Tubuskürzung bzw. Okularauszugwechsel

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Torsten

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Hallo ATM-Gemeinde,

ich habe einen 150/1200 Refraktor und möchte mein Bino gerne ohne Glaswegkorrektor benutzen. Dazu ist es erforderlich, den Tubus etwas zu kürzen, um in den Fokus zu kommen. Wer hat das auch schon gemacht bzw. weiß, wie man sowas am Besten machen (lassen) kann? Wieviel mm sollte man wegnehmen?

Alternativ könnte man den Okularauszug erneuern, der Standardauszug taugt inzwischen nur noch dazu, die Mülltonne zu fokussieren. Könnte man in Verbindung mit einem anderen Auszug die Tubuskürzung umgehen? Welche Auszüge eignen sich für den Refraktor?

Eine Kürzung könnte man auch in Verbindung mit der Erneuerung des Adapters zwischen Tubus und Auszug erreichen. Hierzu müßte jemand mit einer Drehbank einen entsprechenden Adapter drehen.

Welche der 3 Möglichkeiten ist nach eurer Erfahrung zu bevorzugen?

Gruß Torsten
 
Hallo,
Es kommt natürlich etwas darauf an wie der Tubus aussieht.
Normalerweise ist es am einfachsten, man schraubt die Hauptspiegelzelle los und schiebt diese ein paar Zentimeter nach vorn. Da bohrt man neue Löcher und schraubt sie fest. Zum Beobachten ohne Bino mußt du jetzt den Hauptspiegel wieder zurückverlegen oder eine Verlängerungshülse für den Okularauszug benutzen.
Grüße Martin
 
Hallo Martin,

danke für den Tipp. Ich hätte das sicherlich auch so gemacht, aber ich wüßte nicht, wo ich in meinem Refraktor noch eine Hauptspiegelzelle unterbringen soll. ;-)

Gruß Torsten
 
Hallo,
Äääh, ja das ist natürlich ein Argument, das man nur schwerlich wird wegdiskutieren können! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> Also beim Refraktor hilft es nix, da mußt du den Tubus real kürzen.
Grüße Martin
 
Hallo Torsten,
ein Superfokussierer wäre der Feathertouch, der sehr kurz baut und per Gewinde-Adapter angepasst wird. Ich habe so ein Teil (bin auch passionierter Binoviewer) und kann den Feathertouch nun am Refraktor und mit anderem Adapter am SC verwenden. Die Sache ist aufwändig, der Feathertouch wird Dich jedoch Dein Leben lang begleiten, über die Qualität geht nichts.
Gruß Dietmar
 
Hallo,
OAZ für Refraktor-da empfehhle ich Baader Crawford Auszug spezieller Refraktor-OAZ-Fokus 0-55 mm-360° drehbar-Messingspannring bei 2" u. 1 1/4"(hochwertiger Reduzieradapter)-M 68x1 Anschluß fernrohrseitig-Bauhöhe ~ 90 mm-für das Geld (205 € netto)gibt nichts viel höherwertiges
 
Hallo Torsten

Ich wuerde Dir den Crayfordfokuser von William Optics empfehlen (habe zwei von denen).

Link zur Grafik: http://www.william-optics.com/accessory/image/Megrez80-focuser.jpg

Der Baader Aufkleber auf dem Willi kostet einfach nochmals 36 Euronen extra, dafuer kannst Du Dir ein neues Saegeblatt kaufen!
Die beiden sind dabei absolut identisch.
Bestellen kannst Du z.B. hier: http://www.scopequipment.com/williamaus.htm
So viel ich weiss, sind die angebotenen Adapter passend zu den Synta Refraktoren (189.-Euros)

@ Dietmar: Der Feathertouch ist mit Sicherheit ein absolutes Superteil, doch ich frage mich, ob es die 10:1 Untersetzung wirklich bringt? Bei meinen Langbrennweitigen-Systemen (C11 f/10 und MC f/16) funktioniert das soweit so gut. Doch auch dort uebertraegt sich das Zittern meiner Hand bereits nachhaltig auf das System. Von einem stabielen Regelkreis (Auge - Hand - Fokusierer) kann nur noch bedingt die Rede sein. Bei schnellen Optiken - mein f/5.7 ist noch im Bau - wird der Regelbereich noch viel kleiner. Dies wuerde sicher die 10:1 Untersetzung wett machen, doch der Faktor "Ruhige Hand" spielt noch mehr in die Gegenrichtung. Liege ich da falsch oder wie sind Deine Erfahrungen damit?

Beste Gruesse aus Peru
Peter
 
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