Tubuslänge

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Ralph

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Ich bastele mir gerade einen Refraktor (80/600) zusammen und bin gerade dabei die Tubuslänge für den Refraktor für die Binobenutzung ohne Weglängenkorrektur zu bestimmen.

Folgende Komponenten mit opt Längen [mm]:
Bino 115
Zenitspiegel 100
OAZ 120 + 50 für ausgefahrene Weglänge
Summe = 385mm

Daraus ergibt sich eine Tubuslänge von 600mm - 385mm = 215mm.

Bevor ich mich ins Unglück stürze: Das scheint mir jetzt doch ziemlich kurz sollte aber soweit korrekt sein?! Oder?

Ralph
 
Hi Ralph,

ich denke, das du die 50mm ausgefahrene Weglänge nicht (oder nicht komplett) mitberechnen darfst. Der Fokuspunkt sollte ja in diesem Bereich liegen, damit man in beide Richtungen noch Toleranz zum fokusieren hat.
 
Danke für den Hinweis. Die 50mm berechnete Weglänge ist ungefähr die Hälfte des möglichen Weges. Mein Fehler ich hätte genauer angeben sollen.

Ralph
 
hi ralph,
vielleicht noch ein tipp für dich, vorausgesetzt, du hast das bino und spiegel und oaz schon!
rechnung ist zwar immer gut und schön, aber die praxis sieht meist etwas anders aus <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
dies ist zwar sehr simpel und " primitiv ", funktioniert aber ausgezeichnet und das habe ich bei allen meinen bauvorhaben so gemacht!
-baue den oaz mit spiegel und bino zusammen, wie du es mal vorhast.
-stelle den oaz auf mitte ein.
-baue dein objektiv auf ein entsprechend langes brett ( etwa 60 cm ) auf und sichere es , daß es nicht herunterrollen kann.
- baue das brett auf einen tisch o.ä. am fenster auf , daß dein objektiv auf ein weit entferntes objekt zeigt.! dies geht auch bei geschlossenem fenster, denn du willst ja nur die abstände zwischen objektivfassung und oaz ermitteln! wenn dein erdobjekt weit genug entfern ist, dann ist die differenz zu einem " unendlich " weitem stern dann nur noch wenige mm.
-jetzt nimmst du deine oaz-einheit und hältst sie hinter das objektiv und verschiebst sie solange, bis dein entferntes objekt scharf abgebildet ist.
-ermittle jetzt den abstand zwischen objektiv und oaz, und du liegst auf der sicheren seite.
das klingt zwar alles sehr simpel, hilft dir aber auf alle fälle. denn du mußt bedenken, daß ein objektiv, welches z.b. 600 mm brennweite hat, den fokus durchaus schon 580mm hinter der objektivfassung haben kann.
das kommt immer auf die objektivkonstruktion an.
mit diesem verfahren kannst du nix falsch machen.
schöne grüße!
wolf
 
Danke für den Tipp. Ich das gerade ausprobiert und bin auf 2cm Abstand Objektiv OAZ gekommen. Nach einigem nachdenken und nachdem ich dann alle optische aktiven Elemente aus der Nase meines Denkmeiers entfernt habe kam ich dann auf 18cm. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Wunderbar! Tubus kann kommen.

Ralph
 
Hallo

Vorsicht! Welchen Durchmesser hat denn der Okularauszug? Wie sich das anhört, könnte selbst ein 2 Zoll-Auszug das 80 mm Objektiv bei nur 18 cm Entfernung deutlich abschatten! Da müßte man wohl noch einmal wegen der Blenden rechnen. Wie da allerdings genau zu rechnen ist, müßte ein anderer beantworten.

Gruß

Christian Linhardt
 
hi christian,
da hast du natürlich recht.
aber die gesamte situation läßt sich immer am besten verdeutlichen, wenn man es aufzeichnet!
da kann man festlegen, welches unvignettiertes und voll ausgeleuchtetes gesichtsfeld man hat, wo die blenden sitzen sollen, etc. etc.
hier ein beispiel aus meiner selbstbauzeit.
da habe ich das gesichtsfeld und die blenden für einen tmb-apo 80/480 ermittelt...
guckt hier:
http://www.binoviewer.at/teleskoptuning/images/objektivwechsel/dieKonstruktionszeichnung.jpg
wolf
 
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