DeltaElite
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Hallo,
mich beschäftigt gerade theoretisch das Problem der Beseitigung von Tubusseeing und die Spiegelauskühlung. Dazu habe ich nun viel gegoogelt und gelesen und ich möchte mal folgende Dinge in den Raum schmeißen und um Eure Ideen bitten. Außerdem habe ich auch ein Paar Fragen die ich mir mit viel nachdenken sicher selbst beantworten könnte...aber wer kann heutzutage schon viel nachdenken wenn es irgendwo einen Physiker gibt der das einfach aus dem Ärmel schütteln kann.... ;-)
1) Tubusseeing ist erst ab einer Temperaturdifferenz von >1°K zwischen Außentemperatur (AT) und Spiegeltemperatur (ST) relevant. Läßt sich dieses Aussage bestätigen? Siehe: TOT
2) Um den Spiegel in kürzester Zeit auf AT auszukühlen wäre es wünschenswert maximal kalte Luft auf dem kürzesten Wege zum Spiegel zu bringen. Hierbei sollte die Luft möglichst partikelfrei sein. Für den reinen Auskühlvorgang wäre es also sinnvoll das ein eigener Zulüfter mit einem G4-Vorfilter bei maximaler Drehzahl (Vibration ist beim Auskühlen ohne Beobachtungstätigkeit kein Thema) bei maximalem Volumenstrom bodennahe (kältere Luft als in Tubusoberseitenöffnungshöhe) von unten gegen den Spiegel führt. ???
3) bei 2) wäre es Wünschenswert, sämtliche Öffnungen von der Spiegezelle in den Tubus mit einer wie auch immer gearteten Rückschlagvorrichtung zu verschließen um einen partikelkontaminierten Luftstrom in den Tubus und damit in die Region der Spiegelbeschichtung zu verhindern. Ideen?
4) Der Vorgang zu 2) könnte von einer Fensterdiskriminatorschaltung (gabs glaub ich mal bei Conrad FensterDiskriminator ) überwacht werden. 1 Temperaturfühler für AT und einer für die ST. Nur welcher Fühler? Vielleicht sowas? PT-Sensor Bei Differenz von AT <=??°K STwird der blasende Lüfter (bL) abgeschaltet und es wird ein saugender, kugelgelagerter Langsamläufer eingeschaltet.
5) Der langsamlaufende saugende Lüfter (sL) soll idealerweise nur so schnell laufen wie nötig. Hierzu wäre es interessant zu wissen, wie lange eine Luftmasse vom Volumen des Tubusinhaltes benötigt um sich so zu erwärmen, als dass zwischen Oberseite des Tubusvolumens und Ok der Tubusunterkante (ich meine hier nicht die Spiegeloberfläche, wegen der schlechten Wärmeableitung von Glas) eine Temperaturdifferenz von den unter 1) benannten 1°K entsteht. Lediglich diese Luftmasse müßte in der ermittelten Zeit abgesaugt werden. Somit könnte man für jeden Tubus und abhängig vom Förderverhalten des Lüfters eine individuelle Drehzahl ermitteln. Vibrationen könnten somit drehzalbezogen berechnet und mit entsprechenden Mitteln (je nach Shore) maximal eliminiert werden.
6) Flankierend wäre es sinnvoll eine maximale Isolation des Tubus incl. der Tubusunterseite vorzunehmen um die Zeit für die unter 5) erfragte Luftmassenerwärmung zu erhöhen und somit das Volumen weiter zu verringern. Wie wäre es hiermit ? Aerogel
7) Noch besser wäre es, wenn die unter 4) beschriebenen Sensoren so angebracht werden, dass sie nicht nur für die bL-Steuerung genutzt werden können sondern auch für die sL-Steuerung. Messen PT-OK-Tubus und PT-OK-Spiegel ein Delta von <1°C läuft sL mit RPMmin. Steigt Delta-PT erhöht sich die Drehzahl von sL. Aber mit was für einer Schaltung kann man sowas realisieren?
