Tragbares Teleskop

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Bräunchen

Neues Mitglied
Liebes Forum,

nach dem Studium sämtlicher Sternenkarten ist nun die Zeit reif für ein eigenes Teleskop.


1. Ich möchte den Mond und unsere neun Planeten beobachten.

2. Im Garten (Vulkaneifel) habe ich einen guten Aussichtsplatz auf den Süd- und Süd-Ost-Himmel. Hin und wieder möchte ich das Teleskop aber auch an einen anderen Aussichtspunkt transportieren können, d.h. es sollte auch transportabel sein.

3. Mein Budget beträgt ca. 1000 Euro.

Dazu habe ich ein paar Fragen an Euch:

Bevorzugt man generell dazu eher einen Refraktor oder einen Reflektor? Ist die Marke wichtig? Welche?

Welches Stativ wird benötigt?

Welche Okulare kommen in Frage?

Welche Vergrößerung und welche Lichtstärke ist erforderlich?

Ich wäre Euch für jede Anregung dankbar! Natürlich habt ihr bestimmt noch ganz andere Parameter vor Augen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> , die ich noch nicht kenne und deshalb hier noch nicht nennen konnte.

Vielen Dank, <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> Wolfgang <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
 
Hi,

zunächst solltest Du etwas spezieller werden, was Deine Transportmöglichkeiten angeht. Soll das Teleskop "tragbar" oder eben "transportabel" sein? Auto? Fahrrad? Füße?
 
Hallo!


Refraktoren vom Typ Fraunhofer (das sind alle "billigen" Refraktoren) haben immer einen Farbfehler. Dieser Farbfehler reduziert den Kontrast, was gerade bei der Planetenbeobachtung sehr stört.

Daher halte ich ein farbfehlerfreies System bei der "ernsthaften" Planetenbeobachtung für unverzichtbar.
Farbfehlerfrei sind Spiegelteleskope und die sündhaft teuren Fluorid-Apochromaten (Linsenteleskope besonderer Bauart).

Wenn Du Planeten und Mond beobachten möchtest und Transportabilität wichtig ist, dann ist meiner Meinung nach ein Maksutov das beste Gerät.
Durch die geringe Tubuslänge ist zudem eine nicht so schwere und teure Montierung notwendig. Dadurch erhöht sich die Transportabilität weiter und es bleibt auch mehr Geld für den Tubus und für Zubehör übrig.

Im Low-Cost-Sektor gibt es Maks von TS und Skywatcher. Diese Geräte kenne ich nicht, kann daher nichts darüber sagen.

Wenn es etwas teurer (und besser!) sein darf, dann kommen die kleinen Maks von Intes, Intes Micro und das Orion OMC 140 in Frage.
Letzteres kostet bei Teleskop-Service inkl. Ronchi-Test, Montierung, Stativ, Zenitspiegel, Sucher und 2 Okularen ca 1250.-. Eine Nachführung ist nachrüstbar, was sehr wichtig ist.


Gruß Harald
 
Hallo Bräunchen,

ich habe dir in einer e-mail eine interessante Grundlagenseite zum Teleskopkauf und -aufbau zugesendet.

Díe bringt den ersehnten "Durchblick" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" /> .

Gruß, Micha <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Hallo Wolfgang,

wenn Du alle Planeten inklusive Pluto beobachten möchtest, brauchst Du wenigstens 200mm Öffnung. Da ist Pluto dann ein schwaches Pünktchen an der Sichtbarkeitsgrenze, viel mehr ist mit Amateurgeräten eh' nicht drin.
Der klassische Tipp für Planetenbeobachtung sind Refraktoren, weil sie bei gegebener Öffnung den besten Kontrast zeigen.
Andererseits werden Refraktoren schnell teuer, wenn sie bei größerer Öffnung dann auch noch farbrein sein sollen. Und größere Öffnung bringt auf jeden Fall mehr Kontrast und mehr Details auf den Planeten heraus.
Wenn Du wirklich Pluto auch erwischen willst und also mindestens 8" brauchst, führt wiederum kein Weg am (Newton-)Reflektor vorbei. Da man bei der Planetenbeobachtung typischerweise hoch vergrößert ist eine parallaktische Montierung mit Nachführung schon ein Komfortgewinn. Wenn Du allerdings 8" stabil montieren willst, wird es mit Deinem Budget schon wieder recht eng. Und mit der Transportabilität auch.
Ein Dobson-Teleskop mit 8" wäre in Deinem Budget locker drin, inkl. einigem Zubehör. Die Montierung ist dabei recht einfach und leicht gehalten, was dem Preis und der Transportabilität zugute kommt. Trotzdem trägt man auch ein solches Gerät nicht mehr ohne weiteres unter dem Arm spazieren. Bei einem Standortwechsel kommst Du da ohne Auto nicht so sehr weit. Außerdem ist das Nachschubsen von Hand speziell bei hoher Vergrößerung schon etwas mühsam. Aber am Planeten geht bei einem guten 8" Newton schon eine ganze Menge, und auch Richtung Deep-Sky bist Du damit schon recht gut dabei.

Das sollten nur einige Anregungen sein, damit Du hoffentlich für Dich ein wenig eingrenzen kannst, worauf es Dir nun am meisten ankommt.
 
Hallo <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> zusammen,

kann denn jemand konkret einmal einen Teleskopvorschlag für Wolfgang machen?

So wie ich Wolfgang vertanden habe, möchte er Planeten beobachten und ca. 1000 EUR für das Teleskop komplett ausgeben.

Klassischer Fall: Da werden Sie geholfen, oder? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Gruß, Micha
 
Konkreter Vorschlag

Hi Wolfgang,

nachdem der Micha meint, mal was konkretes vorzuschlagen...

Also, wenn ich Deine Ideen zur Transportabilität so höre, dann würde ich zunächst mal an ein ETX 90, 105 oder 125 denken. Die fallen aber sofort aus dem Budget heraus.

Aber, da gibts ja neuerdings noch was anderes!
Schau Dir doch zum Beispiel mal den Travelmax 127 an, daß ist auch eine angenehm kompakte Maksutov-Optik.
Es gibt sicher auch andere Händler, aber eben zum Beispiel hier gibt es einige Montierungskombinationen, die zum Teil deutlich unter Deiner Preisgrenze liegen. Da wäre also noch Platz für schönes Zubehör, zum Beispiel andere Okulare, oder...

So wie ich das sehe, wäre jede Optik, die am Planeten mehr leistet, auch deutlich grösser (länger) und schwerer.
127mm Öffnung lassen auch einige Beobachtungen von DeepSky-Objekten zu, was Du vielleicht noch nicht so recht kennst, und Dich vielleicht auch fesselt.
Mit kleinerer Öffnung, zum Beispiel 102mm, würde ich es nicht mehr empfehlen, weil ich meine, daß der Optik dann für ein Einsteigergerät die Vielseitigkeit ein wenig fehlt. Deshalb, und auch weil es super ins Budget passt, würde ich den 127mm Travelmax empfehlen.

Schau Dir das Gerät also ruhig mal an.

Clear Skies
Sven
 
Re: Konkreter Vorschlag

ein sehr guter vorschlag!

ergänzend noch der hinweis auf ein weiteres
solches gerät, erhältlich bei www.apm-telescopes.de

Link zur Grafik: http://www.apm-telescopes.de/images/products/apm_china/MC1.jpg

infos dazu gibts hier >>>
listenpreis EUR 395,-

die bisherigen berichte über dieses gerät sind
durchweg positiv.

als mindestmontierung würde ich sowohl für dieses
gerät als auch für den travelmax eine GSO Skyview
oder eine Synta EQ3 empfehlen.

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Natürlich gibt es hier sehr sehr verschiedene Meinungen und Erfahrungen, aber ich würde Dir zu einem 8"
Newton auf parallaktischer Montierung raten (ist allerdings neu schon über der Grenze Deines Budgets wegen
der Okulare) zum Beispiel: www.teleskop-service.de 8" 1000 oder 1200 mm Newton auf Vixen GP-E.
Wenn Du ein bißchen billiger gebraucht kaufen kannst, wäre ein Skywatcher 8" 1000mm Newton auf EQ5
mit Nachführung sicher das Optimum, da kannst Du Dir auch noch zumindest ein gebrauchtes 10mm
Baader eudiaskopisches Okular (baugleich Celestron Ultima und Antares Ultra Plössl) mit 2 und 3fach Barlow leisten
damit habe ich die besten Erfahrungen bei Mond und Planeten am Skywatcher 8".
Nach meiner Erfahrung bringt 8" erst wirklich die Auflösung, die Du für z.B. echten Spaß am Mond brauchst, weniger
bleibt gegenüber den Fotos, die man so kennt, zu weit zurück. Allerdings ist 8" + Monti nur noch mit Auto oder zumindest
Leiterwagen transportabel, Fahrrad ohne Anhänger oder einfach tragen geht da nicht mehr.
Schau unbedingt mal bei jemand durch, bevor Du kaufst!!! Auch wenn Du dafür weit fahren mußt!!

Gruß
 
Hallo Wolfgang, hallo Sven, Hanz, Binoviewer, ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />

was haltet ihr von folgender Empfehlung?

GSO, D=200mm, f=800mm, f/4

Montierung: H-EQ5

Newton auf massiver Montierung H-EQ5 inkl. 2 Achsen-Schrittmotorsteuerung und Polsucher auf sehr steifem Rohrstativ,

inkl. 25mm und 9mm Plössel <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />

1098,- EUR (etwas über Deinen 1000 EUR) aber TOP <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> !

