TMB 6" f/8 Achromat

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Daniel_M

Aktives Mitglied
Hallo Leute !

Ich habe eben das wirklich sehr verlockende Angebot von Markus im Biete Forum gelesen. Und da ja bald Weihnachten ist.... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Dabei ist mir aufgefallen dass es in den Weiten des Internets kaum (ich habe keine gefunden...) Erfahrungsberichte über die Achromaten von TMB zu finden gibt.
Da ist mir auch gleich eine Frage eingefallen: Wie ist das eigentlich mit dem Farbfehler bei unterschiedlchen Optiken ? Ich behaupte jetzt einfach mal, dass die TMB Linsen besser sind als die Synta. Ist der Farbfehler beim TMB jetzt geringer als beim Synta oder ist dem Farbfehler die Qualität der Optik egal ?
Der 6" f/8 ist sicher ein wundervolles Gerät, und jetzt zum Beginn der Planeten Saison.. hach, dieses Wetter zieht mich immer in so einen Kaufrausch <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />.

Viele Grüsse

Daniel

Sternwarte Heimersheim
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Last modified: 28.11.02 - Neues Mondkrater Bild
 
Hallo Daniel!

Der Grund warum man noch keine Erfahrungsberichte findet ist leicht erklärt.
Die Dinger sind erst jetzt ausgeliefert worden.
Soviel ich von Markus weis sind es um die 25 Stk. 6" und mein 8".
Zum Farbfehler, ich konnte gestern ein wenig bei Schneeregen testen und zwar an einem Entfernten Nadelbaum vor weisgrauem Hintergrund also mit max. Kontrast für den Farbfehler.
Der Farbfehler war natürlich da, ist ja auch kein APO.
Aber jeder Logik zum trotz wonach der Farbfehler mit steigender Öffnung exhorbitant ansteigen müßte zeigt der TMB absolut keinen Anstieg des Farbfehlers gegenüber dem Phoenix bei gleichen Vergrößerungen.
Übrigens ich habe noch einen 99er Phoenix mit handgravierten Linsen durch den ich komplett zum Refraktorianer konvertiert bin.
Kann es gar nicht erwarten den 8ter TMB am Himmel zu testen.

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> Astro-light!
 
hallo daniel,

du kannst auf jeden fall davon ausgehen, daß bei einem TMB der
farbfehler geringer ist als bei einem Synta. in erster linie
wohl deshalb, weil der abstand der linsen (luftspalt) genauer sein
dürfte, aber auch die politur der linsen wird besser sein.

du willst dich also zum refraktorianer wandeln? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Die Synta Teleskope können sehr gut sein, der TMB nutzt jedoch echtes Fraunhofer Glas und ist für Grün richtig optimiert, bei den Synta's gibt es wohl schwankungen.Desweiteren nutzen wir eine wesentlich bessere Fassung und natürlich was ganz anderes an Tubus und okularauszug und jede optik wird nicht nur simple Sterngetestet und danach optimiert, sondern vom Hersteller an eine unabhängige Universität geschickt, die diesen mit Zygo prüft, da wir an den hersteller sehr strenge vorgaben haben , falls er diese nicht einhält ginge die optik auf seine Kosten zwecks Umtausch zurück
 
Hallo Tom!
Da ist auch ein Preisunterschied von Faktor 10 zwischen einem TMB 8" (neu) und einem Synta 6" (sehr gut erhalten- aber gebraucht). Wenn der nur durch 2" mehr Öffnung gerechtferigt würde, wäre der Preis völlig überzogen. Der TMB ist sicher das Beste was man von einem Fraunhofer erwarten darf....und ich schau nur durch Fraunhofer, nachdem ich gelernt habe, daß APO´s blind machen! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" />
Berthold vom WIDATO
www.widato.de
 
Hallo an alle !

Vielen Dank für die Antworten !

