Tipps eines Wiedereinsteigers für Einsteiger

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swi

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Hallo "Einsteiger",
ich will mit meinen Einstiegserfahrungen niemanden langweilen, aber evtl. hilft es dem einen oder anderen Geld zu sparen.

Mit 13 Jahren ( 1982 ) Revue-Teleskop ( Refraktor, 60mm ) bekommen. Zum ersten mal Saturn gesehen: Ein unvergessliches Erlebnis.
Das Hobby schlief ( wegen Schule und Mädchen...ok, wegen Schule ) ziemlich ein...aber das Interesse war latent immer im Hintergrund.

2002 Wiedereinstieg: Ohne Kenntnisse eine EQ6 mit 6" f/8 Skywatcher gekauft. Aufgebaut, ab und an beobachtet...aber das wars nicht. Also 4 Wochen später ein C8. Hmmm...ja, ganz nett, aber reicht nicht. 2 Monate später ein C11. Ja, war schon ein Trumm...aber: Ich sah nicht das was ich sehen wollte. Natürlich viel Zubehör gekauft ( u.a. ein 2" Nagler ).
Aus Enttäuschung alles wieder verkauft ( und damit viel Geld verbrannt ).
Jetzt habe ich den Wieder-Wieder-Einstieg geschafft...und bin mehr als zufrieden: Ich habe jetzt eine gebrauchte LXD75, ein Vixen ED 81 ...und vor allem: GEDULD !!!
Immer, wenn ich das kleine Scope rausstelle und spechtel finde ich etwas neues oder sehe an bekannten Objekten neue Details.

Hätte ich damals mehr Ruhe, Vernunft und Geduld gehabt, hätte ich mit eben so einem kleinen Teil angefangen...viel Geld gespart...und wäre wohl bei dem Hobby geblieben.

Ok....der Starfire aus dem Bietebereich lässt schon "träumen" :-)

Ach ja: Ein Erlebnis wie damals mit dem 60mm refraktor an Saturn hatte ich nie wieder....

Grüße
Stephan
 
Hi Stephan,
das zeigt mal wieder das man auch gerade mit kleinerer Optik seinen Spass haben kann,
ich habe als Kind längere Zeit mit einem kleinen Refraktor von Tasco mit 50mm Öffnung beobachtet.
Ich habe damals eine Mondkarte gehabt und war stolz wenn ich einen auf der Karte eingezeichneten Krater auf dem mond gefunden habe.
Oder der Saturn der mir mit den 2'' Öffnung den Ring getrennt von der Planetenkugel offenbarte.
Oder Jupiter mit 2 Bändern und seinen 4 Monden, man kann auch auch mit winzigsten Öffnungen Spass haben.

Ich habe Teleskope zwischen 3'' und 12'' , ich erwische mich immer wieder das ich den 3'' öfter mit draussen habe als die grossen Teleskope.

Gruss Patrick
 
Hallo Stefan,

ich kann es nachvollziehen.
Nur wenn man etwas ganz Neues macht und ein Gebiet betritt, welches man vorher nie gesehen hat, bleiben diese einmaligen Erinnerungen. Das ist eher in jüngeren Jahren der Fall.

Als älterer Astronom müsste man für ein derart bleibendes Erlebnis schon in den Weltraum fahren ...

Als (einmaliger) Wiedereinsteiger bin ich auch bei kleinem eigenen Gerät geblieben und schau in der Sternwarte oder bei Freunden durch große Geräte. Aber die von dir angesprochene Geduld ist etwas, was unserem Hobby eine gewisse Tiefe verleiht, wie ich meine.

Außerdem haben es die Objekte am Himmel verdient, dass man sich ihnen etwas länger widmet. Schließlich sind die meisten von Ihnen älter, als die Menschheit.

CS,
Stefan
 
Hallo,
ich bin selber seit 3 Monaten Teleskop-Einsteiger, habe vorher Jahre lang Abends im Sommer mit einem Fernglas die Planeten und den Mond beobachtet, mein erstes Scope ist ein Mak90 auf EQ3 mit Motorischer Nachführung, ein 7-21 mm Zoom Okular, 6 mm Super Plössl und ein 25er E-Lux von Celestron...als Fotoausrüstung eine ananloge Minolta 7000 und ich bin erst mal zufrieden.

Gerade bin ich dabei den Himmel nach und nach zu erkunden und versuche mich ab und zu an der analogen Fotografie am Mond. Klar ist der Wunsch nach größerer Optik da, aber auch mit kleiner Öffnung gibt es viel zu entdecken, und zum schnellspechteln ist das kleine Mak ideal, da es meine Zeit nicht immer zulässt, lange zu beobachten.

Als nächstes "Ziel" schwebt mir ein 6-Zöller Newton vor. Aber bis dahin muss ich noch viel lernen und Geduld haben.

Ich wollte beim Teleskopkauf nicht gleich in die "vollen" gehen. Gut Ding will Weile haben. Und das kleine Mak stellt mich jedes mal vor Herausforderungen, die Geduld erfordern, und das ist für mich der zusätzliche Reiz.

Vielleicht konnte ich einigen Einsteigern ein wenig Mut machen, erst mal "klein" anzufangen.
Viele Grüße Marco

 
Hallo Marco...
Nunja, ich hab auch erst seit jetzt ca 2 monaten den anfänger pass im sterne guggen und suchen ^^

mein erstes Teleskop , was ich mir nach vielen langen lesungen und überlegungen gekauft habe ist mein Lidl Skylux 70/700..Dazu schon div klein teile sowie bessere Okulare,Prismen,Barlow, usw.
Ich finde auch, das es ein tolles teleskop ist, und für anfänger absolut geeigent ist..man kann viele schöne dinge selbst mit diesem teleskop entdecken, Saturn Ringe sind sichtbar, Plejaden,Orion Nebl , alles funktioniert, und man kann es erkennen und sehen..genau so eins wie das hier

Link zur Grafik: http://img181.imageshack.us/img181/7922/img3061bildgrendern.jpg

Klein anfangen..ist absolut ok, da man/frau sich eh erstmal den überblick über den himmel über uns machen muss, und ob es einem spass macht, und man bei dem neuen hobby bleibt..
Schnell spechtel wie sie es hier alle nenen, ...Zeit und Gedult, muss man aber auch aufbringen, ..und er himmel muss mitspielen..

Mein Nächstes wird wohl auch ein Dobson sein..wobei mir etwas mehr grösse vorschwebt das hier..

Link zur Grafik: http://www.itsnotatoy.com/cms/usr/max/CIMG2781.JPG

Allen einen schönen klaren Himmel, mit vielen schönen objekten zum anschauen und entdecken..

gruss Havanna
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Zusammen,

mir zeigt das vor allem, dass die Zeit stehengeblieben ist. Kleine Teleskope wurden vor 30 Jahren angeboten, weil die so gut waren, nicht weil es nichts anderes gab. Damals wollte einfach keiner große, leistungsfähige Teleskope.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,
irgendwie witzig, dass Du Dich hier äußerst...denn Du und Binoviewer hatten damals ( im Nachhinein völlig zu Recht ) virtuell mit dem Kopf geschüttelt als ich mich als Anfänger mit C8 und C11 hier gemeldet und M31 nicht gefunden habe :-)
Wie gesagt: Ihr hattet vollkommen Recht...

Ich denke, dass damals hauptsächlich kleine Geräte genutzt wurden hat mehrere Gründe.Einerseits natürlich finanzielle.
Andererseits aber vielleicht auch das Nichtvorhandensein von Foren, wo Einsteiger, die nach einem Einstiegsscope fragen, mit Dingen wie Strehl, Farblängsfehler etc. konfrontiert wurden oder denen gleich alles unter 8" "madig" gemacht wurde.
Das sich Einsteiger hier und in anderen Foren informieren können ist super...aber nicht immer wirklich hilfreich.

Wonach habe ich mein Revue-Teleskop vor 28 Jahren ausgesucht ? Es war das einzig halbwegs bezahlbare im Quelle Katalog...
und hat mir ( wie oben geschrieben ) den unvergesslichsten Moment als Hobbyastronom beschert.

Grüße
Stephan
 
Hallo Stephan,

ich glaube, man darf schon annehmen, dass Du Erfahrungswerte ins Feld führen möchtest, die Dich zum Kauf des 80er ED gebracht haben und dieses Gerät ist Dir, im Gegansatz zu Deinen vorherigen Teleskopen eine einsteigerempfehlung wert.
Ich würde übrigens auch keines dieser drei Geräte als erste Wahl für einen Einsteiger ansehen. Da müssten schon recht spezielle Gründe und Anforderungen her.

Deine Erfahrungen mit 6" F/8 auf EQ 6 währten 4 Wochen!?
Zwei Monate C 8, dann C 11....wie lange?
Irgendwie scheinst Du heiß auf Technik und Öffnung gewesen zu sein und hast Dich wohl ein wenig übernommen, zumindest körperlich und motivationsmäßig, nehme ich an.
Nun also das andere Extrem....wie lange? Warum sollen das andere Leute auch tun, Deiner Erfahrung nach?

Vermisst Du nicht den Mittelweg? Eventuell vermisst Du ihn noch nicht!

Was war das denn für ein 6" F/8 Newton?
Die Öffnung ist gut, um auch mal nicht nur als Einsteiger Auflösung am KS oder Struktur in einer GX kleiner und schwächer als M 31 zu sehen.
F/8 ist ein wenig ungünstig für große AP und große Felder, gerade Feld ist wichtig und manchmal fehlt solchen Newtons ja auch der 2" OAZ um größtmögliches Feld bei Aufsuch- und/oder Übersichtsvergrößerung zu erzielen.

Du hast einen Haufen Geld investiert, sogar ein Nagler für das C 11 gekauft.
Ein schicker 6" F/5 oder besser noch 6" F/6 Newton, also ein richtig Guter hätte einen Bruchteil Deiner hektischen Fehlkäufe gekostet aber ein Nagler als Übersichtsokular gut vertragen.
Als Dobson ist so ein Gerät ultratransportabel, transportabler als der "ordentlich" montierte ED und selbst auf EQ 5 oder ähnlich ist das eben nicht so ein Brummer wie Dein F/8 auf EQ6 oder ein passend montiertes C 11.

Sei also zufrieden mit Deinem ED, niemand gönnt Dir den Spass nicht.
Etwas irritierend nimmt sich aber die steigende Zahl von "Beratern" aus, die aus der offensichtlich ermüdenden und langweilenden 8" F/6 Dobson Empfehlungsarie zu entfliehen versuchen, indem sie die Öffnungsobergrenze für empfehlenswerte Einsteigerteleskope auf 4" festnageln wollen.
Auch Deine "Erfahrungen" taugen nicht zwingend als allgemeintauglich Begründung, sich dort einzureihen und Andere dort hin zu stellen.
"Back to the roots" ist eventuell ein guter persönlicher Grund, aber nicht übertragbar.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Günther,

sag es doch einfacher. Bei 500.- => Montierung ist mir egal, dann Dobson 8" F/6 . Soll es eine par. Montierung sein , wird nicht viel mehr als 4" (Refraktor), oder 6" Newton drin sein.
 
Hallo !

Super,das freut mich,ich habe mich wochenlang mit der Frage gequält:
Möglichst viel Öffnung oder 4-5" Refraktor (ED APO)Wie zu erwarten,hatte ich auch hier viele sehr unterschiedliche Meinungen.Aber dafür gibt es ja auch eine grosse Produktpalette,für jeden Geschmack das Richtige.
Jetzt steht mein Entschluss fest:Es soll ein ED AP Refraktor sein.
Alles Gute und schöne Ostern !
 
Hallo Stephan,

irgendwie verquirlst Du hier zwei Dinge miteinander, nicht?

Einen wichtigen Gedanken, den man jedem Einsteiger ans Herz legen möchte, nennst Du hier: Geduld. Oder um es anders auszudrücken: Auch das Beobachten will gelernt sein.

Nur wie Du nun darauf kommst, dass Geduld in Verbindung mit den von Dir genutzten Geräten zu bringen ist, erschließt sich mir nicht.

Ansonsten würde ich Günthers voriges Post sofort unterschreiben.

CS
Volker
 
Hallo nochmal,
insbesondere an Günther und Volker.

Ich denke eure Beiträge sind sehr wertvoll, zeigen aber auch, dass Ihr meinen Eingangsthread nicht richtig gelesen oder verstanden habt.
Ich möchte mit meinen Ausführungen nicht beraten. Dafür hat der Beitrag zu wenig fachlichen Inhalt...und ich viel zu wenig Ahnung auf dem Gebiet.
Ich möchte damit Einsteigern meine persönlichen, teils negativen Erfahrungen mitteilen. Evtl. führt es bei dem einen oder anderen Einsteiger dazu, dass er sich evtl. selbst etwas mehr Gedanken macht, mit mehr Geduld an dieses schöne Hobby rangeht und möglichst kein Geld verbrennt.

Nein, ich habe meinen Refraktor niemandem empfohlen und kann es auch gar nicht. Ich kann nur etwas empfehlen von dem ich absolut überzeugt bin...nach qualitativen Gesichtspunkten.
Wo habe ich Ihn empfohlen ???

Ich habe damals den Fehler gemacht, mit immer größeren Geräten nicht vorhandene Erfahrung und Geduld "überlisten" zu wollen. Das hat mir dann das Hobby eine Zeitlang verleidet...bis ich klüger wurde und wieder klein angefangen habe. Das es dann ein kleiner Refraktor wurde mit dem ich anfange nun geduldig die für das Gerät und meinen Standort beobachtbaren Objekte zu beobachten ist die für mich persönlich logische Konsequenz aus den füheren Erfahrungen.
Erschließt sich nun mein Gedanke bzw. meine Motivation zu diesem Thread ?

Grüße
Stephan
 
Hallo Stephan,

Zitat von swi:
Hallo "Einsteiger",
ich will mit meinen Einstiegserfahrungen niemanden langweilen, aber evtl. hilft es dem einen oder anderen Geld zu sparen....

2002 Wiedereinstieg: Ohne Kenntnisse ... gekauft ... aber das wars nicht. Also 4 Wochen später ein C8.... aber reicht nicht. 2 Monate später ein C11... aber: Ich sah nicht das was ich sehen wollte....viel Zubehör gekauft....
Aus Enttäuschung alles wieder verkauft ( und damit viel Geld verbrannt ).

Jetzt habe ich den Wieder-Wieder-Einstieg geschafft...und bin mehr als zufrieden: Ich habe jetzt eine gebrauchte LXD75, ein Vixen ED 81 ...und vor allem: GEDULD !!!

Hätte ich damals mehr Ruhe, Vernunft und Geduld gehabt, hätte ich mit eben so einem kleinen Teil angefangen...viel Geld gespart...und wäre wohl bei dem Hobby geblieben.

Grüße
Stephan

Schöner Kurzbericht, der zeigt, dass Ungeduld und unüberlegte Kaufentscheidungen eben selten zur Zufriedenheit führen. Dem Plädyer für Geduld beim Teleskopkauf stimme ich voll zu. Ob dann letztenendes ein kleiner refraktor, ein 6-8" oder ein 16" oder ähnliches daraus wird hängt eben von vielen Einzelheiten, persönlichen Vorstellungen, Einsatzbereich und Möglichkeiten ab.
Für falsch hielte ich es jedoch, aus persönlichen Erfahrungen und Vorlieben eine generelle Einstiegsempfehlng zu machen - ich z.B. müsste dann jedem mindestens einen 15" empfehlen.

Viele Grüsse, Gerold



 
Nur nochmal zur Klarstellung.
Mein Satz "...Ich habe jetzt eine gebrauchte LXD75, ein Vixen ED 81 ...und vor allem: GEDULD ..." ist KEINE Kaufempfehlung oder ähnliches !!! Da steht "Ich habe jetzt..." nicht mehr und nicht weniger. Ich kann und will es weder empfehlen noch abraten !!! Die einzige Empfehlung die ich gebe heißt GEDULD.

Gruß
Stephan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Stephan,

Du willst mit Deinen Ausführungen nicht beraten. Okay, das mag so sein.
Du löst aber entsprechende Interpretationen aus, nicht nur bei mir, auch und insbesondere bei Einsteigern. Das ist nun mal Fakt und lässt sich kaum vermeiden.

