Teleskopauswahl - Beispielbilder

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

astrofax66

Aktives Mitglied
Hallo,

stehe ganz zu Beginn von meinem neuen Hobbie.
Gibt es eine Möglichkeit dass ich mir für ein bestimmtes Telekop die Bilder ansehen kann, die damit gemacht wurden - bzw. mir geht es darum, ein Gefühl zu bekommen was ich mir erwarten kann, wenn ich mit einem bestimmten Telekop den Himmel bzw. Objekte beobachte.
Was man dann sieht, ist das immer schwarz/weiss oder auch farbig ?

Interessieren tue ich mich eher (gefühlsmässig) für Deep Sky - und der finanzielle Rahmen beträgt ca. 500 - 1000 Euro.

Derzeit schwanke ich zwischen 2 Teleskopen:

- Skywatcher Maksutov-Cassegrains: 127/1500 SkyWatcher Maksutov kombiniert mit AutoTrack-GOTO Montierung

- SkyWatcher 250/1200 Dobson


Vielleicht kann mir jemand Tipps geben,

vielen Dank,

 
Moin Namenloser!

> mir geht es darum, ein Gefühl zu bekommen was ich mir erwarten kann, wenn ich mit einem bestimmten Telekop den Himmel bzw. Objekte beobachte.

Tja, das Dumme ist nur: Diesen Eindruck, was Du am Okular durch dieses und jenes Teleskop zu sehen kriegst, wirst Du nicht anhand eines Fotos erleben bzw. vergleichen können. Da hilft nur der Blick durchs Teleskop. Also suche Dir Kontakt zu Gleichgesinnten in der Umgebung oder besuche ein Teleskoptreffen und schau selbst nachts durch die Optiken!

BTW: Wie soll man einem Blinden die Farbe Gelb erklären?! :gutefrage:

> Was man dann sieht, ist das immer schwarz/weiss oder auch farbig?

Nein, einige Himmelsobjekte sieht man nachts natürlich auch farbig, nur hell genug müssen sie sein. Das betrifft hauptsächlich helle Sterne, Planeten, Planetarische Nebel und Kometen. Der Rest ist meistens (außer in großen Teleskopen) zu lichtschwach, um visuell farbig zu erscheinen. Das liegt nunmal an unseren Augen, die eben hauptsächlich für's Sehen bei Tageslicht konstruiert sind.

Alternative: Kauf Dir ein Buch! ;) Darin ist alles schön bunt! :augenrubbel:

Achso - zu den Teleskopen: Wenn, dann kauf Dir den 10"-Dobson! Der hat das 4fache Lichtsammelvermögen des kleinen Maks. Also, wenn Du überhaupt etwas farbig am Himmel sehen willst, dann sollte das Teleskop öffnungsmäßig so groß wie möglich sein.
 
Zitat von winnie:
Moin Namenloser!

> mir geht es darum, ein Gefühl zu bekommen was ich mir erwarten kann, wenn ich mit einem bestimmten Telekop den Himmel bzw. Objekte beobachte.

Tja, das Dumme ist nur: Diesen Eindruck, was Du am Okular durch dieses und jenes Teleskop zu sehen kriegst, wirst Du nicht anhand eines Fotos erleben bzw. vergleichen können. Da hilft nur der Blick durchs Teleskop. Also suche Dir Kontakt zu Gleichgesinnten in der Umgebung oder besuche ein Teleskoptreffen und schau selbst nachts durch die Optiken!

BTW: Wie soll man einem Blinden die Farbe Gelb erklären?! :gutefrage:

> Was man dann sieht, ist das immer schwarz/weiss oder auch farbig?

Nein, einige Himmelsobjekte sieht man nachts natürlich auch farbig, nur hell genug müssen sie sein. Das betrifft hauptsächlich helle Sterne, Planeten, Planetarische Nebel und Kometen. Der Rest ist meistens (außer in großen Teleskopen) zu lichtschwach, um visuell farbig zu erscheinen. Das liegt nunmal an unseren Augen, die eben hauptsächlich für's Sehen bei Tageslicht konstruiert sind.

Alternative: Kauf Dir ein Buch! ;) Darin ist alles schön bunt! :augenrubbel:

Achso - zu den Teleskopen: Wenn, dann kauf Dir den 10"-Dobson! Der hat das 4fache Lichtsammelvermögen des kleinen Maks. Also, wenn Du überhaupt etwas farbig am Himmel sehen willst, dann sollte das Teleskop öffnungsmäßig so groß wie möglich sein.

Danke für die Tipps.

LG
Hans
 
Einen wunderschönen guten Morgen an alle,

ich hätte zu dem Thema noch eine Frage, speziell zu den Abbildungen auf der binoviewer-Seite. Bei den Ansichten der Deepsky-Objekte gehe ich ja noch mit, aber sind die Abbildungen von Jupiter und Saturn nicht etwas zu groß für die beschriebenen Vergrößerungen ??

Kommt mir irgendwie seltsam vor dass der Jupiter bei 180 facher Vergrößerung genauso groß sein soll wie der flächenmäßig viel größere M13. Ich konnte in meinem Teleskop auch diese Größe von Jupiter nicht wirklich nachvollziehen !?

Gibts dafür eine sinnvolle Erklärung, manchmal grübel ich ob meine Optik i.o. ist, aber 1000mm Brennweite und 6mm Okular sollte doch annähernd 170 fache Vergrößerung ergeben.

Freundliche Grüße
Markus
 
Ja, M13 hat in seiner größten Ausdehnung (schwache Außenbereiche) einen etwa 40x größeren scheinbaren Durchmesser als Jupiter. Ein durchschnittliches Okular deckt bei 180xer Vergrößerung etwa 60°/180 = ca. 20 Bogenminuten ab. M13 würde dann etwa das gesamte Gesichtsfeld ausfüllen.

Jupiter würde nur ein 40tel des Gesichtsfeldes (im Durchmesser) bedecken. So wirkt's auch visuell - Jupiter ist nur ein relativ kleines Scheibchen - auch bei höherer Vergrößerung. Man muss sich schon konzentrieren um die Details zu erkennen.

In kleineren Teleskopen wirkt M13 aber kleiner, da die Außenbereiche nur sehr schwach erscheinen und man nur den helleren Kern (etwa 10 Bogenminuten) bewusst wahrnimmt. Trotzdem - immer noch um einiges größer als Jupiter.

Thomas
 
Hallo Markus,

auf der Seite von Bino-Tom steht jeweils in der Einführung über den Bildern, dass die Planetenbilder aus ca. 50cm Entfernung (Saturn) und 1 Meter Distanz (Jupiter) mit 17 Zoll-Monitor betrachtet werden müssen. Dann stimmt es in etwa.

CS und VG Christian
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben