Test user gesucht: Offaxis für EOS, 0.0 version

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LACERTA-Lajos

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Hallo Astrofreunde!

Wir suchen ein oder zwei erfahrenen Test User für neu entwickelte Produkte (Raum Linz/Wien in Vorteil).

Link zur Grafik: http://www.teleskop-austria.at/bild/zube-offaxis-hu-1.jpg

Der wahrscheinlich stabilste Autoguider auf dem Markt mit genau berechnetem Lichtweg. Er ist spezifisch auf die Canon EOS Kameras angepasst und arbeitet vignettierungsfrei (und diffraktionserscheinungfrei) bis f/3,8. Der Adapter wurde mit dem Baader Komakorrektor, dem TeleVue Paracorr, sowie dem TeleVue Flattener (400-800mm) erfolgreich getestet.
Ein EOS-spezifischer kurzgebauter Offaxisguider kann wegen des Canon-Gehäuses nur in einer einzigen Position verwendet werden, sonst erzeugt die Abschattung des Offaxis Guiders ungewollte Diffraktionserscheinungen. Wir haben deshalb auf eine Rotationsmöglichkeit verzichtet. Damit wird die Stabilität erhöht, weil der Offaxis Guider aus einem einzigen Stück besteht, und keine beweglichen oder draufgeschraubten Teile enthält. Statt eines Off-axis Prismas wurde ein 9x12mm Offaxis Spiegel verwendet, damit wird ein Gesamtsehfeld 6x12mm erreicht.
Der einzige bewegliche Teil ist die Fokussierkupplung für die Guider Kamera. Diese kann man entweder mit einem T2 Gewinde draufschrauben, oder per 31,7mm Hülse einstecken und mit Imbusschlüssel befestigen. Wurde die Guider-Fokusebene zur EOS Kamera angepasst und einmal richtig eingestellt, bleibt sie auch langfristig parfokal und justierstabil.
Das EOS-Bajonett wurde in der Körper des Offaxis Guiders per CNC-Maschine gefräst (und nicht draufgeschraubt), damit eventuelle Verkippungen auch in diesem Bereich eliminiert werden.

Und letztendlich: das Produkt (inkl. Spiegel und Beschichtung) stammt 100%-ig aus der EU und ist kein Fernost Produkt. Damit geniessen unsere Schweizer und Norwegische Kunden Zollfreie Lieferung (nur die Schweizer bzw. Norwegische MWSt müssen Sie zahlen).

 
Hast eine PN

Gruss
Bernd
 
Hallo Lajos,

da hat sich mal wieder jemand wirklich Gedanken gemacht. Schöne Konstruktion!

Gruß
Martin
 
Hallo Martin, :)

Ich bin da nicht ganz so sicher dass sich jemand hier Gedanken gemacht hat.

Gut, sicher hatte man früher manchmal das Bedürfnis bei ohnehin knappem Auflagemaß einen OAG nutzen zu können. Als Besitzer eines R200SS weiß ich wovon ich rede... :)
Und ich gestehe dass sich meine Erfahrungen mit einem OAG auf einen Luicon Easy Guider mit einem C8 beschränken.

Aber es ist doch auch wichtig im Feld einen Leitstern zu finden. Dazu sind an OAGs ja die ganzen Verstellmöglichkeiten. Insofern halte ich die Rekordjagd bei OAGs immer kürzere Versionen zu bauen für reine Augenwischerei. Denn wenn ich keinen Leitstern finde, nutzt er nix.

Insbesondere bei den kurzen Belichtungszeiten die man heute mit DSLRs erreicht, besteht meiner Meinung nach keine Notwendigkeit mehr einen OAG einzusetzen. Es sei denn man kann aus Gewichtsgründen kein Leitrohr einsetzen. Und es gibt nur wenige Geräte (wie den R200SS) bei denen man bislang keinen OAG nutzen konnte.

Ich frag mich also schon, für wen so einer (wie auch der von Teleskop-Service) nützlich ist...

CS,
Martin
 
Hallo astromartin,

da hat sich einiges getan, was Nachführen mit OAGs betrifft.
Vielleicht mal wirklich praktisch probieren (mit einer empfindlichen Guiding-Cam) und dann wieder beurteilen.

