Teleskopentscheidung für Gpe - Montierung

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goldschatzengel

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Ich hoffe ihr könnt mir bei meiner Entscheidung zum kauf eines teleskopes weiterhelfen.
Eine Vixen GPE- Montierung habe ich schon.
Will meine Beobachtungen von meinem Balkon ausführen.Richtung Ost und Südost habe ich eine gute Beobachtungsmöglichkeit sprich es ist relativ dunkel.Im Westen ist es wesentlich heller durch die Lichter einer Stadt.
Habe einen Etat von etwa 700 Euronen.
Okulare habe ich 3 Plössl 6,7 mm von Meade,32 mm von TS und 10 mm.Ausserdem ein Kellner 20mm sowie eine Barlow 1,5 - 2 Fach.
In Betracht sind:
Orion Ts 150mm/6
Orion Ed 80
Intes MK 67
Fotografieren will ich später mal durch eine Web Kamera.Zuerst erst mal nur visuell.
Über eure Meinung und einer Alternative wäre ich sehr erfreut.
 
Habe erst mal an die Planetenbeobachtung und des Mondes Geplant.Für wirklichen Deep Sky denke ich mir braucht man schon etwas grösseres.So ab 8 Zoll.Dafür ist meine GPE - Montierung einfach zu klein.Eine Vergrösserung von 200x sollte drin sein.
 
Moin,

bei deiner Intention würde ich, obwohl ich selbst der Newton-Fraktion angehöre <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />, zum Intes MK67 raten:
Die Öffnung bietet genug Reserven für den Deep-Sky-Bereich, die angestrebte Vergrößerung von 200x ist aufgrund der langen Brennweite leichter zu realisieren (wenn vielleicht auch nicht optimal...), 150x wird allerdings wohl sinnvoller sein.

Der Newton (meiner ist in der gleichen Klasse) bietet prinzipiell die gleiche Öffnung, allerdings mit geringerer Brennweite, damit ist man bei Planeten quasi grundsätzlich auf die Barlow angewiesen. Die Stärken liegen eindeutig im Deep Sky, wenn ich auch Platenebeobachtung zufrieden damit betreibe. Normalerweise ist dies meine Grundempfehlung als Allround-Gerät, wenn du aber langfristig für Deep Sky eine Anschaffung ab 8" erwägst, macht die Entscheidung für den Mak für den späteren Teleskoppark <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> mehr Sinn - eben wegen der längeren Brennweite.

Webcamfotografie (Planeten) läßt sich mit beiden gut betreiben, solltest du allerdings später Deep Sky fotografieren wollen (CCD oder chemisch), wäre der Newton die besser Wahl - weil schneller...

Der Orion ED80 ist eher als Richfield-Gerät zu sehen, bei höheren Vergrößerungen braucht man auch schon etwas Lichtsammelfläche.

Soweit meine persönliche Einschätzung, wahrscheinlich werden jetzt noch 20 andere Meinungen mit vollständig anderen Empfehlungen auf dich einprasseln <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Hi,

ich denke so ähnlich wie Michael. Der MK67 ist für die Planetenfotografie mit der Webcam das beste Gerät unter den dreien. Da würde ich nur ähnliche Geräte als Alternative sehen (Ylenna 150 z.B.). Das MK67 ist aber wegen der kürzeren Brennweite noch flexibler.
Für die visuelle Planetenbeobachtung ist das Gerät auch prima, aber es hat halt mehr Obstruktion, als der f/6-Newton. Aber die Kompakten Abmessungen des MK67 sind auf dem Balkon wirklich zu empfehlen, der Newton wäre ja mit f/8 recht lang und auf dem Balkon dadurch nicht sehr handlich (ich halte f/6 mal für nen Tippfehler, f/5 oder f/8 gibt's).

