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Tief im Deepsky

MartinMoon

Mitglied
Hallo ich heiße Martin und komme aus dem Süden von Deutschland. Die Pandemie, hat mir ein neues Hobby beschert und zwar die Astronomie.


Als erstes kaufte ich mir ein kleines Teleskop auf einem sehr wackligen Stativ. Hier machte es mir schon große Freude, die Planeten zu beobachten, aber weite, bin ich mit dem kleinem Ding nicht gekommen. Es musste relativ schnell etwas neues her, etwas großes und zwar ein 10“ Dobsen, da ich in die Tiefen des Weltalls eintauchen wollte.
Hierfür holte ich mir von Baader ein Hyperion 72* 2“ Okular mit 31 mm und ein 5 mm 1,25“ mit 58* (HR5) hatte ich mir schon für mein erstes Teleskop geholt.
Ein 25 mm und ein 10 mm Okular mir annehmbaren Eigenschaften lagen beim Teleskop bei. Das 10“ nutze ich für Nebel und Galaxien bin aber nicht sehr zufrieden damit.

Ich habe auch ein schönes Plätzchen bei mir in der nähe gefunden wo es "dunkel" ist (Bortle 4). Von hier aus kann ich die Milchstraße erkennen und mir die Sterne einprägen bzw sie kennenlernen. Bei mir im Garten von wo ich auch gerne beobachte ist es sehr hell, da ich direkt neben einer Millionenstadt wohne, aber das ein oder andere kann man auch im DS erkennen aber bei weiten nicht so wie auf dem Land.

Nun zur meiner Frage zu welchen Okular würdet ihr tendieren um weiter in den DS einzusteigen?

Ich würde gerne Galaxien beobachten und habe mir überlegt / ausgerechnet, das ein 14mm oder ein 9 mm sinnvoll wäre. Wie berechnet ihr das?
Ich traue meinen Rechenkünsten nicht sehr.
Manche technischen Daten sind mir auch nicht ganz schlüssig. Zum Beispiel wie weit sollte der Winkel des Okular sein um in den DS zu Blicken aber auch worin unterscheidet sich ein Okular für den DS von einem für Planeten. Mit was für einer AP würdet ihr rechnen für einen Menschen mit knapp 40, der manchmal eine Brille trägt diese aber nicht wirklich braucht. Ich bin jetzt einfach immer stur von einer AP von 7 ausgegangen.


Für die Sonnenbeobachtung würde ich mir auch gerne einen Filter kaufen. Ich will keinen selber basteln, da meine Kinder auch mal durchsehen sollen und ich dort kein Risiko eingehen möchte.

Welchen würdet ihr hier empfehlen?

Ach ja die Kostenvorstellung das Okular darf bis 300 Euro kosten muss es aber nicht.



Technische Daten:
Dobsen
Öffnung: 254
Brennweite: 1200
Okular 31mm
Okular 5mm

Schöne Grüße
Martin
 

mbba18

Mitglied
Hallo Martin,

willkommen im Forum.

Das 10“ nutze ich für Nebel und Galaxien bin aber nicht sehr zufrieden damit.
wie äußert sich Deine Unzufriedenheit?
Meinst Du mit 10" ("= Zoll) Deinen Dobson oder Dein 10mm Okular?

Zu Okularen äußere ich mich sehr ungern.
Mir persönlich ist das zu individuell.
Ich selbst nutze die Hyperions und Omegon SWAN. Für beide habe ich schon "himmelhochjauchzend" bis :n::poop: (sorry ;)) gelesen. Die Wahrheit wird wohl irgendwo dazwischen liegen ;).
Ich persönlich sollte (muss) mit Brille beobachten, da kommen mir diese Okulare entgegen, da sie einen ausreichenden Augenabstand haben.
Was das scheinbare Gesichtsfeld angeht, da ist es sehr unterschiedlich. Ich tendiere ab so 65° und weiter aufwärts.
Schau mal auf die Seite von Sven Wienstein oder den Deepsky Brothers. Da wird einiges über Okulare erklärt.

Berechnungen zu:
- minimale Vergrößerung
- maximaler Vergrößreung
- förderlicher Vergrößerung
- Austrittspupille (AP)
kannst Du in einschlägiger Literatur oder auch im Internet finden.
 
