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Perseo1

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Hallo zusammen,
bin absoluter Einsteiger, hab mir schon viel angelesen und ich weiss auch was ich will: Deep Sky und Fotografie neben Beobachten. Dh. Celestron Montierung CGEM-DX und Canon E550D und Autoguide als Ergänzung zu GoTo sind klar. Aber Tubus??? Zuerst mal ein "vorsichtiger" Schmidt-Newton von Meade 10" oder doch gleich das Celestron 11" Cassegrain??
Was meint die "Gemeinde"? bin für jeden Hinweis dankbar
mfg
Rainer Fritz
 
Hallo Rainer,

wenn du Deep Sky Objekte fotografieren willst dann fange lieber mit kürzeren Brennweiten an.
Hierzu eignen sich gute Objektieve für Spiegelreflexkameras oder kurzbrennweitige Refraktoren.
Mit langen Brennweiten, wie die der beiden von Dir genannten Geräte, wird Dir der Einstieg nicht leicht fallen und womöglich nur in Frust enden.

LG & CS
Basti
 
Hi,
ich habe mit einem ED80/600 mit 1:10 Fokus, einem pasenden Flattener, einer Flatfieldfolie von Gerd Neumann und dem MGEN Guider an einem Leitrohr angefangen.

Vergiss die Teleobjektive für den Anfang, denn Du willst ja auch beobachten, aber nimm nicht eine zu große Brennweite, wie Basti schon sagte.

Ein Refraktor ist für den Anfang der Astrofotografie nicht schlecht, da viele Fehelerquellen nicht so auftreten sind wie z.B. beim Newton. Das macht den Einstieg "entspannter".

Achte auf einen GUTEN Okularauszug der nicht verkippt/wackelt.
Nimme eine Bahtinovmaske zum Fokussieren.
Denke an die 12V Spannungsversorgung für die DSLR.

Besorg Dir einen CLS Filter (oder ähnliches).

Ich denke, dass wenn Du mit einem guten 80/600 oder ähnlich anfängst hast Du ein Gerät, welches Du nie verkaufen wirst, selbst wenn dann nach einer Zeit udn mit Erfahrung in der EBV ein großes Teleskop (fast zwangsläufig) noch dazu kommt!!

Die CGEM ist eine tolle Grundlage, vor allem auch als DX Version.

Gerade mit dem großen Chip der DSLR ist eine Brennweite zwischen 400 udn 600mm ideal um Objekte wie Lagunennebel, M42 aber auch Plejaden, M31 und NGC2244 formatfüllend abzulichten. Dazu kommt der Mond und die Sonne als "Ersatzobjekte", die Du vor allem mit 600mm (evtl. mit einer guten Barlow) ereichst.

Damit, und das ist meine Erfahrung, bist Du beschäftigt, erarbeitest Dir Erfarhung etc. und dann kommt schnell noch das große teleskop dazu.

Mein persönlicher Werdegang ist so: 600mm, dann 420mm, dann Tele- und Normalobejktivfotografie, dann Newton 1200mm (der ncoh nicht ganz fertig gebaut ist) und dann, evtl, ein C11.

Vorher aber noch der Umstieg auf CCD Fotografie :-)

Wo wir beim Thema wären - ich empfehle Dir die DSLR astromodifizieren zu lassen.


Also, viel Erfolg und vor allem: SPASS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Gruß
Ernie
 
Hallo Fritz !

Hast du die Canon schon, sonst würde ich gleich eine CCD-Kamera nehmen?

Bin auch Anfänger und habe die unten angeführten Geräte vor ca. 2 Monaten erworben. Die CGEM-DX finde ich eine sehr gute Wahl, habe die CGE-PRO seit ca. 2 Jahren und bis sehr zufrieden.

Ein TSAPO-905 verwende ich als Leitrohr und zum Fotografieren.

SKMN-190

TSAPO-115sf


Grüße

Wolfgang
 
Hallo - ich möchte da kurz einhaken:

was meint ihr konkret mit der Aussage:
"ich empfehle Dir die DSLR(?) astromodifizieren zu lassen"?

und 2.:
ist die ccd-technik für "normale" leute denn bezahlbar?

danke
lg
 
Hallo zusammen,

astromodifizieren bedeutet bei einer DSLR den IR-Sperrfilter ausbauen zu lassen und je nach Modell einen Ersatzfilter einzubauen. Damit sind die DSLRs im Bereich H-Alpha nicht mehr blind. Das spielt vor allem bei den großen Emissionsnebeln eine Rolle, bei Galaxien, Sternhaufen usw. ist es eher Nebensache.

CCDs liegen im Rahmen einer guten DSLR, sind also genau so bezahlbar/unbezahlbar.

@Fritz: Zum visuellen Beobachten macht ein 10"er bestimmt ne Menge Spass, aber zum Einstieg in die Fotografie würde ich ehr mit einem Tele/kleinen APO anfangen. Ich kann mich noch gut an meine ersten Nächte erinnern, in denen ich versucht habe NGC7000 auf den Chip zu bekommen... und mich dann gefreut habe wie ein Kind an Weihnachten und Ostern zusammen, als ich das erste etwas von diesem Nebel auf dem Display erahnen konnte!

Wenn du die 550D auch am Tage nutzen willst und nicht primär zur Astrofotografie, würde ich diese NICHT umbauen lassen.

Gruß Markus
 
Hallo,

Zitat von Sodiac:
CCDs liegen im Rahmen einer guten DSLR, sind also genau so bezahlbar/unbezahlbar.

ich wüsste nicht, dass es ein CCD im Preisrahmen einer DSLR gibt das auch nur ansatzweise an das Cipformat einer DSLR heran reicht. CCDs in diesem Preissegment haben doch meist einen viel kleineren Chip.
Bitte berichtige mich wenn ich mich irre.

LG & CS
Basti
 
Hallo Basti,

natürlich haben die CCDs in dem Preisrahmen einen kleineren Chip als die DSLRs. Aber der Vorteil liegt bei den CCDs ja auch nicht in der Chipgröße, sondern in der Pixelgröße und der Empfindlichkeit. Bei der Überlegung von Fritz, ein C11 anzuschaffen, wird mit einer DSLR jedes Bild oversampled (Nyquist-Kriterium) und es kommen bei gleicher Belichtungszeit weniger Informationen/Pixel an. Ansich nicht schlimm, aber um das Maximum aus dem System zu kitzlen, sind die einzelnen Pixel einer modernen DSLR viel zu klein, da bestimmt die Chip-Diagonale lediglich den Bildausschnitt und nicht die Informationsgüte. Es liegt halt daran, warum man Astrofotos machen will!

Aber mal ganz nebenbei, Canon EOS 7D ca. 1300 € mit 28mm APSC-Chip, Atik383 1900 € mit 22,2mm Chip... es sind zwar immer noch 600 € Unterschied, aber wer über ein C11 mit entsprechender Montierung nachdenkt, für den sind auch diese CCDs bezahlbar.

Gruß Markus
 
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