Test: Kowa vs. Meopta vs. Vortex

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holger_merlitz

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Hallo Gemeinde,

ich habe gerade einen Vergleich dreier Ferngläser aus der oberen Mittelklasse abgeschlossen: Das Kowa 8.5x44 Prominar XD (1050 Euro) gegen das Meopta 8x42 Meostar B1 (870 Euro) gegen das Vortex 8x42 Razor (500 Euro). Der Testbericht ist in Englisch hier zu finden:

http://www.holgermerlitz.de/kowa85x44.html

Eine Zusammenfassung dazu, auf Deutsch, aber ohne Bilder, habe ich gerade ins Jülich Forum gestellt:
http://www.juelich-bonn.com/jForum/read.php?9,26619,26619#msg-26619

Für eine Anwendung im Astrobereich erscheint mir das Meopta gut geeignet.

Viele Grüsse,
Holger
 
Hallo Holger,

allerherzlichsten Dank für den Bericht!

Nach den Erfahrungsberichten zum Kowa auf Simones Seite habe ich schon mit dem Gedanken gespielt, mir dieses Gerät einmal anzusehen. Bedauerlicherweise hat dein Artikel dieses Glas für mich ganz persönlich aber von vorneherein ausgeschlossen (bzw. den diesbezüglichen Aufwand vermieden), auch wenn das ein wenig überraschend klingen mag. Der Grund ist die beschriebene weitgehende "Nichtverzeichnung" - bei solchen Geräten wird mir leider schwindlig und ungut beim Schwenken...

Ciao,
Roland
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo nocheinmal,

meinen Beitrag kann ich nicht mehr abändern, daher muss ich mich an mich selbst anhängen.

Ich dachte in der Zwischenzeit noch einmal relativ gründlich nach, und auch wenn mein erster Beitrag so formuliert gewesen sein sollte, dass ich selbstverständlich kein Glas, das ich gar nicht kenne, irgendwie diskreditieren wollte - weiß ich in der Zwischenzeit selbst gar nicht mehr so genau, was mich an den Gläsern bei denen mir "schwindelig" wurde tatsächlich gestört hat.

Darum noch einmal langsam und von vorne - wenn es nicht zu deinem Bericht passen sollte, kann der Beitrag ja ggf. verschoben werden.

An folgenden beiden Gläsern durch die ich tagsüber durchgesehen habe, hatte ich das erwähnte äußerst "ungute" Gefühl:

Fujinon 10x50 FMT
Zeiss (ClassiC) 10x40

Folgende waren allerdings völlig frei von dieser scheinbaren, seltsamen, und für mich persönlich störenden "Wölbung" der Welt beim Schwenken durch die Gegend:

CZJ 8x30, 10x50, Nobilem 8x50, 10x50
Hensoldt 8x30 (alt)
Leica Trinovid/Ultravid 8x20 (mit kleinem Feld)
Leica Ultravid 8x32
Swarovski 8.5x42

(Hier soll keine Typ-/Markenpräferenz gesucht werden, ich komme schlicht nicht auf deine überwältigende Anzahl getesteter Gläser)

Nun schreibst du aber in deinen Berichten, dass auch in den Gläsern die mir (unspezifisch) einfach nicht zugesagt haben, die bekannte kissenförmige Verzeichnung gegen den Globuseffekt eingebaut wäre. Stört mich dann vielleicht etwas ganz anderes, etwa ein einfach nicht für mich passend gewölbtes Bildfeld oder irgend ein mir unbekannter Effekt?

Mit bestem Dank für alle Antworten,
Roland
 
Das Fujinon zeigt auch einen Globuseffekt

Hallo Roland,

mit dem Fujinon FMT-SX liegst Du richtig: Es zeigt meiner Erfahrung nach ebenfalls einen Globuseffekt. Das Zeiss ClassiC sollte (eigentlich) keinen haben, jedenfalls hatte ein älteres Zeiss Dialyt aus den 70er Jahren, das ich mal hatte, eine deutliche kissenförmige Verzeichnung und daher auch keinen ausgeprägten Globuseffekt. Es mag aber sein, dass Zeiss später seine Formel variiert hat und es dadurch zu einem solchen Effekt gekommen ist. Ich wüsste auf Anhieb keinen anderen Grund, warum Dir beim Schwenken schlecht wurde :-)

Die anderen Ferngläser, die Du aufgezählt hast, haben meines Wissens alle eine kissenförmige Verzeichnung (das 8x20 kenne ich nicht).

Viele Grüsse,
Holger
 
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