Zuletzt bearbeitet:

MartinMoon

Mitglied
Hallo Mathias,

ich habe bei der Beobachtung das Gefühl, dass die Objekte etwas schwammig aussehen. Ich bemerke einen Unterschied wenn ich die guten Okulare gegen die günstigen tausche das, dass Bild nicht so klar ist (unabhängig von der Vergrößerung). Ich denke auch das sich der Weitwinkel der Okulare bemerkbar macht und hier der Eindruck entsteht das die gunstigen Okulare nicht so gut sind.
Da ich neu in diesem Hobby bin habe ich auch nur eine Vergleichsmöglichkeit habe, vermute ich, dass es einen riesen Unterschied in der Auflössung des Bildes macht. Bei dem Tausch des 5 mm billig Okular gegen ein neues, war der Unterschied für mich enorm.

Die Formeln zur Berchnung habe ich. Wenn ich mir aber dann die passenden Okulare bsp. ein 14 er ansehe kommen mir die Fragen wie 1,25 oder 2" , wie sinnvoll ist ein Weitwinkel für DS oder habe ich noch irgendetwas übersehen.
Daher eben diese Fragestellung um mir zu bestätigen, dass ich auf dem richtigen oder falschen weg bin.

Schöne Grüße
Martin
 

mbba18

Mitglied
Hallo Martin,

ich habe bei der Beobachtung das Gefühl, dass die Objekte etwas schwammig aussehen. Ich bemerke einen Unterschied wenn ich die guten Okulare gegen die günstigen tausche das, dass Bild nicht so klar ist (unabhängig von der Vergrößerung).
Die beigelegten Okulare reichen meist für den Start und sind qulitativ sicherlich nicht an den höher wertigen zu messen. Ist auch nachvollziehbar, sonst würdest Du einen standard Dobson nicht für 500,- € bekommen ;).

Aber auch die Himmelsqualität beachten, also Seeing und Transparenz.

Auch bei 10" Öffnung bleiben (manche) Objekte auch einfach diffuse Flecken, Wölkchen.
Da kann man schnell dem Öffnungswahn verfallen, um an mehr Auflösung zu kommen und das, nun ja, immer weiter betreiben. Ob das Sinn macht, muss jeder für sich entscheiden.

Ich persönlich sehe lieber ein diffuse Wölkchen glasklar mit Umgebung drum herum. Da zählt für mich das Gesamtbild.
Mit 10" siehst Du ein Objekt als diffuses Objekt, mit 14" oder 16" natürlich aufgelöster, dafür dann aber wieder weitere diffuse Flecken... ... ... Du verstehst worauf ich raus will?

ein 14 er ansehe kommen mir die Fragen wie 1,25 oder 2"
so weit ich weiß machen 2" Sinn von 20/24mm bis 40mm.
Die Feldblende der 2" ist halt größer.
2" sind sinnvoll bei großen Gesichtsfeldern.
Höhere/hohe Vergrößerungen bringen kleiner Gesichtsfelder und die passen halt auch durch "kleinen" 1,25".
Da schau aber bitte nochmal bei den Deepsky brothers nach.

Schau auch mal hier:
1,25" oder 2"

Ich nutze die 2" für die Übersicht und zum Auffinden.
Ist aber auch abhängig vom Teleskop.
An meinem Refraktor FH 120/1000, welches ein hauptsächliches Weitfeld-Teleskop ist, machen 32mm mit 82° richtig Spaß an großen, flächigen Objekten.
Am C8 bekomme ich z.B. die Plejaden sehr knapp rein. Also nix mit Weitfeld.

Und weiteres noch hier:
Sven Wienstein
 

lacrimosa

Mitglied
Ich würde gerne Galaxien beobachten und habe mir überlegt / ausgerechnet, das ein 14mm oder ein 9 mm sinnvoll wäre. Wie berechnet ihr das?
Ich traue meinen Rechenkünsten nicht sehr.
Manche technischen Daten sind mir auch nicht ganz schlüssig. Zum Beispiel wie weit sollte der Winkel des Okular sein um in den DS zu Blicken aber auch worin unterscheidet sich ein Okular für den DS von einem für Planeten. Mit was für einer AP würdet ihr rechnen für einen Menschen mit knapp 40, der manchmal eine Brille trägt diese aber nicht wirklich braucht. Ich bin jetzt einfach immer stur von einer AP von 7 ausgegangen.

Vielleicht hilft Dir diese Seite (Einsteiger->Okularwahl) weiter:
Deepsky Brothers

Gruß
Ronald
 
Hallo Martin @MartinMoon

meine Frau und ich beobachten seit einem Jahr auch mit einem 10" Galaxy f/5 Newton. Wir sind sehr zufrieden mit den später dazu gekauften Okularen von ES alle mit 82° Gesichtsfeld. Das 24 mm (2") und die (1,25") 11, 8,5, 6,7 und 4,5 mm machen uns sehr viel Freude. Susanne braucht Ihre Brille zum Beobachten, ich auch Brillenträger beobachte ohne Brille. So gesehen passen die Okulare schon mal für zwei unterschiedliche Beobachtungsszenarien.

Ob 2" oder 1,25" ergibt sich zwangsweise aus der Konstruktion, der Brennweite und dem Gesichtsfeld.

Als neuen Zugang haben wir uns dieses Jahr ein 5,5mm mit 100° Gesichtsfeld, 2" von ES geleistet. Die 100° waren uns wichtig um Jupiter mit möglichst viel Mond beobachten zu können und das funktioniert sehr gut.

Zur Auswahl des Okulars sollte man auch das Gewicht berücksichtigen. Da gibt es dann schon mal Glasbrocken mit ein Kilo und deutlich noch mehr. Das muss dann natürlich das Instrument können bzw. einstellbar sein damit es nicht sofort Kopfstand macht und so gesehen ist es sicher nicht verkehrt wenn die Okulare so + | - aus der selben Gewichtsklasse sind.

Ich würde jetzt nicht mehr so feingestaffelt kaufen und wenn was neues lieber ein Okular mit noch mehr Gesichtsfeld.

Uns wurde inzwischen bewusst, dass unser großer Newton perfekt für Planeten, Mond, Doppelsterne und auch Sternhaufen ist. Da begeistert die visuelle Astronomie wirklich echt und ist hochspannend. Gerade auch da wir unteren den Dobson jetzt eine EQ-Plattform gestellt haben und dadurch gefühlt ewig ohne nachschupsen zu müssen in Ruhe und Muse beobachten können. DSO, also Galaxien und Nebel (Ausnahme vielleicht Orion) sind und bleiben visuell beobachtet einfach graue, diffuse Matscheflecken, egal was man macht. Deshalb haben wir uns im Frühjahr ein EAA Setup 5", f/5 650 mm Newton auf Goto zugelegt welches perfekt und mit minimalsten Zeitaufwand Galaxien und Nebel in Farbe und all der Schönheit zeigt die man sich vorstellt und wünscht.

Viele Grüße MünchenBeiNacht - Ewald
 

thludwig

Mitglied
"DSO, also Galaxien und Nebel (Ausnahme vielleicht Orion) sind und bleiben visuell beobachtet einfach graue, diffuse Matscheflecken, egal was man macht."

Ja, aber....
Nachdem ich mich bisher nur mit Mond, Jupiter und Saturn (und ein bisschen Sonne) beschäftigt habe, hab ich am WE mal angefangen, von meiner Terrasse aus mit einem 20x80-Fernglas nach M31 zu suchen, damit ich weiß, wo die sich befindet und die mit dem 10"-Newton dann auch finde, wenn es Zeit und Wetter mal zulassen.

Es hat ein Weilchen gedauert, bis ich mich über die Sterne orientiert und hingehangelt hatte, aber als ich dann schließlich den blassen Matschefleck sah und mir ins Bewusstsein rief, was ich da sehe und wie weit das weg ist, war das doch ein erhebender Augenblick. Mittlerweile hab ich die Übung ein paar Mal wiederholt und einfach nur jeweils ein paar Sekunden (ich hab leider kein Stativ für mein Bino) hingeschaut....einfach nur cool.

Man muss nur jedem Anfänger klar machen, dass er durch das Teleskop keine Hubble-Hochglanz-Bilder sehen wird, dann ist die Enttäuschung auch nicht so groß (oder die Frage "mach ich was falsch?").


Ewald, dein EAA-Setup für "Galaxien und Nebel in Farbe und all der Schönheit" beinhaltet Fotografie, oder ist das ebenfalls zur rein visuellen Beobachtung?


Bisschen offtopic....sorry.

Gruß
Thorsten
 

mbba18

Mitglied
Hallo Thorsten,

Man muss nur jedem Anfänger klar machen, dass er durch das Teleskop keine Hubble-Hochglanz-Bilder sehen wird, dann ist die Enttäuschung auch nicht so groß (oder die Frage "mach ich was falsch?").
Erwartungshaltung und Vorstellung sind wohl die größten Frustlieferanten, wenn man das erste mal DeepSky schaut.
Da hast Du vollkommen recht.


[off topic :whistle:]
Ewald, dein EAA-Setup für "Galaxien und Nebel in Farbe und all der Schönheit" beinhaltet Fotografie, oder ist das ebenfalls zur rein visuellen Beobachtung?
Für mich ist EAA eine Art Astrofotografie. Lässt sich m.E. aber mit etwas einfacheren Mitteln realisieren.
Bei mir ist es z.B.:
- Alt/AZ GoTo Montierung
- C8
- Refraktor FH 120/1000
- ZWO Asi 224MC
- FireCapture, gelegentlich auch andere Software. Den "Platzhirsch" SharpCap nutze ich nicht, da ich unter Linux arbeite.

Die schon tollen Ergebnisse von Ewald erreiche ich nicht, da ich EAA mehr als Ergänzung zur rein visuellen Beobachtung sehe, die mein hauptsächliches Betätigungsfeld ist.
Dennoch macht es Spaß und kann sehr hilfreich bei Lichtverschmutzung sein.
 

VisuSCor

Mitglied
"DSO, also Galaxien und Nebel (Ausnahme vielleicht Orion) sind und bleiben visuell beobachtet einfach graue, diffuse Matscheflecken, egal was man macht."

So sehe ich das auch. Die Kunst und das Erfolgserlebnis ist, die Objekte zu finden und zu erkennen. Mir war das auch schnell zu wenig, zumal bei meinem Lichtverschmutzen Garten. Und immer 60 km raus fahren, um dann festzustellen, dass man sich mit den Bedingungen verschätzt hat, wsr mir dann auch zu viel.

EAA-Setup für "Galaxien und Nebel in Farbe und all der Schönheit" beinhaltet Fotografie, oder ist das ebenfalls zur rein visuellen Beobachtung?

Für mich ist EAA eine vereinfachte Form der Astrofotografie. Der große Unterschied besteht darin, dass man für die Astrofotografie stundenlang Daten sammelt und erst nach einer aufwändigen Aufbereitung der Daten ein, meist tolles, Ergebnis bekommt.

Bei EAA schaut man zu wie sich ein Bild durch Live-Stacking am Bildschirm aufbaut und ich persönlich lasse sowas in der Regel nicht länger als 10 Minuten laufen. Das Ergebnis ist nicht so toll wie ein echtes Astrofoto aber deutlich besser als rein visuelle Astronomie.

Es gibt von mir einen Thread mit dem Titel 'EAA macht glücklich', vielleicht magst Du den mal lesen. Ausserdem gibt es eine Galerie mit einigen Beispielen. Den Link findest Du in meiner Signatur.

CS.Oli
 
Hallo Thorsten,

Ewald, dein EAA-Setup für "Galaxien und Nebel in Farbe und all der Schönheit" beinhaltet Fotografie, oder ist das ebenfalls zur rein visuellen Beobachtung?

die Beurteilung dazu liegt natürlich immer im Auge des Betrachters. EAA ist sicherlich keine visuelle Astronomie, also mit durchschauen durch ein Okular sondern in jeden Fall rein elektronisch. Der Unterschied zu Astrofotografie ist, dass es live in dem Moment passiert wenn Du aktuell am Bildschirm zuschaust wie sich die Galaxie, der Nebel visuell aufbaut und schöner wird. Das besondere dabei ist man kann das Erlebnis mit anderen "live" teilen. Meine Frau und ich sind beide gleich von Astronomie begeistert. Bei einer EAA Session sucht Susanne auf ihrem Laptop mit Stellarium oder auch konventionell in Büchern die nächsten Objekte zur Beobachtung raus. Ich mit bin meinem Laptop per Remote-Desktop mit dem EAA Laptop im Garten verbunden, "bändige" Stellarium und Sharpcap und quasi spätesten alle zehn Minuten gibt es neue Eindrücke ...

