Gelöschte Mitglieder 487
Hallo zusammen,
ich habe in den letzten Tagen einen optisch unerfahrenen Kumpel von mir einer Fernglasberatung unterzogen.
Er wollte: Natur- v.a. Vögel beobachten,hohe Vergrößerung, mit Brille beobachten, ein kompaktes (Dachkant)Glas, gutes Glas, großes Sehfeld und allerhöchstens 200 Euro ausgeben.
An sich ein hilfloses Unterfangen oder?
Durch mein Interesse an Ferngläsern kenne ich den Markt einigermaßen gut - v.a. inpunkto Preis/Leistung und was von einzelnen Marken bezüglich Qualität zu erwarten ist. Von Marke auf Qualität oder Nicht-Qualität schließen ist natürlich nicht korrekt, aber MEISTENS doch vertretbar.
Lange Rede kurzer Sinn, ich bin auf Wolfis Glas gestossen. Und zwar weit vor meiner "Beratertätigkeit". Schon damals hab ich mich gefragt: eine so hochgepriesene Qualität, zu DEM Preis (139Euro)? Uns allen als vertrauenswürdiger Händler bekannt war ich sehr gespannt, ob das TS wirklich hält was es verspricht. Bei allem Vertrauen war ich noch skeptisch.
Das TS Nevada scheint mir eine wirkliche Marktlücke zu füllen. Andere günstigere Dachkantgläser haben andere technische Daten wie Objektivdurchmesser und Vergrößerung, oder können nur mit 5 Grad Sehfeld aufwarten.
Heute kam das Fernglas.
KLARTEXT:
Schärfe und Kontrast wunderbar,
Ergonomie: Das große Fokussierrad läßt sich so geschmeidig drehen, wie es mich Gläser von Leica und Swarovski missen lassen. Gesamtes Handling sehr angenehm, tolle Verarbeitung.
Ich will jetzt keinen kompletten Testbericht verfassen, das überlasse ich den Profis unter uns.
Was ich hier eigentlich sagen will ist:
Ich bin echt beeindruckt, wie man ein so gutes Glas so günstig anbieten kann -
Wolfi:
Hut ab!
Bevor jemand glaubt, ich krieg hier eine Tonne Schokolade dass ich hier Werbung mache, noch den einen einzigen Kritikpunkt: Die Innenschwärzung. Leider nicht ganz perfekt ausgeführt, sodaß sich ein kreisrunder Reflex AUSSERHALB des Sehfeldes zeigt, der selbiges umtanzt auf der schwarzen Sehfeldbegrenzung. Nicht stark ausgeprägt, aber sichtbar. Mir ist dies auch erst auf den zweiten Blick aufgefallen.
An dieser Stelle ist also noch Besserungsbedarf.
Und eine Anleitung zum Gebrauch, zum Einfädeln von Nackengurt etc. wäre noch sinnvoll. Das war hier gerade eine ziemliche Mittagspausenbeschäftigung, gerade wegen der einfädelbaren Okularkappe :/
Trotz des einen technischen Kritikpunkts der schlimmer klingt als er ist, bin ich schon neidisch auf meinen Kumpel :/ . Wenn ich ein FG dieser Spezifikation bräuchte, wüßte ich wo ich mein Geld hinbringen würde...
Ergänzung: die vielbesungene Randschärfe ist hier auch wirklich gut, weit besser als z.B. bei einem Minolta Activa.
Es grüßt:
Norman
ich habe in den letzten Tagen einen optisch unerfahrenen Kumpel von mir einer Fernglasberatung unterzogen.
Er wollte: Natur- v.a. Vögel beobachten,hohe Vergrößerung, mit Brille beobachten, ein kompaktes (Dachkant)Glas, gutes Glas, großes Sehfeld und allerhöchstens 200 Euro ausgeben.
An sich ein hilfloses Unterfangen oder?
Durch mein Interesse an Ferngläsern kenne ich den Markt einigermaßen gut - v.a. inpunkto Preis/Leistung und was von einzelnen Marken bezüglich Qualität zu erwarten ist. Von Marke auf Qualität oder Nicht-Qualität schließen ist natürlich nicht korrekt, aber MEISTENS doch vertretbar.
Lange Rede kurzer Sinn, ich bin auf Wolfis Glas gestossen. Und zwar weit vor meiner "Beratertätigkeit". Schon damals hab ich mich gefragt: eine so hochgepriesene Qualität, zu DEM Preis (139Euro)? Uns allen als vertrauenswürdiger Händler bekannt war ich sehr gespannt, ob das TS wirklich hält was es verspricht. Bei allem Vertrauen war ich noch skeptisch.
Das TS Nevada scheint mir eine wirkliche Marktlücke zu füllen. Andere günstigere Dachkantgläser haben andere technische Daten wie Objektivdurchmesser und Vergrößerung, oder können nur mit 5 Grad Sehfeld aufwarten.
Heute kam das Fernglas.
KLARTEXT:
Schärfe und Kontrast wunderbar,
Ergonomie: Das große Fokussierrad läßt sich so geschmeidig drehen, wie es mich Gläser von Leica und Swarovski missen lassen. Gesamtes Handling sehr angenehm, tolle Verarbeitung.
Ich will jetzt keinen kompletten Testbericht verfassen, das überlasse ich den Profis unter uns.
Was ich hier eigentlich sagen will ist:
Ich bin echt beeindruckt, wie man ein so gutes Glas so günstig anbieten kann -
Wolfi:
Hut ab!
Bevor jemand glaubt, ich krieg hier eine Tonne Schokolade dass ich hier Werbung mache, noch den einen einzigen Kritikpunkt: Die Innenschwärzung. Leider nicht ganz perfekt ausgeführt, sodaß sich ein kreisrunder Reflex AUSSERHALB des Sehfeldes zeigt, der selbiges umtanzt auf der schwarzen Sehfeldbegrenzung. Nicht stark ausgeprägt, aber sichtbar. Mir ist dies auch erst auf den zweiten Blick aufgefallen.
An dieser Stelle ist also noch Besserungsbedarf.
Und eine Anleitung zum Gebrauch, zum Einfädeln von Nackengurt etc. wäre noch sinnvoll. Das war hier gerade eine ziemliche Mittagspausenbeschäftigung, gerade wegen der einfädelbaren Okularkappe :/
Trotz des einen technischen Kritikpunkts der schlimmer klingt als er ist, bin ich schon neidisch auf meinen Kumpel :/ . Wenn ich ein FG dieser Spezifikation bräuchte, wüßte ich wo ich mein Geld hinbringen würde...
Ergänzung: die vielbesungene Randschärfe ist hier auch wirklich gut, weit besser als z.B. bei einem Minolta Activa.
Es grüßt:
Norman