CS
Bernd


 
Hallo Bernd,

schlider doch mal was sich da bei den OAGs getan hat? Sind jetzt überall Sterne die im 90° Winkel zum Objekt stehen?

Mir ist schon klar dass Kameras zum nachführen heute deutlich empfindlicher sind. Aber selbst im Leitrohr mit 4" habe ich nicht immer einen Stern auf dem Chip - dafür ja auch die Verstellmöglichkeiten bei Leitrohrschellen.
Ich bin sicher das bei um die 500mm Aufnahmebrennweite auch in einem OAG meistens ein Stern zu finden sein sollte. Aber bei größerer Brennweite wirds auch schwieriger...

Mit was für einer Brennweite wirst du denn nachführen? Postest du einen Bericht auf A.de?

CS,
Martin
 
Hallo Martin!

Ja, Du hast fast recht, ausser...:

1. Du wirst die kurze Bauweise von OAG dann brauchen, wenn Du die optimale Abstand zwischen Chip und Chomakorrektor einhalten willst.
Deshalb scheint mir vernünftig zu sein, einen GENAU so lange Adapter bauen, welches ohne weitere Abstandhalter, oder Zwischenring usw... zwischen MPCC und EOS Gehäuse passt und die richtiges Abstand garantiert.

Wolfi's OAG ist ein vielfaltiges System, keine Frage: wenn Du kleineres Chip hast, kannst Du den Prisma näher zur optischen Achse schieben und rumherum drehen und so Leitstern suchen.
Bei einem EOS wird die verfügbare Platz für Prisma-Schieberei knapp, und unsere 9x12mm Spiegel (effektiv 6x12mm) erreicht genau den Lichtstrahl, welche noch keine Diffraktionserscheinungen hervorruft (also hängt nicht in der Lichtweg rein).
Ich wollte absichtig KEIN Universaladapter bauen, sondern einen für EOS-user, die mit lichtstarke Newton und MPCC arbeiten.

2. Leitsternsuche (Leitstern kontra OAG):
Die Leitsternsuche war vor ein paar Jahren wirklich ein Qual: derzeit aber z.B. mit einem preiswerten Orion Starshoot Autoguider und 70/500 Chinarefraktor, mit 1 sec Integrationszeit geht und kann man auf 10 magnitudo Stern guiden (wir haben's getestet). Mit einem 8" Newton F/4 oder F/5 geht es noch leichter.

Off topic Anmerkung: als Händler sollte übrigens lieber den Leitrohr empfehler: damit wird Doppelbefestigungsschiene, kuplungen, Leitrohrschellen, Leitrohr usw... verkauft und hätte wesentlich mehr Umsatz (und weniger Kopfzerbrechen) als bei OAG. :/

Ich sage nicht, dass OAG besser als Leitrohr. Aber es gibt viele Astrofreunde, die Ausrüstungsmässig keine stärkere Montierung (wegen Leitrohr, Doppelschiene, Schellen usw, also 3 kg zuzügliches Gewicht) leisten können/wollen. Und Diejenige werden gerne zu OAZ Alternative zurückgreifen!

Clear Skies: lajos
 
Hallo Lajos,

Ich verstehe schon dass man Abstände zu den Korrektoren einhalten muss. Das ist in vielen Fällen schwierig mit einem OAG - es sei denn man hätte den Korrektor am Ende des OAG.

Ich bevorzuge dennoch das Leitrohr - mit den heutigen Belichtungszeiten muss man sich wegen Flexure keine allzugroßen Sorgen mehr machen.

CS,
Martin

p.S.: ja,ja... als Händler hat man es schon schwer... :)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Martin,

ich habe hier zum Ausprobieren Optiken zwischen 500mm und 3000mm Brennweite.
Die Bauarten sind Refraktor, NewtonMak und SC.
Als Guiding-Cams werde ich eine DSI IIpro, HX516 und eine AlCCD5 verwenden.
Vielleicht ist bei Dir der Himmel zu schlecht, das kann ich nicht einschätzen.
Ich habe hier einen wirklich sehr guten Landhimmel mit Grenzgrössen über 6mag.

