Ts 152 Fernglas-JMI RB Reverse Binocular Teleskope

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antares2

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Hallo wer kann helfen

Da ich meinen Miyauchi 20-100 verkaufe,
suche ich ein größeres Bino.
Die frage ist ein Fernglas oder ein Binocular Teleskop.
Ich bin auf die JMI Seite gestoßen und habe interessante Spiegel Binoculare gefunden oder ist ein klassisches zb. Ts 152 Fernglas oder ein Bino mit 2 Refraktoren besser.
Gibt es auch einen Hersteller wie Binoptic nur mit nicht so hochwertige Refraktoren.

Bedanke mich für Antworten

Gerhard
 
Hallo Gerhard,

was ist denn der Grund für den Verkauf Deines Miyauchis?

Was ich bisher über ein JMI Doppelreflektor gehört habe, ist nicht allzu viel Gutes. Das Hauptproblem stellt wohl die relativ schlechte Machanik dar. Sie ist dafür verantwortlich, dass man zwischen zenit- und horizontaler Einstellung, ständig nachkollimieren muss. Übrigens wohl ein Problem aller Doppel-Reflektoren.

Hast Du mal über ein Doppelrefraktor von Binoptic nachgedacht? http://www.binoptic.de/ Herr Schumann wird wohl in Kürze einen interessanten und bezahlbaren FH Doppelrefraktor 120mm f/5 (Linsen selektiert und gematcht) anbieten. Wem ein Apo zu teuer ist, dem könnte ein FH vielleicht erreichbarer sein.


Grüße, Amin
 
Hallo Amin

Eigentlich will ich mir nur ein größeres Bino zulegen.
Sonst bin ich mit den Miyauchi sehr zufrieden.
Danke für den Hinweis zu den JMI.
Was haltet ihr von dem Ts-Apm 152 Fernglas,hat schon wer damit beobachtet.
Sind die Fernglas Prismen schlechter als die Spiegeln?
Werde mich bei Binopich umsehen ;-)

Grüße
Gerhard
 
Hallo Gerhard,

ich hatte auch mal das Miyauchi. Es war schön kompakt für die Öffnung. Gestört hatte mich nur, dass man einfach keine 1,25" Okulare verwenden konnte.

Allerdings ist z. B. ein Binoptic, selbst wenn es FH Linsen hat, eine komplett andere Hausnummer. Allein mit guten Nagler Okularen bestückt ist man einem Miyauchi um Längen voraus. Und ja, Prismen bringen immer ein wenig Farbe ins Spiel. Und die Parallaxenkorrektur mit Hilfe der Umlenkspiegel bei Binoptic, beugt einem Schielen vor, wenn man mit höheren Vergrößerungen beobachtet.
Ich persönlich bin der Meinung, dass man mit einem 120er FH Binoptic in der Summe aller Parameter mehr sieht, als mit einem Ts-Apm 152 Fernglas.

Grüße, Amin
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Amin

Trotz der 3cm weniger Öffnung.
Da muß aber viel Licht verloren gehen?
Mir geht's eigentlich um geringe Vergrößerungen,für flächige Objekte.
Für Details habe ich einen großen Dob.

Grüße
Gerhard
 
Hallo Gerhard,

da ich möchte mich auch nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen, da ich nicht beide Systeme direkt vergleichen kann. Zumindest für einen Apo von Binoptic sollte das definitiv gelten, was ich oben geschrieben habe, denn ich habe selbst einen Binoptic Apo 130/780. Bei den FHs weiß ich es nicht genau, aber man sollte mit denen sowieso nicht so stark vergrößern, aber das kommt Dir ja wahrscheinlich entgegen.
Ich schätze es zumindest, wenn sich keine lichtschluckenden Prismen im Strahlengang befinden. Und mit einem Binoptic hast Du beste Verarbeitung und optische Leistung, die in dieser Größe machbar ist. Zudem geht man auch auf Sonderwünsche ein. Insofern gäbe es für mich persönlich keine Alternative. Und vielleicht wirst Du dann sogar Deinen Dobson links liegen lassen, wer weiß? ;)
 
Hallo

Das 130 Binoptic würde mich auch interessieren,habe viel positives gelesen.
Aber sehr teuer.
Es sind bestimmt die besten Apos verbaut,aber es gibt auch günstigere Apos was sehr gute Abbildungsleistung haben,siehe Rohr SkyWatcher Equinox schlägt alles,oder Astro Professional.

Na meinen Dob werde ich nie links liegen lassen ;-)
bei 24" kann nur sagen Fotos live

Grüße
Gerhard
 
Hallo Gerhard,

ein 24" Dobson gibt es wahrscheinlich auch nicht beim Discounter? ;)
Ich kenne jemanden, der sich einen ähnlich großen Dobson gekauft hat und praktischen nie damit beobachtet, weil er doch zu groß und zu umständlich für ihn war.

Für mich ist zumindest eine schnelle Aufstellung wichtig und eine gute Transportabilität, damit man auch weniger lichtverschmutzte Regionen bei Bedarf anfahern kann.