Link: http://www.teleskop-service.de/gsseiten/GSVorschau/Komplettgeraete/gsovorschau.htm

Wie denkt ihr?

Gruß, <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> Micha <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
 
Hi Micha,

ich denke, daß man da schon ganz gut schleppen muß, mit dieser Ausrüstung fällt der Weg ins Auto und aus dem Auto heraus schon auf...
Ich meine aber aus dem ersten Posting den Wunsch nach guter Transportabilität herausgelesen zu haben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Clear Skies
Sven
 
den GSO 200/800 hab ich selbst,
von daher kann ich sagen, es ist für die
im eingangsthread erwähten bereiche (mond, planeten)
nicht das geeignetste.

in verbindung mit einer H-EQ5 wäre es mir auch
insgesamt für ein transportables gerät zu schwer.

generell würde ich das gerät wegen seiner justier-
empfindlichkeit keinem einsteiger empfehlen.

mein tip:
ein Maksutov-Cassegrain von 5-6" öffnung und ordentlicher
qualität auf einer montierung der klasse GSO-Skyview.

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Hallo zusammen,

d.h., dass ihr den folgenden Newton für Wolfgang empfehlen könnt:

Skywatcher <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> 200mm/1000mm/f-5,
Newton auf masiver Montierung H-EQ5 - das Komplettpaket für Astrofotografie und dabei noch transportabel,

- inkl. 2-Achsensteuerung und Polsucher

- inkl. 8x50 Sucher mit Schnellwechselhalterung, 2" Okularauszug, Kellner 20mm, Kellner 10mm

1098.- EUR ? ? ? ? ? ? ? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />

Link: http://www.teleskop-service.de/Astro/Reflektor/reflektor.htm#200

Was meint ihr? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Oder soll er besser die EQ-6 Montierung nehmen (1498.- EUR) ?

Grüße an alle, <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Micha <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Hi,

visuell und für Planetenfotografie wird die HEQ-5 reichen. Für DeepSky-Fotografie wäre die EQ-6 besser, aber nach dem derzeitigen Stand nicht mit den Originalgetrieben und Motoren.
Da es hier allerdings um einen Einstieg geht, kommt DeepSky mit dem Newton noch gar nicht in Betracht, und für die ersten sehenswerten Fotos mit dem Teleobjektiv der Kamera reicht die HEQ-5 sehr gut aus.

Die Okulare sind nicht ausreichend, zum einen juckt mich der Kellner Typ am F/5-Newton, zum anderen fehlt ein gutes Okular für hohe Vergrößerung.
Für einen Einsteiger würde ich da in der Gegend um 5mm Brennweite ein LV oder ein TS-SW (baugleich Skywatcher Ultrawide) empfehlen, wegen des Augenabstandes. Wer mit knappem Augenabstand ohne Tränen zurecht kommt, fährt sicher mit Plössl besser.
Das 20mm Kellner ist mir als Suchokular ein wenig kurz, ich würde da lieber z.B. ein 30mm Antares Erfle sehen. Das bietet dann auch einen tollen Widefield-Genuß z.B. für offene Sternhaufen.

Aber irgendwie hat mir diese Lösung zu viele Kompromisse, bzw. an den zwei wesentlichen Punkten: Die ursprüngliche Preisvorstellung ist wesentlich überschritten, und der Wunsch nach einem zu Fuß transportablen Gerät ist damit auch sehr weit in den Hintergrund gerückt, um nicht zu sagen in der Versenkung verschwunden. Da ich meine Zweifel habe, wie sich die unbestritten wesentlich bessere Leistung mit den beigelegten spartanischen Okularen nutzen lässt, muß man sich das ganz genau überlegen.

Clear Skies
Sven
 
Guten Morgen!

Genau dieses Teleskop habe ich auch (wenn auch nicht Skywatcher sondern Celestron Astro). Ja, es ist empfehlenswert, auch wenn mir der Preis (besonders im Angesicht des Dollarkurses) etwas hoch vorkommt. Da ist Handeln angesagt. Dieses Handeln muß sich nicht auf den Preis beziehen, man kann auch ein paar der notwendigen Goodies noch erfeilschen:

- Eine B2T Barlow (die mit Fotogewinde)
- Statt der Kellner zwei Super-Plössl (typischerweise 9 und 25mm). Die kosten normal statt der Kellner 35 FRZ Aufpreis. Oder frag mal, was Wolfi in seinem Gebrauchtregal drin hat.
- Einen Gelbfilter für Planeten und einen Filter für den Mond

Dazu kommen noch ein paar Sachen, die angenehm, aber nicht unbeding notwendig sind:

- 6mm Oku (hohe Vergrößerung), 32mm SP (großes Gesichtsfeld), Rigel oder Telrad (leichteres Aufsuchen), Foto-Okular-Adapter, Karkoschka, Himmelsjahr, Laserkollimator, etc.

