Hi,
ich habe mit einem ED80/600 mit 1:10 Fokus, einem pasenden Flattener, einer Flatfieldfolie von Gerd Neumann und dem MGEN Guider an einem Leitrohr angefangen.
Vergiss die Teleobjektive für den Anfang, denn Du willst ja auch beobachten, aber nimm nicht eine zu große Brennweite, wie Basti schon sagte.
Ein Refraktor ist für den Anfang der Astrofotografie nicht schlecht, da viele Fehelerquellen nicht so auftreten sind wie z.B. beim Newton. Das macht den Einstieg "entspannter".
Achte auf einen GUTEN Okularauszug der nicht verkippt/wackelt.
Nimme eine Bahtinovmaske zum Fokussieren.
Denke an die 12V Spannungsversorgung für die DSLR.
Besorg Dir einen CLS Filter (oder ähnliches).
Ich denke, dass wenn Du mit einem guten 80/600 oder ähnlich anfängst hast Du ein Gerät, welches Du nie verkaufen wirst, selbst wenn dann nach einer Zeit udn mit Erfahrung in der EBV ein großes Teleskop (fast zwangsläufig) noch dazu kommt!!
Die CGEM ist eine tolle Grundlage, vor allem auch als DX Version.
Gerade mit dem großen Chip der DSLR ist eine Brennweite zwischen 400 udn 600mm ideal um Objekte wie Lagunennebel, M42 aber auch Plejaden, M31 und NGC2244 formatfüllend abzulichten. Dazu kommt der Mond und die Sonne als "Ersatzobjekte", die Du vor allem mit 600mm (evtl. mit einer guten Barlow) ereichst.
Damit, und das ist meine Erfahrung, bist Du beschäftigt, erarbeitest Dir Erfarhung etc. und dann kommt schnell noch das große teleskop dazu.
Mein persönlicher Werdegang ist so: 600mm, dann 420mm, dann Tele- und Normalobejktivfotografie, dann Newton 1200mm (der ncoh nicht ganz fertig gebaut ist) und dann, evtl, ein C11.
Vorher aber noch der Umstieg auf CCD Fotografie
Wo wir beim Thema wären - ich empfehle Dir die DSLR astromodifizieren zu lassen.
Also, viel Erfolg und vor allem: SPASS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Gruß
Ernie