Teleskop und Okulare Neueinstieg

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airfisch

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Schönen Sonntag :smiley47:

Nachdem ich lange nicht aktiv war fange ich am Besten mit einer kurzen Vorstellung an:

Mein Name ist Walter, ich bin 52 Jahre alt und ich lebe in Oberösterreich, am schönen Irrsee. Ich habe vor gut 10(!) Jahren erste Erfahrungen mit einem "berühmten" Diskonterteleskop gesammelt. Das hat mir viel Freude bereitet (nachdem ich mir Okulare dazugekauft habe), allerdings war ich durch Lichtverschmutzung sehr stark eingeschränkt.Dann kamen - wie so oft - Familie, Beruf, Hausbau und die Geschichte ist eingeschlafen...

Inzwischen lebe ich in einer Umgebung die es auch ohne Teleskop erlaubt, sich im "Sternenhimmel zu verlieren". Die Lust auf den Blick nach oben habe ich nie verloren - so ist auch der Wunsch nach tieferen Einblicken stetig gewachsen. Deep Sky war früher nicht so toll - aber da möchte ich unbedingt (auch) hin.

Jetzt möchte ich das angehen und habe mir was zusammengestellt:

Teleskop: Dobson GSO 8" (die verbesserte Ausführung mit dem untersetzten Auszug). Alternativ "juckt" mich auch ein Skywatcher Skyliner goto Gerät - ich bin mir aber nicht sicher ob ich das unbedingt brauche und nützen werde...(Werbung ist oft das Eine, Praxis das Andere - mehr Technik führt oft zu mehr Defektanfälligkeit). Außerdem frage ich mich ob nicht die Suche auch wichtig ist nach dem Motto "der Weg ist das Ziel".

Okulare (bin Brillenträger):

- TSWA 32mm 2" als Übersichtsokular
- Seeben Zoom als Allrounder und um zu sehen wo die Reise hingeht
- TSSWM 6mm oder TS 4mm Planetary
- TSB 21 Barlow - gibt es da was sinnvolleres/passenderes?

Die Sucheroptik möchte ich durch ein Telrad ersetzen, dazu kommt noch ein Justierlaser. Karten und Literatur sind noch reichlich vorhanden.

Habe ich was vergessen und passt das sozusammen?

Vielen Dank im voraus für Ideen und Anregungen!
Walter
 
Hallo Walter,
Hoert sich sehr vernuenftig an.
Eine Barlow brauchst Du eigentlich nicht und ein 4mm Planetary wirst Du auch sehr selten einsetzen. Wenn dir der Sinn nach DS steht, solltest Dir eehee eine guten UHC oder OIII Filter zulegen, z.B. von Astronomik.
Mit den Planetaries hab ich persönlich sehr schlechte Erfahrung gemacht.
Gruß
Matthias
 
Hallo Walter,

einen 8'' F6 GSO Dobson habe ich auch und bin sehr zufrieden.
Das 4mm Planetary würde ich eher in 6-8mm nehmen. Dann lässt sich das auch bei schlechteren Bedingungen noch gut einsetzen.
Ich habe da z.B. ein 8mm Planetary.
Eine Barlow habe ich mir für die Astrofotografie zugelegt.
Es ist die Baader Q-Turret Barlow und die ist auch visuell für mich ein Preis- Leistungstipp. Allerdings nutze ich die Barlow fast nur für Fotos, visuell kommt am meisten das 8mm Planetary zum Einsatz.
Wenn Du eine Barlow verwenden möchtest würde ich auf das Zoom Okular verzichten. Mit günstigen Plössl oder Orthos zwischen 12 -20mm lassen sich da verschiedene Brennweiten realisieren.
Bei der Baader Q-Turret kann man das Barlow-Element auch direkt ins Okular schrauben und so einen kleineren Faktor erhalten.
Wenn man durch eine Verlängerungshülse den Abstand des Okulares noch weiter vergrößert erhält man einen noch größeren Faktor.
Da sind dann schon mit einem Okular viele Brennweiten möglich.

Nochmal zum Teleskop, wenn das Budget begrenzt ist würde ich auf technische Hilfsmitel wie z.B. Goto verzichten und das Geld nur in die Optik stecken.
Als Planungshilfe verwende ich die Freeware Stellarium und später am Himmel orientiere ich mich an den Sternbildern und helleren Sternen um so das gewünschte Objekt zu finden.

Gruß,
Holger
 
Hallo Walter,

den Ansatz den du verfolgt finde ich ganz gut. Zu den ausgesuchten Okularen kann ich dir leider nicht so viel sagen. Aber die Seite von Sven Wienstein hat mir da weiter geholfen was die Okularwahl betrifft.

Vielleicht kann dir hier jemand die Seite verlinken. Geht mit meinem Smartphone hier nicht so gut.

Von Goto Geräten halte ich auch nicht wirklich viel. Hatte mal ein Celestron CPC925 aber die ganze Technik hat mir nicht so gut gefallen, weil sich nachher viel zu viel darum dreht.

