Amandus
Aktives Mitglied
Hallo Freunde der Nacht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Habe nun einige Verbesserungen am Tchibo gemacht. (Bin eigentlich kein Bastler, aber seit ich ein Teleskop habe, finde ich es lustig zu schrauben, kollimieren, verbessern, ...):
Modifikationen:
Verbesserungen die folgen werden:
So, nachdem heute endlich mal klarer Himmel war, konnte ich die 2. ernsthafte Beobachtungsnacht verbringen und den verbesserten Tchibo testen. Da ich noch relativ unerfahren bin, hab ich aber nicht so viel beobachten können, da ich mein Gesichtsfeld noch nicht so gut einschätzen kann und deshalb Objekte seeehr langsam finde... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />
Die Sicht war durchschnittlich, ich beobachtete aus meinem Garten, MilkyWay war leider nicht sichtbar
Dann hatte ich keine Lust mehr, da es nicht so warm war und außerdem das Gewackel etwas nervte. Trotzdem ein schöner Abend mit dem "getunten" Tchibo...
PS: Ein Vorteil eines Newton ist, dass das Bild nicht nur seitenverkehrt ist sonder auch auf dem Kopf steht. So kann man den Karkoschka einfach umdrehen... Ist für Anfänger recht fein.
To be continued,
Amandus
Habe nun einige Verbesserungen am Tchibo gemacht. (Bin eigentlich kein Bastler, aber seit ich ein Teleskop habe, finde ich es lustig zu schrauben, kollimieren, verbessern, ...):
Modifikationen:
- zwischen Gabel und Stativ sorgt ein Dichtungsring für Stabilität
- alles was zu ölen ist wurde geölt; nur aus dem OAZ bekomm ich das Fett nicht raus, scheint sehr hartnäckig zu sein
- Die Originalfangspiegelhalterung wurde gegen eine selbst gebaute aus Buche getauscht; diese ist zwar nun 2mm größer, aber macht mir vorerst nichts aus; ich werde sie aber einmal ersetzen gegen eine 2., die dann den gleichen Durchmesser wie die Originale hat;
- Den hinteren Tubus umhüllt ein Gummiband, das verschoben werden kann, um den Schwerpunkt genau auf die vertikale Achse zu bringen. Wäre ein Okular zu schwer, könnte der "Gummimantel" ans Tubusende geschoben werden, wodurch sich der Hebel ändert und das Gewicht ausgeglichen wird.
- Okulare: Ich habe meine einfachen Huygens nun mit Gummiaugenmuscheln ausgestattet. Ich hab zwar noch keine direkte Verbesserung bemerkt, aber sieht cool aus. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Verbesserungen die folgen werden:
- Die Montierung muss ich verbessern, wenn gar nichts hilft werde ich versuchen eine Dobsonmontierung zu machen. Es ist einfach zum weinen wenn Jupiter beim Scharfstellen verschwindet.
- Die Sucherhalterung bekommt weitere 3 Löcher, damit der Sucher korrekt und stabil justiert werden kann. Im Moment läufts so: Sucher auf Objekt zentrieren, Fehlausrichtung des Suchers versuchen zu schätzen, Objekt sollte(!) im Gesichtsfeld sein <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
- Der OAZ wird nochmals geölt, das kann so nicht weitergehen. Hat jemand Ideen das klebrige Fett zu entfernen?
- Der Tubus wird verkleidet, damit das Scheíß-Bresser Logo nicht sichtbar ist. Ich hab schon mal daran gedacht ihn weiß einzukleiden und das "Vixen"-Logo rauf zu kleben. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> (Darf man das?)
So, nachdem heute endlich mal klarer Himmel war, konnte ich die 2. ernsthafte Beobachtungsnacht verbringen und den verbesserten Tchibo testen. Da ich noch relativ unerfahren bin, hab ich aber nicht so viel beobachten können, da ich mein Gesichtsfeld noch nicht so gut einschätzen kann und deshalb Objekte seeehr langsam finde... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />
Die Sicht war durchschnittlich, ich beobachtete aus meinem Garten, MilkyWay war leider nicht sichtbar
- 1. Jupiter: (H6) Eigentlich noch recht gut beobachtbar, in meinen Breitengraden, so von 9,30 - 11,00. Die 4 gallileischen Monde natürlich schön "aufgefädelt", Jupiter selber konnte ich folgende Details entlocken: 2 Hauptbänder, Abflachung deutlich erkennbar, "Verdunkelung" an den Polen, zwischen Polen und Hauptbändern immer wieder kleinere Helligkeitsunterschiede
- 2. M57: (H6) Ich weiß auch nicht wie ich auf den 57. Messier gekommen bin, aber da ich schöne Sicht auf die Leier hatte hab ichs versucht. Nachdem ich eine halbe halbe Stunde gesucht hatte und mir fast den Kopf ausgerenkt hatte, (Karkoschka - Sucher - Karkoschka - Sucher - ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> )
und mich von Stern zu Stern hernangetastet hatte (bei jeder Bewegung mit der Angst den aktuellen "Referenzstern" zu verlieren - *wackelwackel* fand ich den Ringnebel als verwaschenes Fleckchen. Man kann sagen er erschien mir wie ein unscharfer Stern.
Naja, ich war trotzdem stolz ihn zu finden, ist mein erstes Deepskyobjekt.
- Mond: (H6) Hab ich nur kurz angeschaut und ein bisschen über die Terminatorzone geschwenkt. War aber sehr schön und vorallem fein zu beobachten, nach dem M57 Trip. Aller Krater und Täler erschienen mir knackscharf und es war wirklich schön die Schatten der Gebirge zu sehen. Allerdings fiel mir trotz Mondkarte die Orientierung schwer. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/mad.gif" alt="" /> Das nächste Mal nimm ich mir aber mal mehr Zeit für die Mondbeobachtung und identifizier den einen oder anderen Krater.
Dann hatte ich keine Lust mehr, da es nicht so warm war und außerdem das Gewackel etwas nervte. Trotzdem ein schöner Abend mit dem "getunten" Tchibo...
PS: Ein Vorteil eines Newton ist, dass das Bild nicht nur seitenverkehrt ist sonder auch auf dem Kopf steht. So kann man den Karkoschka einfach umdrehen... Ist für Anfänger recht fein.
To be continued,
Amandus