TS 102 oder TS 127 oder Synta

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Astrohase

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Hallo zusammen

ich plane mir einen neuen Refraktor zu kaufen. Bisher habe ich mit einem 76/700 Spiegel rumgefummelt. Jetzt reicht es !!!

Die erste Frage ist nun: TS oder Synta. Sowas wie Vixen kann ich mir nicht leisten !

Sicher ist Öffnung nicht alles, aber doch sehr wichtig. Mir geht es v.a. um Planeten und Mond, vielleicht auch Sonne. Gibt es da wirklich harte Unterschiede zwischen 102 und 127 ?

Montierung: Astro 5 ... Hält die eine Brennweite von 1200 mm + Zubehör (Kamera am Okularauszug ...) Sind die Motoren der Astro5 brauchbar ?

Vielleicht könnt Ihr mir ein paar Tips geben. Bin halt auf diesem Niveau neu hier :-)

Ich danke Euch

AH

 
Hallo,

ich würde das mit dem Refraktor noch einmal überlegen. Ich habe vor gut zwei Jahren einen Syntarefraktor 100/1000 gekauft. Das Problem bei diesen Geräten ist, dass sie für nichts wirklich optimal geeignet sind, und trotzdem schon relativ hohe Anforderungen an die Montierung stellen.

Bei Planeten stört der Farbfehler, für Richfield ist dagegen die Brennweite zu lang.

Ein 150/750 GSO-Newton, den ich inzwischen auch habe, ist nicht teurer, fordert wegen des günstigeren Hebels zumindest nicht mehr, sondern eher weniger von der Montierung und ist dem Refraktor in allen Belangen überlegen. Außerdem ist die Mechanik (insbesondere der Okularauszug) beim GSO - Newton besser.

Viele Grüße,
Martin
 
Moin,

da spricht Martin wahr - mit einer Ausnahme: Bei der Sonnenbeobachtung hat der Refraktor schon einen Vorteil.

Ich habe selbst den TS 127/1200 um mit Herschelkeil die Sonne zu beobacheten.
Hast Du das lange Elend denn schon mal gesehen?
Da brauchst Du wirklich eine seeehr steife Montierung.
Die Astro 5 ist m. E. hier absolut Grenzwertig.
Jeder hat da eine andere Toleranzschwelle, für mich persönlich wäre es allerdings nicht mehr spaßig!
 
hi folks, hallo ah,

so ein refraktor ist eine sehr schöne sache. ob man den farbfehler als störend ansieht, das muss jeder für sich selbst entscheiden. ich finde die s refraktoren haben ein sehr gutes preis leistungsverhältnis.

mit dem 100er wird die astro5 noch gut fertig, beim 130er ist es dann allerdings geschmackssache. der eine findet es ausreichend und der andere faßt sich an den kopf.

fotografisch kannst du dich aber eher mit der heq-5/eq-6 klasse anfreunden - sonst wird das nix.

falls du also bereits eine astro5 besitzt, empfehle ich dir z.b. einen gso newton 153/1200 draufzuschnallen. mit seinen 6 zoll "sieht" dieser auch noch mehr als der refraktor.
 
Hi Hase,
harte Fakten gibt es einige. Das Auflösungsvermögen und die Dimensionen zum Beispiel. Da bietet der größere Refraktor mehr. Für die Astro 5 m.E. zu viel - erst recht fotografisch.
Der größere R. ist wesentlich schneller vom Öffnungsverhältnis her und hat demnach theoretisch mehr Farbfehler als der Kleinere.
Ich finde Farbfehler bei der Planetenbeobachtung störender als das weichere aber farbreine Bild im obstruierten System. Beides kostet Kontrast, wobei m.E. der Farbfehler schwerer wiegt, weil so mitunter Planetendetails verschwinden, die eine farbfehlerfreie Optik zeigt.
Daher würde ich den Spiegelgedanken nicht verwerfen.
So gibt es einen 6"f/8 Newton als mögliche Lösung oder einen MakCass z.B. als Alternative.
CS

 
Hallo,

AH fragt doch explizit nach einem Refraktor, warum hier immer wieder die Refraktor/Reflektor Diskussion eröffnet wird, kann nur mit Ignoranz erklärt werden.

Ich plädiere dafür, wie in einem bekannten englischsprachigen Forum eigene Foren für Refraktor, Reflektor und katadioptrische Teleskope, neben einem allgemeinen Teleskopbereich, einzurichten. Sicher wäre die Hemmschwelle zu Ausübung diesen unsäglichen und einseitigen Spiegellobgesängen dann geringer.

Sorry AH, für den Missbrauch Deines Threads für meine Kritik.

Viele Grüße
Andreas (selber Newtonbesitzter)
 
Hallo Andreas,

das sehe ich anders, bzw. differenzierter <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Es ist ja nun so - wenn Du mal richtig hinschaust - daß AH wohl ein Anfänger ist.
Ich hab hier im Forum schon viele Anfänger posten sehen, die einfach ohne genaueren Background ein Teleskop genannt hatten...." ich hab mir ein 12" f5 auf EQ2 ausgesucht...".
Nachher heisst es sonst "..warum hat mir das keiner gesagt?".
Ich denke, daß hier der Background vermitttelt werden sollte OHNE unsinnigerweise abzudriften.
Eben das ist leider eine Gratwanderung, welche aber trotzdem nicht zu "...Du hast nach XY gefragt und auch wenns total daneben ist, bekommst Du auch nur auf XY Antwort" führen sollte!
 
Hi Andreas,
ich denke das ist keine Frage der Ignoranz, sondern der Hinweis, das für Planetenbeobachtung Farbfehlerfreiheit ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist. Wenn man dann noch bedenkt, das man den 6"Newton zum Preis eines kleinen Refraktors bekommt, ist die Schlußfolgerung daraus, daß man mehr optische Leistung beim Newton erhält. Und ich denke darum geht es ja wohl irgendwie immer: Die meiste Leistung für das eingesetzte Geld zu bekommen.
CS
 
Über die Astro 5 weiß ich eigentlich garnix, aber auf einer Vixen-SP mit Holzstativ steht der 127/1200 visuell respektabel. Sogar bei 600x ist fokusieren nicht so problematisch wie bei einem billigen 102/1000er auf einer serienmäßigen EQ-3 mit Alustativ bei 166x. Das könnte evtl. auch am besseren Fokusierer liegen.

Die bisherigen Aussagen über den Farbfehler im Vergleich zur Obstruktion finde ich nicht besonders. Ich nehme auch an, daß konkret den 127/1200 hier kaum jemand selbst ordentlich unter die Lupe genommen hat. Selbst am Mondrand sieht man bei 300x die blaue Farbe nur blickweise, wenn man provokativ darauf achtet.

Die TS-Refraktoren heißten schließlich nicht TS-FH.
 
... Farbfehlerfreiheit ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist. ... 6"Newton zum Preis eines kleinen Refraktors bekommt, ist die Schlußfolgerung daraus, daß man mehr optische Leistung beim Newton erhält.
Zur Farbfehlerfreiheit kann ich nur meinen, daß jedes optische Gerät einer mittleren Preisklasse seine Macken hat und entsprechend ein Kompromiss ist.

Der 127/1200er TS-Refraktor hat den gleichen Preis wie der 150er TS-Newton. Unerklärlich, was? Die Lösung: Wir befinden uns schon eine Preis- und Qualitätsklasse höher!!!
 
zu dem, was oben zum instrument selbst aufgeführt ist, möchte ich noch anmerken, dass 1,2m brennweite auf einer montierung, dessen stativ eher für newtons ausgelegt ist, keinen beobachtungsspaß bringen. ich kenne das aus eigener erfahrung. zwar mit einem MCT, aber einblick von hinten. nach 2 mal beobachten, mit den Grashalmen in der nase kitzelnd <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" /> , habe ich dann ein stativ gekauft, dass sich entsprechend ausziehen läßt. das aber ist ein weiterer kostenpunkt.

schönen gruß
 
Hallo

hier muß ich als Refraktor und Newton Besitzer Andreas recht geben, die Frage war, der Unterschied zwischen den oben genannten Refraktoren und nicht nach vor und nachteilen von Linse und Spiegel.
Aus AHs Frage entnehme ich auch, dass im das gefumel, oder Justieren eines Spiegelteleskops auf die Nerven geht, und somit seine vorlieben für einen Refraktor wohl berächtigt sind.
Man muß nur einmal im Forum Teleskoppflege, -bedienung Justieren eingeben, dan sieht man wie viele Sternfreunde Probleme mit ihrem Spiegelteleskop haben und der Laser ist ja bekanntlich auch nicht das Alheilmittel.
Ich möchte nicht wissen wie viele Sternfreunde mit dejustierter Optik auf der Wiese stehen und sich über das wiedermal schlechte Seeing wundern.
Oder Stunden mit Justage zu Hause verbringen und nach dem Transport ins Freie ist nix davon zu sehen.
Von der Justierstabilität der China-Kracher mal ganz zu schweigen! bei meinem Galaxy war das auch immer ein Geduldsspiel, wackelnder Okularauszug, HS-Feststellschrauben die den Spiegel deformierten wenn man sie etwas zu fest anzog usw.
Der Refraktor hat auch viele Vorteile die ein Newton nicht hat, diese aber jetzt hier aufzuzählen ist nicht meine Sache und nicht nur einfach auf die Chromatische Aberration plädieren und deshalb ist das ein Schlechtes Teleskop, wer sowas behauptet hat keine Ahnung davon was ein kleiner Refraktor zu leisten im stande ist! nur soviel das der Refraktor sehr justierstabiel ist und durch das geschlossene System die Abbildung ruhiger ist.
Von den drei Teleskopen kann ich dir den TS 127/1200 empfehlen, den habe ich selber, besser kann man eine FH Optik nicht machen!
Da drüber findest du auch viel unter dem Forum, Teleskope.
Optisch ist der unterschied von 4" auf 5" schon zu sehen! mehr Licht und mehr Vergrößerung möglich.
Ich habe meinen TS 5" auf der EQ-6 oder auf der Giro2 das sind die richtigen Montierungen mit Reserve, den Reserve braucht man immer!

Gruß Uwe
 
Hallole,
ich habe einen 102/1000 Refraktor auf einer EQ5 mit RA-Motor.
Das Bild ist echt scharf und ich bin damit zufrieden.
Er sieht schon sehr viel und ich habe auch schon einiges an Fotos gemacht, aber.......
Langzeit über 1 Minute ist nicht möglich, webcam aber ohne Probleme möglich (siehe meine Website)
Visuell ist es ein schöner Anblick, wenn man gute Okulare einsetzt. Ich habe schon mal ein Pentax ausprobieren können (Okular war teurer als das Fernrohr <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> ) der Anblick war Klasse.

Aber natürlich hat der seine Grenzen im Deep Sky Bereich. Helle Objekte wie M42, Sternhaufen, helle Galaxien gehen aber auf jeden Fall.

Auch nicht zu verachten ist die schnelle Einsatzbereitschaft.
Newtons müssen langen auskühlen, dieser FH braucht vielleicht 15 Minuten, dann kanns losgehen.
Justieren braucht man nicht, da sich da einfach nichts verstellen kann, außer dem Sucher und das ist bei allen so.

Also ich möchte jetzt eigentlich nur einen 8 Zoll Newton, weil ich nach 3 Jahren mehr Licht möchte, ob ich den FH verkaufe weiß ich noch nicht, das wird sich zeigen, wie der Newton sich verhält.


Hoffe geholfen zu haben.

Gruß
Ralfilein
 
Hi Bronks,
die TS (Orion) ja, aber der GSO z.B. kostet als Dobs fix und fertig grade mal die Hälfte. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Daß das ne andere Qualitätsklasse ist behauptest Du. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Wenn ich noch daran denke, das man hier bei Erscheinen dieser Röhren über ne viel klein dimensionierte Taukappe diskutiert hat......
Was im Übrigen nicht heißen soll, das der TS Refraktor schlecht ist. Habe selbst schon durch gesehen.
Da wir uns im Einsteigerboard befinden gehe ich davon aus, das AH eben ein Einsteiger ist. Ob im die Thematik Farbfehler bekannt ist, weiß ich nicht.
Von daher halte ich es für wichtig den Kollegen darauf hinzuweisen, damit er umfassend informiert ist. Nur dann kann er wirklich fundamentiert entscheiden, welches Teleskop seinen Vorstellungen am ehesten entspricht. Und das gilt es zu erreichen.
CS
 
AH fragt doch explizit nach einem Refraktor, warum hier immer wieder die Refraktor/Reflektor Diskussion eröffnet wird, kann nur mit Ignoranz erklärt werden.

Hallo Andreas,

ich habe mich halt deswegen gemeldet, weil ich einen solchen Refraktor und ein etwa gleich teures Alternativgerät selbst besitze. Daher halte ich meinen Beitrag für berechtigt.
Ich finde es selber nicht so gut, wenn manche unabhängig von der Ausgangsfrage grundsätzlich zum immer gleichen Gerät raten, etwa zum 6 Zoll oder 8 Zoll Dobson.

Aber wenn jemand wie ich einmal ein solches Gerät gekauft hat und heute in der gleichen Situation ein anderes kaufen würde, dann ist es doch sicher legitim, in einem Einsteigerforum diese Ansicht zu äußern.

Dass manche Diskussionen in einem Einsteigerforum immer wieder auftauchen, ist sowieso unvermeidlich.

Gruß
Martin
 
Ja richtig, Orion! TS steht ja schon fast überall drauf...

Die Taukappe ist ein Diskussionsthema, aber kein Mangel. Ich hab die Kurze immernoch drauf und die lange steht in der Ecke.

Der Farbfehler ist ein ekeliges Thema, welches m.E. überdramatisiert wird weil er offensichtlich ist. Man muß berücksichtigen, daß die billigen Gurken sogar bei 4" f10 teilweise so bunt sind, daß man sich lieber das Bild gelb verfärbt, als die "blaue Astmosphäre" des Mondes und der Planeten zu ertragen. Das mit dem Farbfehler ist halt nur eine Thematik und zum glück keine Problematik.

Für so Ahnungslos halte ich den Hasen nicht, wenn es schon sein zweites Tele sein soll.

Sonst bin ich schon Deiner Meinung.
 
Hallo zusammen

ich möchte Euch allen für Eure Anmerkungen danken. Die grundlegenden Eigenschaften von Spiegel und Linse sind mir bekannt, ebenso die Themen Farbfehler und Justieung. Vor dem Justieren habe ich ehrlich gesagt etwas Angst, gerade wenn ich nun soviel Geld investiere. Ich bin hobbymäßig auch in der Fotografie tätig, v.a. Makrofotografie. Nun liebe ich aber auch die Astronomie und möchte auch dort fotografieren. Insgesamt dachte ich mir das ein Reflektor unkomplizierter sei. Sicher ist das kein Argument für Spiegel-Leute die das Teil mal kurz justieren. Verstanden habe ich das die Astro5 wohl nicht reicht. Kurz zum Stativ: Mit zunehmendem Auszug werden diese bestimmt immer instabiler. Gibt es grosse Probleme, bei 1200 mm zenitnah zu beobachten ? Säulen ... Die taugen wohl nichts auf dem Feld !?!

Also bis bald ... ich denke nochmal über alles nach !

AH
 
Ein Stativ bei einem Refraktor ist auf Grund der Länge des Gerätes und der Lage des Okulars natürlich höher und muss deshalb auch stabiler sein. Ich hab einen 1200er Refraktor auf einer LXD55HT. Mit dem Originalstativ schlecht, mit einem schönen Berlebach Holzstativ kein Problem. Leider ist ein solches Stativ sehr teuer, macht aber einen großen Unterschied.

Die Astro 5 scheint ziemlich ähnlich meiner LXD zu sein (Korrektur wenn ich mich irre). Sie trägt den 1200er ohne größere Probleme, zumindest für visuelle Beobachtungen. Voraussetzung ist ja wieder das stabile Stativ. Ich betreibe darauf auch ein 10" SCT. Visuell auch kein Problem auf Grund der stabilen Basis.

Farbfehler merkt man beim 127/1200 nicht so krass wie bei einem Kurzen. Ich bin zufrieden mit dem Refraktor, er liefert schöne, scharfe Bilder.

-Rainer
 
Hi,

als Besitzer eines 152/1200er TS Refraktors möcht ich mich auch mal zu Worte melden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
Wegen dem Stativ, ich hatte zum Test eine H-EQ5 und eine EQ-6 auf den Originalstativen, wobei das der EQ-6 etwas höher ist als das der H-EQ5. Die Stahlrohrstative wären locker stabil genug, nur sind sie leider deutlich zu kurz.
Ich hab beim Wolfi das TS-Holzstativ dazugenommen, und zwar in der längeren Refraktorversion - da wackelt nix mehr - solide wie ein Felsen. Das Berlebach hat da meiner Ansicht nach keine Chance von wg. Stabilität <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/shocked.gif" alt="" />
Schau Dir das Teil auf meiner Teleskopseite mal an - Du siehst es bei den Refraktoren Segafredo und Segafredo II auf meiner
Teleskop-Seite

Ich hoffe, das bringt Dich weiter. Im Übrigen trug sogar die H-EQ5 den 152/1200 auf diesem Stativ problemlos, mir war aber die nochmals massivere EQ-6 dann doch lieber, weils bei der Summe Montierung+Stativ+6"-Refraktor+Chromacorr II praktisch keine Rolle mehr gespielt hat.

