Scutterfell
Neues Mitglied
Hallo, mein Name ist Michael, werde im Mai 36 Jahre alt und bin gelernter Kaufmann sowie Motorradmechaniker.
Ich habe mir vor kurzem ein Teleskop (Meade LX50 EMC 8" f/10) gekauft sowie ein Paar Webcams billig erworben (Quickcam 3000pro, Philips 740k, Philips SPC900NC).
Mein Ziel ist es, ein erkennbares Bild vom Mars sowie "irgendeines" der helleren Deepsky-Objekte zu fotografieren.
Mir ist auch klar, dass ich mit einer unmodifizierten Webcam keine langzeitbelichtung zustande bringe, die aber wohl notwendig sein wird, zumindest bei den Deepsky-Aufnahmen.
Allerdings kenne ich mich auch nur bedingt mit der Technik des Teleskops aus und habe mich absichtlich für ein Gerät ohne Go-To Funktion entschieden, sonst lern ich ja nie etwas.
Ich habe das LX-50 schon ausprobiert und die servo's getestet. Die Motoren, sowie die Handsteuerung funktionieren, ALLERDINGS habe ich dazu eine Frage.
Nehmen wir an ich haette eine umgebaute quickcam 3000pro fuer langzeitbelichtung, sowie ein notebook mit win-xp und Registax 6. WIE funktioniert das aufnehmen eines beweglichen Objektes ueber zb. 15-30 Minuten? Das ist eine grundsaetzliche Frage, da ich VOR dem kauf geglaubt habe, dass das Teleskop mit automatischer Nachfuehrung einem Objekt am Himmel "automatisch" folgt. Allerdings hat dieses Geraet ja keinen "computer" eingebaut der die steuerung uebernehmen wuerde... wenn ich das richtig verstanden habe, muss ich zb. durch den 6x30 sucher einen stern in der naehe des Objektes ausmachen und den bildausschnitt einfach belichten... wenn ich merke dass der Stern sich n stueck bewegt hat , dann mit der handsteuerung das teleskop nachbewegen um wieder den vorher fixierten stern zu treffen und weiter belichten... am ende fummelt Registax aus den 1000 oder mehr Bildern die heraus, die eben nicht verwackelt und sonstwie verunstaltet sind.
Oder habe ich bei der ganzen Sache einen Denkfehler und dem Teleskop FEHLT eine wichtige Komponente? Es sieht nicht dannach aus... aber ehrlich gesagt weiss ich nicht warum man eine servogesteuerte Nachfuehrung braucht, wenn ich das gleiche mit den 2 kleinen drehraedchen auch erreichen kann. Ausser dass die servosteuerung moeglicherweise mit der niedrigsten Geschwindigkeit viel sensibler ist... mehr faellt mir dazu aber nicht ein.
Und nein ich bin kein Abiturient... oder sonstwie studierter Mensch... ich bin ein taetowierter gepiercter Motorradmechaniker der lieber nachts auf ner Pferdekoppel hockt und in den Himmel schaut als sich auf der Strasse umzubringen...
Ich habe mir vor kurzem ein Teleskop (Meade LX50 EMC 8" f/10) gekauft sowie ein Paar Webcams billig erworben (Quickcam 3000pro, Philips 740k, Philips SPC900NC).
Mein Ziel ist es, ein erkennbares Bild vom Mars sowie "irgendeines" der helleren Deepsky-Objekte zu fotografieren.
Mir ist auch klar, dass ich mit einer unmodifizierten Webcam keine langzeitbelichtung zustande bringe, die aber wohl notwendig sein wird, zumindest bei den Deepsky-Aufnahmen.
Allerdings kenne ich mich auch nur bedingt mit der Technik des Teleskops aus und habe mich absichtlich für ein Gerät ohne Go-To Funktion entschieden, sonst lern ich ja nie etwas.
Ich habe das LX-50 schon ausprobiert und die servo's getestet. Die Motoren, sowie die Handsteuerung funktionieren, ALLERDINGS habe ich dazu eine Frage.
Nehmen wir an ich haette eine umgebaute quickcam 3000pro fuer langzeitbelichtung, sowie ein notebook mit win-xp und Registax 6. WIE funktioniert das aufnehmen eines beweglichen Objektes ueber zb. 15-30 Minuten? Das ist eine grundsaetzliche Frage, da ich VOR dem kauf geglaubt habe, dass das Teleskop mit automatischer Nachfuehrung einem Objekt am Himmel "automatisch" folgt. Allerdings hat dieses Geraet ja keinen "computer" eingebaut der die steuerung uebernehmen wuerde... wenn ich das richtig verstanden habe, muss ich zb. durch den 6x30 sucher einen stern in der naehe des Objektes ausmachen und den bildausschnitt einfach belichten... wenn ich merke dass der Stern sich n stueck bewegt hat , dann mit der handsteuerung das teleskop nachbewegen um wieder den vorher fixierten stern zu treffen und weiter belichten... am ende fummelt Registax aus den 1000 oder mehr Bildern die heraus, die eben nicht verwackelt und sonstwie verunstaltet sind.
Oder habe ich bei der ganzen Sache einen Denkfehler und dem Teleskop FEHLT eine wichtige Komponente? Es sieht nicht dannach aus... aber ehrlich gesagt weiss ich nicht warum man eine servogesteuerte Nachfuehrung braucht, wenn ich das gleiche mit den 2 kleinen drehraedchen auch erreichen kann. Ausser dass die servosteuerung moeglicherweise mit der niedrigsten Geschwindigkeit viel sensibler ist... mehr faellt mir dazu aber nicht ein.
Und nein ich bin kein Abiturient... oder sonstwie studierter Mensch... ich bin ein taetowierter gepiercter Motorradmechaniker der lieber nachts auf ner Pferdekoppel hockt und in den Himmel schaut als sich auf der Strasse umzubringen...