transportables einsteigerteleskop

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TopWattequillt

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moin zusammen,
zuallererst möchte ich mal loswerden, dass ich dieses board hier sehr gelungen finde und ich vor allem vor dem wissen von manchen hier meine hut ziehe >chapeau<. Ich lese nun schon seit ein paar tagen einfach mit und da ich mitbekommen habe wie hier mit absoluten "newbie-fragen" umgegangen wird - nämlich interessiert und nicht oberlehrerhaft - stelle ich nun die meine:

Zuerst meine Ausgangssituation: absoluter anfänger, keine ahnung, keine ausrüstung...aber bezaubert von der schönheit des universums. ich unterscheide da nicht zwischen deep-sky, planeten oder mond oder nebel....ich will erstmal nur gucken, mich an der schönheit erfreuen und mir nach und nach durch den spass an der sache die grundlagen der himmelsorientierung und astronomie aneignen...ich will nicht fotografieren und ich hab maximal 400 euronen zur verfügung.
ich wohne in münchen mitten in der stadt, der himmel ist also bescheiden, wenn ich was sehen will,muss ich also raus. jetzt hab ich aber kein auto!! da bleiben also nur s-bahn oder radl (ich bevorzuge zweiteres).

die frage: auch in einem einsteigervortrag an unserer volkssternwarte kam als fazit raus, dass das dobson einen gelungene kompromiss zwischen qualität und preis darstellt, dumm nur, dass mir das nix bringt, weil ich es wohl kaum aufm radl transportieren kann und es heisst ja nicht zu unrecht: nur ein teleskop, das genutzt wird, ist ein gutes teleskop. abgesehen davon, dass ein newton wohl permanent justiert werden müsste, wenn man es bspw im rucksack aufm radl transportiertoder es gar schaden nimmt, oder? kann ich den einen kleinen refraktor mit stativ im rucksack transportieren ohne dass dieser auf dauer beschädigt wird. oder dann doch lieber ein spektiv oder gleich einen feldstecher, aber sehe ich dann noch was von den sternen??? das ganze darf max 15 kilo wiegen, sollte aber halt einigermassen robust sein.

ich bin da echt überfragt,was sagt ihr dazu?
wenn mir hier jemand sein auto schenken möchten nehme ich das natürlich gerne an <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
gruß
 
Hi,
Willkommen im Board.
Informationen zum Einstieg und einigen Geräten findest Du bei vielen Sternfreunden auf deren HP - natürlich auch bei uns. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Klein, kompakt, nicht zu schwer, kein Newton und max. 400 € -
da fallen mir auf Anhieb ein:
LIDL Skylux oder kleine Maks.
Beide sind tendenziell eher Planetenspezialisten, natürlich geht auch DS.
In jedem Fall noch etwas Geld für weiteres Zubehör einplanen. Mit dem Standartzubehör kann man natürlich schon beginnen, aber die ein oder andere Erweiterung ist nütztlich. Dazu zähle ich auch Taschenlampe, Himmelsatlas etc.
CS
 
Hallo Echo, hallo Otto <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

auch Dir ein herzliches Willkommen!

Transportables im Rucksack gab's letzte Woche beim Lidl, allerdings weder für Planeten noch Deep-Sky unter hiesigen Bedingungen geeignet - scheidet also aus.

Besser wäre zum Beispiel das StarBlast von Orion (Dobson-ähnliches Prinzip), siehe hier:

http://www.teleskop-service.de/OrionUS/Newton/OrNewton.htm#StarBlast

(Sorry, hab's bei www.osdv.de auf die Schnelle nicht gefunden.)

Die Okulare sind ausreichend für den Anfang. Später kannst Du sie evtl. durch besser geeignete Weitwinkel-Okulare ersetzen (z.B. TS-SWM).

Sicher werden jetzt einige einwenden, daß man (aufgrund des schnellen Öffnungsverhältnisses) oft justieren muß. Allerdings geht das mit den üblichen Tricks (Filmdose) ganz gut - ist halt Übungssache. Und irgendeinen Tod muß man immer sterben.

Ciao
Martin
 
hi topwattequillt.

wenns halbwegs leicht und transportabel sein muss, schau dir doch mal den hier an: ein Mak mit 102mm Durchmesser auf ner parallaktischen Montierung.
http://www.teleskop-service.de/Astro/Mak/mak.htm#Tsmak102

Tip: bevor du neu kaufst, such doch mal gebraucht (hier unter "suche") da kannste ne menge geld sparen ;-)

gruss hannes
 
Hallo "TopWattequillt"

Ich hatte mal einen "Astroscan", das ist ein Kugeldobson mit 110mm Öffnung. (siehe bei intercon-spacetec.de)

Der kostete damals 399.- Eumels - gleich viel, wie ein 8" GSO Dobson... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" />

Den Astroscan kannst Du mit'm Trageriemen einfach umschnallen wie eine Einkaufstüte <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> wiegt komplett 5,4kg.

m.E. gibt es nur ein optisches System, was dieses Teleskop in Sachen handlichkeit übertrifft: ein "normales" Fernglas.

(Jegliche Form von MAK's kommt da nicht mit; die brauchen nämlich eine Montierung und ein Stativ!)

Unter klarem Himmel zeigt dieses Gerät schon eine ganze Menge! Schön ist auch, dass ein sehr grosses Gesichtsfeld erzielt werden kann (z.B. für die Andromeda-Galaxie)
das schafft ein MAK kaum...


Mein Tipp also: wenn's ultratransportabel sein soll, dann der Astroscan - sonst ein 6" oder 8" Dobson.


P.s. es gibt zum Astroscan auch eine günstigere Alternative: den "Bushnell Voyager 4,5".
 
Wenns auch kleiner sein darf von der Oeffung, dann vielleicht das ExploraScope 80 von Celestron.

Wie der Name schon sagt, hat das eine 80er Oeffnung und hat eine Brennweite von 550mm. Gesamtlaenge von ca. 35 cm und ein Gewicht von 2,5 kg.

Unter Instrumente > Teleskope hab ich schon etwas geschrieben. Leider konnte ich bei dem Wetter noch nicht gucken.


Der Preis lieg bei kanpp 80 Euro

EDIT:

Bei mir ist das Teleskop fuer das 'schnell mal gucken' gedacht. Als Hauptteleskop will ich es nicht gebrauchen. Da goenne ich mir dann mein 10 Zoll Dobson <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

hie rmal der Link zu meinem ersten Eindruck Link
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi,
mit dem Fahrrad transportierbar, das ist eine harte Einschränkung.
Was in solchen Fällen gerne empfohlen wird, ist ein großer, astrotauglicher Feldstecher, den ich an Deiner Stelle gebraucht kaufen würde. Damit kann man nachts rausradeln und sich dann auf eine Isomatte knallen und nach oben gucken.
Was vielleicht auch ein ganz guter Einstieg wäre, ist das klassische LidlScope, von dem hier oft die Rede ist (das für 79 Euro). Das würde ich auch gebraucht z.B. bei ebay ersteigern (aufpassen auf Abzock-Angebote) und dann noch vernünftige Okulare dazu, zum Beipsiel von Teleskop Service. Dann ist man evtl schon für 150 bis 200 Euro dabei und das ganze kann man wohl noch in einen Rucksack quetschen.

Die verschiedenen Fernglas Modelle, sieh z.B. mal auf die Website von www.intercon-spacetec.de. Zum Lidl Refraktor, siehe hier im Forum.

Gruß
Moriarty
 
Hi Kai.

Den Celestron Kugeldob habe ich auch schon gesehen, allerdings noch nie "live". Da gab's sogar mal ein noch kleineres, ich glaube dat' Dingens hiess "Vixen Infiniti" und hatte 76/300mm.


Einen Newton unter 100mm würd'ich aber nicht wirklich empfehlen (Ausnahme: der "Kartondobson") weil ich persönlich die "kleinstmögliche Grösse" beim Astro-Newton auf etwa 4" ansetzen würde.
Das kann dann auch als "Hauptgerät" genutzt werden, wenn hald (noch) kein grösseres zur Verfügung steht, oder dieses dann schon zu wenig Mobil ist...
(für solche Anlässe hab'ich meinen ULDOB_1 dabei <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />


(womit ich Dir Dein Gerät aber jetzt keinesfalls madig machen möchte! Wie Du auch schon sagtest: "zum schnell mal gucken"...Ein Teleskop muss ja auch garnicht immer "ernsthaft" sein, siehe z.B. den "70mm Club" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> )

 
und erst nach deinem beitrag weis ich, das es noch mehr sochler Kugeldobs gibt.

Ich find die dinger einfach kult. ausserdem fand ich das Lidl-Scope nicht so doll.

Ich hatte noch nie ein so kleines Newton und bin selber gespannt, was ich damit alles sehen kann. Was bei dem Celestron auch schlecht ist, das es ein schraubokular hat. aber man kann nicht alles haben.

Ich warte grad auf mein 10" Starhopper. Für die Zeit bis Mitte Jan 05 (bis ich es bezahlen kann) hab ich mir das kleine zugelegt. Und für einen Schnellen Blick über den Himmel und Mondübersicht sollte es reichen.

Die Wolken sollen aufreissen.... hach....

Da ich auch ein (Wieder-) Einsteiger bin, hab ich mich noch nicht ans basteln gewagt, wird aber sicher kommen.

 
wow....herzlichen dank für die interessanten antworten und vielfältigen meinungen. das ist wirklich ausreichend stoff zum recherchieren.
das astroscan hat es mir wirklich angetan, wenngleich ich sagen muss, dass der preis wirklich stolz ist. wie sind denn die billigeren aber ähnlich grossen varianten der kugeldobs mit dem original zu bewerten. ich muss mal sehen, ob ich hier in münchen jemanden auftreibe, der ein kugeldob hat, damit ich da mal durchschauen kann, mit beobachtungsberichten über interstellare nebel kann ich gelinde gesagt nur wenig leidenschaft entwicklen, wenn man die nicht selber einfach schonmal gesehen hat <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

herzlichen dank an euch
 
Hi TOP&all,

zum Transportproblem hab ich eine Idee oder besser Frage:
Gibt es nicht auch Anhänger fürs Fahrrad, mit dem man einen kurzbrennweitigen Newton, zB. 150/750, transportieren könnte ? Der Anhänger könnte mit Schaumstoff ausgepolstert werden. Keine Ahnung ob so was machbar ist.
@Top: auch von meiner Seite viel Erfolg beim Einstieg in die Astronomie !

Mit freundlichen Grüßen
cs
Shorty
 
guten morgen zusammen,

also das mit dem fahrradanhänger hab ich mir auch schonmal überlegt, bin da noch nicht so richtig weitergekommen aber ich fürchte halt, dass der anhänger letztendlich teuerer werden würde als das dob, insofern bin ich dann auch wieder auf den rucksack gekommen, den ich eh schon habe. ich dachte da auch im zuge meiner internetrecherchen mal über eine selbstbaukonstruktion gestolpert zu sein, hab aber keine ahnung mehr auf wessen hobby-amateur-page das war.
von dem astroscan bin ich ehrlich gesagt angetan, allerdings scheint es ausser bei http://www.intercon-spacetec.de./ nirgendwo in münchen vertreter zu geben, die ebenfalls ein solches anbieten. ich würde mir natürlich erstmal eines anschauen wollen und eben auch die verkäufermeinung anhören und alternativen vor ort anschauen wollen.

@slyv
wie schätzt du den das bushnell voyager im vergleich zum astroscan ein und wieviel macht das im preis aus. habe auch das bushnell hier in münchen (internet) nicht gefunden?

ich glaube die anderen kugeldobs scheiden eher aus, da sie mir dann zu "klein" werden. als ergänzung zu einem anderen teleskop macht das vielleicht sinn aber nicht, wenn es erstmal das einzigste verfügbare teleskop darstellt, daher sollte es glaub ich schon minimun 4" haben.

gruß
 
Hallo "Wattenqueller"

Den Astroscan gibt's nur bei intercon-spacetec (oder Direktimport bei "edmund scientific") und den "Voyager 4.5" habe ich bis dato auch nur dort gesehen.

Der Voyager kost' gaubs 250.- Eumels uns hat soviel ich weiss einen sphärischen (nicht parabolischen, wie der Astroscan!) 114/500 Spiegel. Googel' mal nach "Bushnell + Voyager", da solltest Du die Spezifikationen finden.

Einziger Wehmutstropfen beim Astroscan ist der Okularauszug. Er funzt soweit gut, könnte aber feinfühliger sein (fokusieren bei >100x wird etwas schwieriger, ist aber möglich. Ein grösseres Handrad auf den Original-knubbel aufgeleimt und das Problem ist ziemlich behoben.)

P.s. unlängst ging ein gebrauchter Astroscan für etwas über 60.- Euros bei Ebay über'n Tresen. Der Käufer hat da n'echten Schnäpper geschlagen!
 
hallo slyv,

mich würde jetzt einfach mal interessieren, ob der astroscan seine 400 euronen wert ist, rein von der optischen leistung. ich habe wenig lust geld in den namen oder den kultstatus zu investieren.
wo ist denn der vor- bzw nachteil zwischen einem sphärischen und einem parabolischen spiegel?
ist der preisliche unterschied zwischen bushnell und astroscan durch die optische leistungsfähigkeit gerechtfertigt oder begründbar...ehrlich ich kann mit den technischen angaben (ausser dem gewicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> ) nicht wirklich was anfangen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />

gruß
 
Hallo Quellwatte.

(gib' doch bitte mal einen Namen an...)


Hmm. Ob der Astroscan von der Optik her 400.- Eumels wert ist? Nein!

Grund: Zum selben Preis kannst/könntest Du nämlich auch einen 8" GSO Dobson kaufen, der sammelt etwa 4x mehr Licht (DeepSky) und bringt auch mehr Auflösung (Planeten, Sternenhaufen) wie der Astroscan.

Jedoch ist der 8er schon wieder viel weniger transportfreundlich als der kleinere Kugeldob.
u.U. müsste der 8er dann hald öfters zu Hause bleiben - der Astroscan nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Und genau da liegt die Essenz dieses pfiffigen Scopes:

Das "beste Teleskop" ist nämlich nicht zwingend das "optisch leistungsfähigste", sondern dasjenige, was Du am liebsten und am meisten benutzst.
(ich z.B. kann zwischen einigen Scopes auswählen und nehme nicht immer das leistungsfähigste. z.B. zum "schnell Mondgucken" nehm'ich oft die 80mm Linse oder den 6" Newton; nicht den 12" Dobson)


Zurück zum Astroscan: Klaro geht da einiges an Kohle für die Kugel drauf - die will ja schliesslich auch erst produziert werden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> sie besteht aus ziemlich schlagfestem Kunststoff.

Zum Bushnell kann ich nicht mehr sagen als es im www steht; habe so ein Scope noch nie live gesehen.

Der Vorteil des parabolisch geschliffenen Spiegels gegenüber dem sphärischen "Kugelspiegel" ist der, dass der parabolisierte das Strahlenbündel genauer in einem Brennpunkt bündelt (=mehr Kontrast) bei Teleskopen mit "langsamen" Brennweite/Öffnungs-Verhältnis (z.B. f/8, der typische 114/900) spielt das nicht so eine grosse Rolle - bei "schnellen" Teleskopen (f/5 bis f/4) aber schon! Je "schneller" das Teleskop, desto genauer sollte die Parabel im Hauptspiegel stimmen. (und auch die Justierung. Die ist aber bei beiden Kugeldobs nicht veränderbar, also ein Bissel' "Lotterie". Beim "klassischen" Newton, dazu gehöhren auch die Dobsons, ist sowohl der Hauptspiegel als auch der Umlenkspiegel justierbar)

Btw. kennst Du die Seiten "welches Teleskop" bei intercon-spacetec und die "anfängerseiten" bei Teleskop-service.de?
Sind sehr aufschlussreich und vermitteln einiges an Grundlagenwissen.

Und falls Du "irgendwann mal" ein eigenes Scope bauen möchtest, dann beginne am besten HIER MIT. Da kann nicht viel Schief gehen, und der Lerneffekt hilft enorm beim eigentlichen Projekt. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> (besonders bei "Umbauten" des Original-Papptubus. Suche mal nach "70mm Club" - einer hat diesen Dobson sogar schon mit LEGO-Steinen neu aufgebaut! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" /> )
 
Ich bin selbst Besitzer eines Astroscan und kann das Teil wirklich uneingeschränkt empfehlen. Es ist mein meistbenutztes Teleskop. Aufbauzeit: 5 Sekunden!

Normalerweise plädiere ich immer dafür, die deutschen Händler verdienen zu lassen, statt sich die Sachen billiger selbst zu importieren. Schließlich möchte ich auf ihren Service nicht verzichten.

Beim Astroscan ist der Preisunterschied allerdings so eklatant, dass ich es nicht mehr nachvollziehen kann: Es kostet in USA 199 Dollar und hier 399 Euro - erheblich mehr als das Doppelte, davon kann man aber sehr locker Transportkosten, Zoll und Einfuhr-Umsatzsteuer bezahlen. Und 199 Dollar ist das Gerät absolut wert.
 
