Teleskop SC 203/2032 - NexStar 8 SE GoTo

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Steffen_Huxel

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Hallo zusammen,

mich hat es ja auch gepackt. Nach dem ich meinen China-Newton losgeworden bin und mit meinem Skywatcher AC 120/600 StarTravel viel Spaß habe, grade auch bei terrestrischen Beobachtungen, grüble ich schon wieder über das nächste bzw. zusätzliche Teleskop. Die Frage ist, welchen Mehrwert ergibt sich für mich daraus.

Mit dem im Betreff genannten Teleskop habe ich mehr Öffnung und Brennweite, das müsste auch, so mein bis dato laienhaftes Verständnis, dazu führen, dass ich auf Planeten, wie z.B. Jupiter, mehr Details erkennen können müsste.

Was für das obige Teleskop für mich spricht, ist das Handling.
Tubus und Montierung scheinen verhältnismäßig leicht zu sein.
Planetenbeobachtung macht mir mehr Spaß als Sternbilder, aber ich schweife auch mal gerne über den Himmel.

Und da kommen wir zur nächsten Frage, die Go To-Steuerung.
Kann ich mit einer GTS ebenfalls manuell schwenken, nachführen, wohlwissend, dass das Alignment dann natürlich für die Katz' ist. Glaub das würde mich nerven, zum Schwenken immer Knöpfchen drücken zu müssen. Eine Nachführung hingegen stell ich mir recht angenehm vor. Wobei sich mein Teleskoperlebnis im Moment auf visuell beschränkt. Ist die "einarmige Montierung" nicht zu vibrations- bzw. schwingungsanfällig. Etwaige Testberichte fallen ja ganz gut aus.

Maximal kann ich mir noch Fotografie mit einer Planetenkamera vorstellen, aber zu viel Technik wäre mir dann, ja, eben zu viel Technik. Grade das auf dem Balkon, im Freien sitzen und enttechnologisiert in ein "Sternenfernrohr" zu blicken, das macht für mich den Reiz aus.

Dobsons habe ich noch nicht probiert, finde aber gerade das klassische "Hinterm Teleskop sitzen" sehr angenehm, auf Balkon-Yoga habe ich keine Lust.

Fazit: Wäre genanntes Teleskop für mich als Planetenbeobachter, der mehr Details sehen möchte, das ganze evtl. auch etwas größer, und gelegentlich durch den Sternenhimmel schweifen möchte? 1600 € sind halt auch ne Hausnummer, wobei, da geht es noch in ganz andere Regionen, ich weiß...

Bin für weiteren Input gerne offen :super:
 
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Hallo Steffen,

sende mir mal eine E -Mail, da man Dich per PN, noch nicht kontakten kann!

an > guenter(ätt)g2-astronomie.de < dann bekommst Du umfangreiche Infos zu Balkonastronomie und geeigneten Teleskopen und deren Aufstellung!

Gruß Günter

 
Hallo Steffen,

wie so häufig ein ganz klares Jain!

Der Reihe nach...

Ein 8" SC ist für die Planeten/Mondbeobachtung mit Sicherheit nicht die schlechteste Wahl! Du hasst bereits eine hohe "native" Brennweite und die Kontrastminderung durch den Sekundärspiegel/Obstruktion spielt bei Planeten meiner Meinung nach auch keine sooooo entscheidende Rolle. Jupiter und Mars haben mir pers. im 8", 10" und auch im 16" ACF sehr gut gefallen. Klar, je mehr Öffnung desto mehr ging auch in Sachen Details, aber selbst das kleinste der genannten Teleskop zeigt schon ordentlich was.
Nachteil dieses Teleskoptyps ist die geschlossene Bauweise. Daraus entwickelt sich bei zu hoher Temperaturdifferenz von Tubus-Innerem zur Außenluft schon mal schnell Tubusseeing und das ganze Bild wabbert im Okular nur so umher. Du musst das Teleskop also zwingend mindestens einer Stunde vor der geplanten Beobachtung auf den Balkon stellen, mal eben schnell spontan aus der Bude auf den Balkon wird nicht funktionieren.
Ein weiterer Nachteil ist die oben erwähnte hohe Brennweite wenn du mal über den Himmel streifen willst. Viele Objekte sind recht groß und daher braucht man häufig mal Okulare mit ebenfalls hoher Brennweite um die Vergrößerung zu minimieren. In vielen Fällen wirst du dann aber ebenfalls bauartbedingt einen Tunnelblick haben...