Diese ganzen Sachen sorgen dafür, daß Du am Ende wesentlich mehr Geld ausgeben mußt als für das reine Teleskop. Also schau mal, was noch rauszuholen ist.

Zum Transport: Das Achsenkreuz wiegt 10kg, die zwi Gewichte nochmal 10kg, das Stativ so 5-7kg, der Tubus um 8-10. Wenn das Auto nicht direkt vor der Tür steht, ist das ein ganz schöner Schaff mit 2-3mal laufen.

Aber ich habe inzwischen auch durch ein paar andere Teleskope geschaut und bin immer noch der Meinung, der 8"-f/5 ist auf dieser Montierung ein prima Gerät.

Ciao, Gernot
 
wozu Gelbfilter?

Hi,

kann es sein, daß Du Dich gerade sehr vertust? Wir reden hier über einen Farbreinen 8 Zoll Newton, der keinen Gelbfilter zum Blausaum-Vernichten nötig hat...

Was die Gegengewichte angeht, sind es doch keine 10kg, ich habe mein R200SS auch mit 8kg Gegengewicht gut ausbalancieren können und der Skywatcher wiegt auch nicht mehr. Es ging sogar knapp mit einem 5kg Gewicht.
Aber ansonsten Zustimmung, und man muß eben für einen 8-Zöller schon drei bis viermal zum Auto schuften.

Clear Skies
Sven
 
Re: wozu Gelbfilter?

Nein, ich denke, ich taeusche mich nicht. Farbfilter koennen sehr sinnvoll bei der Betrachtung von Planetendetails sein.

Zum Thema Gewicht: Es sind 10kg, ich habe die Gewichte gewogen, 2x5kg. Ein Gewicht reicht auf keinen Fall aus, und da man kein halbes dran bauen kann, muss man halt beide nehmen.

Ciao, Gernot

PS: Ich denke, seitdem ich den Rigel gekauft habe (Freitag auf dem ITV), hab ich die Seuche. Keine Gelegenheit mehr, den Newton auch zu benutzen. Heute wird's wohl auch nix.
 
Re: wozu Gelbfilter?

Hi Gernot,

ja, ähm, dann wäre doch mal interessant, für welche Details der Gelbfilter Sinn macht.
Also im Moment, mit Mars im anrücken würd ich mich doch mehr nach Orange und Rotfilter sehnen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Bräunchen,

hast Du dich schon entschieden?

Vielleicht können Dir ja die CRACKS der Szene noch ein paar Tipps geben... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Gruß, <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> Micha <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Hallo Wolfgang,

ein Planetengerät für Einsteiger? Da käme für mich nur ein Teleskop in Frage: Refraktor Vixen 80 L (80mm Öffnung und 1200mm Brennweite). Solch ein Teleskop gibt man auch später selten wieder her weil die Optik ausgezeichtnet ist. Ich hab meins verkauft und auch schon bereut (zumindest weiß ich jetzt, daß es in guten Händen ist...).

Grüße,
Klaus
 
Hallo Bräunchen!
...ein Vixen 80L ist ein wunderbares Planetenteleskop mit einer Brennweite, die Dir für einen Fraunhofer minimale Farbe beschert. Ein Sternfreund von mir hat so ein Teleskop, das er für Planeten und Mond nutzt und obwohl er ein (nichttransportablen) 12,5 Zoll Dobson hat, nicht mehr hergeben wird. Auch bei o.g. Teleskop-Service gibt es langbrennweitige Fraunhofer mit f13 bis f15 zu guten Preisen und vixen-ebenbürtiger Qualität. Wenn Du allerdings noch mehr Öffnung möchtest - bei ebenfalls nahezu farbreiner Abbildung, noch leicheter zu transportieren, langer Brennweite ( ist günstig am Planeten - da brauchst Du keine zusätzlichen Barlowlinsen und hast auch mit längerbrennweitigen Okularen eine hohe Vergrösserung), kann ich Dir nur zu einem 5-6zölligen Maksutov-Cassegrain raten.
Ich beobachte selbst mit einem 7zölligen Maksutov(-Newton).
Als Planetenokulare sind die guten Kasai Orthos zu empfehlen.
Gruß Berthold vom WIDATO
www.widato.de
 
Hallo an alle

Mit dem Vixen 80 X 1200 habe ich auch angefangen.
Später hab ich mir dann noch einen 8" Newton zugelegt, aber den Vixen Refraktor werde ich nicht mehr hergeben.
Man sollte noch erwähnen, dass er auch gut für die Sonnenbeobachtung geeignet ist.

Wenn die Sonne nur mal wieder scheinen würde
Ninian
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben