TS 140/910 Triplet für visuelle Beobachtungen – lohnt sich das?

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Hallo Zbigniew,

wenn du die Möglichkeit hast rate ich dir zum TOA 130!
Die Optik ist sowohl visuell als fotografisch sehr gut einsetzbar und über jeden Zweifel erhaben. Takahashi halt!

Mir persönlich wären beide zu schwer und ich würde deshalb den TSA 120 nehmen.

Gruß Thomas
 
Da Du in Deinem Threat Titel vor allem die visuelle Nutzung ansprichst, würde ich aber die Doubletts nicht ganz verwerfen. Gerade der APM 152 f8 Doublett von APM wäre da für mich eine interessante Alternative. Schnell ausgekühlt, leichter und nicht so kopflastig wie der TAK. Der TAK ist sicher optisch super, aber bei fünf gegen sechs Zoll, hat nach meiner Erfahrung trotzdem der 6 Zöller die Nase vorn. Beim Lichsammelvermögen sowieso, aber auch in der Auflösung.

Das APM 152 F/8 funktioniert wahrscheinlich nicht so gut wie das APM 140/980 mit einem Zeiss-Bino ohne 1,25-fach-Equalizer. Hier gewinnt TS. TS 125/150 SD Dubletten oder TS 130/155 Drillinge funktionieren mit jedem Bino über ein 10 cm langes verschraubtes Segment.
Ich frage mich, ob der TS 150/1200 (FPL-53/Lanthan) hinsichtlich der CA besser ist als der APM 152/1200 (FPL-51/Lanthan).

Grüße, Zbigniew
 
Hallo Zbigniew,

wenn du die Möglichkeit hast rate ich dir zum TOA 130!
Die Optik ist sowohl visuell als fotografisch sehr gut einsetzbar und über jeden Zweifel erhaben. Takahashi halt!

Mir persönlich wären beide zu schwer und ich würde deshalb den TSA 120 nehmen.

Gruß Thomas
Ich habe irgendwo gelesen, dass TSA 120 weniger Kontrast hat als TOA 130. Stimmt das?

Grüße, Zbigniew
 
Ich frage mich, ob der TS 150/1200 (FPL-53/Lanthan) hinsichtlich der CA besser ist als der APM 152/1200 (FPL-51/Lanthan).

Grüße, Zbigniew
FLP53 hört sich im ersten Momet sicher besser an, aber es kommt ja auf Partnerglas an. Soweit meine Erinnerung reicht hat APM dieses Oblektiv Mit Gerd Düing? Selbst entworfen, fertigen lassen, auch die Fassung. Ludes stellt wohl den 152 ein, genau weil die Leute nur auf FLP53 schauen, was aber dem Objektiv von ludes vieleicht nicht gerecht wird. Ich kann das aber nicht selber beurteilen. Hier sagt er z.B. etwas dazu:

https://forum.astronomie.de/threads/apm-stellt-den-ed-152-1200-ein.283408/post-1443539
 
Ich habe irgendwo gelesen, dass TSA 120 weniger Kontrast hat als TOA 130. Stimmt das?
Das glaube ich nicht, Takahashi produziert seit Jahrzehnten eine sehr hohe Qualität.
Vermutlich wird man eher noch den Öffnungsunterschied wahrnehmen können.
Oder es war etwas nicht in Ordnung, was ja auch immer vorkommen kann?
Wie Jürgen schon geschrieben hat, sticht selbst bei nicht ganz so perfekter Ausführung letztlich immer die größere Öffnung.

Was der TSA120 für einen Polystrehl hat weis ich jetzt nicht, aber sein kleiner Bruder, der TSA 102 hat ebenfalls Polystrehl 0.99.

Dieser hohe Korrekturgrad "Beugungsbegrenzt" selbst von 436-707nm ist für die visuelle Beobachtung völlig ohne Belang, dieser wurde nur deshalb eingeführt, weil sich die Kamerasensoren immer weiter entwickelt haben bzw. das immer noch tun.
Die APQ-Polychromate möchten ja schon bis 365-1014nm gehen.

Was mich am TOA 130NS stören würde ist der altbackene Okularauszug.
Während dann die NFB-Variante gleich mal 2k€ mehr kostet.
Auch wäre mir 130mm zu wenig Öffnung, gerade im Hinblick auf die Binokulare Beobachtung, da wird es schnell dunkel.