Es bestünde für Dich dann aber die Möglichkeit, einen 8"-Newton für die Deepsky-Beobachtung auf die GP-E zu setzen. Einen 8" f/4 verkraftet sie noch prima, also R200SS oder den GSO 600. Der 8" f/4,5 von Orion wäre mit seiner leichtbauweise auch interessant. Das packt die GP/GP-E noch gut, ich selbst habe das R200SS lange auf GP genutzt.
Du hättest dadurch zwei Teleskope, die sich gut ergänzen. Die schwächen eines 8" f/4 bei hoher Vergrößerung (allein passende Okulare bei f/4) könnte der MK67 dann "übernehmen". Wo der MK67 zu wenig Licht und zu wenig Gesichtsfeld bietet, kommt der Newton an den Start.

Allerdings muß ich auch sagen, daß ich in einem 8" f/6 Newton ein Gerät sehe, welches beides in sich vereinigt. Die Abbildungsleistung am Planeten wird bei guter Optik den MK67 deutlich hinter sich lassen (bei entsprechendem Wetter). Das Gerät ist dann aber wieder 1,2m lang. Aber der Orion leichtbau mit nur 5,5kg Gewicht wäre auf der GP einen Versuch Wert. Visuell und für die Planetenfotografie halte ich das für einsetzbar.
Auch wenn es knapp über dem Preisrahmen liegt, finde ich diese Überlegung sinnvoll.
Sind eigentlich genügend Gegengewichte vorhanden? Ein großes und ein kleines müssten schon dran.
Tja, und wenn Du mit der Webcam arbeiten willst, und wenn Dir die Kombination beim Scharfstellen zu wacklig ist, dann könntest Du ja einen Fokussiermotor an das Gerät anbauen - im Selbstbau-Forum haben wir das in den letzten 5 Tagen besprochen, wie es mit sehr wenig Geld geht.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Goldschatzengel

Für Mond und Planeten ist der Mak sicher das Optimum. Gegenüber dem Newton ist er auf Deiner Monti einfach stabiler montiert. Ich besitze eine GP-DX auf der ich einen 6" Newton, einen 10" Newton, das MK66 und den Megrez80/480 nutze.

Da man den Refraktor und den Mak mit viel kürzeren Hebelarmen berührt ist das newtontypische Gewackel vollkommen weg.

Ich liebe den Newton für DS, obwohl er auch am Mond gut ist.
Es ist, zumal auf einem Balkon, aber viel einfacher mit Mak oder Refraktor zu hantieren, da das Drehen des Tubus in den Rohrschellen völlig entfällt.

Der einzige Nachteil des Mak ist die etwas längere Auskühlzeit, den muß man, zumal im Winter rechtzeitig rausstellen.

Hier hat der kleine Refraktor wieder seine Vorteile, der ist sofort auf dem Mond, kann aber für PLaneten nicht hoch genug vergrößern.
 
Ich betreibe des MK67 auf einer GP-E. Ich nutze zur Nachführung eine Boxdörfer SLP. Alles ohne Fotografie. Die Stabilität ist super! Zuvor hatte ich eine Astro-5, die ist auch locker ausreichend stabil, mechanisch und in der Verarbeitung schlechter als die Vixen und ´ne ganze Ecke schwerer! (gefühlt, nicht gewogen)
Auskühlzeit beträgt durchaus eine Stunde. (auch mal länger). Das sollte aber für Dich kein Problem sein, Du kannst das Teil ja frühzeitig raus stellen.
Insgesamt bin ich mit dem MK67 sehr zufrieden, zumal es für mich auch die (vernünftige) Obergrenze des Transportierens darstellt. (Ist schon klar, hier gibt ´s genug "Bären", die auch 12"er transportieren <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> )
Ich habe bis jetzt 4 verschiedene Teleskope in den Händen gehabt. 3 Celstron und das Intes. Das "Russenteil" ist mit großem Abstand das am besten Verarbeitete!!
 
