TS 140/910 Triplet für visuelle Beobachtungen – lohnt sich das?

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Vielleicht wäre ein über der Spiegeloberfläche montierter Ventilator in der Lage, die Luftblase auszublasen und die Luft im Rohr zu vermischen?
Hallo Zbigniew,
8"-10"-12" kann man mit einer Abschlussplatte und mit einem saugenden Lüfter sehr gut von von hinten absaugen.

Ab 12" merkt man je nach Lüfter und Dickenverhältnis des Spiegels, dass es schon etwas länger dauert, je nach Rahmenbedingungen, also von der 20° warmen Wohnung in eine Winternacht?

Ab 16" reicht meiner Meinung nach ein 120mm Lüfter nicht mehr aus, da ist die Fläche des Spiegels davor einfach zu groß.

Ab 12" kann, bzw. sollte man also über eine seitliche Absaugung nachdenken.
Auf Höhe der Spiegelkante.
Das geht recht einfach bei den Gittertuben mit rechteckigen Spiegelkasten.
Beim Volltubus kann man je nach Material mit einer Lochsäge in Lüftergröße Löcher in Höhe der Spiegelkante anbringen.

High End Hersteller wie z.B. Takahashi, ASA, PlaneWave usw. haben dann sogar Temperatursensoren und Software die das ganze Regeln.

Lüfter direkt über dem Spiegel geht natürlich auch und ist auch effektiv, jedoch sollte man die Drähte dann parallel zur Fangspiegelspinne ausrichten um keine zusätzlichen Spikes zu erzeugen und der Lüfter sollte natürlich kleiner sein als der Fangspiegel um keine größere Obstruktion zu erzeugen.

Hier habe ich was dazu gefunden
LG
 
Hallo Zbigniew,
8"-10"-12" kann man mit einer Abschlussplatte und mit einem saugenden Lüfter sehr gut von von hinten absaugen.

Ab 12" merkt man je nach Lüfter und Dickenverhältnis des Spiegels, dass es schon etwas länger dauert, je nach Rahmenbedingungen, also von der 20° warmen Wohnung in eine Winternacht?

Ab 16" reicht meiner Meinung nach ein 120mm Lüfter nicht mehr aus, da ist die Fläche des Spiegels davor einfach zu groß.

Ab 12" kann, bzw. sollte man also über eine seitliche Absaugung nachdenken.
Auf Höhe der Spiegelkante.
Das geht recht einfach bei den Gittertuben mit rechteckigen Spiegelkasten.
Beim Volltubus kann man je nach Material mit einer Lochsäge in Lüftergröße Löcher in Höhe der Spiegelkante anbringen.

High End Hersteller wie z.B. Takahashi, ASA, PlaneWave usw. haben dann sogar Temperatursensoren und Software die das ganze Regeln.

Lüfter direkt über dem Spiegel geht natürlich auch und ist auch effektiv, jedoch sollte man die Drähte dann parallel zur Fangspiegelspinne ausrichten um keine zusätzlichen Spikes zu erzeugen und der Lüfter sollte natürlich kleiner sein als der Fangspiegel um keine größere Obstruktion zu erzeugen.

Hier habe ich was dazu gefunden
LG
Lüfter, die am Rand neben der Spiegelkante montiert sind, scheinen sicherer zu sein als ein Lüfter, der in der Mitte über der Spiegeloberfläche hängt.

Ich suche Informationen zu den Vorteilen des Newton F/6-8 und mehr. Was manche sagen, ist eine größere Kollimationstoleranz, die nicht so präzise sein muss wie bei F/4, um das gleiche gute Bild zu erhalten. Ein weiterer Vorteil ist die größere Tiefenschärfe des Bildes.
Der Hauptspiegel selbst soll dort sein
lässt sich leichter zu einer höheren Genauigkeit führen als F/4 mit tiefer Figuration. Andere hingegen empfehlen F/6-6,5 als Grenze, bei der ein ausreichender Vorteil gegenüber F/4 besteht, ohne dass eine Brennweite von F/8 und mehr erforderlich ist.
Es gibt auch Leute, die Ihre Meinung teilen und eine längere Brennweite als F/5 nicht tolerieren, ohne die Vorteile zu sehen.
Aufgrund der Verwendung eines Bino-Aufsatzes möchte ich den Einsatz von Parracor vermeiden. Mein Bauch sagt mir, dass ich 305/1830 F/6 oder 330/1815 F/5,5 wählen soll

Grüße, Zbigniew
 
Hallo Zbigniew

Was manche sagen, ist eine größere Kollimationstoleranz,

Spiegel mit f6...8 haben ein größeres beugungsbegrenztes Feld als Spiegel <f6 daher muß die Justage bei <f6 genauer sein. Es lohnt sich aber auch beim f6...8 Newton so genau wie möglich zu justieren, ideal bei hoher Vergrößerung am Stern wenn das Seeing gut genug ist.

Wie Quanten schrieb funktionieren bei 8" bis 12" Öffnung saugende Lüfter hinten am Tubus recht gut um den Spiegel ausreichend zu belüften. Sehr hilfreich ist ein Tubus nicht aus Blech (Stahlblech oder Alublech) sondern stattdessen aus 4...6mm Hartpapier oder auch GFK/CFK. Die obere Seite des Tubus gibt unter klarem Himmel Wärme nach oben ab gleichzeitig strahlt der Erdboden den Tubus von unten an das sorgt für weitere Turbulenzen. Ich habe schon mehrere Newtons 8...12" gebaut, bewährt hat sich die Innenseite des Tubus mit Isoliertapete auszukleiden darauf kommt schwarzes Velours. Auch dünne Korktapete funktioniert statt der Isoliertapete als Wärmedämmung. Nach dem der Lüfter eingeschaltet ist kann man sehen wie sich die Luft im Tubus beruhigt, dauert bei einem 8" Newton nur wenige Augenblicke bei einem 12" wenige Minuten. Als Lüfter funktionieren 120mm PC Lüfter gut.


Viele Grüße Felix
 
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