Für mich persönlich kommt auch einäugiges Sehen nicht mehr in Frage, somit habe ich keine Alternative mehr. Zumindest ist die Ästhetik des Sternenhimmels mit so einem Doppelapo mit keinem anderen Instrument mehr zu toppen. Selbst wenn ein großer Dobson prinzipiell immer mehr Licht sammeln kann.

Und wenn ich das Geld übrig hätte, würde bei mir auch schon ein Doppelrafraktor mit über 200mm Öffnung stehen. :/

Aber nochmal zu den FHs. Wenn Du sowieso nur kleine Vergrößerungen planst, reicht so ein 120er bestimmt. Auch der wird einem Miyauchi um Längen überlegen sein, entsprechende Okulare vorausgesetzt. Wenn man aber über 80x - 100x gehen möchte, ist ein Apo sicherlich vorteilhafter.
So oder so, Du wirst ein "Großfernglas" bzw. einen Doppelrefraktor von Binoptic mit anderen Augen sehen, wenn Du damit beobachtet hast. Nadelpunktfeine Sterne bis zum Rand (z. B. mit Nagler Okularen). Ob das ein Dobson auch kann? Ein Miyauchi kann es jedenfalls nicht.


Grüße, Amin

 
Hallo

Habe mich für das Binoptich 130 entschieden und auch schon bekommen.
Ich kann nur bestätigen was Amin geschrieben hat.
Perfekt in der Verarbeitung,und die Optik ist sowieso ein Hammer,Ästhetik pur.
Es ist nicht billig aber das ultimative Bino.
Ich habe 2 Ethos 17mm und 10mm
Bei den 17 sollte man vorher den Augenabstand messen.

Grüße Gerhard

 
Hallo,
es ist richtig, das Binoptic die perfekte Optik und Mechanik baut. Meine Bino´s sind jedoch Preisoptimiert, funktionieren jedoch genauso und sind stabil. Die Goto-Gabel ist bei mir inklusive.
Aktuell baue ich ein 110ED Bino, das demnächst in der Verkaufsrubrik auftauschen wird. Es hat einen echten 2" Anschluß mit entsprechendem Durchlass.

Der Markt für solche Geräte scheint sehr klein zu sein, ich habe eigentlich wenige Anfragen. Ich habe mich deshalb entschlossen, eines auf Verdacht zu bauen und dann anzubieten. Mal schaun.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Gerhard,

also doch ein 130er Apo? Ist aber ein recht großer Schritt vom Miyauchi. Na dann meinen Glückwunsch zu dem guten Stück! Und wie ist der nicht ganz faire Vergleich zum 24" Dobson? Auch wenn man das nicht wirklich vergleichen kann, bin trotzdem mal neugierig. :/

Grüße, Amin
 
Hallo Amin

Also mal zur visuellen Beobachtung ich würde mir kein Einzelteleskop in der ca.Größenordnung kaufen.
Nicht mal mehr ein Fernglas(mir sind nach einiger Zeit immer die Sterne auseinander gefahren).
Der Beobachtungsspaß ist enorm,man kann sich die Objekte ermüdungsfrei anschauen,habe eine halbe Stunde permanent durchgeschaut ohne Probleme was beim Dob nicht geht,schaffe maximal 10 min und da wird es dann schon für mich sehr unangenehm.
Die Apo Ausführung habe ich deshalb,wenn man schon einpackt und wegfährt dann will ich auch Planeten hoch vergrößern können.
Die Abbildung ist enorm gut,schwarzer Hintergrund (richtig schwarz) und nadelpunktfeine Sterne Ästhetik pur,das erreicht der Dob nicht, Hintergrund nicht so dunkel die Sterne sind Punktförmig aber ja 24 Zoll und f 3,9.
Großflächige Objekte sind mit den Dob auch nicht möglich.
Also das Bino wird ziemlich sicher öfters benützt als der Dob,allein schon durch die Handlichkeit.
Das große aber,der Dob sammelt Licht Licht Licht wer einmal m13 usw. mit 24 Zoll (auch Planeten bei passenden seeing) gesehen hat will das auch nicht mehr missen einfach gigantisch.
Fazit der Dob hat Vorteile viel Licht enorme Vergrößerungen und Auflösung im Detail
Nachteil schwer ca. 70kg unhandlich,Überwindung es wo mitzunehmen,nicht so eine ästhetische Abbildung.
Beim Binoptic gibt es für mich keinen Nachteil.

Grüße an alle
Gerhard
 
Zitat von antares2:
Der Beobachtungsspaß ist enorm,man kann sich die Objekte ermüdungsfrei anschauen,habe eine halbe Stunde permanent durchgeschaut ohne Probleme was beim Dob nicht geht,schaffe maximal 10 min und da wird es dann schon für mich sehr unangenehm.

Das kann ich gut nachvollziehen! :/ Mit Zweiäugiger Beobachtung kann man solange ein Objekt fixieren, wie man die Augen offen halten kann, ohne das irgend etwas zwickt.


Zitat von antares2:
Das große aber,der Dob sammelt Licht Licht Licht wer einmal m13 usw. mit 24 Zoll (auch Planeten bei passenden seeing) gesehen hat will das auch nicht mehr missen einfach gigantisch.

Da kann ich (bisher) nicht mitreden, deshalb war ich mal neugierig. :cool:


Zitat von antares2:
Fazit der Dob hat Vorteile viel Licht enorme Vergrößerungen und Auflösung im Detail
Nachteil schwer ca. 70kg unhandlich,Überwindung es wo mitzunehmen,nicht so eine ästhetische Abbildung.

Auch ich hätte längst so einen Dobson, wenn da nicht die blöde Einäugigkeit wäre, die mich extrem nervt! Das ist für mich so ähnlich, wie als wenn mit einem Ohr Musik hört. :D

Für Dich scheint ja beides zu funktionieren. :respekt2:

Nur mal ne' Frage. Wie komfortabel sind für Dich die 17er Ethos als Doppelpack. Bisher habe ich nie am Sternenhimmel mit den Ethos beobachtet. Ich persönlich mag es eigentlich immer, wenn ich nicht in die Okulare hinein kriechen muss, also einen gewissen Augenabstand zu den Okularen habe. Dieser Komfort ist mir fast lieber, als einen noch größeren Bildwinkel zu haben. Mein "altes" Binoptic konnte bisher nur 1,25" aufnehmen, aber momentan ist da etwas in Vorbereitung, das auch 2" aufnehmen kann. Ich bin noch am Überlegen, denn eigentlich hatte ich an Nagler 22mm, vielleicht auch 17mm gedacht. Das Ethos 17mm wäre schon verlockend, aber ich weiß nicht, wie es komfortabel es sich im Vergleich zum Nagler T4 binomäßig verhält? Letztendlich werde ich es wohl ausprobieren müssen, aber Deine Meinung würde mich mal interessieren. Es kommt eben selten vor, dass jemand die 17er Ethos doppelt nutzt. Mich stört z. B., wenn die Wimpern das Okular berühren, wie beispielsweise bei der Nagler T6-Serie. Und wenn man einen gewissen Abstand einhält, wie verhält es sich dann mit dem noch nutzbaren Bildwinkel der Ethos?


Grüße, Amin
 
Hallo Amin

Also gekauft habe ich den Satz Ethos wegen dem Dob,natürlich ergibt es sich dann das man die Ethos ergänzt.
Eine Vergrößerung von ca. 45 fache und ca. 2,2 Grad Gesichtsfeld ist für mich optimal.
Ich hatte nie ein Problem mit den Augenabstand zum Okular,auch mit Brille nicht.
Mir waren sie nie unangenehm,aber am besten testen,jeder hat ein anderes empfinden.
Ein Bekannter hat zwei 70 Grad Okulare mitgehabt ich sagst wie es ist die sind liegengeblieben.
Bei den Ethos ist es für mich wie wenn ich im raum stehen würde,
das empfinden kommt mir beim Bino noch besser vor.
Danke an Herrn Schumann,der mir auf Wunsch eine richtige 2 Zoll Aufnahme gemacht hat,kann ich nur empfehlen.
Überhaupt der neben den Bino noch ein anderes Teleskop stehen hat,
man braucht den Click Lock Teil nicht aus dem Okular rausschrauben um es in einen Newton Auszug zu stecken.
Aufpassen muss man wegen den Augenabstand da ich die 17 ganz zusammen rücken muss,auf alle Fälle vorher beim Optiker messen lassen.

Grüße
Gerhard
 
Hallo Gerhard,

erst einmal danke für die Antwort, auch wenn sie meine Fragen nicht optimal beantwortet hat. ;) Aber egal, wenn die Zeit gekommen ist, probiere ich es aus. Die Ethos-Serie wird sowieso etwas problematisch, weil bereits die 17er (binomäßig) bei meiner Sache dann schon bei über 100-facher Vergrößerung liegen werden. Es kommt nämlich etwas "fettes" ins Haus. :cool:

Grüße, Amin
 
Zitat von Amin:
Hallo Gerhard,

erst einmal danke für die Antwort, auch wenn sie meine Fragen nicht optimal beantwortet hat. ;) Aber egal, wenn die Zeit gekommen ist, probiere ich es aus. Die Ethos-Serie wird sowieso etwas problematisch, weil bereits die 17er (binomäßig) bei meiner Sache dann schon bei über 100-facher Vergrößerung liegen werden. Es kommt nämlich etwas "fettes" ins Haus. :cool:

Grüße, Amin


Hallo Amin,

klingt sehr interessant, was da ins Haus kommt, was wird es sein, ein Refraktor Bino mit 1700 mm Brennweite wäre schon sehr exotisch, ein Bino Dobson oder 'nur' ein Dobson mit 2" Binoviewer?

beste Grüße

Thomas

p.s. falls noch Interesse besteht, ich verwende 17 mm Ethos im Bino und kann über Erfahrungen berichten
 
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