Hi Goldschatzengel,
dann sehe ich auch den Mak als erste Wahl. 200fach wird damit leicht erreicht.
Ich persönlich finde noch die Mak Newtons interessant, weil sie dank kürzerer Brennweite noch universeller sind als die MCs. Gebaucht könnte es bei dem Preislimit ein MN56 geben.
Der sollte auch auf der GP vernünftig stabil sein.
CS
 
Hallo Sven.
Natürlich hattest du recht mit dem TS Orion 150/1200 F8.Da ist der Fehlerteufel unterwegs gewesen.Ich glaube ich werde mich für das MK 67 entscheiden.Für spricht:Geringes Gewicht,Klein und Kompakt,Fototauglich,Kleiner Hebel daher sehr windunanfällig.Dagegen:Teuer für nur in"Kleine Öffnung",lange Auskühlzeit(aber kein Problem da die benutzung Hauptsächlich auf dem Balkon sein wird).
Wie sieht es eigentlich mit dem Zubehör aus?Welche Okulare sind hier sinnvoll?
Als Gegengewicht habe ich 2800gr.Reichen die?
Bei Ebay habe ich drei weitere Teleskope gesehen die intressant sein könnten.Sie Ebay unter INTES.
Intes MN 56
Intes 7,1 180/1800
Intes Micro Alter M5

Könnte mir jemand darüber etwas sagen können.Über ein gebrauchtes MK 67 würde ich mich auch sehr freuen.Also wenn jemand seines Verkaufen will könnte mir ein anständiges Angebot machen.
Vielen Dank euer Goldschatzengel
 
Hi,

mit dem MK 67 hast Du Okularmässig freie Auwahl, weil an einem solchen Gerät so gut wie alle Okulare funktionieren. Wenn Du für Planetenbeobachung auf Okulare mit wenig Linsen setzt, ist der Augenabstand noch nicht ganz unproblematisch, mit einem 7mm Wirst Du bei gutem Wetter das Maximum herausholen. Für den Start reicht sicher eine Palette ordentlicher Plössl. Allerdings, wenn Du etwas Deepsky geniessen willst, dann besetze doch die Brennweiten ab 20mm aufwärts mit Weitwinkelokularen. Am MK67 funktionieren auch die günstigen Weitwinkel gut, auf TS-WA würde ich mal tippen.
Es lohnt sich sicher auch, da Du ja Deepsky schon genannt hast, das MK 67 mit einem 2" Zenitspiegel auszustatten, um ein 40mm Weitwinkelokular einsetzen zu können. Auch ein 30mm Weitwinkelokular in 2" macht Sinn. Deepsky wird sich ohnehin meist mit Okularen ab 20mm Brennweite aufwärts abspielen - darunter wird das Bild zu dunkel, so daß nur die hellen Objekte stärkere Vergrößerung lohnen - Eskimonebel zum Beispiel, oder Kugelsternhaufen.
Beim 2" Zenitspiegel musst Du Dir allerdings die Frage stellen, wie Du es handhaben willst. Entweder ein richtig guter 2" Zenitspiegel, den Du für alles nutzt, oder ein ordentlicher 1,25" Zenitspiegel für hohe Vergrößerung und ein günstiger 2" Zenitspiegel, dessen schlechtere Qualität man bei niedriger Vergrößerung (eben mit 2" Okularen) nicht bemerkt. Die meisten Leute greifen ja, wegen der nervigen Wechselei, zum qualitativ hochwertigen 2" Zenitspiegel. Aber das ist eine Kostenfrage.

Intes MN 56
Weniger Öffnung - kann deshalb bei Deepsky nicht besser sein. Ausserdem weniger Brennweite und deshalb bei der Wahl von Planetenokularen nicht mehr so unkritisch. Keine gute Alternative, und dem Fall. Aber ein tolles Teleskop!

Intes 7,1 180/1800
Jo, schönes Gerät. Quasi wie das MK 67, nur eine Nummer größer eben. Es leistet entsprechend auch mehr, ist aber schon verflixt schwer. Dann kannst Du auch den 8" f/6 als Leichtbau auf die GP/E schnallen.

Intes Micro Alter M5
Auch wieder weniger Öffnung, quasi genau eine Stufe unter dem MK 67 in allen Disziplinen.

Clear Skies
Sven
 
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