Wenn andere Menschen meine Worte so lesen wie ich sie nicht meine, dann denke ich auch SIE sollten über sich nachdenken, in erster Linie denke ich aber über mich nach.

Mir fällt eben auf, dass in einem relativ flachen Modus und derzeit fast penetranter als das mal mit einem ganz bestimmten anderen Gerät der Fall war, eine Geräte- und Öffnungsklasse in den Vordergrund geschoben wird, die ganz sicher ihre Berechtigung hat, der aber nun mal auch tatsächliche Grenzen gesetzt sind.

Stephan, Du bist doch auch (mit Verlaub) in einem relativ flachen Modus zu Deinen ersten drei Teleskopen gekommen.
Du hast ihn nach meiner Einschätzung noch nicht verlassen und bietest Hilfestellung an.
Bitte, das ist gut gemeint, aber für denjenigen, der diese Hilfestellung annimmt ein hohes Risiko, welches nur durch genauere Betrachtung verringert und doch nie ausgeschlossen werden kann.
Diese Risikominimierung, zumindest der Versuch dazu, fehlt derzeit in diesem Board über weite Strecken.
Sie ist mühsam, ja ziemlich aufwändig und wenn man dann mal den Finger in die Wunden legt auch noch ziemlich aussichtslos, weil der Sinn und Zweck der Beratung des ursprünglichen Fragestellers sehr schnell hinter Rechtfertigungsscharmützeln verschwindet.

Mal angenommen, es gäbe für mich zwei Teleskope zur Wahl:
1. ED 80
2. C 11
Ich wüsste ganau, dass ich für das C 11 zu faul bin und würde den ED nehmen, weil der einfach wesentlich (!)= öfter den Himmel sieht. Das wäre der EINZIGE Grund in den sauren Apfel zu beißen.
Mal angenommen, ich hätte eine größere Auswahl. Keines der beiden Geräte käme mir ins Haus und auf die Wiese. Da die Auswahl größer ist, empfehle ich Beide auch nicht für Einsteiger.
Das C 11 ist zu speziell und dem ED 80 fehlt die Allroundereigenschaft für Einsteiger nach (m)einer Definition:

Ein visuelles Allroundteleskop für Einsteiger sollte in der Lage sein, zumindest die hellsten/einfachsten Objekte aller der beobachtenden Hobbyastronomie zugänglichen Objektklassen des Himmels so zu zeigen, dass man anhand von Struktur und Detail die Natur des Objekts erkennen kann.
Ein sehr gutes 5" Teleskop kann das für einen Einsteiger leisten. Mehr Öffnung bietet mehr Reserven für die Kompensation von Unzulänglichkeiten biologischer und technischer Art.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Günther,

auch "mit Verlaub": Du hast meine Intension noch immer nicht verstanden.
HTML:
Du willst mit Deinen Ausführungen nicht beraten. Okay, das mag so sein.
Sorry, Günther: Das IST so. Ich KANN schon alleine mangels Erfahrung nicht beraten.
HTML:
Du löst aber entsprechende Interpretationen aus, nicht nur bei mir, auch und 
insbesondere bei Einsteigern. Das ist nun mal Fakt und lässt sich kaum vermeiden.
Das ist das Problem. Leider wurde mein Post anders interpretiert als ich Ihn meinte.
HTML:
Mir fällt eben auf, dass in einem relativ flachen Modus und derzeit fast penetranter 
als das mal mit einem ganz bestimmten anderen Gerät der Fall war, eine Geräte- und Öffnungsklasse 
in den Vordergrund geschoben wird, die ganz sicher ihre Berechtigung hat,
 der aber nun mal auch tatsächliche Grenzen gesetzt sind.
Den Thread kenne ich. Aber meine Intension des Postings hat keinerlei Bezug auf irgendwelche
Größenklassen noch auf diesen Thread.
HTML:
Du hast ihn nach meiner Einschätzung noch nicht verlassen und bietest Hilfestellung an.
Günther, ich biete keine Hilfestellung an da ich nicht helfen kann ausser mit dem Tipp, mehr Geduld
aufzubringen wenn man zu Beginn nicht das erhoffte Ergebnis erzielt. Ist das nicht legitim ? Es ist
doch meine persönliche Erfahrung...und wen meine Erfahrung nicht interessiert: Ok, aber ich habe es
versucht.
In dem letzten Teil Deines Beitrags gehst Du wieder in den Bereich der Teleskopberatung...und eben das kann und will ich ja gar nicht.
Wenn ein Einsteiger ein C11 kauft und damit glücklich und zufrieden ist dann hat er alles richtig
gemacht. Darüber braucht man nicht diskutieren. Wenn er aber ein solches Gerät für viel Geld kauft,
dann aber enttäuscht ist weil er nicht die Dinge sieht die andere, erfahrene Beobachter sehen, dann
war es ein ( teurer ) Fehler. Und diesen fehler habe ich gemacht. Und von diesem Fehler habe ich in
meinem Posting geschrieben.


Gruß
Stephan

Btw.: Diese Erfahrungen habe ich in der Innenstadt von Marburg gemacht
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Stephan,

ok, lassen wir Deine NICHT beratende Intension mal so stehen auch wenn mir persönlich der Satz
Hallo "Einsteiger",
ich will mit meinen Einstiegserfahrungen niemanden langweilen, aber evtl. hilft es dem einen oder anderen Geld zu sparen.
ganz was anderes sagt.

Warum schreibst Du dann das, was Du wirklich sagen willst, nicht geräteneutral?

Wie schnell sowas ins Auge gehen kann, sieht man ja am obigen Post von User "dundee", der das wohl doch als Beratung verstanden hat.

CS
Volker
 
Hallo Volker,

der von Dir zitierte Satz sagt doch eigentlich genug zu meiner Motivation des Postings aus. Was kann man da Missverstehen ?

Ich habe von MEINEN Erfahrungen gesprochen !!! Evtl. findet sich der ein oder andere darin wieder und kann evtl. Geld oder zumindest Frust sparen.

HTML:
Warum schreibst Du dann das, was Du wirklich sagen willst, nicht geräteneutral?
Wie bereits erwähnt: Ich habe meine Erfahrungen beschrieben. Es darf doch nicht verkehrt sein zu schreiben, womit man früher Fehler begangen hat und was man jetzt verwendet ?

@Dundee: Nochmal zur Sicherheit: Das war keine Beratung !!!

Gruß
Stephan
 
Hi Stephan,

weiter so. Lass Dich nicht anmachen. Dein Beitrag ist gut geschrieben.
Mein Tip: einfach auf Nörgeleien nicht eingehen. Die machen leider mittlerweile 90% der Boardbeiträge aus.

CS
Chris
 
Servus.

Ihr habt hier eine Kleingeistige Nörgelei, die nur noch nervt. Ich stelle mir einige User hier bildlich vor, die mit sabbernden Mundwinkeln vorm Rechner sitzen und nur darauf warten einen Beitrag zerpflücken zu können.

Stephan:
Mir hat dein Beitrag gefallen!

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Stephan,

sehr witziger Beitrag :super: Nur mal so ungefähr:
Wieviel, Kohle hast du denn im Zuge dieser deiner Teleskop-Laufbahn verbrannt?
Hat dein Händler dir wenigstens eine Auszeichnung als "!Kunde des Jahrzehnts" überreicht?

Grantig grinsende Grüße von

Garsten
 
Hallo Carsten,
naja, es hielt sich in Grenzen, vor allem, weil ich einiges gebraucht gekauft hatte. Aber Kaufpreis abzgl. Verkaufserlös kann man rund gut 3 Tausend Euro rechnen; und das innerhalb von ca. 1 1/2 Jahren. Viel "schwerer" wog aber im Nachhinein der vorübergehende Verlust des Interesses.

Ganz und gar ungrantige Grüße zurück

Stephan
 
Hallo Gerd, Chris und "mavo",

vielen Dank, aber ich habe es nicht als Nörgelei aufgefasst.
Vielmehr bin ich darüber verwundert wie scheinbar oberflächlich manche meinen Beitrag gelesen haben und mir mit aller Macht eine "Beratung" unterstellen wollen.

Einige sollten mal etwas genauer darüber Nachdenken, was der Unterschied zwischen "Tipp geben" und "Beratung" ist.

Grüße
Stephan
 
Hallo,

:super:
Vor 1 1/2 Jahren bin ich in dieses Hobby eingestiegen. Irgendwie etwas ziellos am Himmel umeinandergestreift. Aber irgendwas hat nicht gepasst. Die letzten Wochen wollte ich deshalb was Neues und habe eifrig hier mitgelesen.
Aus den (teils hitzigen) Diskussionen hier habe ich dann aber eine Lehre mitgenommen: Das, nicht optimale aber auch nicht schlechte, Equipment das ich JETZT habe, nämlich einen Bresser 102/1000 Refraktor auf einer Mon2 Montierung, erstmal ausreizen LERNEN. Und zwar - mit allem was dazu gehört.
Dann erst kommt der nächste Schritt.
Sonst stehe ich zwar mit tollem neuem Zeuchs da, aber es passt wieder irgendwas nicht.
Ach ja: Die Sternwarte, mit tollen Gerätschaften und hilfsbereiten Leuten - die gibt es ja auch noch.
 
Hallo Stephan,

Du hast damals nicht verstanden, was die Leute hier Dir sagen wollten und tust es auch heute noch nicht. :mauer:

Sorry, aber ich klinke mich hier aus, alles weitere wäre nur sinnloses hin und her.

Trotzdem wünsche ich Dir viele tolle Nächte mit Deinem Gerät.

Grüße
Volker
 
Hallo Volker,

ich glaube eure Message und die Message von Stephan waren klar. Es kam zum Ausdruck, dass man sich mit den Objekten am Himmel zu Beginn Zeit lassen sollte und lernen muss.
Es kam an, dass man dieses nicht mit jedem beliebigen Gerät tun kann, da einige Gerät Erfahrungen voraussetzen.

Es kam aber auch heraus, dass die Ratschläge der erfahrenen Beobachter auf eben Erfahrungen in der Praxis beruhen und anfangs durchaus behelligt werden sollten. Anschließend kann jeder auf eigene Erfahrungen zurückblicken und diese für weitere Schritte im Hobby nutzen.

Der Rest hier im Thread ist Positionskampf und schlechte Wortwahl, wie ich meine.

CS,
Stefan
 
Hallo Volker,

HTML:
 Du hast damals nicht verstanden, was die Leute hier Dir sagen wollten
Eben das habe ich u.a. im Post als Antwort auf Sven's Post gesagt...
HTML:
...und tust es auch heute noch nicht.
Wenn Du mit "die Leute" in diesem Zusammenhang Dich und Günther meinst gebe ich Dir Recht. Ich verstehe eure Kritik an meiner Aussage wirklich nicht, obwohl ich mir Mühe gebe...und Geduld aufbringe.

Das Du meinen Beitrag nicht richtig gelesen/verstanden hast habe ich Dir ja schon geschrieben.
Bemerkenswert finde ich allerdings, dass zwei "alte Hasen" eine gemachte Erfahrung, die ein Anfänger anderen Anfängern gibt, zerpflücken, während u.a. eben diese Einsteiger verstehen was ich meine und dem zustimmen.


Gruß
Stephan
 
Hallo Stephan,

ich zähle mich auch eher zu den Hobbyastronomen und nicht zur Elite ;) Ich kann dein Post absolut nachvollziehen und ich finde es super wie du es verfasst hast. Wer dort eine Beratung sieht hat für mich leider wenig Feinsinn. Du hast doch nicht geschrieben dass du jedem den 80ED empfehlen würdest. Du hast nur gesagt dass du damit zufrieden bist und deinen Weg gefunden hast.

Sicher gibt es hier auch einige inkompetente oder falsche Posts die man nicht wegreden kann, aber manche Leute sollten mal wieder auf den Boden kommen und etwas ruhiger werden. Ich bin sicher wenn hier nur noch die Elite wäre würde es auch langweilig werden.

think positive
MaRKus
 
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