Tipps zur Bildbearbeitung (Planeten)

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FlorianJ

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Hallo,

ich habe angefangen und meine ersten Bilder mit einer Kamera von Jupiter gemacht.
Mein Teleskop ist das BRESSER Refraktor Teleskop Skylux (70/700).
Nach der Aufnahme habe ich die Videos mit Giotto bearbeitet, leider weiß ich noch nicht so recht was ich hier einstellen muss um optimale Ergebnisse zu bekommmen.

im Link seht ihr ein teil des aufgenommenen Videos.
Mich würde interessieren was man hier noch rausholen kann?

http://www.youtube.com/watch?v=0PW-NzTAzv8&feature=youtu.be

mit Giotto bearbeitet:

Link zur Grafik: http://fjk1983.ohost.de/Planeten/jup1.PNG
Link zur Grafik: http://fjk1983.ohost.de/Planeten/Jup2.PNG
Link zur Grafik: http://fjk1983.ohost.de/Planeten/jup3.PNG

gruß

 
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Hallo Florian,

Ich vewernde erst castrator um den Jupiter herauszuschneiden. Dann stacke ich mit autostakkert und bearbeite das Summenbild mit fitswork.

Mit welcher Kamera hast du gefilmt?

Bei dem Video reicht vielleicht die Sequenz ab 2 Min. Wenn der Jupiter mehr nach oben wandert wird das Bild besser, daher würde ich erst einmal nur diesen Teil des Videos verwenden.

Unter fitswork mache ich häufig folgende Schritte:
farblayer zurechtrücken.
iteratives gauss schärfen
Meist 3 Durchgänge mit kleiner werdenden Radius (ca.2,5 bis 1,2) und Stärke 50 bis 30. Iterationen ca. 20
Danach wavelet Detailverstärkung Layer 1 und etwas Layer 2

Gruß,
Holger

 
Hi Florian!
Zunächst würde ich noch Infos zur verwendeten Kamera und Brennweite (mit Barlow? Okularprojektion?) benötigen.

Dann fielen mir direkt die Farbsäume auf, ich nehme an, durch atmosphärische Aberration bedingt (sowohl im Summenbild, wie im Video): wie hoch stand Jupiter am Himmel?
Man soööte möglichst warten, bis er auf mind. 35...40 Grad (andere sagen sogar > 45 Grad) aufgestiegen ist.
In FitsWork und Giotto ("Bearbeiten" - RGB in Lage und Größe korrigieren") kann man aber die atmosphärische Aberration etwas ausgleichen.
Wenn Du bisher mit Giotto gearbeitet hast, so probiere dieses Programm ruhig etwas weiter, denn FitsWork ist weniger intuitiv ausgerichtet und das Schärfen geht mit Giotto zum Anfang schneller.

Viele Grüße aus Rheinhessen!
Carsten
 
Hey,

So wie Holger schon sagte.
Mit Castrator den Jupiter ausschneiden.
Dann mit Registax das Video stacken.
Über "Select" Video auswählen.
Unten Links "best 25% Frames" mache ich immer.
Dann "Set alginpoints" -> Algin -> Limit
Dann Stacken, dann nicht speichern, sondern auf Wavelet gehen.
Dort mit den 6 Reglern spielen, bis das Ergebnis für dich passt.
Im Waveletfilter mal zwischen Gaussian und Default wechseln.
Fertig!
5 Minuten und so wäre es dann auf die schnelle.
Link zur Grafik: http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/jup25122013mara9r3kdeozn.jpg

Gruß
Mark
 
Ok hätte ich dazu schreiben sollen.

also die Kamera und die
Halterrung

kein Barlow
und als Okuklar

aufgenommen habe ich es am 25.12 gegen 22 Uhr, also wie hoch ist eine gute Frage.

Kann ich mit Castrator oder mit Autostakkert auch nur bestimmte Bilder im Stream bearbeiten, also von min 2 bis 3 oder so? Ich wollte erst mit Windows Movie Maker den Film schneiden nur kann ich es dann nicht ins notwendige AVI Format bringen.

Bei dem bearbeiteten Bild von Mark, der kleine schwarze Fleck über den oberen Ring (oben Links von Jupiter) ist das Dreck oder wirklich da?