Feuer frei!
mich beschäftigt gerade theoretisch das Problem der Beseitigung von Tubusseeing und die Spiegelauskühlung. Dazu habe ich nun viel gegoogelt und gelesen und ich möchte mal folgende Dinge in den Raum schmeißen und um Eure Ideen bitten. Außerdem habe ich auch ein Paar Fragen die ich mir mit viel nachdenken sicher selbst beantworten könnte...aber wer kann heutzutage schon viel nachdenken wenn es irgendwo einen Physiker gibt der das einfach aus dem Ärmel schütteln kann.... ;-)
1) Tubusseeing ist erst ab einer Temperaturdifferenz von >1°K zwischen Außentemperatur (AT) und Spiegeltemperatur (ST) relevant. Läßt sich dieses Aussage bestätigen? Siehe: TOT
2) Um den Spiegel in kürzester Zeit auf AT auszukühlen wäre es wünschenswert maximal kalte Luft auf dem kürzesten Wege zum Spiegel zu bringen. Hierbei sollte die Luft möglichst partikelfrei sein. Für den reinen Auskühlvorgang wäre es also sinnvoll das ein eigener Zulüfter mit einem G4-Vorfilter bei maximaler Drehzahl (Vibration ist beim Auskühlen ohne Beobachtungstätigkeit kein Thema) bei maximalem Volumenstrom bodennahe (kältere Luft als in Tubusoberseitenöffnungshöhe) von unten gegen den Spiegel führt. ???
3) bei 2) wäre es Wünschenswert, sämtliche Öffnungen von der Spiegezelle in den Tubus mit einer wie auch immer gearteten Rückschlagvorrichtung zu verschließen um einen partikelkontaminierten Luftstrom in den Tubus und damit in die Region der Spiegelbeschichtung zu verhindern. Ideen?
4) Der Vorgang zu 2) könnte von einer Fensterdiskriminatorschaltung (gabs glaub ich mal bei Conrad FensterDiskriminator ) überwacht werden. 1 Temperaturfühler für AT und einer für die ST. Nur welcher Fühler? Vielleicht sowas? PT-Sensor Bei Differenz von AT <=??°K STwird der blasende Lüfter (bL) abgeschaltet und es wird ein saugender, kugelgelagerter Langsamläufer eingeschaltet.
5) Der langsamlaufende saugende Lüfter (sL) soll idealerweise nur so schnell laufen wie nötig. Hierzu wäre es interessant zu wissen, wie lange eine Luftmasse vom Volumen des Tubusinhaltes benötigt um sich so zu erwärmen, als dass zwischen Oberseite des Tubusvolumens und Ok der Tubusunterkante (ich meine hier nicht die Spiegeloberfläche, wegen der schlechten Wärmeableitung von Glas) eine Temperaturdifferenz von den unter 1) benannten 1°K entsteht. Lediglich diese Luftmasse müßte in der ermittelten Zeit abgesaugt werden. Somit könnte man für jeden Tubus und abhängig vom Förderverhalten des Lüfters eine individuelle Drehzahl ermitteln. Vibrationen könnten somit drehzalbezogen berechnet und mit entsprechenden Mitteln (je nach Shore) maximal eliminiert werden.
6) Flankierend wäre es sinnvoll eine maximale Isolation des Tubus incl. der Tubusunterseite vorzunehmen um die Zeit für die unter 5) erfragte Luftmassenerwärmung zu erhöhen und somit das Volumen weiter zu verringern. Wie wäre es hiermit ? Aerogel
7) Noch besser wäre es, wenn die unter 4) beschriebenen Sensoren so angebracht werden, dass sie nicht nur für die bL-Steuerung genutzt werden können sondern auch für die sL-Steuerung. Messen PT-OK-Tubus und PT-OK-Spiegel ein Delta von <1°C läuft sL mit RPMmin. Steigt Delta-PT erhöht sich die Drehzahl von sL. Aber mit was für einer Schaltung kann man sowas realisieren?
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