), eher eine geringe Lichtöffnung (102mm) und mittlere Brennweite (1000mm)

Vorteile:
Gutes Einsteigerteil mit vernünftiger optischer Qualität
Montierung scheint nicht zu klein für die Optik
Kontraststärkste Abbildung von allen
einigermaßen vernünftiges Gesichtsfeld möglich für den Überblick am Himmel (zum Aufsuchen von Objekten, bevor man stärker vergrößert)

Nachteile:
eher kleine Öffnung, wenig Licht (obwohl es natürlich noch kleinere gibt)
Fraunhofer Optik, d,h, physikalisch bedingt wirst du an hellen Objekten stets einen blauen Farbsaum sehen ("Farbschleuder") und zwar je mehr, je höher du vergrößerst
Binos und Fotoapparate lassen sich manchmal nur durch weitere Bauteile in den Fokus bringen

Randnotiz: Auch sog. ED´s sowie sog. Apochromaten sind Linsenteleskope, allerdings durch hochwertige Linsentechnik frei sind von Farbsäumen


2) ist ein Schmidt-Cassegrain-Teleskop, welches das Licht im Tubus hin und her spiegelt. Daher ist es bedeutend kürzer als Fraunhofer. Dieses hier hat ebenfalls f10, eine größere Öffnung (127mm) und auch mehr Brennweite (1250mm)

Vorteile:
sehr kompakt, reisetauglich
kommt mit der gezeigten Montierung dicke aus
man kann alle möglichen Ergänzungen an den Okularstutzen anbringen (Binos, Fotoapparate etc.) und hat keine Probleme, damit in den Fokus zu kommen
keine Farbsäume

Nachteile:
braucht Zeit zum Auskühlen durch geschlossenes System
ist aufgrund der langen Brennweite kein Gerät mit großem Gesichtsfeld und daher nur eingeschränkt für große DeepSky-Objekte tauglich und erschwert daher die Übersicht und das Auffinden
weniger Kontraststark durch viele optische Umwege


3.) ist ein sog. Newton, also ein Spiegelteleskop oder Reflektor. Hier gelangt das Licht über eine Hauptspiegel hinten im Tubus wieder nach vorn und wird dort über einen Fangspiegel seitlich in den OAZ gelenkt. Dieser hier hat große Öffnung, aber eine vergleichsweise kurze Brennweite im Verhältnis zur Öffnung (f5 bei 1000mm), also eine sog. "schnelle" Optik

Vorteil:
größte Öffnung (200mm), viel Licht,
keine Farbsäume
relativ kontraststark
die meiste Öffnung fürs Geld
mit Abstand größtes Gesichtsfeld möglich (Spacewalkeffekt)

Nachteile:
lang, dick und schwer
meist ist die Montierung für Newtons eher zu klein (obwohl ich die gezeigte nicht kenne! Das wäre aber eine konkrete Frage hier für die Experten, die Antworten erbringen würde)
schnelle Optiken sind "Okularkritisch", d.h. je größer du vergrößerst, umso besser/teurer müssen deine Okulare sein
Binos und Fotoapparate lassen sich manchmal nur durch weitere Bauteile in den Fokus bringen

Die vierte Kategorie wurde dir hier schon empfohlen, die sog. Dobsons. Dies sind Newtons auf einer sog. Rockerbox statt einer Montierung und müssen von Hand der Erddrehung nachgeführt werden. Vorteil: Groß und Günstig. Nachteil: halt mit der Hand nachzuführen.

Ich gebe jetzt mal keine weitere Wertung ab, sondern entlasse dich aus diesem Wahnsinn... beschäftige dich aber auch mal mit den Parallaktischen Montierungen aus deinen Beispielen... ich kann nicht mehr schreiben und muss ins Bett...

Den Cracks unter euch darf ich noch zurufen: Bitte seid gnädig und lasst mich - der sich hier so allwissend aus dem Fenster hängt mit seinen Behauptungen - am Leben.

Tief verschneit und mit den Kräften am Ende


Logi :augenrubbel:
 
Moin Logi!

> Bitte seid gnädig und lasst mich - der sich hier so allwissend aus dem Fenster hängt mit seinen Behauptungen - am Leben.

:biggrin:
Nein, ehrlich: Du machst das sehr gut! :super:
 
Hallo Henning,

ich möchte mir zu Weihnachten gerne selber ein Teleskop schenken, habe bis jetzt noch keinerlei Erfahrungen in diesem Bereich gemacht. Lediglich das Programm RedShift 7 besitze ich.

ich möchte Dir keinesfalls den Einstieg in die Astronomie als Hobby ausreden, aber ehe Du jetzt schnell irgend ein Teleskop kaufst, solltest Du noch ein paar Kleinigkeiten beachten:

- es reicht nicht, ein Programm wie Redshift zu besitzen. Damit Du außer dem Mond auch nur ein weiteres Objekt am Himmel findest, solltest Du die Sternbilder kennen und Dir mindestens ein astronomisches Jahrbuch sowie einen Himmelsatlas in Papierform zulegen. Damit Du Dir die Dunkeladaption der Augen nicht verdirbst, auch bitte eine Rotlichtlampe, mit der Du in den Büchern die Sternkarten lesen kannst. :pfeif:

- besuche eine oder besser noch mehrere Sternwarten und guck dort durch alle Teleskope, die vorhanden sind. Dadurch bekommst einen realistischen Eindruck, was welches Teleskop leisten kann und eventuell überzogene Erwartungen an den Seheindruck werden zurechtgerückt ;)

- such im GAD nach Vereinen in Deiner Nähe und geh mit Sternfreunden von dort ein paar Abende spechteln. Laß Dir in der Praxis zeigen, wie lange der Aufbau der verschiedenen Teleskope dauert, wie schwer die einzelenen Montierungen/Teleskope sind und versuche mal, unter Anleitung der Sternfreunde ein Objekt am Himmel selber zu finden :)

Der Himmel und die Sterne laufen Dir net weg, Du mußt vor dem Kauf austesten, welches Teleskop vom Handling her zu Dir paßt. Das können wir net für Dich entscheiden. Wenn Du da jetzt nen Fehlkauf machst, kommt blos unnötiger Frust bei Dir auf ...