Jetzt habe ich ein 12' Lightbrighe Dob und bin damit wesentlich glücklicher. Halt nicht so viel Tamtam. Keine Kabel, Akkupack, Heizmanschetten usw..

Dann schon mal cs
Gruß Ernst
 
Hallo Walter!

Zitat von airfisch:
Also sind eher Weitwinkelokulare gefragt.

Mußt Du die Brille wegen Astigmatismus tragen? Falls nicht, bist Du meistens ohne besser dabei.

Das Planetary hat etwas wenig scheinbares Gesichtsfeld für einen Dobson, ich würde zu einem deutlich weitwinkligeren Typ raten.

- TSB 21 Barlow - gibt es da was sinnvolleres/passenderes?
Scheint sinnvoll zu sein, besonders durch das abschraubbare Barlowelement. Allerdings kenne ich diese Barlowlinse nicht näher. Gute Erfahrungen habe ich mit einer älteren Vixen DX, aber die TSShorty ist dieser praktisch ebenbürtig.

Die Sucheroptik möchte ich durch ein Telrad ersetzen, dazu kommt noch ein Justierlaser.
Ich würde den Sucher nicht ersetzen, sondern ergänzen. Geht problemlos, da der Telrad ohnehin seine eigene Basis mitbringt.

Grüße

fquadrat
 
Schönen Abend!

Vielen Dank für eure hilfreichen Antworten !

@Ernst: das bestärkt mich in meiner Entscheidung. Ich zahle ein wenig mehr für den besseren Auszug - die Elektronik laß' ich mal weg und schaue wie ich ohne hinkomme - notfalls kann ich ja fragen :-)
Die Seite von Sven Wienstein kenne ich - die kann man m.M. nach gar nicht oft genug anführem - ich habe da schon sehr viel lernen können. Toll dass er sich die Mühe gemacht hat!

@ Holger: das 4mm werde ich weglassen - wenn ich dich richtig verstehe bringt das nur bei besonderen Bedingungen was.
Eine Frage zur Barlow und Zoom: passt das nicht zusammen?

@Matthias: ich wusste dass etwas fehlt :-) Ich werde einen O III Filter dazunehmen. 2" für das Übersichtsokular - oder 1,25" ?

LG
Walter
 
Hallo Walter,

seit kurzem habe ich ein GSO 10" f/5 Dobson. Ich bin auch Brillenträger, setze aber zum Beobachten die Brille ab.

Im Lieferumfang des GSO 8" wäre ja ein 30mm Erfle 2" und ein 9mm Plössl dabei.

Für den Anfang habe ich ein paar einfache Plössls (20, 10, 9mm), ein paar Goldkanten (TSSWM baugleiche) (20, 9, 6mm) und das GSO 30mm Erfle im Einsatz. In der Regel nehme ich zum Aufsuchen das 30mm Erfle, danach 20, 9, 6mm Goldkante. Bei den hohen Vergrößerungen ist ein großes Gesichtsfeld angenehm, man muß nicht so oft nachschubsen. Bei flächigen Objekten (Nebel) ist auch bei den längeren Brennweiten ein größeres GF angenehm. Der Unterschied zum größeren Gesichtsfeld der Goldkanten ist mir aufgefallen, eine auffällig bessere Abbildungsleistung der Plössls ist mir noch nicht aufgefallen. Die von dir genannte Barlow habe ich von GSO (sollte baugleich sein zu der TS). Ist soweit brauchbar. Zu dem Zoom-Okular kann ich nichts sagen.

Bei den Sternfreunden Münster kann man sich im Okularrechner das mit den Gesichtsfeldern schön ansehen.

Beobachtet habe ich bisher eher offene Sternhaufen und ein paar Nebel und Galaxien, da ich mein Teleskop bisher nur im lichtverschmutzten Garten nutzen konnte. Dafür haben aber die oben genannten Okulare auch gereicht, um diese Objekte aufsuchen und beobachten zu können.

Einen Telrad benutze ich parallel zum Sucher (8x50). Will ich beide nicht missen. Der Telrad-Sucher ist praktisch, wenn man helle Sterne in der Nähe anpeilen kann. Wenn man in Gebieten sucht, die keine hellen Sterne haben (Lichtverschmutzung!), nehme ich auch gerne den Sucher. Habe damit schon Objekte gefunden die ich mit dem Telrad nicht gefunden habe.

Auch einen Justierlaser habe ich im Einsatz. Allerdings gelingt mir eine Justage damit alleine nicht, da der Laser im OAZ kippelt. Mittlerweile kollimiere ich mit einem Cheshire-Okular den Fangspiegel und Hautspiegel. Nachjustage des Hauptspiegels mit dem Laser und der Barlow-Linse (Barlowed-Laser). Und dafür wiederum finde ich den Laser besser, weil ich nun gemütlich am Hauptspiegel justieren kann und auf der Zielscheibe des Lasers das Ergebnis direkt sehe. Beim Cheshire muß ich immer zwischen Okular und HS wechseln, weil der Tubus zu lange ist.

Grüße & CS,

Martin
 
Hallo Walter,

ich würde auch lieber den besseren Auszug nehmen. Wenn du dir später mal ein schwereres Okular dran hängen willst bereust du es sonst. Ich hab an meinem nur einen aus Plastik.
Ich hab ein TSSWM 6mm (allerdings noname) mit der x 2,25 Q-Barlow von Baader im Einsatz was dann 2,66mm wären. Durch die Kombination von Barlow mit der Smyth/Barlow der Goldkante nicht soll das nicht gerade optimal sein. Das Bild ist auch etwas unruhig vom Einblick, allerdings hat es gestern für den GRF gereicht. Dazu 2 deutliche Wolkenbänder und Helligkeitsunterschiede der Zonen.
Ich würde mir an deiner Stelle zum Laser noch ein Chesire oder ein Concenter besorgen. Der Laser kontrolliert nur die Ausrichtung der beiden Spiegel. Das kannste auch mit ner Filmdose (bei deinem Alter weißt du sogar noch was det is) mit Loch machen (von innen weiß anmalen). Der bei deinem Gerät recht erhebliche Offset wird von einem Laser völlig ignoriert.

Beste Grüße und CS
 
Hallo Walter,

beides zusammen halte ich für unnötig.
Ich habe ein 8mm Planetary, ein TS-SW15mm und ein Vixen NPL25mm im Einsatz und da setze ich die Barlow visuell kaum ein.

Ich hatte die Barlow auch erst für meine Asi120mc Astrokamera angeschafft und die anderen Okulare waren schon vorhanden.

Gruß,
Holger
 
Hallo Walter,

Zitat von airfisch:
...
@Matthias: ich wusste dass etwas fehlt :-) Ich werde einen O III Filter dazunehmen. 2" für das Übersichtsokular - oder 1,25" ?...

den 2" FIlter kannst du auch an den 1,25" Okularen verwenden, dieser wird dann direkt an die Reduzierung geschraubt. D.h. du kannst den 2" Filter flexibler einsetzen :)

Grüße,
Matze
 
Hallo Walter,

bevor ich der Astrofotografie verfallen bin, habe auch ich mit Begeisterung durch ein acht Zoll Gerät den Himmel betrachtet. In letzter Zeit bin ich auch immer wieder mal visuell unterwegs.

Meine bleibensten Eindrücke hatte ich mit einem UHC Filter an meinem Lieblingsobjekt – den Donnervogel (NGC 6960). Daher kann ich Dir vor allem diesen Filter empfehlen.

Überwältigend ist auch der Anblick von Kugelsternhaufen, Planeten, Mond und helleren Objekten mit einem Bino-Ansatz.

Einer der besten Geräte für das Auffinden von Objekten ist der Telrad. Nachdem ich mit dem Telrad vertraut geworden bin, habe ich den Sucher abmontiert.

Mit Barlows bin ich nie richtig zufrieden gewesen. Im Grunde habe ich mit drei unterschiedlichen Okularen alles abgedeckt. Da zählen aber vor allem die persönlichen Vorlieben.

Bezüglich GoTo:
Am Beginn eine sehr große Hilfe – ich bin anfänglich beim Suchen der Objekte teilweise verzweifelt.
Heute macht mir auch das Suchen sehr viel Spaß – gehört für mich sogar dazu.

Bezüglich vergessen:
Wie schaut es mit der Feuchtigkeit (Tau) an Deinem Standort aus?

Herzliche Grüße aus den Alpen
Max
 
Hallo Walter,

weil Du mich vorhin auf den OIII Filter ansprichst und auch sonst:

Mit dem 8" f/6 solltest Du eine Okularpalette von cirka: 36-30mm / 18mm / 9mm / 6mm abdecken. Falls Du feststellen solltest, Dir fehlt unter 6mm noch was - in seltenen Augenblicken - dann kannst Du da nachkaufen. Für den Anfang - nö. Denn, zwischen Dir und dem Objekt gibts einen Haufen störender Einflüsse, die mit zunehmender Vergrößerung störender werden und damit auch die Wahrscheinlichkeit abnimmt das tolle 4mm Okular auch einzusetzen . Also langsam mit den Pferden. 200x vergrößert mit 6mm ist schon was.

Bei geeigneter Okularstaffelung brauchst Du keine Barlow. Mit 3-4 Okularen kommst Du locker hin. Das rumstöpseln der Okulare kann nämlich auch nerven. Der Dobson schubst sich nicht selbst nach und ein Okuwechsel insbsondere bei höherer Vergrößerung treibt das Objekt der Begierde auch schnell aus dem Gesichtsfeld. Anstatt dem Werbewahn - bis 1000X Vergrößerung - oder ähnlichem Schmarrn nachzulaufen, gehts um beobachten. D.h. Zeit nehmen für ein Objekt und die geeignete AP wählen, um das Objekt entsprechend kontrastreich herauszuschälen. Womit wir beim UHC oder OIII Filter wären. Im Sommer kommt Cirrus und der Nordamerikanebel (z.B.) wieder auf den Speisezettel. Die wirst Du ohne Filter kaum gewinnbringend beobachten können. Und da macht ein anständiger Filter schon sehr viel Spaß. Den kannst Du, solltest sogar, in 2" kaufen. Den schraubst Du nicht nur in die Okularhülse, sondern z.B. in den 2"-1.25" Adapter. So kannst Du ihn auch für die 1.25" Okulare verwenden, z.B. bei Planetarischen Nebel, die auf OIII ansprechen. Bei Filter aber konsequent auf Qualität achten und keine billigen Labelfilter kaufen.