Es ist halt so: Zuerst hatte ich einen 5" Refraktor von Synta. Ich war von der optischen Qualität wirklich erfreut. Die schönen feinen Sternen und der schwarze Hintergrund sind schon klasse.
Allein die mech. Verarbeitung hat mich nach einer Zeit doch ziemlich gestört. Deshalb habe ich ihn verkauft.
Zur Zeit nutze ich für nur visuell und fürs Feld einen 8" Skywatcher Dobs f/5 mit Plate Spiegel (und das is auch gut so <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ). Für den Preis ist dieser Dobs wirklich super gut. Ich bin sehr zufrieden. Auf der stationären Montierung (GP-E) sitzt ein sehr altes Meade 8" SC. Da stimmt die mech. Verarbeitung, das Shifting ist gar nicht so schlimm. Nur bin ich von der Sternabbildung des SC's nicht beeindruckt. Wenn man die ganze Zeit, vor allem von Anfang an, die kleinen Sternabbildungen von einem Refraktor gewohnt ist, sind die grossen "Blobs" des SC's keine Verbesserung, trotz der grösseren Öffnung. Seit dem Zeitpunkt habe ich gemerkt, dass ich die bekannten Nadelfeinen Sterne auf pechschwarzem Samt bevorzuge.
Seit ich durch einen 80L von Vixen geschaut habe, hat sich diese Einstellungen bestätigt.
Deshalb bin ich zur Zeit auf der Suche nach einen zukünftigen Teleskops, das:
- eine sehr gute mech. Verarbeitung hat (vor allem der Okularauszug).
- eine sehr gute optische Abbildung hat.
Nach eigenen unzähligen Nachforschngen im Internet, bin ich auf den 100/800 TMB Apo gestossen. Allerdings im Vixen Tubus, aber mit dem Featcher Touch Auszug. Leider ist dieses Teleskop wahrscheinlich ausserhalb meines Budgets <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />.
Zur Zeit steht zum einen der MK76 von STF, das ist ein 7" Mak Cass f/10 und der von Markus gezeigte 6" f/8 TMB Achromat in der sehr engen Wahl. Beide sind in etwa meinen Budget, der MK76 mit knapp 2000 Euro schon sehr knapp dran <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />. Jetzt die Frage an euch, was wäre die bessere Wahl ? Hat der Mak die opt. Qualität des TMB Refraktors ? Ob die 1" mehr Öffnung so viel ausmachen ? Den Mak stelle ich mir vielleicht etwas besser an Planeten vor, aber an Deepsky mit f/10 ein zu kleines Gesichtsfeld. Dann kostet er noch 700 Euro mehr! Mit der längeren Auskühlzeit des Mak hätte ich keine Probleme, da der Tubus ja auf der stationären Montierung draussen sitzt, ist also immer bestens ausgekühlt.
Oh ha, was ist das denn für ein Roman geworden ? Da sieht man mal auf was für Gedanken man kommt bei diesem Wetter. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/shocked.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />.
Vielen Dank schonmal für eure weiteren Antworten.

Viele Grüsse und noch nen schönen Abend,

Daniel

Sternwarte Heimersheim
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Hallo Daniel!

Nimm den TMB, wenn Du nur die Verarbeitung der Taukappe meines 8" sehen könntest, von den anderen Sachen wie 4Zoll Auszug usw. will ich gar nicht reden.

Abgesehen davon ist es bestimmt ein Top Allround-Gerät für alle Belange der Himmelkunde, ohne Ausnahmen!

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
 
Moin Josef !

Ja, das denke ich auch, der TMB kommt ja auch in dem CNC Tubus, allerdings mit "nur" 2,7" Auszug.
Was ich oben vergessen habe: Der MK76 hat noch 33% Obstruktion, der Refraktor 0 <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />. Dadurch dürfte doch der Reraktor die 1" wieder aufholen oder ?
Ich bin mir auch nicht sicher ob der massie Mak noch von der GP getragen wird... die steht zwar auf einer dicken Beton Säule aber es soll ja doch noch stabil bleiben.

Natürlich könnte ich auch noch weiter sparen um ein noch grösseres Mak Cass mir zulegen aber dann bräuchte ich auch noch eine bessere Montierung...

Viele Grüsse

Daniel, der einen tollen blauen Himmel hat !!

Sternwarte Heimersheim
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Hallo,

nach meiner Erfahrung bietet der 7" Mak/Cassegrain (Intes Micro Alter M-703) bei Mond/Planeten in etwa die Abbildungsleistung eines 5" APO Refraktors (farbrein!). Wichtig ist allerdings, dass dem Reflektor genügend Auskühlzeit eingeräumt wird.