Geändert hat sich vor allem die Empfindlichkeit der Kameras, auch deren Chipgrösse.
Meine eigene Erfahrung beim Einsatz von OAGs in der Vergangenheit bezieht sich auf: Meade OAG, kleinen Lumicon SC. Im Moment habe ich einen GEG und den Newton-OAG von Lumicon im erfolgreichen Einsatz. Sogar im letzteren muss ich einen Leitstern nicht mal suchen, wenn ich ein neues Objekt anfahre: Ein oder mehrere Leitsterne sind im (zufälligen) OAG-Bildausschnitt. Das war früher nicht so, obwohl der Himmel nicht schlechter war.
Ich habe auch Leitrohrlösungen in allen möglichen Konfigurationen verwendet.
Beim OAG sind die Bilder (bei mir) so deckungsgleich, dass man erst erschrickt und denkt, es ist nur eines.
Das entspricht meinen Vorstellungen. ;)


CS
Bernd
 
Hi Lajos,

ich benutze verschiedene Optiken (Newton 10" f/4,8, Newton 6" f/4, kleine Refraktoren...) und zwei Kameras - eine Canon 40D und primär eine Atik 16HR.

Je nach Anforderung benutze ich entweder ein Leitrohr zum Guiden, oder einen OAG von Rene Rogge. Guidingkamera ist eine Mintron (die genaue Typenbezeichnung weiß ich jetzt nicht - jedenfalls S/W mit interner Bildaddition).

Wann benutze ich den OAG? Grundsätzlich nicht, wenn es nicht nötig ist, weil ein Leitrohr einfach bequemer ist. Nötig ist es nicht, wenn aufgrund kurzer Belichtungszeit und/oder kurzer Brennweite die Ergebnisse mit dem Leitrohr ausreichend gut sind. Nötig wird es z.B. wenn ich mit dem 10" Newton länger als ca. 8min mit der 16HR belichten will. Bedingt durch die Leitrohrdrift bekomme ich sonst eirige Sterne. Nötig wäre es natürlich immer, hätte ich eine shiftig-anfällige Optik mit HS-Fokussierung. Mit der 40D habe ich die Probleme bisher nicht gehabt - evtl. weil ich (ohne Schmalbandfilter bei meinem Himmel) damit ohnehin nicht so lange belichten kann, oder weil die Pixel (beim Farbchip sehe ich einen 2x2-Block als ein Pixel) größer sind.

Wenn ich also den OAG am Newton mit der Atik nutze, hängt der OAG hinter dem Komakorrektor (Paracorr - der MPCC ist zu empfindlich, wenn der Abstand zum Chip nicht stimmt). Laut Deiner Erklärung ist der Leitstern vom Rand bei mir also auch komakorrigiert und müsste deshalb scharf und punktförmig sein. Das ist er alles in allem auch - trotzdem brauche ich einen entsprechend hellen Stern. Möglicherweise liegt es am schlechten Seeing, das ich normalerweise hier habe. Jedenfalls suche ich mit meinem drehbaren OAG immer ziemlich lange nach einem geeigneten Leitstern.


Deinen Ansatz, einen ultrakurzen OAG zu bauen, bei dem die Abstandsproblematik zwischen Korrektor und Chip entfällt, halte ich für sehr gut. Allerdings bedeutet das für mich, dass ich einige Objekte nicht, oder nur in einer bestimmten Drehung der Kamera knipsen kann, die evtl. nicht zum Objekt passt. In dem Fall würde ich es aber vorziehen, das Leitrohr zu benutzen und kürzere Belichtungen zu machen.

Gruß
Klaus
 
Hallo Astrofreunde!

ich versuche die hier und an der Biete Board geschriebene Fragen in einem Antworten.

AUSGANGSPUNKT:
LACERTA Skyfoto OAG will kein universal-Adapter sein (das hat Wolfi bereits gemacht),
sondern spezieladapter für EOS-user, die mit lichtstarken Newton und MPCC fotografieren wollen.