Grüße
Fee
 
Hallo Logi,

du hast das Ganze schon sehr schön verinnerlicht :super:

Ein paar Kommentare muss ich aber doch noch loswerden:


Stets soviel Licht (-öffnung) wie möglich anstreben (das heißt im Grunde so groß und damit leider auch so schwer wie möglich)

Das ist ein bewährtes Rezept bei Deep-Sky Beobachtung, würde ich allgemein aber nicht unterschreiben. Es ist prinzipiell richtig dass ein größeres Teleskop optisch normalerweise leistungsfähiger ist, aber es hat auch einige Nachteile.

Für universelle Verwendung, gerade wenn man auch schöne Planetenbeobachtungen machen will, ist eine mittlere Teleskopgröße der richtigen Bauart eigentlich zu bevorzugen, über alles gesehen.

So bin ich ein Fan des klassischen Standard-Teleskops nach Texereau, aber parallaktisch montiert. Das ist ein 8" f6 Newton mit sehr guter Spiegelqualität und kleinem Fangspiegel. Es kommt einem Allround-Teleskop schon recht nah.


1) ist ein achromatischer (Fraunhofer-) Refraktor
...
Fraunhofer Optik, d,h, physikalisch bedingt wirst du an hellen Objekten stets einen blauen Farbsaum sehen ("Farbschleuder") und zwar je mehr, je höher du vergrößerst
...
Randnotiz: Auch sog. ED´s sowie sog. Apochromaten sind Linsenteleskope, allerdings durch hochwertige Linsentechnik frei sind von Farbsäumen

Ein Fraunhofer ist keine Farbschleuder. Nur die marketinggetriebenen zu kurzen Zweilinser die heutzutage mit dem Fraunhofer-Design in einem Atemzug genannt werden, schleudern die Farbe.

EDs haben einen reduzierten Farbfehler. Persönlich würde ich sowas nicht Apochromat nennen wollen.


2) ist ein Schmidt-Cassegrain-Teleskop
...
weniger Kontraststark durch viele optische Umwege

Die "optischen Umwege" sind nicht das Problem, wie gute Maksutows zeigen. SCs leiden eher an der schlechten Qualität ihrer optischen Flächen.

cs
Martin

 
Hallo Henning,

Das meiste, was die Vorredner(-schreiber) bemerkten, kann ich unterschreiben. Und mit der Aufzählung der Geräte, die mir zur Verfügung stehen wollte ich nur zeigen, daß es nicht das eine Gerät gibt, das alles abdeckt. Je mehr man sich mit der astronomischen Beobachtung beschäftigt, umso reichhaltiger wird der Anforderungskatalog an die Geräte,
das kann letztendlich ein einziges Gerät allein nicht erfüllen. Und manchmal ist das ganz kleine Teleskop genau das, was die Beobachtung erst ermöglicht.

Man muß halt abwägen.

Wenn man nicht ganz großen Schrott kauft, kann einen ein kleines Gerät, am Anfang gekauft, durch's ganze Leben begleiten. Ein großes kann das auch, die Gefahr besteht aber, daß es recht schnell durch ein noch größeres ersetzt wird ,oder, weil es unhandlich und schwer zu transportieren ist, im Schuppen vor sich hin dämmert.

Grüße

*entfernt*
 
Hallo Martin,

nee, passt natürlich. Ich lerne mit jedem Thread dazu. Wobei mir jetzt auch klar wird, warum ausgerechnet mein Lidlskop selbst bei hellem Mond nicht wirklich einen heftigen Farbsaum zeigt. Okay, dies wird bei schnellen, kurzen Fraunhofer-Richfields dann offenbar wesentlich deutlicher.


@Dietrich:
ehrlich gesagt macht mir das Lidlskop auch wirklich Spaß. Ich hatte Glück und habe eine gute Optik erwischt und habe nach den typischen Lidlskope-Tuningmaßnahmen und optimierter Montierung jetzt eine prima Kombination für den Anfang. Nach Zukauf von ein paar Gebraucht-Plössln bin ich via E-Bucht bislang mit nur 100,- Euro dabeigewesen.

Nachdem ich mir nun mal den Orionnebel vorgeknöpft hatte, schreit es nun allerdngs heftig in mir nach mehr Öffnung. Ich werde mir daher demnächst ein C5 (aus Kostengründen für meine Lidl/Astro-3-Montierung) zulegen und hoffe, eine gute Optik zu erwischen. Die optisch leicht überlegenen Maks mit ihrer noch größeren Brennweite und noch langsameren Öffnungszahl meide ich wegen des noch kleineren Gesichtsfelds.

Klare Sicht

Logi
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben