Tipps für Einsteiger/ Kaufberatung Mak102/1300

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Hendryk1982

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Ein freundliches Hallo an das Forum,

wie dem Titel schon zu entnehmen ist, suche ich nach Ratschlägen für den Kauf eines Teleskops. Zu den Rahmenbedingungen - es muss gut transportierbar sein, weil ich zwar am Stadtrand wohne, jedoch genau vor dem Fenster eine doch sehr helle Hauptstraße habe. Einen Dobson (sicherlich perfekt für den Einstig aber sperrig) oder 114/900er Newton (die ganzen Diskussionen um Wackelmontierungen und Pseudobezeichnungen haben mich abgeschreckt) halte ich für weniger geeignet und auch problematisch, weil ich dann sehr auf mein Auto angewiesen wäre und die Teile vielleicht nicht so oft nutzen würde, weil immer erst alles aufgerödelt werden muss. Daher tendiere ich zur Zeit sehr stark zum Skywatcher Mak 102/1300. Die einschlägigen Seiten wie Deepskybrothers und Co. habe ich schon x-mal durchgelesen. Falls noch ein Anfänger sucht, so möchte ich auch auf diese Seite verweisen: http://www.binoviewer.at/beobachtungspraxis/teleskopvergleich_jupiter.htm (nicht nur die Bilder, sondern auch die Berichte). Daneben habe ich noch ein 10x50 Fernglas, was ich seit April verwende. Seit dem bin ich übrigens auch schon auf der Suche nach dem richtigen Gerät. Jedenfalls liegen mir jetzt zwei Angebote vor:

1. Von einem sehr einschlägigen Händler, der hier oft benannt wird - den Skywatcher Mak 102/1300 auf EQ2 mit Leuchtpunktsucher, Zenitspiegel, etc. und einem 32mm Plössl (TS Niveau), hierbei handelt es sich um "den Blauen".

2. Von einem anderen Händler die Blackline auf EQ2, ohne 32mm Plössl, mit Standardokularen, etwas günstiger als Angebot 1, allerdings auch ohne Leuchtpunktsucher, sondern mit 5x24 Sucher und 45° Aufrichtprisma.

Worin besteht der Unterschied zwischen der Blackline und "dem Blauen" ? Welches Angebot haltet Ihr für besser ? Und was mich auch noch interessiert, welche Okulare würdet Ihr mir empfehlen ? Von Händler 1 bekam ich die Nachricht, dass das 32er die ideale Ergänzung wäre, weil ich mit dem 10er schon fast die maximale Vergrößerung ausschöpfen würde (obwohl selbst mit bis zu 250x beworben). Das hat mich doch leicht verwirrt, oder sind die Maks von so schlechter Qualität, dass man nur maximal 1,5fach der Öffnung vergrößern kann ? Das würde gegen sämtliche Erfahrungsberichte sprechen. Meine persönliche Auswahl wären noch ein Graufilter mit 25% oder 50% Lichtdurchlass für Mondbeobachtungen, ein 6,5mm Plössl oder 6mm bzw. 7,5mm HR für die Maximalvergrößerung und ein 32mm oder 40mm Plössl für Übersichten (was denn halt möglich ist) gewesen. Und was haltet/wisst Ihr über das Pentaflex 102/1300, ist das von besserer Qualität ? Ich finde nichtmal die Webseite der Firma über Google.

Ich danke Euch schon jetzt für Eure Tipps und Ratschläge. CS...wenn ich das schon sagen darf.
 
Moin Hendryk(?)!

> Worin besteht der Unterschied zwischen der Blackline und "dem Blauen"?

...die Farbe... - Alle Jubeljahre spritzt Skywatcher seine Modellpalette um, um mal wieder ein bißchen an der Preisschraube drehen zu können.

> Welches Angebot haltet Ihr für besser?

Wenn Du so direkt fragst, würde ich das erstere Angebot vorziehen, weil es doch etwas besser auf astronomische Belange ausgelegt ist. Ein 5x24-Sucher ist Pipifax, ebenso ein Amici-Prisma für astr. Beobachtungen. Wenn Du schon mal das 32er Plössl besitzt, brauchst Du Dich auch nicht mehr um das 40er zu kümmern. Letzteres bietet bei eine geringere Vergrößerung bei ansonsten gleichem Gesichtsfeld wie im 32er. Man hat daher das Gefühl, durch eine Klorolle zu schauen.
Einen Mondfilter halte ich primär erstmal für unwichtig. Du solltest erstmal ohne beobachten, um zu sehen, inwieweit Dich das helle Licht persönlich stört. (Mondfilter liegen die meiste Zeit doch nur dumm rum.)
Von Plössl unter 10 mm Brennweite würde ich Abstand nehmen. Da ist der Einblick doch zu knapp. Alternative wären da schon eher die von Dir genannten HR-Planetarys.

"Pentaflex" sagt mir nix. Woher hast Du diese Info?



 
Moin Moin

"Pentaflex" siehe z.B. hier:
http://www.teleskop-express.de/shop/index.php?manufacturers_id=97

Ich hatte den 90er, 102er und auch 127er MAK. Der 102er ist, wie ich finde, der beste Kompromiss, um auch mal ein Deep Sky Objekt zu erhaschen. An Planeten/Mond hat er mir auch sehr gut gefallen.
Dafür ist er ja auch gedacht. Und schön klein fürs Urlaubsgepäck.

Ich kann mich erinnern, über Malta bei bestem Seeing auf weit über 200fach vergrößert zu haben. Saturn und Jupi waren noch schön scharf anzusehen.

Gruß
Gerd
 
Hallo, danke für eure Antworten. Den Link wollte ich auch gerade reinstellen, ich hatte ihn aus diesem Forum: http://forum.astronomie.de/phpapps/...087/102mm_Maksutov_Reise_und_Einst#Post763087 - nur wie gesagt, wenn ich nach Pentaflex google finde ich alles, außer einen Optikhersteller. Das mit dem Mondfilter macht auch Sinn, gibt es bei den HR Okularen bestimmte Marken, die eher zu empfehlen sind als andere ? Taugen die von Skywatcher was ? Und bis welche Brennweite würdet ihr gehen, lieber auf Nummer sicher mit 7,5mm oder doch auch 6mm ?

Gruß Hendryk (Sorry, hab mich nicht vorgestellt)
 
Moin Gerd!

> "Pentaflex" siehe z.B. hier:

Ahja, danke. Umgelabelte Skywatcher also, wie's aussieht...

@Hendryk:
> Und bis welche Brennweite würdet ihr gehen, lieber auf Nummer sicher mit 7,5mm oder doch auch 6mm?

Bleib erstmal auf der sicheren Seite! Okulare für extreme Vergrößerungen werden a) sowieso nicht oft benutzt und liegen nur rum - und b) kann man sich bei Bedarf später immer noch zulegen, evtl. auch gebraucht.
Was Du brauchst, ist erstmal ein Satz Okulare, die grob niedrige, mittlere und hohe Vergrößerungen abdecken. Über extreme Vergrößerungen jenseits der 200x brauchst Du Dir sowieso keine Sorgen zu machen bei dem Gerät. Du wirst sie kaum einsetzen.
 
Hallo Hendryk,

ich bin mit dem schwarzen Mak sowohl optisch wie mechanisch wirklich zufrieden, wobei mir aber der Vergleich zum blauen fehlt. Ich meine zu erinnern das ältere TS-gelabelte Modelle (gold/grün) teilweise nicht so optimal waren. Persönlich finde ich den schwarzen auch schöner .. Aus eigener Erfahrung würde ich wie Gerd auch zum 102-er raten. Es gibt bestimmt zahlreiche Angebots-Pakete im Netz.

Zum Zubehör wurde eigentlich schon das meiste gesagt. Der LSP ist brauchbar, die kleinen Sucher 5x24, 6x30 sind Quatsch. Der Zenitspiegel der beim Blackline dabei ist ist ebenfalls in Ordnung. Da der Mak ja ein sehr schnelles Öffnungsverhältnis hat, ist die Okularwahl eher unkritisch. Ich fand die mitgelieferten Skywatcher Standard-RKEs (25 und 10mm) für den Anfang OK, vor allem das 10er.

Allgemein würde ich Zubehör so dazukaufen (gebraucht/ebay spart viel Geld) wie du selber merkst dass etwas fehlt (Okulare, Tauschutz, Mond/Sonnenfilter). Als gutes Übersichtsokuler (30-32mm) entweder ein Plössl oder zB ein Baader Eudiaskopisch / Celestron Ultima. Dann noch was im mittleren Bereich 15-20mm, gerne auch mit großem Gesichtsfeld (>60°). Die Planetaries wurden schon genannt, wirklich hohe Vergrößerungen sind aber selten realistisch. Das Limit für den Mak dürfte so bei 8mm liegen. Wenn du etwas experimentieren möchtest, würde sich für die hohen Vergrößerungen evtl. auch ein Zoom anbieten (40€) oder gleich das Hyperion Zoom (200€).

Viele Grüße,
Hans-Peter




 
Hallo Hans-Peter,

Du schriebst:
Zitat von hon_shu:
Da der Mak ja ein sehr schnelles Öffnungsverhältnis hat, ist die Okularwahl eher unkritisch
Die Okularwahl ist zwar wirklich recht unkritisch, allerdings deshalb, weil der Mak ein sehr langsames Öffnungsverhältnis hat.

Grüße

fquadrat
 
Hallo, ich wollte nochmal ein kleines Update machen. Vielen Dank nochmals für Eure Tipps und Meinungen. Ich habe mich für das Angebot von Händler 1 entschieden, also das blaue Mak mit Leuchtpunktsucher, etc. - die Skywatcher Kellner habe ich komplett rausnehmen lassen. Dazu kommt noch ein TS Zoomokular und ein TS 32er Plössl. Die Idee mit den Vergrößerungen erstmal zu experimentieren fand ich klasse, nach einem HR und Weitwinkel im mittleren Bereich werde ich auf Ebay Ausschau halten.

Eine Frage habe ich doch noch. Mir ist beim Bestellen die Idee gekommen, dass ich auf eine EQ2 doch bestimmt auch den Startravel 102/500 raufmachen könnte, oder ? Damit wäre ich ja langfristig auch flexibel genug, um im Bereich DS etwas zu machen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Klar, der Startravel ist eine klasse Ergänzung zum Mak. Damit hast du dann einen APO in zwei Teile zerlegt :) Hohe Vergrößerung im Mak, DS im Startravel.

Der ST wiegt anscheinend nur 2,2 kg und ist ebenfalls recht kurzbauend. Ich denke das sollte kein Problem für die EQ2 darstellen.

Das Zoom-Okular wird bei größeren Brennweiten (>16mm) nicht mehr so toll sein, wahrscheinlich brauchst du da bald noch eine Festbrennweite. Aber das merkst du dann schon selber.

Schreib mal wie die Sachen so sind.

Grüße,
Hans-Peter

 
Hallo Hendryk,

ich habe einen 70/900er auf einer EQ-2 (gut zwei Kilo Gewicht) betrieben, und das war visuell in Bezug auf Stabilität die absolute Obergrenze des eben noch machbaren. Der 102/500er ist zwar kürzer, aber durch die größere Objektivlinse (ca. die doppelte Fläche) dürfte das in Anbetracht des gleichen Gewichts ebenfalls grenzwertig sein. Im Bereich geringer Vergrößerungen dürfte die Kombi jedoch gut sein.

Die EQ-2 ist halt nicht sehr steif, und die Fokussierung muss bei den Teleskop-Gewichten sehr behutsam erfolgen.

CS und VG Christian
 
Nur als Info, mittlerweile ist das Gerät da und ich habe es schonmal aufgebaut und mich mit der Montierung etwas vertraut gemacht. Gefällt mir alles sehr gut und macht einen ordentlichen Eindruck. Zur Zeit ist bei uns aber eine geschlossene Wolkendecke, sodass ich garnix beobachten kann. In der Zwischenzeit habe ich jedoch noch eine Frage. Ich überlege mir eine Tauschutzkappe zu bauen. Schwarze Veloursfolie, Klettverschluss und so eine Abdeckfolie für Windschutzscheiben habe ich schon. Sollte diese möglichst kurz oder lang sein oder ist das egal ? Wenn ich First Light habe, schreibe ich auf jeden Fall nochmal rein.

Beste Grüße
Hendryk
 
Moin Hendryk!

Eine TK sollte mindestens eine Länge von 3mal dem Objektivdurchmesser besitzen, idealerweise etwas konisch geschnitten werden - also zur Öffnung hin etwas breiter werdend.
 
So, heute hatte ich endlich first light. War zwar noch etwas dunstig, aber wenigstens konnte ich den Himmel sehen und bin begeistert. Ich bin etwas spät los und habe daher Jupiter zuerst ins Visier genommen. Schon mit dem 32er konnte ich das Wolkenband sehen, mit dem Zoom auf 21 dann richtig. Dann habe ich versucht bis auf 7mm rein zu zoomen, aber wirklich mehr gesehen habe ich nicht. Es wirkte eher flimmernd und etwas unscharf, das Wolkenband konnte ich sehen, aber es sah auf niedrigeren Vergrößerungen besser aus. Gehe ich richtig in der Annahme, dass das am Seeing liegt ? Oder bin ich zu spät raus, ich war gegen 23:00 am Beobachtungsort.

Danach habe ich die Plejaden anvisiert, mit dem Zoom auf geringster Stufe ging es, mit dem 32er sah es sehr gut aus. Das gesamte Feld hatte ich wie erwartet nicht drin, dafür jedoch mehr Sterne als mit dem Fernglas. Es waren sehr feine und scharfe Abbildungen. So sah es auch bei sämtlichen anderen Sternen aus.

Dann habe ich mir noch die Kante gegeben und habe mir den Mond angesehen. Sehr hell, ein Filter wäre sicher besser gewesen, aber auch so sah es super aus. Knackscharfe Bilder, Krater mit Schatten und Strukturen am "Horizont". Mit dem Zoom auf höchster Stufe war es dann wie im Vorbeiflug. Nachdem ich dann festgestellt habe, dass Reif auf dem Stativ und der Taukappe war, habe ich nach gut 2 Stunden abgebrochen. Für meine erste Nacht bin ich sehr zufrieden. Trotzdem sind mir noch zwei Fragen aufgekommen:

1. Spiegelshifting - beim Scharfstellen, besonders bei Jupiter, zitterte das Bild doch ganz schön. Im Beobachtungsfeld blieb er aber. Sofort nach dem Loslassen des Fokussierers hörte es auf, aber richtig Scharfstellen gerade bei den 7mm war kaum möglich. Liegt das an der Temperatur und dem Fett oder sollte ich mir da Sorgen machen ?

2. Wie pflege ich das Gerät nach so einer Nacht ? Ich habe jetzt erstmal alle Schutzkappen abgenommen, damit die ganze Feuchtigkeit raus kommt. Kann/sollte ich noch mehr machen oder reicht das ? Die Feuchtigkeit von der Optik abwischen ist bestimmt keine gute Idee, oder ?

Gute Nacht und CS
 
Zu 1. das ist kein Shifting sondern einfach Instabilität. Bei Wind oder Berührungen (Fokussieren am Rad) wird das Gerät in Schwingung versetzt und bei Vergrößerungen um 200x bereitet das nun mal Probleme. Shifting wäre wenn das Objekt beim Fokussieren aus dem Bild wandert.

2.)
Ich habe mir für mein 102/1325 Mak ein Tauschutzkappe aus 3mm Moosgummi gebaut. ca 20-25cm lang und auf den Überlappungsseiten habe ich jeweils einen Klettverschluss angenäht, Kostenpunkt < 10€. Hatte gestern bei 3h Beobachtung kein Problem mit Tau.
 
Zitat von Hendryk1982:
Es wirkte eher flimmernd und etwas unscharf, das Wolkenband konnte ich sehen, aber es sah auf niedrigeren Vergrößerungen besser aus. Gehe ich richtig in der Annahme, dass das am Seeing liegt ?
Ja, denke ich mal.

1. Spiegelshifting - beim Scharfstellen, besonders bei Jupiter, zitterte das Bild doch ganz schön. Im Beobachtungsfeld blieb er aber. Sofort nach dem Loslassen des Fokussierers hörte es auf, aber richtig Scharfstellen gerade bei den 7mm war kaum möglich. Liegt das an der Temperatur und dem Fett oder sollte ich mir da Sorgen machen ?
Das klingt nach schlichtem Wackeln. Spiegelshifting heißt, daß das Bild kippt. Das passiert am Anfang des Drehens in eine Richtung, anschließend ist Ruhe, bis man in Gegenrichtung dreht. Dann kippt das Bild wiederum einmal.

2. Wie pflege ich das Gerät nach so einer Nacht ? Ich habe jetzt erstmal alle Schutzkappen abgenommen, damit die ganze Feuchtigkeit raus kommt.
Man kann noch Tücher drüberlegen, damit kein Staub auf Meniskuslinse oder gar ins Teleskop kommt. Ansonsten reicht das völlig. Eigentlich sollte sogar reichen, nur die vordere Kappe und eventuelle Abdeckungen am Sucher abzumachen. Hinten am Tubus war das Zenitprisma, also sollte sich im Teleskop keine relevante Feuchtigkeit befinden.