Noch was zu Weitwinkelokularen wie fquadrat schreibt. Geschmackssache. Ich beobachte am 10" Dobson lieber mit ca. 70° scheinbarem Gesichtsfeld und nicht die 100° Granaten. Das musst Du selbst rausfinden. Für mich ist ein anständiger Augenabstand und angenehmes Einblickverhalten wichtiger als ein wahnsinns Gesichtsfeld. Manchmal ist der Augenabstand klein (auch wenn mehr angegeben ist), das man mit den Wimpern anschlägt und die tollen Weitwinkelpanoramaviewokulare gar nicht überblicken kann und mag. etc. pp. Da musst Du selber sehen, was für dich die beste Okularwahl ist. Daher ist deine Entscheidung gar nicht so verkehrt erstmal niedrig einzusteigen, denn gerade Okulare sind was sehr persönliches.

Zum Abschluss noch was zum Telrad. Ich hatte auch mal einen Telrad. Das Teil ist recht groß. Ich hab ihn wieder verkauft. Für mich hat sich herausgestellt, dass ein optischer Sucher unverzichtbar ist, Damit beides, also ein opt. Sucher und ein Teil wie der Telrad auf dem Tubus Platz finden, bin ich beim Rigel Quickfinder gelandet. Er funktioniert genauso wie der Telrad ist aber nicht so groß und Du bekommst zwei Basen mit dazu. Ich verwende also den Rigel und einen optischen Sucher.
Aber das sind Dinge die Du rausfinden musst, was für dich das beste ist. Falls Du den optischen Sucher doch nicht brauchst, kannst Du ihn hier verkaufen. Photographen guiden damit ihr Teleskop und mancher freut sich dann.

viel Spaß

Matthias
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Walter,

wenn Planeten auf dem Programm stehen möchte ich ein 4mm Okular nicht mehr missen. Die 300fach gehen nicht immer und nicht überall, es wabert oftmals wie verrückt, aber wenn das Bild mal steht und man damit Wolkenstrukturen auf Saturn und die große Syrte auf Mars in aller Deutlichkeit sieht ist das schon was extrem Feines.

Bei Goto musst du selbst entscheiden. Wichtiger fände ich dabei die Nachführfunktion, gerade wenn man hoch vergrößert. Ich würde da auch mal aufs Zusatzgewicht durchs Goto schauen. Ich weiß gar nicht wie schwer die Gotoeinheiten sind, aber die Skywatcher Rockerboxen sind auch ohne keine Leichtgewichte. Mir wäre das auch den Preis nicht wert, für über 1000 Euro die der Achtzöller kostet bekommt man ja schon locker einen 12 Zöller, zum Beispiel von Explore Scientific als gut transportable Gitterrohr-Variante. 12 Zoll sind bei Deep Sky schon nochmal eine andere Hausnummer.

Sollte es kein Goto werden kann ich noch einen Leuchtpunktsucher empfehlen nebst Deep Sky Reiseatlas. Ob Telrad, Rigel QuickFinder oder einfacher Red Dot Finder, alles besser als der Nackenbruch durch einen Geradsichtsucher.

CU Klaus
 
Hallo,

...erstmal vielen Dank für eure hilfreichen Anregungen!

@Max: Feuchtigkeit wird kein Thema sein. Das Teleskop wird im Gartenhaus seinen Platz finden. Ich bin hier vom Standort auf jeden Fall privilegiert. Keine Strassenbeleuchtung, sehr wenig Streulicht - hier kann man "Dunkelheit" noch erleben :-)

Ich habe alles noch einmal überdacht, nachgelesen und ein wenig abgeändert. Die Barlow Linse laß' ich weg und bei den Okularen bin ich preislich etwas nach oben gefahren.

GSO Dobson 8" in der besseren Ausführung (definitiv kein Goto)

- 30mm 2" Weitwinkel als Übersichtsokular ist dabei
- Hyperions 21 und 13mm
- 9mm Superplössl ist dabei - werde ich wenn möglich auch auf ein Hyperion "upgraden"
- TSWM6 Ultraweitw.
- O III Filter

Damit bin ich sicher eine Zeit lang gut beschäftigt :-)

Zum Justierlaser kommt noch ein 2" Concenter dazu - der Telrad bleibt natürlich auch ( Alternativen schaue ich mir vor Ort an). Damit bin ich nur leicht über meinem Budget. Könnte man mit "mehr Hardware statt Software" umschreiben :-)

Nachdem das Teleskop noch nicht lagernd ist kann es noch ein wenig dauern (das Wetter wird so wie so schlecht wenn alles da ist...) - bis dahin kann ich die Zeit gut nützen um mich besser zu orientieren. Die wichtigsten Sternbilder sollten dank Sternenkarte bald "sitzen".