Hol Dir zu dem 127/1200er einen dielektrischen 2"Zenithspiegel mit 99% Reflexion. Das bringt 2 Vorteile:
1. Du kriegst gegenüber dem Standard mit 88% nochmals 10% mehr Licht aus der Röhre, der 5" Refraktor spielt dann in der Liga eines Spiegels mit 6" Öffnung, und der 2" Zenithspiegel verlagert den Schwerpunkt wieter nach hinten, was für den Hebel ganz förderlich ist.
PS: Der Chromacorr bringt den Schwerpunkt noch ein paar Zentimeter nach hinten und killt Dir den Farbfehler visuell fast komplett <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Also wenn schon den Refraktor, dann gleich den 127/1200. Wobei ich bei 1200 Brennweite dann auch gleich mal an den 152/1200 denken würde, kann an deep sky mit nem 8"-Dobson mithalten, wie wir mal ausgiebeig ausgetestet haben, ist im Farbfehler noch erträglich und zur Not am Planeten schnell mal auf 127mm abgeblendet. Wie gesagt, nur ne Idee, denn wenn das Stativ passt, macht das auch ne EQ-5 (=Astro 5), das war früher die Standardmonti für die 6" f/8-refraktoren, allerdings auf suboptimalem Alustativ.
Noch Fragen? Mail mir einfach!

Viele Grüße

Markus


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Quidquid agis, agas prudenter et respice finem!
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DANUBIA - [COLOR="1070FF"]OBSERVATORIUM[/color]

Markus A. R. Langlotz
Vilsweg 2b
D-93073 Neutraubling

Die Astroseite: www.N-T-L.de
Die Starfinderseite: starfinder.N-T-L.de
Die Mailadresse: ntl.observatory@freenet.de




 
Hi Andreas!
Recht hast Du! Hier scheint einigen Ihr missionarisches Möchtegernbekehrertum wichtiger zu sein, als mal einfach die Frage so zu beantworten, wie sie gestellt wurde. Immer wieder dasselbe: die Frage nach nem neuen Refraktor und...dann kommen sie wieder und argumentieren wie gewohnt an der Frage vorbei <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" /> Soll da diese leidliche Diskussion Refr./Refl bewusst immer wieder belebt werden???
Umgekehrt passiert dies hier ja so gut wie überhaupt nicht: Wenn jemand nach nem neuen Reflektor fragt, bekommt er/sie auch die diesbezüglichen richtigen Antworten, nämlich nicht "Kauf doch nen Refraktor", sondern Tips zum Spiegel.

Können Linsenuser besser lesen? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

gruss vom Refr.& Refl-user hannes
 
Hallo Hannes

ich glaube das kommt daher, dass man mit einer Linse besser sieht als mit einem Spiegel vorm Auge <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Was mir schon bei den Spiegelfetischisten hier aufgefallen ist, dass bei der Diskusion um Spiegel und Newton alles wunderbar relativiert wird, da spielt eine Reflektion von max. 88% keine Rolle, die Abgesunkene Kante ist nicht so schlimm, Sphärische Aberration hat ja sowieso jedes Teleskop, wenn die Spiegel in der Mitte nicht verspiegelt sind, da ist ja der FS drüber, dass ein Newton ein Offenes System ist spielt auch keine Rolle genauso wie die Obstruktion, für die justieranfälligkeit giebt es ja Laser, der Spiegelträger ist auch egal und vieles mehr...
Da drängt sich mir als der Gedanke auf, ja nur billig ist gut!
Alles spielt ja garkeine so wichtige Rolle, wenn nur die Öffnung groß genug ist und der Preis stimmt, da frage ich mich was unterm Strich noch von so einem Teleskop noch übrig bleibt.
Aber hauptsache der Refraktor hat Chromatische Aberration, um Himmelswillen, warum baut man überhaupt nur solche Teleskope.
Celestron machte mal eine gute Werbung:

billig, billig, billig, billig, billig, noch billiger, noch billiger, noch billiger, noch billiger, Schrott!

Bei wie vielen billig, ist die Grenze zum Schrott erreicht?

Gruß Uwe
 
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Hi Hase

Ich würde Dir da den 127er empfehlen bzw. den 120/1000er Synta. Letzteren habe ich auch auf der EQ-5 genutzt und die Stabilität war durchaus ausreichend. Und die 20 bzw. 27mm mehr Öffnung sind schon ganz gut zu "gebrauchen".

Ich will jetzt nicht mehr auf dieses ewige Aufgebräu von pro und contra Refraktor bzw. Reflektor eingehen, das ist allenfalls noch gähn-induzierend. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />

kann Dir den Tip geben: Lass Dir ein Umtauschrecht einräumen bzw. lass den Refraktor vorher testen. Ist nunmal bei den Chinesen so: Die haben eine recht hohe Fertigungsstreuung.

Gruss Hase(-Bergen)

PS: Habe mal unter http://www.amateurastronomie.com unter teleskoptests zum 120/1000er Refraktor etwas ins Netz gestellt.
 
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