Nun die Fragen und Meinungen zusammengefasst:

1. Drehen oder nicht drehen:
Wohin soll man den OAG drehen bei einem EOS, so, dass
-für Guiderkamera auch Platz bleibt (kollidierung mit EOS Gehäuse)
-den Guidekamera parfokal anbringen kann (wiederum kollidierung mit EOS Gehäuse),
-und das Guide-Spiegel nicht in den Lichtweg hereinragt (Diffraktionserscheinungen und Vignettierung)?
Wenn das Offaxis Spiegel gross genug ist,gibt nur einzige Position für das OAG (Bild diesmal mit Paracorr).

Link zur Grafik: http://www.teleskop-austria.at/information/zube-offaxis-hu/Lacerta_OffAxis_w_Paracorr_1.jpg
Die einzige optimale Position findet man unten.


Link zur Grafik: http://www.teleskop-austria.at/information/zube-offaxis-hu/Lacerta_OffAxis_w_Paracorr_2.jpg
Offaxis-Spiegel: bis f/3,8 garantiert keine Abschattung


Link zur Grafik: http://www.teleskop-austria.at/information/zube-offaxis-hu/Lacerta_OffAxis_w_Paracorr_3.jpg
6x12mm freie Öffnung für Guidekamera



2. Geeignetes Leitstern finden
LACERTA Skyfoto OAG speziell zwischen MPCC und EOS gerechnet wurde,
deshalb die Guidekamera kriegt einen chomakorrigiertes Bild,
damit die Leitsterne Punktförmig sind und sich die Grenzgröße deutlich erhöht.
Wir haben den Prototyp bisher zwar nur zweimal für testzwecken verwendet,
wir mussten aber NIE extra Leitstern suchen (8" und 10" Newtons, mit Orion StarShoot geguidet),
die waren immer im Bildfeld zu finden - Ehrenwort!


3. Baulange zu ändern
Baulänge ist schon richtig, es muss 1mm länger als bei diesem China-T2EOS Adapter,
welche für Baader MPCC leider genau 1mm zu dünngebaut ist...
Wer einen original T2-EOS Adapter verwendet, kann diesen OAG ohne weitere Zwischenring auch verwenden.
Hier ist einen Testfoto mit MPCC ud mit einem 250mm f/3,8 Newton (Werbung: Spiegel wurde in Ungarn geschliffen)
durch LACERTA OAG (unbearbeitet, volle Auflösung, 3522px × 2348px, 15minuten Exposition):
http://www.teleskop-austria.at/information/zube-offaxis-hu/Testphoto_LacertaOAZ_15min_newton.jpg
(ein gaaaanz wenige Verkippung ist noch dabei, sorry, es ist ein Testaufnahme, aber die Chomakorrektion kann man auch schon beurteilen)

4. mit T2 Anschluss
Statte das Ding auch mit einem T2-Gewinde aus, damit man wahlweise eine Canon oder eine CCD (z.B. meine Atik 16HR mit Filterrad) verwenden kann. Optischer Weg für diesen Fall 10mm.
Adapter ist bereits fertig geplant.
Hier bräuchte ich die Chip-tiefe (wie nennt man das Deutsch???)
also das Abstand zwischen Kamera-Auflagefläche und Sensor-Ebene für alle Marktgangige Kameras.
Sonst finden wir uns wieder in der Dschungel der Abstandhalter-Ringe.
Und dann die fixe Offaxis-Spiegel auch kein Sinn mehr.
Ausserdem sowas hat schon Wolfi, warum ich? :huhu: ...

Es kommen noch sicher Fragen dazu, ich melde mich wieder.

CS: lajos





 
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Hi Lajos,

ich finde dein Projekt gut.
Ich verwende derzeit den "chinesischen" TS-OAG9 und es ist wie du es sagst, man kann den OAG nur in der unteren Position an die EOS40 anbringen.
Also mir nützt die "Rotationsmöglichkeit" an meiner Kamera nix.

Falls Du einen Tester aus dem Raum Wien suchst der auch vergleichen kann, dann melde Dich bitte.
Möglichkeit wäre Paracorr am Newton oder TS-Flattener am MZ72 oder FLT110.
 
Hallo Martin,

das wurde sofort nach Erscheinen des Teils schon mal hier
behandelt bzw. von mir gefragt ... .