Vielen Dank nochmal an alle!

Grüße
Walter



 
Hallo,

wenn ich mich recht entsinne hatten die 21mm Hyperions keinen besonders guten Ruf. Das 13er sollte aber super zu deinem Gerät passen das 8er als Ersatz für den 9mm SP auch. Bei deinem F6 System könntest du auch ein billiges SWA 20mm 1,25" nehmen. Ist halt nicht ganz randscharf - die Hyperions verzeichnen am Rand dafür fröhlich vor sich hin.

Ich würde auf Laser verzichten und ein leuchtendes Concenter 2" kaufen. Damit kannste auch draußen im dunkeln was anfangen und hast keine Probleme mit dejustierten Lasern und durgebrannten dioden etc.

Gruß Persei
 
Hallo Walter,

8" f/6 Dobson + 30 mm WA in 2" + 9mm Plössl + OAZ-Untersetzung + 8x50 optischer Sucher.
Das ist so m.E. okay.

Nicht als Ersatz für den optischen Sucher sondern ZUSÄTZLICH würde ich einen Rigel-Quickfinder nehmen.

Dazu ein Concenter, dann braucht man KEINEN Laser mehr.

Dazu 0III Filter in 2" (Astronomik oder Baader)

Ob du dann bei den zusätzlichen Okularen z.B.

ein 15er und ein 6er SWM (Goldkanten) nimmst
oder
ein 17er WA + Zweifach Barlow (oder auch die bereits genannte Q-Tourett Barlow von Baader),

weil dann das 9er Plössl auch noch über Barlow ginge und noch ein paar Variationsmöglichkeiten mehr, ist Geschmackssache.
Geschmackssache ist das mit den Okularen ohnehin und für meinen Geschmack sind z.B. die Baader-Hyperions, gerade mit den längeren Brennweiten, zu teuer für das was sie leisten und bei steigenden Ansprüchen schnell Ausstauschkandidaten wie die deutlich günstigeren anderen Vorschläge auch, bei denen das dann aber längst nicht so weh tut.

Eine endgültige Reihe an einem 8" f/6 unter guten Bedingungen, wie Du sie offensichtlich hast, könnte in etwa so aussehen:

42 - 30 - 20 - 14 - 9 - 6 - 4

sehr wichtig, also von anfang an wünschenswert wäre

30 - 14 - 9 - 6

Gruß
*entfernt*




 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Walter,

diese ganzen Peilgeräte helfen dir vor allem gute Orientierungssterne auszumachen auf die du deinen Dobs ausrichten kannst. Mit dem Sucher kannste dann größere Felder nach markanten Strukturen absuchen. Ich würde den auch auf keinen Fall weglassen.

Dieses Concenter lässt sich auch auf dem Feld im dunklen noch benutzen (wo ein Laser eigentlich seinen großen Auftritt hätte). Unten im Handelsforum ist gerade ein gebrauchtes im Angebot. Leider hab ich nur einen 1,25" OAZ sonst hätte ich das mal probiert.

Beste Grüße

J
 
Hallo liebe Astro Freunde,

ich bin ganz ganz neu hier und der wahrscheinlich blutigste Anfänger überhaupt. Ich bin nicht nur ein Teleskop-Einsteiger, sondern bin auch generell technisch nicht besonders versiert, wird also eine Herausforderung, mich da reinzufuchsen.

Ich hätte ein paar Fragen für den Einstieg, die Euch wahrscheinlich lächerlich vorkommen, die ich aber dennoch gerne beantwortet bekäme. Daich erst gerade mit meiner zweiten Ausbildung fertig werde, konnte ich mir "nur" ein Skylux 70/700 anschaffen. In manchen Foren wurde es für den Preis ganz gut bewertet - hier ist es vermutlich weniger beliebt. Es soll auch lediglich dem ersten Rumprobieren dienen, sobald ich nen Job hab, werde ich wesentlich mehr Geld in ein besseres investieren und vorher dann hier nochmals fragen.

Was würdet Ihr mir empfehlen, als erstes Zubehör zu kaufen? Was für Okulare würdet Ihr mir empfehlen? Ich hab diesbezüglich natürlich schon recherchiert, möchte aber nochmals speziell für mich fragen - für jemanden, der noch nie ein Teleskop in der Hand hatte. Es werden oft Plössl Okulare empfohlen - kann ich denn jedes Okular für das Skylux nehmen oder muss ich auf irgendetwas achten? Ich denke, dass nicht jedes Okular jeder Marke auf ein Skylux Billigteleskop passt? Ich wäre um ein paar ganz konkrete Vorschläge zur Anschafgung von neuem Equipment sehr dankbar.

Alles Liebe
Ludowica
 
Hallo Ludowica,

das Okular-Steckmaß von 1,25 Zoll ist Standard. Marken sind da also egal.

Von dem Skylux gab es diverse Varianten. Die letzte mir bekannte Lidl-Variante sah furchtbar wackelig aus. Frühere hatten eine ordentliche Montierung und waren durchaus brauchbar. Vielleicht stellst du mal ein Foto ein.