Für uns ist das nicht nur ein partnerschaftliches Erlebnis sondern pure gemeinsame Freude und Begeisterung an Astronomie. Und ehrlich gesagt liegen wir beide nach einem anstrengenden Tag in der Firma zwischen 23 und 3 Uhr in der Nacht schon lange im Bett und alles ist in Groß findet auf dem 50" Sony Bildschirm gegenüber vom Bett statt ....

... vor ein paar Tagen, Anfang dieser Woche habe wir uns am Hantelnebel versucht ...

M27_ALL_Stack_95frames_760s_WithDisplayStretch.jpg


kurz danach ( 20 Minuten ) später hatte Susanne den Cirrusnebel rausgesucht ...

NGC6960_ALL_Stack_236frames_1888s.jpg


nachträglich, am nächsten Tag haben wir mit den Fotos vom Vorabend erkannt, dass wir nur einen Bruchteil des Cirrusnebels (NGC6960) gesehen haben und weiter über Filter etc. nachdenken müssen ...


Zu guter Letzt haben wir noch den "Blasennebel" versucht ...

NGC7635_ALL_Stack_156frames_1248s.jpg


das tolle am Foto von Blasennebel ist, dass Susanne sich in der Nacht noch erinnert hat, das wir in diesem Jahr schon mal eine alte Bekannte mit Novae Cassiopeiae 2021 auf dem Schirm hatten ... was ein einfaches war an Hand der früher gemachten Bilder zu überprüfen ...


NGC7635_ALL_ANNO_Stack_156frames_1248s.jpg


Viele Grüße - MünchenBeiNacht - Ewald
 

thludwig

Mitglied
Hi Ewald.....danke für die Erläuterung...das hört sich richtig gut an als nächster Schritt, wenn die Okulare ausgereizt und die rein visuelle Beobachtung dann doch ihren Reiz verloren hat. Ich werde auf dich zurückkommen (soll keine Drohung sein ;-) )

Dein EAA ist sicherlich hier irgendwo beschrieben und kann über deine Beiträge gefunden werden, oder?

Gruß
Thorsten
 

MartinMoon

Mitglied
Danke für die vielen Antworten und den Ausflug zum EAA.
Die Bilder machen Lust auf mehr!

@mbba18
mit den Wahn nach mehr hast du vollkommen recht. Muss aber sagen das es bei mir noch nicht so fortgeschritten ist, dass ich länger Gespräche mit meiner Frau oder der Bank führen muss. Ich werde es bei meinen Gedanken aber nicht ausser acht lassen.
Das mit den 2" Okularen habe ich soweit ansatzweise verstanden.
@lacrimosa
Die Deepsky Brother laden zum Stöbern ein und hatten für mich einen Mehrwert, vorallem da ich diese Seite nicht kannte.
@MünchenBeiNacht @Antares
Ich wollte gar nicht soviele Okulare, da ich noch am anfang stehe und mich langsam rantasten möchte und mir eben die Erfahrung fehlt und mich eben auf eines welches mir viel bringen könnte holen wollte. Wenn ich mir dann einen Sonnenfilter noch dazu hole bin ich finanziel eh erstmal bedient.
Der Asflug in das EAA ist etwas geimein.

Mit ist bewusst das ich nicht die tollen bunten Bilder durch ein Teleskop zu erwarten habe . Mir macht das Hintergrundwissen und das Stöbern ebensoviel Spaß wie das Auffinden von Objekten. Das soll aber auch mit einer Freude verbunden sein die sich in einer "Bildpracht" zeigt.

@VisuSCor
Das finden von Objekten macht mir noch freude vorallem seit dem ich mein Telrad habe.
Ich hatte mich auch bewusst gegen GOTO ect und bisuell entschieden, damit ich den Himmel kennenlernen kann und das Finden und das Hintergrundwissen im vordergrung bleibt.
Ich möchte nicht meine Daten in ein Teleskop eingeben und dann fahre ich zum Objekt. Meine Freude war zu groß als ich endlich den RRingnebel gefunden hatte und diesen die nächstenmal ohne Problem wiederfand...

Das EAA Setup habe ich mir trotzdem mal genauer angesehen. ;-)

Ich werde mich jetzt auf die suche nach einem 14mm Okular und einen Sonnenfilter machen.

Danke euch

Martin
 
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