TS 80/400 Refraktor

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Thorskel

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Hallo alle miteinander,

vor etlichen Monaten habe ich bei der Astromesse in Essen einen damals total zerlegten 80/400er-Refraktor aus Wolfis Schrottkiste gezogen und ihm zu ein paar Euronen abgekauft. Das der Sucher fehlte ist zu verschmerzen, da das Gerät selbst mit einem 40mm-Okular so etwas wie ein SuperSucher ist <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> .

Link zur Grafik: http://www.teleskop-service.de/Astro/Refraktor/Astro80400.jpg

Nachdem ich das Teil in den letzten Wochen wieder zusammengesetzt hatte, nutzte ich heute einige Wolkenlöcher um meinen Blick mittels des Refraktörchens gen Mond und Saturn zu wenden.

Ich bin begeistert!!! Das Gerät bietet eine knackscharfe Abbildung, die auch bei 60-fach (6,7mm Meade 4000-Okular) keine nenneswerten Farbsäume aufweist. Lediglich der "Hochglanz"okularauszug - der übrigens sehr präzise läuft- täuscht einige Geistermonde vor. Dieser Missstand wird sich jedoch mit etwas mattschwarzer Farbe abstellen lassen.

Fazit! Für wenig Geld das ideale Reise und Einsteigergerät..

CS
Wilhelm
www.eifeltwister.de
 
Hi Wilhelm,

das klingt ja gut. Mich würde nur interessieren, wie sich das Scope bei höheren Vergrösserungen an Planeten macht. Das Ding ist ja mehr für Richfield ausgelegt und damit meiner Meinung nach nur ein Einsteigergerät, wenn es auch an Planeten was leistet, da ich noch keinen Einsteiger getroffen habe, der auf die Planetenbeobachtung verzichten möchte.

Gruss
Micha
 
Hi Micha,

ich habe leider kein kleineres Okular als das 6,4mm Meade 4000. Beim nächsten Spechteltreff der Eifeltwister werde ich das Refraktörchen mitnehmen. Es gibt Leute in der Bruderschaft die über ein 3,6mm Kellner Okular verfügen; dann kann ich genaueres sagen. Am Saturn war jedenfalls bei 60-fach eine Ringteilung erkennbar.

CS
Wilhelm
www.eifeltwister.de
www.goetterkraft.de
 
Moin Micha!

Du schreibst es selbst: So eine Tüte ist für Richfield ausgelegt, nicht
für die Planetenbeobachtung mit hohen Vergrößerungen. Ab ca. 80fach macht
so eine Optik zu und der Farbfehler wirkt sich extrem auf die Schärfe aus.
Ich hab' so einen 80/400er zweieinhalb Jahre besessen (allerdings den
massiveren Bresser-Champ). Für RF wirklich ein tolles und kompaktes Gerät,
aber am Planeten sollte man doch auf was anderes zurückgreifen.
Den Plastikbomber vom TS würde ich nur nehmen, wenn er sehr günstig zu
bekommen ist. Die Plastik-Fockelpinne und das unübliche Sucher-Zubehör
habe ich einmal am TS-90/500 mm genossen - nie wieder! Da war mein Bresser
um Längen besser verarbeitet - und so ein Teil bekommt amn gebraucht schon
für unter 100 Eumel.
Meinen Champ habe ich immer gern zur Kometen-Beobachtung eingesetzt, ein
wirklich feines Gerät. Jetzt bin ich auf den 120/600 gewechselt und dafür
mußte meine kleine Optik leider weichen...
 
Hi, Thorskel,

das kann ich nur unterstreichen. Wenn man die Grenzen des Instruments kennt und respektiert, macht es richtig Freude. Bei mir wird es - in der Version Bresser Champ - für den Ruck-Zuck-Gebrauch auf ein Fotostativ gepackt. Mit dem 8 mm Radian erreicht man bei 50-fach eine sehr schöne, scharfe Abbildung. Viel höhere Vergrößerungen würde ich nicht wählen, am Planeten ist es eine Fehlbesetzung.

Grüße,

astroklaus
 
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