wasguggsuda
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In der sehr seltenen Verlegenheit, auf TV-Ausstrahlungen zur Sonne hinweisen zu wollen, setze ich diese beiden Tipps mal ins Sonnenboard:
Heute (Mo 11.12. 21:00) abend auf 3Sat "Die Macht der Sonne":
Ich freu mich jedenfalls auf Mr. Cleese ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Und dann am Do 14.12. 23:00 (Wdh. So 17.12. 9:45) auf Vox die BBC-Doku "Die Sonne - Ein Star im Universum" (was für eine Titel-Übersetzung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" /> ):
Sonnige Grüße+cs,
Dietmar
Heute (Mo 11.12. 21:00) abend auf 3Sat "Die Macht der Sonne":
Walter Kohn, der das Filmprojekt "Die Macht der Sonne - The Power of the Sun“ initiiert hat, meint: "Alternative Energiegewinnung, und hierzu gehört wesentlich auch die Solarenergie, ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. So lange wir uns nicht voll und ganz darauf konzentrieren, wird die zweite Hälfte dieses Jahrhunderts eine weltweite Katastrophe einleiten.“
Walter Kohn und Alan Heeger - Chemie-Nobelpreisträger 1998 bzw. 2000 - verstehen sich als Protagonisten einer Welt der Wissenschaft jenseits des Elfenbeinturms.
Gerade angesichts der aktuellen, bedrohlichen Klimaveränderungen und der drastischen Umweltbelastungen durch billige fossile Brennstoffe entwickeln die beiden Nobelpreisträger in ihrem Film "Die Macht der Sonne" zukunftsweisende Alternativen der Energiegewinnung.
Ihr Anliegen ist, saubere und sichere Energiequellen und dennoch zugleich wirtschaftlich realistische Lösungen im Rahmen des international steigenden Energiebedarfs weltweit populär zu machen. Lösungen, die problemlos in kürzester Zeit anwendbar sind.
"Schon in zwei bis drei Jahrzehnten wird voraussichtlich Solarenergie 25 Prozent des gesamten Energiebedarfs abdecken" so die Prognose von Nobelpreisträger Walter Kohn. Umso wichtiger sei es deshalb, rechtzeitig darauf vorbereitet zu sein.
Der berühmte britische Schauspieler John Cleese führt im Namen der beiden engagierten Wissenschafter und Nobelpreisträger durch die faszinierenden Welt der Wissenschaft, erklärt den langen Weg der Erkenntnis um die Nutzung von Energiequellen und lädt ein in eine alternative Zukunft unseres Planeten.
Ich freu mich jedenfalls auf Mr. Cleese ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Und dann am Do 14.12. 23:00 (Wdh. So 17.12. 9:45) auf Vox die BBC-Doku "Die Sonne - Ein Star im Universum" (was für eine Titel-Übersetzung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" /> ):
Unerreichbar, unsäglich heiß und dennoch immer präsent - die Sonne ist die Quelle jeglichen Lebens auf unserem Planeten. Kein Wunder, dass viele Kulturen sie noch heute als Gottheit verehren. Seit 4,5 Milliarden Jahren geht die Sonne jeden Morgen am Horizont auf. Doch was wissen wir wirklich über den himmlischen Feuerball, der uns mit Licht und Wärme versorgt?
Die deutsche Erstausstrahlung der BBC Exklusiv-Dokumentation "Die Sonne - Ein Star im Universum" zeigt mit beeindruckenden Bildern die spannende Entstehungsgeschichte der Sonne, ihren Einfluss auf unser Wohlbefinden und wie wir mit ihrer Kraft die Zukunft der Erde entscheidend verändern könnten.
Die Sonne ist der Mittelpunkt unseres Universums und unserer Zeitrechnung. Der Lebensspender erhellt unseren Himmel, versorgt uns mit Licht, Wärme und Nahrung. Dabei ist der Stern selbst ein höchst ungastlicher Ort. Bei einer Oberflächentemperatur von 5.700 Grad Celsius müssen wir dankbar sein, dass die Sonne 150 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt ist.
Selbst aus dieser Entfernung beeinflusst sie unser Leben jedoch mehr, als uns bewusst ist. Der Wechsel von Tag und Nacht bleibt uns auch im Zeitalter des elektrischen Lichts nicht verborgen. Doch warum sind wir so unglücklich, wenn uns die Sonnenstrahlen mal nicht direkt erreichen? Mediziner haben längst bewiesen, dass Depressionen im Winter häufiger auftreten als im Sommer. Ursache ist keineswegs die Kälte, sondern vor allem der Mangel an natürlichem Licht.
Die Aktivitäten von Sonnenflecken und Weltraumwetter bleiben den Menschen häufig verborgen. Dabei hat schon Galileo Galilei die Bewegung der Flecken auf der Sonne dokumentiert. Doch ihre Bedeutung haben Forscher erst viel später erkannt. Mitte des 17. Jahrhunderts begann eine 70-jährige Phase, in der die Sonnenoberfläche völlig fleckenfrei blieb. Die Folge war die letzte längere Kälteperiode der Nordhalbkugel: die "Kleine Eiszeit". Zwar sanken die Temperaturen nur um ein bis zwei Grad - doch durch die Ausbreitung des polaren Packeises nach Süden wurden Wikingerdörfer in Grönland ausgelöscht, und in Island sank die Bevölkerungszahl um die Hälfte.
Warum das so ist, weiß man bis heute nicht mit Sicherheit. Allerdings beobachtet man inzwischen ein weiteres Schauspiel der unfassbaren solaren Kraft: Eruptionen auf der Oberfläche. Wenn die Magnetfelder der Sonnenflecken explodieren, schleudern sie Milliarden Tonnen Plasma in den Weltraum. Diese mächtigen Gasfontänen erreichen häufig Tage später auch die Erde, wo sie vom irdischen Magnetfeld weitgehend abgeblockt werden. Eine sichtbare Folge des Aufpralls sind Polarlichter, orientierungslose Zugvögel und strandende Wale. Kann der Mensch sich die unglaublichen Kräfte der Sonne zunutze machen, um eine Energiekrise und die globale Erwärmung abzuwenden? "Die Sonne - Ein Star im Universum" begleitet den goldenen Feuerball von seinem Ursprung als kalte Gaswolke bis zu seinem Ende als Roter Riese.
Von uralten Sonnenkulten über unsichtbare Aktivitäten des Himmelskörpers, bis hin zu menschlichen Versuchen, einen Stern zu zähmen, zeigt der Film vor allem eines: die beeindruckende Kraft der Sonne und ihr allumfassender Einfluss auf unser Leben.
Sonnige Grüße+cs,
Dietmar