LG
 
Auch wäre mir 130mm zu wenig Öffnung, gerade im Hinblick auf die Binokulare Beobachtung, da wird es schnell dunkel.
Da stimme ich dir zu :) Den Refraktor 130 hatte ich nicht, aber der TS 125/975 kam mir sehr nahe. Tatsächlich wird das Bild zu schnell dunkler. Deshalb würde ich mir beim Triplet ein Minimum von 140 wünschen, wobei mindestens 180 mm sinnvoll wären. Leider sind Refraktoren über 150 mm horrend teuer. Mindestens 3-4 Jahre Ersparnis. Es ist zu lang

Grüße, Zbigniew
 
FLP53 hört sich im ersten Momet sicher besser an, aber es kommt ja auf Partnerglas an. Soweit meine Erinnerung reicht hat APM dieses Oblektiv Mit Gerd Düing? Selbst entworfen, fertigen lassen, auch die Fassung. Ludes stellt wohl den 152 ein, genau weil die Leute nur auf FLP53 schauen, was aber dem Objektiv von ludes vieleicht nicht gerecht wird. Ich kann das aber nicht selber beurteilen. Hier sagt er z.B. etwas dazu:

https://forum.astronomie.de/threads/apm-stellt-den-ed-152-1200-ein.283408/post-1443539

Ich habe dieses Thema schon einmal gelesen. Es wurde zu Recht festgestellt, dass sich die meisten für das APM 140 aufgrund seiner immer noch kompakten Größe, seines Gewichts und seiner großen Blende entscheiden, nicht wegen der Magie des FPL-53. Die Nachfrage ist ebenso hoch wie beim TEC 140/980.
Für viele ist das APM 152 ein stationäres Teleskop mit geringer Mobilität
140 scheint die Grenze zu sein

Grüße, Zbigniew
 
Zuletzt bearbeitet:
Da stimme ich dir zu :) Den Refraktor 130 hatte ich nicht, aber der TS 125/975 kam mir sehr nahe. Tatsächlich wird das Bild zu schnell dunkler. Deshalb würde ich mir beim Triplet ein Minimum von 140 wünschen, wobei mindestens 180 mm sinnvoll wären. Leider sind Refraktoren über 150 mm horrend teuer. Mindestens 3-4 Jahre Ersparnis. Es ist zu lang

Grüße, Zbigniew
ein 180er für rein visuelle Zwecke und möglichst leicht, das wäre mein Wunsch, ist aber nicht zu finden weil heutzutage alles auf Photographie ausgelegt ist...
 
ein 180er für rein visuelle Zwecke und möglichst leicht, das wäre mein Wunsch, ist aber nicht zu finden weil heutzutage alles auf Photographie ausgelegt ist...
Ich dachte über ein Triplet 180 F/7 nach, aber nachdem ich dieses Thema gelesen hatte, hörte ich auf, darüber nachzudenken

Grüße, Zbigniew

 
ein 180er für rein visuelle Zwecke und möglichst leicht, das wäre mein Wunsch, ist aber nicht zu finden weil heutzutage alles auf Photographie ausgelegt ist...

Ich habe auch darüber nachgedacht, selbst einen Refraktor zu bauen. Istar Optical stellt Triplet-Objektive mit 170 mm F/7 her. Über dieses Objektiv ist leider nichts bekannt. Nur das kleinere 140 mm F/6,5, das im Istar Optical Phantom Refraktor verwendet wird, hat eine Benutzerbewertung auf Cloudynights. Großes Risiko, wenn mehr Geld im Spiel ist.

Grüße, Zbigniew
 
Ich dachte über ein Triplet 180 F/7 nach, aber nachdem ich dieses Thema gelesen hatte, hörte ich auf, darüber nachzudenken
Es gibt da TEC 180 f/7, LZOS 180 f/7 und LZOS 175 f/8. Die sind eigentlich fast immer nahezu perfekt.
Da kann man schon drüber nachdenken; allerdings sehr teuer und eine sehr teure und vor allem stabile Montierung zusätzlich erforderlich.

Dass einem 130er Triplet bei Bino oder Mono das Licht ausgeht, ist schlichtweg falsch und entbehrt offenbar praktischer Erfahrung...
 
ja und ich würde trotzdem immer auf mögliche Rückgabe bestehen und jemanden zum testen mitnehmen der sich damit auskennt. Es gibt aber weitere Hersteller die das können.
 
Wenn der Preis keine Einschränkung wäre, würde ich mich auf jeden Fall für eines dieser drei entscheiden. Ich müsste keine Kompromisse eingehen
Hallo,

praktisch sind das Sternwarten Teleskope, wer will so ein Monstrum rumschleppen?
Mein größter Refraktor ist ein LZOS 130/ 1200mm, mehr möchte ich mir einfach nicht antun.

Mein Punkt, wenn es um maximale Ästhetik geht bist Du mit dem TOA 130 ganz oben auf der Leiter, der ist auch noch einigermaßen zu händeln.
Bei mehr "Licht" wären halt die 140/152 Dubletts etwas im Vorteil, es sind aber auch keine Welten, dafür kühlen sie schneller aus, sind mindestens so händelbar wie der TOA und haben immer noch eine sehr gute Optik.

Die entscheidendere Frage ist unter welchen Himmelsbedingungen beobachtest Du?

Optische Unterschiede zwischen den einzelnen Premiumteleskopen lassen sich meistens nur bei guten oder sehr guten Bedingungen feststellen, wie oft hast Du diese Bedingungen?

Es ist immer ein Abwägungsprozess, wenn es um Ästhetik geht greife ich zum Apo, wenn es um Licht geht würde ich einen größeren Dobson bevorzugen.

Andreas
 
Die entscheidendere Frage ist unter welchen Himmelsbedingungen beobachtest Du?
An meinem Wohnort habe ich Bortle Klasse 4 und 20 km weiter Bortle Klasse 3

Was die großen Refraktoren betrifft, finde ich den TEC für die Größe relativ leicht. TEC 180 wiegt 16,5 kg, während LZOS 180 22,6 kg wiegt
Natürlich übersteigt diese Art von Refraktoren meine finanziellen Möglichkeiten, daher sollten Sie meine Aussage nicht ernst nehmen. Ich werde wahrscheinlich keinen Refraktor über 152 mm kaufen können. Es sei denn, ich gewinne im Lotto :)

Grüße, Zbigniew
 
Man sagt ja, ein gut kollimierter C9.25 ist in der Abbildung so gut wie ein 6" Refraktor. Also, bei gutem Seeing, habe ich visuell ne Menge Spaß mit meinem SC. Und mit der langen Brennweite kann man gut vergrößern. Bei genug Öffnung bleibt das Bild auch gut hell. Und der SC 9.25 ist noch gut transportabel. Eine gute Alternative zu einem 5 oder 6 Zöller.

Thomas
 
Es gibt da TEC 180 f/7, LZOS 180 f/7 und LZOS 175 f/8. Die sind eigentlich fast immer nahezu perfekt.
Da kann man schon drüber nachdenken; allerdings sehr teuer und eine sehr teure und vor allem stabile Montierung zusätzlich erforderlich.

Dass einem 130er Triplet bei Bino oder Mono das Licht ausgeht, ist schlichtweg falsch und entbehrt offenbar praktischer Erfahrung...
also meinem 120er APM-Bino geht ab ca. 150x bei Bortle 4 sehr wohl das Licht aus. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist M13.
 
Das APM 152 F/8 funktioniert wahrscheinlich nicht so gut wie das APM 140/980 mit einem Zeiss-Bino ohne 1,25-fach-Equalizer. Hier gewinnt TS. TS 125/150 SD Dubletten oder TS 130/155 Drillinge funktionieren mit jedem Bino über ein 10 cm langes verschraubtes Segment.
Ich frage mich, ob der TS 150/1200 (FPL-53/Lanthan) hinsichtlich der CA besser ist als der APM 152/1200 (FPL-51/Lanthan).

Grüße, Zbigniew
Ich würde mich nicht so sehr auf das entfernbare Zwischensegment versteifen.
Ein Bino ohne GWK macht keinen Spaß.
Selbst bei F/8 führt der Glasweg des Bino sichtbar zusätzlichen Farbfehler ein.
Ein Bino sollte man immer mit GWK nutzen.

LG
Olli
 
Ich würde mich nicht so sehr auf das entfernbare Zwischensegment versteifen.
Ein Bino ohne GWK macht keinen Spaß.
Selbst bei F/8 führt der Glasweg des Bino sichtbar zusätzlichen Farbfehler ein.
Ein Bino sollte man immer mit GWK nutzen.

LG
Olli
Der kürzeste 1,25-fach-Korrektor ändert also den F/8-Refraktor in F/10. Für sinnvolle DSO-Beobachtungen mit dem Bino ist diese Brennweite zu lang

Grüße, Zbigniew
 
Man sagt ja, ein gut kollimierter C9.25 ist in der Abbildung so gut wie ein 6" Refraktor. Also, bei gutem Seeing, habe ich visuell ne Menge Spaß mit meinem SC. Und mit der langen Brennweite kann man gut vergrößern. Bei genug Öffnung bleibt das Bild auch gut hell. Und der SC 9.25 ist noch gut transportabel. Eine gute Alternative zu einem 5 oder 6 Zöller.

Thomas
Ich habe über diese Lösung nachgedacht. Für Planeten und den Mond ist das Fernglas in Ordnung, aber gibt es eine Alternative zur DSO-Beobachtung?
Der 0,63-fache Brennweitenreduzierer funktioniert nicht in Verbindung mit dem Bino. Ich bräuchte einen Kurzdistanz-Refraktor für DSO und SCT für den Mond und die Planeten

Grüße, Zbigniew
 
F/10 ist nicht zu lang für Deep Sky.
Ich halte mich bei Deep Sky meist zwischen 1-3mm AP auf. Das schafft man bei 1,25" ganz bequem mit einem 32mm Plössl oder auch Panoptic 24mm.
Selbst 4mm AP sind mit 40mm Plössl drin, wobei man dann schon Abstriche beim Scheinbaren Gesichtsfeld macht.
TeleVue Plössl haben eine enorm gute Transmission.
Für Deep Sky ist ein Binokularansatz aber generell nicht die beste Idee, man halbiert ja das Licht.
Das ist eher ein Spezialist für Sonne, Mond, und Planeten.

LG
Olli
 
Ich denke bei den Austritspupillen für DeepSky von ca. 4-2mm ist der Farbfehler im Bino ohne GWK noch nicht sehr störend, zumal die Objekte bis auf Sterne und Sternhaufen bei diesen Öffnungen keine Farben zeigen.

Die heutigen großen Okularauszüge von Refraktoren haben meist einen Fokussierweg von 100-110mm.
Da kann man eigentlich schnell und einfach den GWK rausschrauben und mit und ohne GWK beobachten.

Du suchst anscheinend nach der eierlegenden Wollmilchsau mit der du alles abdecken kannst?
Das wird dir jedoch nicht gelingen, du wirst entweder Abstriche oder Kompromisse eingehen müssen.
LG
 
Wobei man den Fokussierweg des Auszugs auch nicht mit Backfokus verwechseln darf.

LG
Olli
 
Ich würde mich nicht so sehr auf das entfernbare Zwischensegment versteifen.
Ein Bino ohne GWK macht keinen Spaß.
Selbst bei F/8 führt der Glasweg des Bino sichtbar zusätzlichen Farbfehler ein.
Ein Bino sollte man immer mit GWK nutzen.
Hallo Olli,

es gibt von Takahashi ein kurzbauendes Bino dafür benötigt man keinen GWK, ich benutze es für Mond, Planeten manchmal am Tak TSA 102.
Die Teile sind aber extrem selten und wenn dann auch teuer, wirklich Farbe kommt da nicht aber der TSA gehört in der Disziplin sowieso zu den besten 4 Zöllern.

Ich verstehe nicht warum immer so kleine APs zur Anwendung kommen, ab ca. 0,8mm oder 0,7mm kommen eh keine Details mehr dazu.

Hallo Felix,

größer ist halt schöner!
Die Vollapos kann man auch etwas Übervergrößern auch wenn es vielleicht keine weiteren Details gibt, sie verlieren aber auch nichts, die Schärfe und der Kontrast geht auch deutlich "drüber" nicht verloren.

Auffallend ist das die amerikanischen Kollegen da ungehemmter mit umgehen, da wird ein guter 4 Zöller auch schon mal ins 300x Nirvana geschickt.


Andreas
 
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