Bei der Ein-Arm-Gabel sieht es für mich so aus, als könnte man da gar nix mal eben per Hand machen, sondern es muss immer auf "irgendwelche Knöpfe gedrückt werden" um das Teleskop zu bewegen. Was für dich eventuell wie ein Nachteil erscheint hat aber auch einen Vorteil, denn häufig führt ein Schwenk per Motor zu weniger Vibrationen als wenn du mit der Hand den Tubus herumschubst.

Was die weiteren Vibrationen betrifft, wenn du hoch vergrößerst, wird allein durch deinen Balkon schon jede menschliche Bewegung in Form von Schwingungen übertragen.
 
Hallo Markus,

danke für deine Meinung! Meistens stell ich das Teleskop eh schon zum Aklimatisieren raus, wenn es sich am Himmel abzeichnet, dass es eine klare Nacht wird. Dann ist es bereit wenn ich es bin, ob es jetzt drinnen oder draußen rumsteht *g*.

Das mit dem Tunnelblick habe ich mir auch schon so gedacht.
Man sieht zwar "weiter", aber dafür um so punktueller.

Das beste wird wohl sein, ich versuche das mal in der Praxis zu testen, um herauszufinden, ob es meinen Wünschen bzw. Bedürfnissen entspricht.

Befinde mich im Moment in der Findungsphase, wobei ich keinen Druck, sondern eher Erfahrungshunger hab.

Grüße
Steffen.
 
Hallo Steffen,

das ganze in der Praxis mal zu testen ist natürlich der Königsweg, denn das führt zu eigenen Erfahrungen und die sind letztendlich sehr hilfreich bei der Eintscheidungsfindung!
 
Hi!

NAja, was heißt Tunnelblick – nimm ein 2"-Okular wie sagen wir ein 36mm Hyperion mit 72°, dann bist du bei 1,3° Bildfeld. Das ist weder am Himmel noch im Okular Tunnelblick. Sooo viele riesige Objekte am Himmel gibt's auch nicht, und für die gibt's ein Fernglas. 3,6mm Austrittspupille limitieren schon eher, aber wirklich dunkle Gegenden gibt's eh kaum noch. In der Stadtnähe ist das gar kein Problem.

Aus Stabilitätsgründen würde ich dir aber eher zum 8" Evo raten. Die SE-Montierung ist schön und gut mit dem 6"er, 8" sind gerade mit dem mitgelieferten Stativ aber grenzwertig. Und wenn du ein stabileres Stativ und ein Akkupack einrechnest, hast du den Aufpreis zum Evo drin. Außerdem kannst du bei der Evolution-Montierung beide Achsklemmungen lösen und es frei schwenken; bei der SE geht das nicht. Feineinstellung geht natürlich auch nur über die Handsteuerung, und Nachführung ist nach einem größeren Schwenk auch nicht mehr. Ist also mehr was zum Beobachten als zum Suchen:-)

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo!

Zitat von Kerste:
NAja, was heißt Tunnelblick – nimm ein 2"-Okular wie sagen wir ein 36mm Hyperion mit 72°, dann bist du bei 1,3° Bildfeld. Das ist weder am Himmel noch im Okular Tunnelblick.

So teuer muss es gar nicht sein. Selbst mit einem einfachen 1,25 Zoll Plössel mit 35 oder 40mm Brennweite passen die meisten offenen Sternhaufen komplett in das Gesichtsfeld vom C8. Und wem das nicht reicht für den gibt es noch Reducer... oder das Fernglas, das sowieso jede Nacht mitgenommen wird.

Grüße
Maximilian
 
Hallo Alex,

ich weiss ja nicht wie du Tunnelblick definierst, aber der "Tunnel" der durch ein 72° Okular bzw. das Blendrohr eines SC bei ähnlich langbrennweitigen Okualren mit noch größerem Feld erzeugt wird, ist der "Schwarze Rahmen" um einen kreisrunden Einblick in die Tiefen des Alls, das hat mit dem Bildfeld erst mal wenig zu tun.

Und was die 1,3° Bildfeld betrifft, das ist gerade mal etwas mehr als ein Vollmond, da wird´s schon sportlich M31 mit M110 und M32 auf einmal ins Sichtfeld zu bekommen.

Ok, bei Planeten alles kein Thema aber dafür:

Zitat von Steffen_Huxel:
... aber ich schweife auch mal gerne über den Himmel.

wäre mir das zu wenig... Aber ich gehe auch mal davon aus, dass Steffen sein 120/600 behält und das dann für solche "Reisen" nutzen wird.

Mir macht das mit meinem 80er ED APO auf jeden Fall deutlich mehr Spass als mit meinem 8" ACF und 40mm Okular.
 
Hallo Markus,

vielleicht liegt's am Alter, aber ich kenne das noch so:
  • Weitwinkelokular: Alles über 60° Eigengesichtsfeld
  • Ultraweitwinkel: So jenseits von 70-80°, ggf. auch wo die Feldblende nicht mehr zu sehen ist, wobei letztere auch mal als Extreme Weitwinkelokulare o.ä. bezeichnet werden
  • Tunnelblick: So ca. 40° und kleiner.
Ich weiß ja nicht, wie Huygens, Ortho, Plössl und Co auf dich wirken. Nadelöhr? Tunnelblick mit jeglicher Feldblende gleichzusetzen habe ich jetzt jedenfalls noch nie gehört... 40mm in 1,25" machen mir wegen Tunnelblick auch keinen Spaß, aber alles jenseits von gut 60° Eigengesichtsfeld ist eigentlich okay, auch wenn man die Feldblende sieht.

Es scheint jedenfalls eine recht gängige Definition zu sein, die ich da von Weitwinkelokular im Kopf habe, z.B. http://www.strickling.net/okular.htm denkt ähnlich. Passt zu dem, was ich aus der Literatur in Erinnerung habe. Auch http://www.svenwienstein.de/HTML/weitwinkel.html verwendet ähnliche Werte, wenn auch ohne das Wort Tunnelblick, dann wird es bestimmt eine Literaturstelle dazu geben – auch wenn es keine feste Definition von Weitwinkel und Co gibt. Über die stochastische Auswertung von Webseiten zur Definition von Weitwinkel und Tunnelblick kann man natürlich streiten, aber ich höre zum ersten mal, dass ein 75° Ultraweitwinkel einen Tunnelblick liefert, oder dass Weitwinkel somit erst ab rund 100° Eigengesichtsfeld beginnt, wenn die Feldblende nicht mehr zu sehen ist. Naja, jeder wie er's mag :)

Dass ein C8 kein Richfield-Teleskop ist, dürfte jedem klar sein (wobei das auch nirgends definiert ist).

Aber der Vollmond hat da, wo ich beobachte, gerade mal ein halbes Grad Durchmesser. Da ist schon noch Platz rum :) Mit 1,3° wird's bei M31 eng, auch bei Cirrus- und Nordamerikanebel, und dann werden die richtig ausgedehnten Ziele auch schon knapp - Plejaden und Krippe sind etwa bildfüllend, die Hyaden mit 5,5° eh kein Ziel für's Teleskop. Was gibt's sonst noch großes? h&Chi und Gum-Nebel fallen mir spontan noch ein... Und M31 hat mir im Fernglas immer noch am besten gefallen.

Ich bin auch ein großer Freund vom ED80, aber an Galaxien und Kugelsternhaufen geht ihm halt doch recht schnell die Puste aus, im Vergleich mit einem 8"er. Am C8 in unserem Verein hat sich das Aufrüsten auf 2" jedenfalls gelohnt.

Wobei ich dann doch gerne wüsste, was du am ED80 als Übersichtsokular verwendest, wenn da 72° Tunnelblick liefern...

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo Alex,

die ganzen Definitionen sind mir auch bekannt, aber wenn ich schon mal die Okulare ans Teleskop packe, geht es mir um die Eindrücke, die ich pers. sammeln kann.
Natürlich haben 60° Okulare schon eine andere Wirkung als die klassischen "Türspione" die den meisten Teleskopen beiligen, aber - und da denke ich vielleicht zu sehr fotografisch - haben 60° Okulare als "Weitwinkel" für mich wenig mit dem zu tun, was ein Weitwinkelobjektiv an einer KB-Kamera an Bildeindruck hinterlässt. Daher habe ich diese Okular-Kategorien für mich schnell abgehakt. Historisch betrachtet, sind 60° Gesichtsfeld bei Okularen im Vergleich zu den Miniokularen, die vor 35 Jahren an den "Kosmos-Refraktoren" hingen natürlich schon sehr weitwinklig...

Ich hatte vor einiger Zeit mal ein ES 24mm 2" Okular mit 82° Gesichtsfeld, als Leihgabe und habe das mit meinem eigenen Meade 40mm 2" mit 60° verglichen.

Am 80er ED mit dann gerade mal 20x Vergrößerung macht das ES richtig Spass, egal ob M31, NGC7000 oder einfach nur mal ein Streifzug durch die Milchstraße, da "fühle" ich mich mittendrin, statt nur dabei (hinter nem Teleskop). Mit dem 40mm Okular am ACF - ja es hat nur 60° und daher hinkt der Vergleich ein wenig - passen die Plejaden so gerade eben ins Okular und da bin ich dann schon wieder in diesem Tunnel, wo man einen "kleinen" Ausschnitt des Himmels in einem kreisrunden "Loch" sieht, was auch noch ziemlich hell ist (AP5). Das 24mm ES zeigt zwar aufgrund der größeren Feldblende einen vergleichbaren Himmelsausschnitt und man kann seine Blicke auch besser durch das Feld schweifen lassen, aber das ist alles kein Vergleich zum 80er ED. Für mich ist es subjektiv und allein schon wegen der deutlich höheren Vergrößerung halt der Blick durch ein langes Rohr auf einen kleinen Ausschnitt - Tunnel.
Wenngleich der Eindruck im 24er ES aufgrund der kleineren AP und dem dadurch auch dunkleren Himmelshintergrund schon etwas besser war, als in meinem 40er mit 60°...

GX, GC, Planeten, Mondkrater, PNs und all die vielen kleinen Dinge im All sind allein durch die 8" Öffnung schon erheblich besser beobachtbar, aber dann weiß ich, dass ich selbst mit 40mm Okularbrennweite bei 2m Brennweite schon recht ordentlich vergrößere und beobachte auch bewusst einen kleinen Himmelsabschnitt, da macht es mir auch mit 60° Okularen Spass, weil ich mich auf einen kleinen Bereich des Gesehenen konzentriere, aber eben nicht um über den Himmel zu schweifen. Und nebenbai, da bin ich ganz bei dir, machen mir diese Streifzüge am meisten Spass mit meinem steinalten Zeiss-Fernglas!

Ich habe leider noch keinen Blick durch ein 25mm mit 100° erhaschen können, das könnte meinen pers. Tunneleindruck am ACF eventuell "lindern", wobei ich mich da aber auch fragen muss, ob es die Kohle dann wirklich Wert ist, wenn es doch Alternativen im Instrumentenpark gibt...
 
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So,

nach vielen netten Beratungshinweisen und letztlich auch wegen des guten Preises habe ich mir bei TE das im Betreff genannte Teleskop bestellt. Kam dann auch ganz fix, aufgebaut, war auch ganz einfach, habe ich mir doch vorab ein paar Unboxing Videos im Internet angeschaut.

Wider Erwarten finde ich die Goto Steuerung echt klasse,
Da der Mond gerade super am Abendhimmel steht, habe ich nicht das Star Alignment sondern eben das Planeten Alignment versucht und hat auf Anhieb funktioniert.

Dann gleich mit dem spechteln losgelegt.

WOW !!! - Das sind immer so atemberaubende Momente.

Das erste Mal Mond im 3" Reflektor
Das erste Mal Mond im 4" Refraktor
Das erste Mal Mond im 8" SC

Ich bin mir sicher, dass ich mit meiner neuen Liebe, die ich recht einfallslos "Cassy" getauft habe, noch viele tolle Stunden verbringe.

Aber, und hier meine Anfängerfragen an die Community, da mir das Celestron Handbuch in dem Bereich sehr mager vorkommt. Ohnehin ist die Beschreibung in dem Preissegment ein Witz. Man stelle sich vor, man wäre des Englischen nicht mächtig.

Also, ich habe die Einarm Nexstar Montierung. Was mir etwas Bauchschmerzen bereitet, ist, dass der Tubus ja nur an die Montierung geklemmt zu werden scheint. Am Tubus is eine schwarze Schiene die links und rechts so im 35 - 40 ° Winkel angeschrägt ist (Vixen?).

Das Gegenstück an der Montierung ist so eine Klemme die Nur über eine Rädelschraube enger gestellt wird und durch Klemmkraft den Tubus hält. Ist das sicher ??? In meinem Horrorszenario löst sich das und der Tubus hagelt zu Boden. Oder ist das gängige Praxis?

Würdet ihr den Tubus an der Montierung lassen, oder immer an und ab bauen?

Zur Pflege und Do's and Don'ts steht auch wenig in der Anleitung, deswegen frage ich mal hier nach. Ein paar Reinigungshinweise, mehr nicht. Es gibt ja genügend C8 Besitzer.

Im Moment steht Cassy aufgebaut im Wohnzimmer. Deckel vornedrauf und Käppchen auf dem Okularauszug. Und im Schatten.

Beste Grüße und gute Sicht.
Steffen
 
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Hallo Steffen,

Die Prismenschiene ist Standard bei Teleskopen und hat sich bei sachgemäßer Benutzung vewährt . :)
Ob du das Teleskop an der Montierung lässt geht nach eigenem befinden und nutzen , wenn du nicht groß transportieren musst kannst du den Tubus auch montiert lassen , ist es dir zu sperrig schraubst du ihn halt ab.
Zu den do or dont's würde ich mal als erstes probieren ob du durchschwenken kannst in den Zenit mit Zenitspiegel und Okular , da hats nenn Bekannten erwischt und das Teleskop ist am Sockel hängen geblieben .
Ansonsten Reinigung sollte erstmal nicht das Problem sein , das dauert im allgemeinen Ewigkeiten bis an der Schmidtplatte so viel Staub ist das du sie reinigen musst.
Wichtig ist evtl. eine Taukappe , diese ist am SC generell eigentlich Pflicht.
2 Zenitspiegel und übersichtsokular sollten auch vorhanden sein und am besten ein dunkler Beobachtungsplatz aber gut , das ist ja schon fast selbstverfreilich . ;)

Ansonsten wünsche ich schon einmal viel Spaß und schau dir die Tage M11 mit einem 17.5mm okular an , das ist in Kombination mit dem C8
eines meiner Lieblingsobjekte . :)

CS Andre
 
Hallo Andre,

danke, da hast du meine Vermutungen ja bestätigt.
Das mit dem Durchschwenken werde ich mal probieren, nicht, dass das im Ernstfall mal anstößt, bzw. hängen bleibt.

Ich muss gestehen, eine Taukappe habe ich im Moment (noch) nicht. Ich stelle Cassy immer so 1 - 2 Stunden vor Beobachtungsbeginn raus, damit sie sich aklimatisieren kann.

Dunkler Beobachtungsplatz. Gibt bestimmt dunklere, aber auch hellere. Bis dato bin ich zufrieden, habe freien Blick Richtung Süden und Osten. Meine drei Lieblingsobjekte immer im Blickfeld, Jupiter, Saturn, der Mond und gegen 22:30 - 23h zeigt sich dann auch Mars.

Jupiter war auch mit dem SC so eine visuelle Offenbarung.

Danke für den Tipp mit M11. Werde heute versuchen noch ein paar andere Nebel aufzusuchen zur später Stunde.

Gute Sicht und liebe Grüße.
Steffen
 
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Zitat von Steffen_Huxel:
Aber, und hier meine Anfängerfragen an die Community, da mir das Celestron Handbuch in dem Bereich sehr mager vorkommt. Ohnehin ist die Beschreibung in dem Preissegment ein Witz. Man stelle sich vor, man wäre des Englischen nicht mächtig.
Hi!

Baader als Celestron-Generalimporteur liefert die Teleskope eigentlich immer mit meinem kleinen Büchlein Erste Schritte mit Ihrem Celestron-Teleskop aus, das die Lücke zwischen der englischen reinen Aufbauanleitung und der ausführlichen, aber technischen deutschen Anleitung schließt. Frag ggf. mal bei deinem Händler nach, ob das bei dir vergessen wurde beizulegen. Das sollte dir durch die ersten Nächte helfen.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo nochmal ,

eine Taukappe lässt sich einfach aus einer
Isomatte bauen (ich hatte ne Gymnastikmatte) , einfach um den Tubus legen auf länge schneiden und mit Klebeband etwas straffer zusammen kleben so das sie vorne straff stecken bleibt und das war es auch schon.
Dauert 5 Minuten . ;)

Ich beobachte auch hinterm Haus in Randnähe zu Berlin, auch hier bei nicht optimalen Bedingungen kann man sehr viel Spaß haben mit
den SC's .

Noch ein Tip ist NGC 547 ( Eulenhaufen )
Mit 30er und 24er WW Okular immer ein lohnendes Objekt und weil wir da schon sind h&chi ist auch in der Nähe , da fällt mir grad ein , die liegen ja relativ weit Nordöstlich , da weiß ich nicht ob du das erst ab 1 Uhr morgens sehen kannst weil Cassiopeia dann weiter rum gewandert ist , Zenitnah sind sonst M57 (Ringnebel) und M56 (Kugelsternhaufen) , aber ich will mal nicht zu viel Entdeckungen vorweg nehmen . ;)

CS André
 
Hi Andre,

ja, das mit der Isomatte hatte ich mal gelesen. Da sich das mit dem Yoga bei meiner Partnerin erledigt hat und ich kein Camper bin, werde ich da mal Hand anlegen.

Da hab ich ja jetzt genügend Tipps, wo ich auf Entdeckungsreise gehen kann. Oft nehme ich mir auch nur ein Stück Himmel vor und gucke, was es da so zu entdecken gibt.

Als hätte es noch keiner vor mir gesehen. :-D

@Kerste, da frage ich mal nach, danke.
Gute Sicht allerseits
Steffen
 
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