Der Sturm war nicht zu sehen oder?

Der blau und rot Stich kommt durch die Atmosphäre? Ich dachte das kommt durch die Dispersion am Linsenrand?

danke
flo
 
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Das kann von beidem kommen.
So wie es sich bei dir reduziert, würde ich sagen, es kommt von deiner Linse. Da es unten ausgeprägter ist als oben.
Bei dem schwarzen Punkt könnte es sich auch um einen Mondschatten handeln. Dreck würde an der selben Stellen nicht mitwandern.
Gruß
 
Hallo Florian,
also Jupiter stand etwa 42 Grad hoch, das ist ok, somit wohl keine atmosphärische Aberration. Kann man aber dennoch in Giotto oder FitsWork ausgleichen.
Mit Okularprojektion und Digicam kenne ich mich nicht wirklich aus, da kann Dir sicherlich Holger (Komposer) weiter helfen, denn er macht mit dieser Technik wirklich erstaunlich gute Aufnahmen!

Ansonsten lohnt es sich, ein wenig herum zu experimentieren. Der Skylux hat eine Auflösung von grob geschätzt 1,8 Bogensekunden.
Dann sollte das Jupiterscheibchen auf dem Bild (derzeit etwa 46") auf etwa 80*80 pixel kommen, um die theoret. mögliche Auflösung auszunutzen (ich habe mit 3px pro Auflösungspunkt gerechnet).

Beste Grüße!
Carsten
 
Hallo Florian,

Ich habe an dem Abend auch Aufnahmen gemacht. Leider war das Seeing sehr schlecht dennoch habe ich mal im Anhang 3 Jupiter-Bilder hochgeladen. Der schwarze Fleck war ein Mondschatten.

Schneiden müsste mit virtualdub gehen.
Den Blau- und Rotstich habe ich auch öfter. Ich denke das liegt daran wie gut das Kameraobjektiv vor dem Okular sitzt. Am Rand habe ich das auch stärker und wenn die Kamera vielleicht leicht verkippt ist.

Freut mich übrigens, dass Du es wie ich auch mit einer Digicam versuchst.

Gruß,
Holger
 

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Hallo,
in welchen abständen hast du die Bilder gemacht?
und was ist deine Ausrüstung?
 
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Hallo Florian,

Die Abstände weiß ich nicht mehr genau, ich war da mehr als eine Stunde draußen. Ich habe inzwischen einen 8'' F6 GSO Dobson 200c, vorher habe ich ein 114/900mm V ixen Newton verwendet. Kannst Dir da ja mal meine älteren Bilder ansehen.

Als Digicam benutze ich die Nikon Coolpix S9100 im FullHD Modus.
Außerdem mit 18 fach Zoom, den ich beim 8mm Planetary bei guten Bedingungen noch über die Hälfte ausfahren kann.

Die einzelne Aufnahme mache ich knapp über eine Minute, damit die Rotation des Jupiters sich nicht so bemerkbar macht.
Bei 30fps komme ich so über 1800 frames von denen ich mit autostakkert je nach Qualität 50% bis zu 70% stacke.

Wie schon erwähnt waren die Bedingungen an diesem Abend sehr schlecht, daher kommen die Bilder nicht an meine besten Ergebnisse heran.

Mit Deiner Ausrüstung ist dein Video aber schon recht gut. Vor allem nach den ersten 2 Min. Vielleicht kannst Du die mit virtualdub schneiden und dann stacken und bearbeiten.

Gruß,
Holger

 
Hallo,

Ich nehme die Digicam weil ich die schon hatte und ich die Handhabung mag. Ist einfach und schnell einsatzbereit.

Ansonsten gehen geeignete Webcams, oder richtige Astrokameras.
Aber das müsste ich extra anschaffen und den Aufbau finde ich auch nicht so simpel wie bei der Digicam.

Gruß,
Holger
 
Hallo Florian!
Die Technik mit der Digicam liefert ja bereits ziemlich gute Bilder, wenn die Aufnahmetechnik optimiert ist (vgl. Holgers Bilder).
Mit einem 70 F/10- Fraunhofer Refraktor darf man allerdings von der Optik her keine Wunder erwarten, hier spielt zum einen der Farbfehler des Achromaten herein, zum anderen ist erfahrungsgemäß nicht jede Fraunhofer- Optik optimal justiert (es sind ja letztlich Massenprodukte). Im Infraroten und im blauen Spektralbereich macht sich der Fraunhofer-typische Farblängsfehler beim Aufnehmen am meisten bemerkbar. Wobei Deine Digicam wahrscheinlich einen Inrarot- Filter bereits eingebaut hat, so dass dies dann keine Rolle mehr spielt.
Für die Okularprojektion würde ich auch kein Zoom- Okular verwenden, lieber ein ordentliches Plössl oder Ortho mit der gewünschten Brennweite (kann man ja am Zoomokular ablesen).

Auch würde ich an Deiner Stelle zunächst mit der vorhandenen Technik weiter arbeiten, eher das zur Verfügung stehende Geld irgendwann in ein größeres Teleskop stecken, wobei sich dann ja bereits die Frage stellt, ob weiterhin Refraktor, oder ein "farbreines" Spiegelteleskop (das dann aber je nach Bauart regelmäßig justier/ kollimiert werden müsste)...

Viele Grüße,
Carsten
 
Hallo Florian,

Ich kann mich da Carsten nur anschließen. Schon mit dem 114/900mm Newton war eine Menge möglich. Mit dem 8'' Dobson sind nun noch mehr Details sichtbar. Ich habe mir mir aber extra Okulare mit großer Augenlinse gekauft. Für den Mond ist mir ein großer Bildauschnitt wichtig. Dafür muss ich mehr mit der Kamera zoomen und habe mir das Vixen NPL25mm zugelegt.
Bei der Brennweite ist auch beim Plössl die Linse groß genug.
Für Planeten habe ich mir dann noch ein TS-SW15mm und ein 8mm Planetary gekauft. Deine Digicam hat weniger Brennweite, so dass ich da bei Planeten eher ein Okular mit kurzer Brennweite nutzen würde. Da haben Plössl Okulare aber echt winzige Linsen, da dann mit der Digicam durch zu filmen könnte schwierig werden.

Noch ein Hinweis zu meinem Dobson. Ich habe mir dafür eine EQ-Plattform gebaut mit der ich manuell nachführen kann. Die Genauigkeit reicht für 1 bis 2 Min. ohne das ich nachschubsen muss. Die ist kaum noch wegzudenken.


Gruß,
Holger
 
Mich intressierte die Zeit, weil der Mondschatten fast über die gesamte Jupiterhälfte wanderte. Ist das wirklich dann innerhalb einer Stunde entstanden?

Wenn du sagst du benutzt dann 50% bis 70% der Bilder, wie läuft das ab? Schaust du die selber durch und selektierst du dann, oder sagst du ihm einfach ich will jedes 2. Bild haben?
Woran machst du das fest?

Ja die Ausrichtung der Kamera am Okular finde ich noch etwas nervig. Ich versuche es zwar im hellen vorzubereiten, aber die feinjustierung muss dann im dunklen erfolgen. Habe das letzte mal fast eine Stunde gebraucht. Was mich nervt ist das ich zu der Zeit nicht selber durch das Okular gucken kann, so weiß ich nicht ob ich das Objekt eventuell schon sehen würde und die Kamera nur mal wieder verrutsch ist oder ob ich an der falschen Stelle schaue.

Das Zoomokular hatte ich verwendet, weil ich angst hatte die falsche größe zu verwenden und dann alles neu einstellen zu müssen...

Was ist den ein Plössl oder ein Ortho gegenüber einem normalen Okular? (ist das eine Abkürzung habe jetzt nichts gefunden...)

Meine Technik werde ich weiterverwenden, ich wird mir noch ein paar Okulare kaufen und irgendwann soll auch ein Newton her, träume ja auch von einen Dobson.

Eine Nachführung habe ich, nur war der Polarstern von einer Baumreihe verdeckt, so dass ich das nicht exakt ausrichten konnte, daher wanderte Jupiter wieder raus. Ich wollte jetzt aber nicht alles wieder neu justieren deswegen hatte ich das so gelassen und war glücklich überhaupt etwas auf dem Display zu sehen.
Was meinst du mit "manuell" nachführen? Bei mir Wackelt dann immer alles.

Wie ist es mit dem Barrow, sollte man den benutzen oder lieber nicht?

Ich werde mal die Bilder heute nachhmittag bearbeiten, mal sehen was wir für Ergebnisse bekommen

danke

 
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Hallo Florian,

Ja, kann auch etwas mehr gewesen sein, kann dir da das Programm Stellarium empfehlen, damit plane ich immer meine Aufnahmen.

autostakkert analysiert das Video automatisch und sortiert die Bilder nach Qualität.

Ich habe die ganz einfache Digiklemme von TS. Okular befestigen, in den OAZ stecken und die Kamera draufschrauben. Dann passend zoomen und die Digicam korrekt vor das Okular bringen, dauert bei mir alles höchstens 5 Min.
Dann mit dem Sucher den Planeten ins Zentrum bringen und wenn das gut justiert ist, sehe ich den Jupiter auch schon im Display. Mit dem TS-SW15 Okular kann ich noch recht viel Kamerazoom verwenden und der verwendbare Bildausschnitt wird dabei größer. Beim 8mm Planetary muss ich den Jupiter da schon sehr genau einstellen um den im Display zu halten. Da wäre eine Kamera mit weniger Zoom vielleicht besser, aber man nimmt halt was man hat und das Planetary gefällt mir einfach gut.
Schau mal bei einem Astroshop nach, da sind meist die verschiedenen Okulartypen erklärt.

Die Plattform ist handwerklich nicht gerade der Hit. Ich habe da keine vernünftige Ausrüstung und habe daher auch auf die Nachführmotoren verzichtet. Mit einem Hebel ziehe ich den Tisch langsam zur Seite. Das dies so flüssig und ruckelfrei geht, hat mich auch überrascht.

Gruß,
Holger
 
Hallo Florian,
ich verwende zwar eine andere Aufnahmetechnik (Teleskop - Barlow- evtl. Filterrad - Astrocam (d.h. Aufnahme direkt auf den Chip)), habe aber auch schon desöfteren manuell nachgeführt über eine parallaktische Montierung Vixen super polaris. Auch für Planetenaufnahmen ist eine möglichst gute Polausrichtung wichtig, hierfür verwende ich tags einen Kompass, ansonsten den Polsucher.
Manuell läuft es zwar etwas ruckelig, aber bei den kurzen Belichtungszeiten der einzelnen Bilder sind die meisten Bilder hiervon nicht beeinträchtigt.
Die Qualitäts- basierte Aussortierfunktion von AutoStakkert funktioniert da recht gut.

Kurzer Exkurs zu den einfachen Okulartypen:
- Zweilinser: Huygens, Mittenzwey, Ramsden : früher (bis in die 80er Jahre) Standard, aber nur bei größeren Brennweiten verwendbar (keinesfalls unter 10mm !!!), keine optimale Korrektur. Relativ kleines Gesichtsfeld (ausser bei Mittenzwey). Unverkittet, was bei Sonnenprojektion auf Schirm wichtig ist (sonst schmilzt alles zusammen!).

- Dreilinser: Kellner-Okular und reversed-Kellner-Okular (=RKE) : dreilinsiger Aufbau, bessere Korrektur, größeres Gesichtsfeld (insbesondere RKE); die einfachen Skywatcher okulare "SUPER" 10mm und 25mm sind zumeist RKE- Okulare. Mittlere Brennweiten bis 10mm mit ordentlicher Abbildung. Bei kurzen Okularbrennweiten "überfordert".