Die Feuchtigkeit von der Optik abwischen ist bestimmt keine gute Idee, oder ?
Richtig.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Hendryk,

nochmal zur Pflege:

Man sollte alle Kappen im kalten, also draussen auf das Gerät setzen. Die eingeschlossene Luft ist bei Erwärmung viel trockener als die Luft in Innenräumen. Deshalb bildet sich unter den Kappen, so sie einigermaßen dicht sind, keine Feuchtigkeit. Andersherum bildet sich erstmal Nässe, wenn Du das kalte, offene Gerät nach drinnen bringst. Diese Feuchtigkeit geht zwar mit der Erwärmung wieder weg aber sie zieht Staub aus der Luft. Die optischen Flächen verschmutzen mehr.

Ich lasse bei meinen Geräten die Kappen während des Temperaturausgleiches nach dem Beobacheten immer drauf. Damit habe ich auch nach mehreren Beobachtungsjahren eine fast saubere Meniskuslinse.

CS

Porsti
 
Feuchtigkeit auf der Optik während des Beobachtens hatte ich auch nicht, mich hat's nur gewundert, dass ich anfangs auf der Taukappe Feuchtigkeit feststellen konnte und dann auf einmal nicht mehr. Durch den Handschuh habe ich es nicht gemerkt, dass es Reif war...wirklich ein sehr naturverbundenes Hobby :)

An Euch alle vielen Dank für Eure Tipps und Hilfe von Anfang bis Ende, ohne Euch wäre das nie so glatt und einfach abgelaufen.

Beste Grüße und CS

Hendryk
 
Hallo Hendryk,

für die Meade ETX-Teleskope (sind ja auch Maks) gibt es von verschiedenen Anbietern einen sog. Flexifocus, d.h. anstatt daß man direkt am Teleskop fokussiert, hängt der Knopf dann quasi an einer kleinen biegsamen Welle. Das Prinzip ist einfach, siehe hier .... so etwas kann man ggfls. auch selbst basteln ....

Das bringt wirklich Ruhe beim Fokussieren, das von Dir erwähnte Zittern ist weg.

Vielleicht wäre das auch bei Deinem Mak eine Idee.

LG
Thomas
 
Hallo Hendryk,

schön dass das Firstlight so gut geklappt hat.

Bezüglich der Unschärfe bei Jupiter würde ich eher auf Tubus-Seeing tippen, d.h. das Teleskop (als geschlossenes System) war einfach noch nicht richtig akklimatisiert. Das kann schon mal 30-60 Minuten dauern, und da hast ja direkt mit Jupiter angefangen. Außerdem steht Jupiter ab 23.00 schon relativ tief, meine ich? Das verbessert dann das "normale" Seeing auch nicht unbedingt. Am Mond schien es ja dann zu passen.

Wackeln, auf welcher Montierung hast du den Mak nochmal? Eq2? Eventuell könnte man das Stativ unten noch mal extra beschweren, zB mit einem großen Stein.

Viele Grüße,
Hans-Peter
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
@hon_shu

Hallo Hans-Peter,

ich wollte es heute noch einmal versuchen, aber pünktlich ab 19:30 war wieder alles bedeckt. Das Teleskop habe ich auf einer EQ2 und eigentlich kommt mir das sehr stabil vor. Dieses extreme Wackeln/Zittern hatte ich auch nur bei Jupiter auf größter Stufe. Beim nächsten Mal werde ich verschiedene Sachen ausprobieren.

Natürlich raus wenn Jupiter noch höher steht, das war wirklich auf den letzten Drücker. Ich bilde mir ein, dass das Bild am Ende auch auf niedrigeren Vergrößerungen nicht mehr so super war. Das muss ich noch einmal mit mehr Zeit machen. Dann hatte ich auch das Stativ komplett ausgefahren und ich habe gelesen, dass es auch helfen soll den Fokussierer 2-3 Sek. zu halten. Wenn das nichts bringt, werde ich so eine Welle/Flexifocus versuchen, aber eigentlich habe ich ein gutes Gefühl, vielleicht brauche ich auch nur Übung beim Scharfstellen.

Zum Auskühlen, ich hatte es vorher schon einige Stunden im Wintergarten bei offenem Fenster. Es war zwar fertig verpackt, aber trotzdem sehr kühl beim Auspacken vor Ort. Könnte ich es im Wintergarten eigentlich auch lagern ? Also nach dem Beobachten nachbereiten und dann wieder fertig verpacken. So wäre ich immer bereit mit relativ wenig Vorlaufzeit.

Beste Grüße
Hendryk
 
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