CU
Klaus
 
Danke schonmal für die Antwort.
Ich hab eben extra ein gebrauchtes (aber scheins unbenutztes) gekauft, das wohl etwas älter ist. Es hat jedenfalls keine Smartphonehalterung, was die neuen glaub ich alle haben. Ich lass mich mal überraschen, es ist noch nicht da. Foto folgt dann in Kürze.
Was für ein Okular soll ich mir als Anfängerin denn am besten dazukaufen? Was bringt die beste Ausbeute bei erschwinglichem Preis?
Hab mir auch die mobile observatory App gekauft - kann ich damit auf die Sternkarte verzichten? Ist allerdings noch nicht sehr einfach, mich in der App zurechtzufinden.
 
Hallo Ludowica,

ich würde erst mal warten bis das Teil da ist und prüfen, ob es in Ordnung, also verwendbar ist. Auh das Steckmaß der/für Okulare wäre zu prüfen, 1 1/4" ist da m.E. Pflicht.
Verläuft dieser Test positiv wäre
1. ein 32 mm Plössel die erste wichtige Anschaffung, geringe Vergrößerung aber größtmögliches Feld für Auifsuuche und Orientierung.
2. weiterhin würde ich mal nach dem Sucher schauen, es könnte sein, dass Du damit nicht gut klar kommst, weil die Qualität und der Einblick sehr mäßig sind. Dann wäre ein einfacher Peilsucher (Rotpunktsucher) eine gute Idee.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sehe ich auch so. Falls ein K20 Okular mitgeliefert werden, kommt es auf dessen Ausführung an. Es gibt K20 mit Metallgehäuse und Glaslinse, und die sind gar nicht schlecht.

Wenn ein K4 dabei ist, dann sei nicht enttäuscht davon: 4 mm überfordern das Teleskop, d.h. das Bild ist größer, aber unscharf. Willst Du mehr als das K20, dann wird eine günstige "Goldkante" (schwarzes Okular mit goldfarbenem Streifen) mit 9 mm ein erheblich besseres Bild liefern, auch wenn es kleiner ist.

Für den Anfang wirst Du mit einem 32 mm Plössl und einem hoffentlich brauchbaren K20 sicher gut bedient sein.

Aktuell empfehlenswerte Einsteigerobjekte sind Jupiter, Saturn, Albireo und M13. Wenn Du die gefunden hast, wirst Du vermutlich einen Peilsucher mehr als bessere Okulare schätzen. ;)

Michael
 
Vielen Dank schonmal! Also ist Gesichtsfeld für den Anfang sinnvoller als Vergrößerung?
Hab jetzt im Netz noch ne recht einfache Anleitung zum Skylux gefunden, quasi für Dummies, und bin schon ein Bisschen schlauer. Das mit dem Steckmaß hab ich jetzt noch nicht verstanden, aber vielleicht erklärt es sich ja, wenn ich das Teil sehe.
Wenn ich das richtig verstanden hab, ist die größtmögliche sinnvolle Vergrößerung 140x, um noch ein scharfes Bild zu bekommen. Was für ein Okular wäre das dann, wenn ich auch noch ein großes möchte? 2mm?
Ich hab gelesen, dass die Bilder auf dem Kopf stehen und die entsprechende Umkehrlinse das Bild verschlechtern würde. Ist das wirklich so und wenn ja, was macht Ihr dagegen?

Der Saturn wäre auch das erste Objekt meiner Wahl gewesen. Und der Mond natürlich. Wie macht man das - ist der Mond nicht viel zu hell, um ihn direkt durch ein Okular anzuschauen?

 
Hallo Ludowica,

irgendwie ist mein Beitrag gestern hängen geblieben (zitiere mich mal selbst):
Du könntest natürlich einen eigenen Thread aufmachen. Jedenfalls: Was ist denn überhaupt da?
Es kann natürlich sein, dass an Zubehör "alles nix" ist...

Das 70/700 kann theoretisch Okularbrennweiten von 5mm bis 70mm vertragen, praktisch einsetzbar sind mit einer 1,25 Zoll Aufnahme nur ca. 7mm bis 40mm. Als kleiner Mindeststandard hat sich hier eigentlich das Plössl Okular bewährt, was man sehr gut gebraucht kaufen kann. Aber auch Kellner Okulare machen an dem 70/700 eine gute Figur, vor allem bei längeren Brennweiten (jedenfalls so, wie man sie bekommt). Es gibt von beiden Typen aber sehr billig produzierte Muster und ich meine, dass man damit nicht weit kommt.
Darum mal ein Bild:
Link zur Grafik: http://www.svenwienstein.de/Pics/32mm.jpg
Das ist so die typische Bauform von gut verarbeiteten und dennoch günstigen Plössl Okularen. Gummiaugenmuschel, eine grün schimmernde Multivergütung auf allen Flächen ("FMC" steht dann - nicht unbedingt - drauf).

Ich würde ein 70/700 da minimal mit einem 40mm oder 32mm, dann einem 12,5mm und einer 2x Barlow-Linse ausstatten. Dafür würde ich schauen, ob Du besagte Plössl gebraucht erhältst und eine einfache 2x Barlow, in einer "wenigstens aus Metall Qualität". Die Beipack-Umkehrlinse ist meist... eher unbrauchbar.

Inzwischen hat sich mehr ergeben. Steckmaß: Einfach die größe der Halterung für Okulare. Da sind zwei Größen gängig, nämlich 2" ("zwei Zoll"), also 50,8mm, dann 1,25" ("Eineinviertel Zoll"), somit 31,8mm. Eine ist veraltet und fälschlich "ein Zoll" genannt, eigentlich 0,95" nämlich 24,5mm (ein Zoll ist eigentlich 25,4mm). Wenn die meist silberne Hülse am Okular zum einstecken und festklemmen die falsche Größe hat, passt es eben nicht. Von Großer Fassung auf kleines Okular gibt es Adapter, anders herum macht keinen Sinn. Dieser Durchmesser und die Teleskopbrennweite bestimmen den maximalen Himmelsausschnitt den ein Okular nutzen kann - sozusagen wenn die Linsen des Okulars groß genug sind.

Die Vergrößerung 140x würde ich erst einmal nicht anstreben. Das Okular dafür wäre aber ein 700mm/140=5mm (Teleskopbrennweite geteilt durch Wunschvergrößerung). Ich meine man sollte moderater bleiben. Wenn Dein Teleskop 100x "wegsteckt", also ein klares Bild liefert, dann kann man eventuell noch etwas nachlegen.
Diese "Katalogangabe" für die Maximalvergrößerung ergibt sich aus Öffnung in Millimetern mal zwei. Bei kleinen Teleskopen sagte mal ein Bekannter "da muss man übervergrößern, um überhaupt etwas zu sehen". Bei größeren Geräten geht man selten über einen Wert von grob Öffnung mal 1,5, weil die Bildqualität dann besser ist. Im Grenzbereich der Vergrößerung fangen einfach Dinge wie Qualitätsstreuung an, großen Einfluss zu haben. Dann lieber erstmal ein Okular mit einer Vergrößerung, die gut geht und viel zeigt, und bei Erfolg steigern. Je nach Luftunruhe am jeweiligen Tag wird man das weniger extreme Okular eh immer wieder brauchen, hier also etwa ein 7mm, aber das ergibt sich auch aus dem 12,5mm Okular zusammen mit der 2x Barlow. Das war der Gedanke bei der Barlow im obigen Beitrag. Gibt folgende Staffel:
40mm
40mm + 2x Barlow = effektiv 20mm
12,5mm
12,5mm + 2x Barlow = effektiv ca. 6mm
(Jetzt, da ich es überlege: Vielleicht wäre da statt 12,5mm ein 15mm besser.)

Da eine einfache Barlow in etwa soviel kostet, wie ein einfaches Okular, rechnet sich das. Kann man die Barlow aber nur mit einem einzigen Okular kombinieren, dann rechnet sich das nicht, denn jede Linse hat ihre Fehler und somit hat man bei einem 70/700 eher bessere Abbildung, wenn man 40mm und 20mm als Okulare kauft, anstatt 40mm und eine 2x Barlow anzuschaffen.

Nochwas zum Mond: Mit zunehmender Vergrößerung wird das Bild dunkler. (Das gleiche gesammelte Licht auf mehr Netzhaut-Fläche verteilt.) Dann geht es. Ansonsten nimmt man einen Grau-Filter wie einen ND 0,6 (auch 4x Grau genannt, lässt ein Viertel des Lichts durch). Der wird ins Okular geschraubt. Ist auch eine Frage von einigen Sekunden Gewöhnung an die Helligkeit. Licht in der Umgebung hilft dabei - und stört auch nicht, wenn der Mond ohnehin scheint. Dann ist Rotlicht unnütz, weil es keine Dunkeladaption gibt. Die braucht man eh nur für schwache Objekte. Planeten sind hell.

Clear Skies
Sven
 
Hey Sven
vielen Dank für die ausführliche Antwort. Für mich klingt momentan alles noch ein bisschen chinesisch, bin aber täglich dabei, mich weiter einzulesen (dabei sollt ich eigentlich auf meine letzte Prüfung lernen).

Wofür genau ist jetzt nochmal ne Barlow???
Ich werde mir auf jeden Fall zuerst etwas Weitwinkliges zulegen, da es mit dem Finden anfangs sicher nicht so einfach wird. Wäre halt gut, wenn das neue Zubehör dann auch auf ein teureres Nachfolgermodell passen würde, oder ist das unwahrscheinlich?

Ich wollte erst nen neuen Thread aufmachen, aber ich kenn es so aus anderen Foren, dass die Admins das gaaaar nicht mögen, wenn man für was ähnliches, was schonmal gefragt wurde, nen neuen Thread eröffnet.

Worauf muss ich beim Kauf von nem Sonnenfilter achten?

Viele Grüße und allen ein besseres Wetter als hier
L.
 
Ein 32 mm Plössl wirst Du bei den meisten Teleskopen gut brauchen können. Eine Barlow-Linse würde ich eher nicht anschaffen, weil sie aus Metall schon was wiegt und den Hebel, der auf den Okularauszug wirkt, verlängert.

Aber vielleicht schaust Du erstmal, was Du genau erstanden hast, und danach, was Du damit siehst. :)

Michael
 
Hallo Ludowica,


hier mal eine Mond Zeichnung am 70/700 mm Lidl-Scope angefertigt, bei extrem guter Durchsicht des Himmels:

>> Link zur Grafik: http://www.g2-astronomie.de/phpbb2/userpix/3_Mondbild_3fertig_1.jpg

weitere Beschreibung hier 5,. Beitrag >
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/1194606/LIDL_Spektiv_20-60x60

Dabei kam auch diese 1,5 - 2 fach - Barlow < http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p54_TS-Optics-TSB2T-Barlow-Linse-2fach---1-25-inch--mit-T2-Gewinde---Foto-Adapter-fuer-Newtons.html <
zum Einsatz!
davon kann man die Barlowlinse unten abschrauben und Diese direkt in die Plössl Okulare einschrauben das ergibt die 1,5 Fache Vergrößerung, die Barlow ergibt mit Ihrer Verlängerungshülse dann die 2 fache Vergrößerung!

Somit erhält man, wenn man die Okulare gut aussucht 3 Vergrößerungen pro Okular :


mit 32 mm Plössl ....... = 21,8 X
mit Barlow 1,5 = 21,3 mm = 32,1 X
mit Barlow 2,0 = 16,0 mm = 43,7 X
> http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p151_TS-Optics-Super-Ploessl-Okular-32-mm-1-25-.html <

Dein 20 mm Kellner ......... = 35 X ergibt >...
mit Barlow 1,5 = 13,3 mm = 52,6 X
mit Barlow 2,0 = 10,0 mm = 70,0 X

mit 12 mm Plössl .. = 58,3 X ergibt >...
mit Barlow 1,5 = 8 mm = 87,5 X
mit Barlow 2,0 = 6 mm = 116,6 X
> http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p148_Super-Ploessl---12mm-Brennweite---1-25----FMC-Verguetung.html <

Kommt die Baader Q-Turret Barlow zum Einsatz, so muss man das auf 1,3 fach und 2,25 fach umrechnen dann ergibt das mit dem 12 mm Plössl = 5,3mm und 132 X Vergrößerung!
Auf jeden Fall eröffnet sich eine ganze Paletten von Vergrößerungen mit nur 3 Okularen für fast jedes Objekt und wechselnden Sichtbedingungen!

Die nutzbare Höchstvergrößerung von 140 x erreicht man auch mit so einem 5mm 58° Okular und sehr gutem Einblick!
http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p155_TS-Optics-Optics-5-mm-Planetary-HR----1-25--Okular--58---voll-multiverguetet.html

Bei der Zeichnung Oben, kam das 5mm und auch dieses 3,6 mm Super RK Okular zum Einsatz!
> http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p60_TS-Optics-Super-RK-Okular---3-6mm-Brennweite---1-25----MGF2-Verguetung.html <

Wie man Oben sieht geht da mit der richtigen Vergrößerung auf einem stabilen Stativ / Säule, ruhig sitzend schon Einiges mit so einem Teleskop, die Geduld dafür muss man aber selber aufbringen!
http://www.g2-astronomie.de/phpbb2/viewtopic.php?t=33
https://www.google.de/search?client=safari&rls=en&biw=1276&bih=688&tbm=isch&q=Astro+Stativ+selbstbau+Bilder&spell=1&sa=X&ved=0ahUKEwiw_fj

Meistens wird aber leider die Nutzbarkeit über 120 X von den Sichtbedingungen und der Umgebungshelligkeit begrenzt!

Viel Spass mit dem Teil !


Gruß Günter
 
Hallo nochmal,

jetzt ärger mich jetzt gerade, dass ich das Skylux ersteigert habe, weils jetzt grade auch ein Seben mit mega viel Zubehör für kleines Geld gäbe. Aber naja, irgendwann musst ich mich halt mal entscheiden.

Also eine Barlow Linse vergrößert einfach das, was man mit dem Okular sieht, nochmals? Dann würde es ja Sinn machen, ein Okular mit großem Gesichtsfeld zu kaufen plus Barlow, um das nochmals zu vergrößern - hab ich das richtig verstanden?

Danke für die Links Günter, ich schau mal, was ich mir momentan noch leisten kann.

Beste Grüße
Ludowica
 
Hallo Ludowica,

Du darfst Dich nicht ärgern. S...n ist die schrottigste Firma, die ich kenne. Außer einem Zoom-Okular, das einigermaßen geht, sind alle anderen mir bekannten Artikel völliger Schrott. Auch die Teleskope und die Montierungen. Wenn ein nicht Wissender zufällig von dieser Firma kauft, wird er bemüht sein, das unsägliche Zeug so schnell wie möglich und um jeden Preis wieder loszuwerden. So kommen die scheinbar "günstigen" Angebote zustande. Sei froh, dass Du bereits ein Teleskop hast.

Viele Grüße

Kurt
 
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