Beim Deep-Sky Spechteln - insbesondere bei Objekten bei denen es auf max. AP ankommt - hat der Mak das Nachsehen, da f/10. Andererseits darf man beim Mak nadelpunktfeine Sternchen und eine farbreine Abbildung erwarten...

Wie gesagt, ich vergleiche hier mit einem APO, ein Achromat bringt ja doch mehr Farbe ins Spiel. Die Verarbeitung (TMB) steht außer Frage.

Clear Skies

Michael
 
hallo daniel, vom MAKCass würde ich auch abraten.
die damit erreichbaren gesichtsfelder wären mir für ein
allroundgerät einfach zu klein.

was du dir aber neben dem TMB-Achro noch überlegen kannst
ist ein f6 MAKNewton. ebenfalls ein tolles allround-gerät und
stecknadelfeine punkte kannst du dir ganauso perfekt
erwarten als beim Fraunhofer.
gesichtsfeld ist noch größer als beim f8 Fraunhofer.
ein f6 MAKNewton ist auf der GP ganz gut aufgehoben.

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Hallo Tom!

Ja, ich denke auch dass das Öffnungsverhältnis des MakCass zu gross ist. Vor allem will ich ja auch noch die Mintron Kamera hintendran hängen.
Du hast recht, an einen Maknewton hatte ich noch gar nich so gedacht... Hast du nicht einen 7" Maknewton von Intes ? Der übersteigt zur Zeit leider noch mein Budget, und der bräuchte wahrscheinlich auch eine EQ6. Ein Maknewton wäre eine gute Alternative, weil farbrein und schönes Öffnungsverhältnis und obendrein noch eine kleine Obstruktion. Danke für diesen Tipp <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />.
Ein kleines Problem könnte nur der Einblick und die länge des Tubuses geben. Meine Sternwarte ist nun mal nich soo gross, und die Säule ist ziemlich hoch, da wird der Einblick eines Refraktors schon erheblich besser sein.

Viele Grüsse

Daniel

Sternwarte Heimersheim
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hallo daniel,

wenn deine säule recht hoch ist, dürfte der einblick beim refraktor
der angenehmere sein. vor allem kannst du dann sitzend beobachten.
das bringt nochmal was in sachen detailerkennung.

allerdings, wenn du einen 6"f8-refraktor auf eine GP wuchtest bist
du auch rein visuelle schon an der absoluten grenze.
die säule bringt natürlich eine saugute stabilität, das ist auch der
einzige punkt warum ich darin noch eine sinnvolle verwendbarkeit sehe.
ich selbst habe den 5"f8 auf EQ6 und das ist bei 200fach schon nicht
mehr absolut zitterfrei beim fokusieren. der hebel vom 6"f8 ist schon
sehr beachtlich! das gerät gibt ja locker 300fach her, das kannst du auch
auf der säule nicht mehr ohne zittern scharfstellen, würde ich mal
rein intuitiv so einschätzen. also ne GP-DX oder EQ6 würde ich dem
geilen teil auch auf ner säule trozdem vergönnnen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Moin Freunde

Bei dem ganzen Fraunhofergerede muß ich nu auch mal was in die Runde werfen:
Wie sieht es den bei so einem schönen TMB Fraunhofer mit Fotografie überhaupt aus?
Vorallem, wäre damit an Fotografie im Mittelformat zu denken?
Okay, muß ja nicht gleich 6x7 sein, 6x6 würd ja schon reichen.
Von den Dimensionen her hätte ich das so an 5-6 Zoll Apertur mit f/6-f/8 gedacht.
Wäre sowas denkbar? Ich meine Fieldflattener für 6x7 gibt es ja sowieso für die Apos und ich wüßte nicht, warum diese nicht auch einem FH gut stehen würden.
Kann sich mal einer dazu äußern? Ich hab nämlich überhauot keine Vorstellung davon, wie groß die zu erwartende Chromasie bei so einem TMB Schätzchen ist.
Also blaue höfe um sehr helle Sterne könnte ich mir noch denken, aber wie siehts ansonsten aus?

gruß,
André
 
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