Test Sony A7s

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H_Kay

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Hallo Astrofotofreunde,

Ich hatte vor ein paar Wochen die Möglichkeit mit einer Sony A7s einige Astroaufnahmen zu machen und mit meinen bisherigen Ergebnissen mit der Sony NEX 6 zu vergleichen. Ein paar Bilder werde ich in der Galerie hoch laden. Leider zeigen die Bilder aufgrund der Komprimierung starke JPG-Artefakte, ich denke aber, dass es erträglich ist. Link: Link zur Fotogalerie

Ich würde euch gerne kurz von meinen bisherigen Erfahrungen berichten. Bei der Beschreibung dienen die beiden Bilder recht gut zur Veranschaulichung. Die Bilder sind aus mehreren Belichtungsreihen mit unterschiedlichen Belichtungszeiten entstanden und zu einem HDR-Bild verarbeitet und anschließend stark nachbearbeitet worden (Rauschminderung, Schärfung, Farbanpassung). Sie entsprechen also dem fertigen Ergebnis einer Astroaufnahme, keinem Einzelbild.

Die A7s entspricht eigentlich weitestgehend meinen Erwartungen:

- Die Handhabung ist durch den empfindlichen Live-View gut, da sich recht gut damit fokussieren lässt. Leider sind die Buttons für die Fokuslupe und die Lupe beim Anschauen gespeicherter Bilder sehr ungünstig für die Bedienung mit Handschuhen platziert. Das geht bei der NEX 6 schöner. Aber zumindest der Button für die Fokuslupe dürfte konfigurierbar sein.

- Das Rauschverhalten der Kamera ist wirklich gering. Ich kann mit der A7s bei ISO 3200 fotografieren und habe immer noch ein besseres Rauschverhalten als mit der NEX 6 bei ISO 800. Dadurch lässt sich die Netto-Belichtungszeit deutlich kürzen bzw. erhält man so die Möglichkeit UHC-Filter zu verwenden. Die gesamte Netto-Belichtungszeit ist in der Fußzeile der Fotos angegeben. Ihr seht, dass selbst mit kürzerer Gesamtbelichtungszeit und mit Filter das Bild der A7s rauschärmer wirkt als das der NEX 6. Das ist ein großer Vorteil der A7s, da sich so mit geringem Zeitaufwand qualitativ gute Fotos erzeugen lassen.

- Nun kommen wir zu einem befürchteten Nachteil der A7s: Ich habe den Eindruck, dass die Auflösung und der Detailreichtum mit der A7s nicht so gut ist wie bei den Bildern mit der NEX 6. Dies kann an dem doppelt so großem Pixel Pitch der A7s liegen. Weitere Tests mittels Siemensstern und an Kugelsternhaufen haben gezeigt, dass der Pixel-Pitch der A7s nicht zu meinem kurzbrennweitigen Refraktor passt. Fokussierfehler konnte ich durch meine Tests am Siemensstern ausschließen. Für langbrennweitige Teleskope sollten die 8,3µm Pixel-Pitch jedoch besser passen.

- Das Vollformat gefällt mir sehr gut und lässt schöne Übersichtsaufnahmen zu. Das Foto "M42_Vollformat" in der Galerie zeigt ein Summenbild des Orionnebels, den ich mit der A7s aufgenommen habe.

Insgesamt ist die A7s eine sehr schöne Astrokamera, was die Empfindlichkeit und das Rauschen angeht. Man kann mit ISO 3200 wirklich sehr schnell zu sehr guten Ergebnissen kommen.
Nicht so schön ist das Handling (Lage der Knöpfe), das ist aber konfigurierbar und ertragbar.
Die großen Pixel der A7s verlangen nach einer passenden Optik, um maximalen Detailreichtum zu gewährleisten.
Spannend wäre die Leistung der Kamera nach Entfernen des Infrarot-Filters.
Die Kamera lässt sich über den multifunktionalen USB-Port fernsteuern (entweder per Software oder klassischem Fernauslöser) oder auch per WLAN auslösen.
Die 12 MPixel-Bilder lassen sich zudem recht fix verrechnen.

Ich hätte die Kamera wirklich sehr gern behalten und noch astromodifiziert, aber mich störten die großen Pixel an meiner kurzen Optik. Daher habe ich sie schweren Herzens wieder zurück geschickt. Allen Astrofotografen, die nur mit Objektiv oder mit längeren Brennweiten unterwegs sind, wird die Kamera wohl viel Freude bereiten. Vorteilhaft ist zusätzlich, dass man sie ggf. auch ohne Rechner steuern kann (MGEN-Auslösesteuerung bspw. oder die Auslösesteuerung der HEQ5-Montierung).

Hoffe dem ein oder anderen mit dem Bericht und den Fotos geholfen zu haben.

Clear Skies,
Hardy
 
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Hallo,

Ich würde gern noch hinzufügen, warum die Sony-Kameras für mich interessant waren.
Und zwar sind sie spiegellose Systemkameras, was für ein kurzes Auflagemaß und geringes Gewicht sorgt. Das macht das Adaptieren an Flattener, Filterschublade, OAG und Ähnliches deutlich entspannter und belastet den Okularauszug auch nicht so stark.

Viele Grüße,
Hardy
 
hallo hardy,

deine genannten gründe waren auch die meinigen, welche mich vor jahren zum wechsel von canon auf sony bewegten.
das thema a7s war(!) für mich bei deren erscheinen auch sehr interessant - aber auch mich störten einfach die grossen pixel, und damit die nötigen längeren brennweiten. desweiteren sind ordentlich korrigierte/ausleuchtende optiken für kb-format mir zu teuer. beides ist in meinen augen für ein mobiles und schnell verfügbares setup nicht wirklich zuträglich...
ich bleib vorerst bei meiner nex5 und warte mal dem markt ab.

vg ronald
 
Hallo zusammen,

aber wie macht Ihr das bei den Sony's mit der RAW-Bearbeitung - gibt es Astro-Software, die das unterstützt?

Und es bleibt der offene Punkt, dass Sony keine wirklichen RAW's liefert, die sind schon preprozessed und komprimiert.
Das führt teilweise zu recht unschönen Artefakten an Sternen.
 
hallo ralf,

yep, gibt es - deepskystacker :) - auf jeden fall zumindest was die arw's der nex5 anbelangt.
und dann gibt es ja noch das dng-format, welches so ziemlich jede ebv( und astro)-software versteht, welche mit rohdaten umgehen kann.

betreffs der ominösen kamerainternen manipulation von raw kann man sich wohl mittlerweile gut streiten.
bei nikon ist es mit der 70ds bekannt geworden, dass eine hotpixel- und schwarzpunktmanipulation erfolgte.
wie es heutzutage aussieht - egal ob bei canikony oder sonst wem... k.a.

ich konnte sie bei meinen arw's der NEX5(!) nicht feststellen (ich habe zumindest hotpixel ;) ).
einzig festzustellen war, dass bei entwicklung in lr4.4 bereits ein entwicklungsprofil ungefragt hinterlegt ist, welches sich aber komplett deaktivieren lässt.
für mich brachte die nex5 gegenüber meiner damaligen 40da+20da(original) nur vorteile. besonders was das canontypische banding in den tiefen anbelangt. und selbst meine 5dm3(nur tageslicht) leidet erkennbar darunter in grenzbereichen (konzertfotografie)

hier hatte ich mal einen quick'n'dirty vergleich angestellt (100%crop / einzelbild / lr4.4):
http://www.silentwar.de/bilder-jpg-cache/AstrotechJPG/40DaNex5a.jpg


vg ronald
 
Hi,

Bei der Komprimierung ist mir (bisher) nichts negatives aufgefallen. Das wird bei wohl bei Strichspuren deutlicher zu Tage treten, worauf im Forum schon mal hingewiesen wurde.
Irgendein Nachteil ergibt sich halt immer. Auch die Canon-Rohbilder sind nicht optimal, was aber da am Sensorverhalten liegt. Man geht leider immer einen Kompromiss ein.

Viele Grüße,
Hardy
 
Hallo Ronald,

Mir ist noch ein Punkt aufgefallen, der sich bei den Sonys bisher als problematisch erwiesen hat. Und zwar ist es die Fernsteuerung. Meine NEX6 habe ich bisher mit einer umgebauten Infrarotfernbedienung automatisch ausgelöst. Das erwies sich aber als fehleranfällig.
Soweit ich weiß lässt sich die NEX6 nicht mit einem klassischem Kabel auslösen, sondern nur über USB-Tethering oder per WLAN. Für beide Lösungen ist ein (kleiner) Rechner notwendig. Auch nicht unbedingt mobil.
Die 7-er Serie der Sony-Kameras hat wiederum einen Multifunktionalen USB-Port, der auch wieder den klassischen Auslösuemechanismus unterstützt. Mit einem passenden Kabel von Klinke auf diesen USB-Port müsste man die Kameras dann wieder bspw. auch über den MGEN auslösen können.

Kannst du mir sagen, wie du deine NEX5 auslöst?

Viele Grüße,
Hardy
 
hallo hardy,

da gebe ich dir grundsätzlich recht. die niederen/älteren modelle von sony bieten leider nur die möglichkeit der ir-fernauslösung.
wobei mich persönlich das nicht stört. wenn ich zum nächtlichem fotografieren auf dem vorgebirglichem acker bin, habe ich, ausser fernglasspechteln nix zu tun - da brauch ich nur ne stoppuhr/mgen-timer um die nex5 per ir-bedienung entsprechend händisch auszulösen und habe so nen bissl "abwechslung". also so richtig "oldschool" ;)



vg ronald
 
Hallo Zusammen,

ich habe seit etwas zwei Monaten eine astromodifizierte Sony alpha 7s und nutze sie (wenn ich mal Zeit habe und es auch klar ist) auschliesslich zusammen mit dem Star Adventurer. Als Auslöser bzw. Timer verwende ich jetzt einen relativ günstigen Timer von JJC, dieser funktioniert problemlos, meinen Knickohrtimer konnte ich leider nicht verwenden. Ich sah zunächst bei der Sony aber ein ganz anderes Problem:

- die besonderen Vorteile dieser Kamera liegen im geringeren Rauschverhalten bei höheren ISO Werten, also z.B. 3200. Nun ist bei meinem Standort (Walter-Hohmann-Sternwarte, Essen) in den meisten Nächten der Himmel aufgrund der Lichtverschmutzung aufgehellt. Mit ISO 3200 liege ich dann in der Regel bei einer Belichtungszeit pro Frame von 30-45s, danach nähert z.B. Rot bei einer umgebauten Sony schon dem Sättigungsbereich. Ich habe dann z.B. 100 Bilder mit 15s geschossen. Klappt natürlich auch gut, für manche Objekte sind aber längere Belichtungszeiten sinnvoll.
- Für die Sony gibt es keine Clip-Filter wie bei der Canon. Ich wollte aber aufgrund der Lichtverschmutzung einen IDAS Filter oder auch mal einen Ha Filter verwenden. In Kanada habe ich mir daher einen Umbauset bestellt und meine Sony angepasst:

http://www.sciencecenter.net/hutech/sony/index.htm

Jetzt habe ich standardmäßig einen EOS Bajonett und kann jeden beliebigen 2 Zoll Filter integrieren. Für mich die optimale Lösung, wenn ich draussen mit Objektiven arbeite.

Viele Grüße,
Jörg

 
Hallo Jörg,

Was es alles gibt...
Bist du zufrieden mit den Ergebnissen der A7s?

Hallo Ronald,

Wenn du den MGEN schon hast, müsste sich die Fernbedienung auch umbauen lassen, so dass der MGEN auslöst. Ich habe meine Fernbedienung auch so umgebaut, dass ich sie mit einer Relais-Platine für den Raspberry steuern kann.

Viele Grüße,
Hardy
 
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Hallo Hardy,

ja, ich bin zufrieden mit der Kamera. Die ersten Ergebnisse entsprachen durchaus meinen Erwartungen. Ich hatte in den letzten zwei Jahren aufgrund der Lichtverschmutzung im Ruhrgebiet mit einer ATIK 383l+ fast nur Schmalbandaufnahmen gemacht. Jetzt werde ich auch mal öfters mit leichtem Equipment ohne zusätzliche Stromversorgung und Guiding raussfahren und unter besseren Bedingungen fotografieren. Die Sony finde ich dafür ideal. Das Gerödel bleibt zuhause...

Viele Grüße,
Jörg
 
Hallo,

Ich hatte mir die Alpha 7R zu Testzwecken bei Calumet in Hamburg übers Wochenende ausgeliehen. Die Kamera wurde mit einem E-Mount-Canon Adapter ans Teleskop (Takahashi Epsilon 200) parfokal angeschlossen.

Die Anbindung an den Rechner hat über die Fernsteuersoftware von Sony mittels Micro_USB funktioniert. Diese Software ist leider auf dem Stand von 2005, wenn ein Vergleich mit der Canon Software gemacht wird. Kein Lifeview möglich, keine Langzeit-Timerauslösungen über 30 sec.

Lifeview ist nur mit einem angeschlossenen Original-Objektiv möglich.

Ich habe mir geholfen und die Auslöser-Taste der Software mit dem Cursor angesteuert und dann mit der linken Maustaste ausgelöst. Zur Erleichterung wurde ein kleines Gewicht auf die Taste gesetzt und auf die Uhr gesehen.