- Orthoskopische Okulare: das war früher der Sammelbegriff für mehrere Bautypen. Gute chromatische Korrektur (kein Farbfehler) und Verzeichnungsfreiheit (das heißt keine zusätzliche Bldfeldwölbung oder Verzerrung durch das Okular). Früher kannte man davon Plössl-Okulare und orhtoskop. Okulare nach Abbe (diese werden wohl heute gemeinhin als orthoskopische Okulare bezeichnet). Plössl- und orthoskop. Okulare nach Abbe sind 4-Linser, haben ein gutes Bild bei allerdings begrenztem Gesichtsfeld, was insbesondere bei kurzen Brennweiten problematisch werden kann. Ferner ein kurzer Augenabstand (Problem für Brillenträger) und Brennweiten-abhängig kleine Augenlinsen: für viele ist hier die Grenze bereits bei 9mm Brennweite erreicht wegen des geringen Augenabstandes und der kleinen augenseitigen Linse, man muss quasi "ins Okular hineinkriechen". Dies macht mir nichts, ich bin es halt von früher so gewöhnt.

- Weitwinkelokular nach Erfle: ein weiterer "klassischer" Okulartyp: großes Blickfeld, angenehmer Einblick, 5- linsige Konstruktion. So eines habe ich als 2-Zoll-Okular mit 38mm Brennweite für mein C8 (deep sky), benutze es aber kaum...

Neuere Okulartypen: da sind die Beschreibungen der Händler ganz gut. Prinzipiell gibt es modifizierte Plössls, als "super Plössl" bezeichnet mit angenehmerem Augenabstand und Augenlinse.
Dann eine Vielzahl von Weitwinkel, super- Weitwinkel usw. Okularen, meist mit 6-linsigem Aufbau, angenehmem Augenabstand und größerer augenseitiger Linse.
Noch besser sollen nach vielen Meinungen natürlich die "high- end" Okulare wie z.B. Televue Nagler etc. sein. Das sind komplexe, hochkorigierte und ausgefeilte Okulare der oberen Preisklasse: diese waren mir persönlich immer etwas zu teuer, deshalb kann ich hierzu keine persönlichen Erfahrungen berichten.
Von Vixen gibt es unterschiedliche Okulargenerationen, von klassischen Orthos, über die nicht mehr hergestellten LV- Okulare (200mm Augenabstand) bis hin zu LVW- und anderen high- end- Okularen.


Für den Beobachter bequemer, aber optisch bei visueller Beobachtung den anderen nicht zwingend überlegen:
so habe ich ein 6mm Plössl von GSO und ein 5mm Ortho von Vixen, die bei Planetenbeobachtung durch kein anderes Okular bis mittlerer Preisklasse bisher übertroffen worden sind (SWA- Okular 6mm schlechter; 5mm Baader Hyperion gleichwertig, bequemerer Einblick; 5mm Planetary etwas unterlegen; 6mm Vixen LV trotz bequemem Augenabstand und größerer Linse eher leicht unterlegen). Einzig ein 3,2mm Planetary nutze ich trotz der kurzen Brennweite noch gerne am Refraktor, das habe ich nach ausgiebiger Testung gebraucht erworben und es scheint im Rahmen der Produktstreuung ein sehr gutes zu sein.
Am alten Quelle Catadiopter 114/1000mm mit 0,96" OAZ habe ich noch Huygens-, Kellner- und orthoskop. Okulare (alle noch original aus Japan) getestet: die Orthos mit 12,5mm und 5mm Brennweite sind da im Vergleich unschlagbar!


Baader produziert aber noch klassische Orthos: Baader classic ortho, vormals Baader genuine Ortho (die älteren sollen noch etwas besser sein, als die neueren).


Übrigens gibt es eine sehr gute Übersicht und Testung bei Sven Wienstein, er berichtet aus der Praxis, hat sich aber alle Okulare auch genauer angesehen (aufgeschraubt):
http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare.html

So weit eine sehr grobe Übersicht und meine subjektive Einschätzung bzgl. der von mir an C8 (F/10), Quelle Catadiopter 114/1000 und kurzbrennweitigen Refraktoren (Skywatcher 80/400 sowie Orion 100/600) getesteten Okulare.

Viele Grüße!
Carsten
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Florian,

bei den Bildern kannst Du nichts mehr machen.
Bei totaler Sättigung sind keine Details mehr vorhanden die durch Bearbeitung sichtbar gemacht werden könnten.
Du kannst am Livebild mal an den Gamma und Helligkeitsreglern spielen.
Damit lässt sich noch was machen.

VG Cl.-D.
 
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