Hallo!
Da ich auch kein Auto besitze kann ich hierzu vielleicht etwas beitragen. Als fahrradtaugliches Geraet benutze ich einen 100/500mm Refraktor auf EQ1 Montierung. Dieser kommt in eine Aluwerkzeugkiste. Zubehoer, Pullover, Tasschenlampe, etc. befindet sich in einer zweiten Kiste. Die Kisten liegen in einem Fahrradanhaengergestell uebereinander. Obendrauf wird das Stativ mit sechs Spanngummis (Expander) gehalten. Das funktioniert ganz gut. Probleme: DAs ganze ist recht schwer und aufwaendig. Da ich, wenn, dann meist nur bis zu unserer ca. 3km entfernten Vereinssternwarte fahre geht es noch ganz gut. Weitere Strecken vorallem bergauf werden dann aber doch sehr muehsam. Taeglich macht man das bestimmt nicht. Ein Fahrradanhaenger, der gross genug ist und gewisse Mindestanforderungen (Luftbereifung) hat ist nicht gerade billig (ca.150EUR). Ich hatte ihn urspruenglich zum Getraenkekistentransport erworben, sonst waere ich wohl auch zurueckgeschreckt. Die Fahrt ist selbst auf Teerstrassen etwas holperig, ein justierempfindliches Geraet kommt besser nicht in den Anhaenger. Strecke mit Anhaenger ist gefuehlsmassig dreimal so lang wie selbe Strecke ohne Last.
Fuer den Rucksack halte ich persoenlich jede parallaktische Montierung selbst LIdl oder EQ1 fuer viel zu sperrig und zu schwer. Schliesslich soll das Gegengewicht nicht staendig gegen den Okularauszug schlagen und bei einem Sturz keine Selbsterdolchung drohen. Wenn ich also mal keinen Anhaenger mitschleppen will, dann nehme ich maximal ein Fotostativ mit, auf das ein 15x70mm Chinafernglas oder eine 80/500mm Russentonne mit reduzierter Okularausstattung gesetzt wird. Auch das hat schon genug Gewicht und Volumen. Also falls es wirklich per Fahrrad gehen soll, dann sollte man auf jedes ueberfluessige Gramm verzichten, da man sich sonst zu selten aufraffen kann. Den Astroscan wuerde ich eher schon an der Obergrenze der Rucksacktauglichkeit sehen. Immerhin kann man hier das Stativgeroedel im Prinzip sparen, bei Schnee im Winter wird man aber doch irgendeine feste Unterlage brauchen. Einfach in die Wiese legen ist bei Minusgraden naemlich nicht jedermanns Sache. Schliesslich sollte man bedenken, dass in den Rucksack auch noch warme Pullover Okulare etc. passen muessen, und dass man bei Kaelte nachts meist mueder ist als tagsueber.
Also weniger ist hier manchmal mehr.
Gruss Florian
 
also ich möchte mich wirklich nochmal für die vielen ausführlichen und wirklich interessanten berichte und meinungen bedanken.
mein entschluss steht nun soweit fest:
da ich noch ein lidlscope erwerben konnte (hoffentlich ohne allzu schwerwiegende fehler, ich werde es erst nach weihnachten bekommen, da im osten gekauft über bekannte, kann also noch keine auskünfte geben).ausserdem werde ich mir noch den astroscan zulegen, allerdings nicht in deutschland, sondern in usa. der preisliche unterschied ist für mich hier entscheidend: grundsätzlich unterstütze ich ja auch den regional ansässigen händler aber ein preisunterschied von 399,- euronen zu 199$ (ca. 150 euronen) plus vielleicht 50 euronen einfuhr ist mir einfach zu gross. auf diese weise habe ich glaube ich dann zwei geräte, die mehr oder weniger protabel sind, ich kann einen ersten einstieg in DS und planeten wagen (wenn ich überhaupt was finde und ich lerne gleich zwei unterschiedliche systeme kennen und habe meine preisgrenze von 400 euronen noch nicht ausgereizt. den restbetrag kann ich in warme klamotten und eine warme unterlage für mich beim astroscannen investieren <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

ich danke euch ganz herzlich

gruss
p.s. ich werde euch berichten!
 
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