Kannst Du das mit den variablen Positionen dann so nicht bestätigen?

CS
Bernd
 
Hallo Bernd,

danke werde ich mir gleich durchlesen.
Aber ich habe lange probiert und es geht nichtmal in der unteren Position wenn ich nicht einer der drei Halteschrauben entferne.

Einfacher wäre es ich würde den breiteren EOS Adapter verwenden, den man mit den kleinen Schraubenverdrehen kann.

Ich verwende aber den silbernen schmalen und da gibt es eine Position und das wars. :-P
 
Hallo,

ich möchte mal auf einen Unterschied von Lajos OAG zu dem von Wolfi hinweisen der hier noch nicht beachtet wurde.
Bei dem von Lajos ist der Lichtschacht zur Guidingcam rechteckig ausgefräst, bei Wolfi seinem ist lediglich eine Bohrung vorhanden.

Das zur Verfügung stehende Feld für die Leitsternsuche ist bei der rechteckigen Variante deutlich größer, das sollte erklären weshalb trotz fest vorgegebener Position ein Leitstern zu finden ist wie uns Lajos ja versichert hat.

Grüße Gerd
 
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Re: Test user gesucht: Offaxis für EOS, 0.0 versio

Hallo Lajos,

die obligatorische Frage fehlt noch. Hast Du schon eine Kalkulation bereit, was das Teil kosten soll?

Gruß
Martin
 
Re: Test user gesucht: Offaxis für EOS, 0.0 versio

Hallo Astrofreunde!

Ich hoffe, dass ich mich nicht verkalkuliert habe:
195 Euro brutto, wenn wir je 10-er Serien anfertigen.

CS: lajos
 
Re: Test user gesucht: Offaxis für EOS, 0.0 versio

Hallo Astrofreunde!

Good news!

Die erste 2 OAGs für die Nullserien-Tester (1x Ungarn, 1x Österreich) wurden versendet. Bei der Auswahl hat "Wien-Nahe" die Hauptrolle gespielt (schnelle und persönliche Support).
Unsere weitere Testpersonen (auch aus Deutschland) erhalten diese 2 OAGs in 10-Tagen/2-Wochen Schritten, wenn das Wetter mitspielt.

Getestet wird:
1. Benützerfreundlcihkeit (schnelle Montage, Scharfstellung)
2. Langfristige parfokalstabilität
3. Auflagemass einhaltung (Fotoergebnisse, Sternen am Bildrand wirklich punktförmig sind)
4. Weitere (Innere Reflexionen, Gewindetolerancen, mechanische Verbesserungsvorschläge)

Wir melden uns bald mit den ersten Ergebnissen.

Und nun, die 2. Runde:
Wir möchten gleiches Adapter auch für Vollformat vorbereiten.
Daher ist meine Frage:

Ist das Baader MPCC auch einen Vollformat vollstandig korrigiert?
Gibt es alternativen?
An welche Korrektor(en) sollen wir das OAG anpassen?

Danke für Euren konstruktiven Infos!

Clear Skies: lajos
 
Re: Test user gesucht: Offaxis für EOS, 0.0 versio

Die Frage ist noch immer offen:
Welche Komakorrektor ist für Vollformat geeignet?

Zitat von rwittich_de:

Zitat von Holger_Sassning:
der Paracor ist etwas weniger kritisch beim Abstand Chip/KK wie der Baader MPPC.
Aber, will man unbedingt die Brennweitenverlängerung die der Paracor mitbringt?

Danke!

Clear Skies: lajos




 
Re: Test user gesucht: Offaxis für EOS, 0.0 versio

Hallo Lajos,

Welche Komakorrektor ist für Vollformat geeignet?

wenn man sich den Strahlengang an einem Newton, egal ob mit MPPC oder Televue Paracor,
in einem CAD Programm aufmalt, wird man feststellen, das z. B. selbst bei einer Canon 300 der 2" OAZ schon vignettiert.
Um bei der Canon 300 auf ein 100% ausgeleuchtetes Bildfeld zu kommen muss der OAZ und auch der Koma Korrektor min 2,5" groß sein.
Tja, und da wird es wohl eng mit preislich erschwinglichen KK´s.
 
Re: Test user gesucht: Offaxis für EOS, 0.0 versio

Hallo Astrofreunde!

Schlechtwetter hin oder her, wir haben von unserem Testuser zwei unbearbeitete
rohe Fotos erhalten, mit 5 Minuten bzw. 15 Minuten Expositionszeiten.
(200/1000 China-Newton + Baader MPCC + EQ6-PRO + Orion Starshoot + Lacerta OffAxisGuider)

Damit hat es bestätigt, dass wir uns nicht verrechnet haben:
- Abstand MPCC - EOS Sensor passt (Sterne am Bildrand haben kein Koma)
- Trotz fixgebautes OffAxis Spiegel eine korrekte Nachführung möglich ist (Kein Nachführ-Fehler sichtbar)

Bilder:
www.teleskop-austria... Test-05min_LacertaOAG_200f5_MPCC.jpg (M81-82)
und
www.teleskop-austria...Test-15min_LacertaOAG_200f5_MPCC.jpg (M45)



Antworten auf Vollformat-Komakorrektor Fragen:

Holger / Reinhold: ich weiss, das das OAZ vignettiert, dagegen kann ich nichts tun. Mir ist wichtig, dass der Offaxis-Spiegel selber keine weitere Vignettierung (und damit keine unerwünschte Diffraktionserscheinungen) hervorruft. Den Paracorr habe ich zur Liste geschrieben.

Peter: Das Vixen Komakorrektor ist grösser als die meiste moderne 2" OAZ (auch nach abschrauben der Okularstütze wird meistens max. 54mm freie Öffnung bleiben), trotzdem, den Vixen Komakorrektor habe ich auch an meine Visier-Liste aufgenommen.

Danke für Euch Alle, die mit Eure Meinungen das Projekt unterstützt!

Clear Skies: lajos

 
Re: Test user gesucht: Offaxis für EOS, 0.0 versio

Hallo Lajos,

dass der OAG funktionieren wird war ohne Frage vorab schon klar,
nur ist die Konstruktion nicht konsequent zu Ende geführt.

Was nützt der schön große Auslenkspiegel von 9 X 12mm wenn die Guidekamera nicht verschoben werden kann?
Wie groß sind denn die Chips der Guidekameras?
Du verschenkst mit Deiner Konstruktion jede Menge Spiegelfläche für die Guidesternsuche.
Denn sei sicher, bei den meisten fotografisch interessanten Objekten musst Du einen Guidestern suchen. :Trost:

Teste Deinen OAG noch unbedingt mit verschiedenen Guidekameras.
Denn den optimalen Fokus mit der Guidekamera zu finden ist sehr knifflig.
 
Re: Test user gesucht: Offaxis für EOS, 0.0 versio

Hallo Holger!

Bin schon dabei einen ganz einfaches Excenter guiderseitig zu entwerfen (Offaxis Spiegel bleibt unbeweglich, ich bin stur genug!).

Welche ist die kleinste Guidecam Sensor in der Praxis?
Wenn ich von ICX279AL-E ausgehe mit 2,7 x 3,6 mm, bin ich richtig?

Danke für das Input!

CS: lajos
 
Re: Offaxis für EOS, ohne zusätzl. Lichtweg

Hallo Frank!

Zitat von FrankTheTank:
gibt es denn mittlerweile Erfahrungen mit dem off axis guider und einer ALCCD5??

Ja, Erfahrungen geben sogar fast ausschliesslich mit ALCCD5 oder Orion Starshoot. Wir haben den ALCCD5 benützt in der Entwicklungsphase.

Zwei kleine Verbesserung gibts aber doch noch:
1. In der T2-Schieber (welche den ALCCD5 oder andere T2-Kameras aufnimmt) wurde von unten eine kleine Madenschraube inkludiert, damit der Chip und das OffAxis Fenster in gewünschten Winkel stehen kann.
2. Teleskopseitig (besser gesagt korrektorseitig) sind 3 Versionen möglich: mit T2 Gewinde (leicht vignettiert), mit M48 (für paracorr) und mit SC (für SC).

In der AME-2009 werden schon diese Modelle vorgeführt.

CS: lajos
 
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