Einstellungen: ISO 800, Zeiten um die 6 min. 21 Aufnahmen, 1h 54.

Alle Kameraeinstellungen wurden auf Neutral oder auf AUS gesetzt.

Das Rauschverhalten ist besser als bei der 60Da, was mit den RAWs intern passiert ist, kann ich nicht beurteilen, diese ließen sich ohne Probleme mit dem DSS stacken, bzw. vorher mit CS6 in DNG Dateien wandeln. Weiter Bildbearbeitung mit Fitswork und CS6. Der Gradient ist mit dem GradientXterminator gut beherrschbar.

Ein Anschluss per Handfernsteuerung ist nicht möglich, da dieser Port durch den Rechneranschluss belegt ist.

Hier die (fast) fullframe Aufnahme. Die Vignettierung ist den Bildecken ist in den Rohaufnahmen vorhanden, da das schnelle Öffnungsverhältnis von f-4 am zu kleinen Bajonett beschnitten wird.

Was meint ihr zu diesem Thema???

NGC 4565: https://farm9.staticflickr.com/8776/16665632774_8608f5bc93_o.jpg

beste Grüße: Bruno

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Bruno,

Sieht doch gut aus. Welche Brennweite hast du verwendet?
Die Kamera ist noch nicht astromodifiziert, oder?
Ja, die Software-Unterstützung gerade bei der Bildaufnahme ist bei Sony noch ein bisschen dürftig...

Viele Grüße,
Hardy
 
Hallo an die Sonykamera User. Ich bin gerade dabei mir mein Equipment zusammenzustellen. Aktuell habe ich eine Sony Alpha 57 daheim. Hat damit vielleicht jemand Erfahrungen damit? Umbau kommt bei dieser Kamera nicht in frage. Sollte der überhaupt möglich sein bei einer Sony.

Gruß Stephan
 
Hallo hardy,

Sorry für die späte Antwort: Urlaub in DK!

Ich hatte die Sony an einen Takahashi Astrographen Epsilon 200 angeschlossen. Die Kamera war nicht astromodifiziert.

Ein Vergleich mit Aufnahmen einer modf. 5DMkII am gleichen Teleskop ließ erkennen, dass mit der 5D die schwachen Sterne "Viereckig" sind, die Auflösung von 36 mp ist also nötig.

Die Urteilsfindung, was es nun sein soll, ist am Reifen: Wohl doch die Sony A7s, trotz der erhblichen Mehrkosten für den Astroumbau.

Gruß: Bruno
 
Zitat von HHastro:
Die Urteilsfindung, was es nun sein soll, ist am Reifen: Wohl doch die Sony A7 R, trotz der erheblichen Mehrkosten für den Astroumbau.

Gruß: Bruno

Die Sony 7 R ist bei Calumet bestellt. Günstiger Preis + Akkuhandgriff. Ich werde sie ausgiebig testen, nach 2 Monaten, sofern das Wetter es erlaubt, wird die Kamera bei Markario (Aachen) umgebaut. Die 7 und die 7 S kamen nicht infrage, zu große Pixel, 24 bzw. 12 Megapixel. Desgleichen die 6 D. Diese habe ich auch am Takahashi e 200 (800mm, f-4) getestet: zu große Pixel und erhebliche Detailverluste, dazu viereckige Sterne. Im Vergleich hat die 60Da (APS-C), die aufs Vollformat hochgerechnet, 36 Megapixel wie die 7 R hat, runde Sterne.

Gruß: Bruno

(Nein, eine CCD Kamera mit Filterrad kam nie in Erwägung) ;)
 
Hallo Bruno,

Wir sind dann mal auf Berichte gespannt. Vom Rauschverhalten her ist die A7R in den ISO-Bereichen bis 3200 ja genauso gut wie die A7S. Sollte also gut gehen.
Berichte dann auch mal, wie du die Aufnahmesteuerung umsetzt.

Viele Grüße,
Hardy
 
Die sony nex kann man doch super per Handy (APP DSLR Remote )oder astroart auslösen.
Komfrtabel mit belichtungszeit etc.
Mit Astroart kann man dann sogar dithern.
 
Ich suchte halt nach einer günstigen Bastellösung, die ähnlich gut funktioniert wie die Kabelauslöser bei den Canon-Kameras. Mit Handy wäre wieder Dithern zu kompliziert gewesen und Astroart läuft auf einem Computer, den ich nicht dabei haben möchte (wäre nur noch mehr Geraffel, das ich aufbauen müsste ;)).
 
Naja Handy + sony ist doch genauso komfoertabel wie kabelauslöser der Canon und kostet eigentlich nichts.
Handy app ist kostenfrei und ein altes kabel und zwei IR Dioden aus alten Fernbedienungen findet man sicher auch umsonst.

Wie willst du denn mit Canon kabelauslöser dithern ?

Hat die A7s eigentlich einen IR Empfänger ?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Also die A7S hat einen IR-Empfänger.

Meine Kameraauslösung war bisher mittels IR-Fernbedienung an einem Relais, das vom Raspberry gesteuert wurde. Mit 4 anderen Steuerausgängen ließ sich dann der Autoguider-Port auch zum Dithern missbrauchen. Und ich finde dass das Dithern so viel bringt, dass ich nicht mehr ohne belichten möchte.

Die Canon könnte ich quasi genauso betreiben (müsste nur den IR-Sender auswechseln, bzw. die Klinkenbuchse nutzen), kann sie aber auch vom MGEN-Autoguider auslösen lassen und gleichzeitig Dithern UND Guiden.

Die Sache mit dem Auslösen per IR ist halt, dass es nicht dauerbelastbar ist. Manchmal "trifft" der IR-Sender nicht den Sensor, manchmal löst sich eine Lötstelle vom Umbau... Da finde ich die direkte Kabelverbindung mittels Normstecker schon zuverlässiger.
Ist halt auch ne Frage, wie der Eigenbau aussieht, aber ich wollte eigentlich mehr Fotografieren als Basteln ;)

 
Ich habe auch nur ein 3m Kabel am Kopfhörerausgang des handys , am Ende sind dann zwei Leuchtdioden an einem ohrhörerklinkenstecker. Sonst nichts keine Stromversorgung oder andere Bauteile. mit klettband sind dann die IR dioden direkt vor dem Empfänger der Kamera plaziert. Funktioniert immer.
wenn Du das in den Raspberry steckst hast du das gleiche wie mit dem handy. Zum Snsteuern einfach ein wav Musikdatei abspielen - fertig. Dann kannst du auch dihern und kostet nix.

geht bestimmt auch mit dem Raspberry.

Die datei zum abspielen kann man selbst erstellen.
 
Ok, super !
Ich werde es auch probieren, teuer ist diese Kabel nicht. Ich hoffe, es klappt. Es wäre schon cool, mit eine Mgen und Sony Alpha 7R voll automatisch dithern zu können...
 
Na endlich - Danke!
 
HI, apropos SONY A7S, sieht euch mal das LIVE VIEW AUFNAHME aufgenommen mit SONY A7S und Takahashi Epsilon 180 ED.. mit ISO 160.000 mit 4 frames/sec und dazu moch mit IDAS FILTER..

LINK

CS

Martin
 
Hi,

ja, wirklich schlimm, diese 12bit und das Bulb-Problem...
Link zur Grafik: http://www.astronomiegeschichte.de/M8-Rohbild.jpg

(Hier der Link zum Originalbild: http://www.astronomiegeschichte.de/M8-Rohbild.jpg)
Zur Info: Das ist ein einzelnes Rohbild (M8+M20+Umgebung), aufgenommen letzte Woche mit einer modifizierten Sony A7s und IDAS LPS V4-Filter (wegen UV/IR-Cut, hatte nichts anderes dabei, dadurch ca. 30% geringere Empfindlichkeit als maximal möglich) auf Hakos/Namibia, Belichtungszeit 1x2min (120s), Borg 102/650 bei 560mm Brennweite+Flattner, 3200 ASA. Keinerlei Bearbeitung (außer jpeg-Wandlung); das Bild kam so direkt aus der Kamera. 120s und länger sind per USB-Timer problemlos zu erreichen.

Immer schade, wenn so eine fantastische Kamera durch Leute, die sie noch nie in den Händen gehabt hatten, in ein falsches Licht gerückt wird...

Gruß,
Arndt
 
Hallo Miska,

Habe das Kabel jetzt bekommen und mit meiner NEX 6 getestet. Diese hat den USB-Multi-Port nicht, kann also über dieses Kabel nicht ferngesteuert werden. Eine Sony A7(S) oder A5000 hat aber den USB-Multi-Port und lässt sich mit diesem Adapterkabel und dem MGEN fernsteuern.
Hab mir schon eine A5000 bestellt um einen IR-Umbau damit zu machen, später dann (vielleicht) mit ner A7...

Viele Grüße,
Hardy
 
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