Tipp für Zoom-Ferngläser

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VixenEurope_SK

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Weil ich immer wieder einmal darauf angesprochen werde, hier ein Tipp zu Zoom-Ferngläsern:
1. Entgegen der üblichen Gepflogenheiten ist bei vielen Zoom-Gläsern (gilt zumindest für alle Vixen-Binos) der Dioptrienausgleich auf dem linken Auge, da mit der rechten Hand das Ändern der Vergrößerung am entsprechenden Okular vorgenommen wird.
2. Um den genauestmöglichen Dioptrienausgleich zu ermöglichen, sollte man hierfür die größte Vergrößerung benutzen, danach gibt es auch bei den schwächeren Vergrößerungen keine Probleme.

Schöne Grüße,

Stefan Korth
 
Bei Zoom-FG's bin ich immer sehr skeptisch, da ich mit solchen Geräten bisher *immer* schlechte Erfahrungen gemacht habe:
Meist war das Sehfeld extrem klein (Tunnelblick). Häufig hatten diese Teile gravierende Schärfemängel in einer der Zoom-Endstellungen. Bei den besseren Gläsern war zwar das Sehfeld an einem Ende der Zoom-Stellung brauchbar, zoomte man aber von dieser Endstellung weg, ergab sich ganz schnell wieder der Tunnelblick. So waren diese 'besseren Zoomgläser' auch nur wie ein Festvergrößerungsglas zu nutzen.

Gibt es denn überhaupt Zoom-Gläser, die *immer*, also unabhängig von der Zoom-Stellung, über 55 bis 60° Sehfeld bieten?

Die Hersteller geben bei den technischen Daten ja meist nur das maximale Sehfeld an und nicht den Bereich, das wäre wohl zu peinlich.
 
Gar keine Frage, Zoom-Gläser haben Vor- wie Nachteile. Man muss sie aus den genannten Gründen nicht mögen, aber manch ein Beobachter braucht nun einmal mehrere Vergrößerungen in einem Binokular.
Was die technischen Daten angeht, so kann man zumindest bei den Vixen-Zoom-Gläsern die Gesichtsfelder an einem und am anderen Ende der Vergrößerungsskala nachlesen.

Schöne Grüße,

Stefan Korth
 
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