Teleskop unscharf

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Chris0

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Hallo ich habe mir einen Dobson Skywatcher 200/1200 zugelegt.
Allerdings habe ich ein etwas unscharfes/milchiges Bild festgestellt. Ich dachte zuerst, dass dies an den mitgelieferten günstigen Okularen liegen könnte. Daher habe ich hier andere gekauft.

Ich habe mir folgende Okulare zusätzlich gekauft:
  • Explore Scientific Okular 82° Ar 6,7mm 1,25"
  • TS-Optics 35 mm 2" UFL Okular - 69°

Ich habe zum testen nun folgendes ausprobiert, um dies Tagsüber zu verifizieren.
Es wurde tagsüber ein Objekt fokussiert, welches ca. 100m entfernt ist. 1,25“ Adapter war montiert, 2“ Adapter war nicht montiert.
  • Mitgeliefertes 25mm Okular: zeigte ein leicht milchiges/unscharfes Bild kaum merkbar aber vorhanden. (Vergrößerung 48x)
  • Mitgeliefertes 10mm Okular: zeigte ein stark milchiges/unscharfes Bild. (Vergrößerung 120x)
  • Explore Scientific Okular 82° Ar 6,7mm 1,25" zeigte ein stark milchiges/unscharfes Bild. (Vergrößerung 179x)
2“ Adapter war montiert, 1,25“ Adapter war nicht montiert.
  • TS-Optics 35 mm 2" UFL Okular - 69° Gesichtsfeld zeigte kein erkennbares milchiges/unscharfes Bild (Vergrößerung 34x)
Es scheint so als würde das Bild bei niedrigeren Brennweiten unscharf werden. Woran könnte dies liegen Okkulare würde ich nun schon ausschließen und denke der Fehler liegt am Teleskopspiegel?
 
Du musst nicht warten. Nehm einfach mal ein sehr weites Objekt und ein nicht zu vergrößerndes Okular (zB 35mm).
Fu schreibst milchig und unscharf. Trifft beides gleichzeitig zu?
Hast du wirklich nur ein Okular im Oaz, oder noch was dazwischen?
 
Schau auch mal ohne Okular in den Oaz. Siehst du dein Gesicht ganz klar und mittig?
Ich hoffe er sieht sein Gesicht nicht, wenn er in den OAZ schaut, sonst wäre da irgendwas gewaltig verkehrt ... :D
Edit: Denkfehler

Ansonsten bleiben die üblichen Verdächtigen: fehlerhafte Kollimation oder zu viele/falsche Zwischenbauteile im OAZ (Barlow/Adapter,...)
 
Hi,

das ist ganz einfach.
Ein Newton ist nicht wirklich geeignet für Tagbeobachtung.
Man schaut ja in die allgemeine Helligkeit des Tages hinein. Daher ist es milchig.
Probier es nachts an Sternen aus. Dann kann man dazu etwas sagen.

Gruß
Peter
 
Also mein Newton hat absolut kein milchiges Bild bei Tag, wenn dem so wäre, würde ich dem Röhrle aber Beine machen XD
Entweder hart dejustiert oder belag/Staub/Blütenpollen auf dem Spiegel
LG, Olli
 
Ich kann kaum glauben, dass hier bei dieser Entfernung richtig fokussiert worden ist. Ich habe mir für meinen 200PDS/1000er zumindest für Einstellarbeiten tagsüber für geringe Entfernungen eine lange 2" Verlängerung 3D-drucken müssen und soweit ich mich erinnere auch noch die beigelegte 2" Verlängerung benötigt. :unsure:
Am Stern in der Nacht reicht dann die 2" Verlängerung beim beigelegten 28mm Okuar als auch an meinen Hyperions.

Grüße
Hartmut
 
Ich hab meinen Tubus verlängert, hab bei Fokus auf unendlich nur 15mm Backfokus, von daher hab ich bei näheren Zielen grundätzlich kein FGokusproblem, aber dafür ist so ein Lichteimer ja eigentlich auch nicht da.
LG, Olli
 
Es scheint so als würde das Bild bei niedrigeren Brennweiten unscharf werden.
Die Frage ist, was damit gemeint ist? Milchig oder/und unscharf... milchig heißt kontrastarm für mich, das kann schon mal mit einem Teleskop ungewohnt aussehen am Tag.

Dass mit zunehmender Vergrößerung das Bild unruhiger/"unschärfer" werden kann ist am Nachthimmel kein Geheimnis - Seeing & Co. Also ist die Frage, was genau der TO hier meint, beobachtet zu haben?

lg
Niki
 
Fata-Morganas sollen auch immer unscharf erscheinen... hier war zumindest in den letzten Tagen immer noch Sahara-Staub unterwegs... :unsure::beobachten:
 
Hallo zusammen,

Am Stern in der Nacht reicht dann die 2" Verlängerung beim beigelegten 28mm Okuar als auch an meinen Hyperions.
das mit den Verlängerungshülsen hatte ich auch schon im Hinterstübchen.
Ist/war bei mir wie von @elythomaslumber beschrieben auch so.

milchig heißt kontrastarm für mich, das kann schon mal mit einem Teleskop ungewohnt aussehen am Tag.
jep, tagsüber ist halt anders.
Also ist die Frage, was genau der TO hier meint, beobachtet zu haben?
lässt halt viel Raum für ein Ratequiz ;).
 
Hallo Chris
Hat beim Beobachten die Sonne gescheint und auch das Teleskop beleuchtet?
Es kann sein, daß dann auch im Teleskop die Luft wabert und ein sehr unscharfes Bild liefert.
Ausserdem kann die Sonne ungünstig so ins Teleskop leuchten, daß Teile der Fangspiegelhalterung und des Innentubus hell werden.
So etwas kann das Bild diffus aufhellen.
Tagsüber rate ich möglichst aus einer Schattenlage zu beobachten und mit der Sonne im Rücken zu beobachten.
Vielleicht auch nicht gerade Mittags - Das Flimmern der Luft wird im Teleskop sehr verstärkt.
Die Öffnung sollte bei horizontnahen Objekten frei von Hindernissen sein - also die ganze Öffnung so breit wie der Spiegeldurchmesser...
(Ich hab sehr viel am Boden beobachtet aber oft von einem Balkon aus - abends richtung Osten).
Felix
 
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