styriansky
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Hallo Freunde der Sterne!
Seit einem Jahr wartetete ich auf diese Wetterkonstelation und vorgestern Sonntag ist sie eingetreten! Im Wetterbericht stand geschrieben: Im Flach- und Hügelland bleiben Nebel und Hochnebel bis 1000m bestehen. In den nebelfreien Zonen ist es sternenklar.
Das von mir auserkorene Gebiet ist die Weinebena auf der Koralpe, der südöstlichste Teil der Alpen in der Steiermark.
Ich malte mir die schönsten astronomischen Szenarien aus - sollten sie eintreten? Sollte ein Wüstenhimmel in Mitteleuropa, wenn auch nur für wenige Tage, möglich sein?
Mein Mitbeobachter Bernhard und ich brachen also etwas nach 20:00 zur Weinebene auf 1700m auf. Im Gepäck den 18" Dobson und das TS 20x80.
Der erste Blick zum Himmel wird unvergeßlich bleiben das hab ich vorher noch nie gesehen. Das Milchstraßenband war aufgespannt von Horizont zu Horizont und es war fast unmöglich sich im Sternengewimmel zurechtzufinden. Einfach unglaublich. Der Nebel im Tal hat das meiste Licht abgeschirmt nur von Deutschlandsberg, so schien mir, stieg das Krebgeschwür der Nacht ein wenig empor.
Im Schätzen der Grenzhelligkeit bin ich nicht versiert aber
es müßten etwa 7mag gewesen sein.
Und stellts euch vor just an jenem Parkplatz, den wir als Standort auserkoren haben, trafen wir einen einen uns bis dato unbekannten Sternenfreund mit seinem 22er Dobson!!!!!
Natürlich ließ er uns gleich einmal durchschauen, auf meinen Wunsch zuerst Orionnebel und Andromedagalaxie auf die Schnelle.
Ich hab gedacht mich hauts von der Leiter so was hab ich absolut nicht erwartet ich mußte meinen Atem anhalten um die filigranen Strukturen nicht mit meinem Hauch durcheinanderzuwirbeln. Der Anblick war schier unglaublich
das war die reinste Himmelsmagie! Ich bin leider kein Poet sonst würd ichs zu beschreiben versuchen. Astrophotogleich!
Skeptisch und gespannt, angesichts des eben gesehenen, begannen wir mit dem Aufbau des 18" und richteten ihn ebenfalls zum Vergleich auf diese zwei Objekte und ich verspürte die bis dahin größte jemals empfundene astronomische Befriedigung in meiner noch kurzen Spechtlerkarriere. Es gab natürlich einen Unterschied aber der war bei Weitem nicht so groß wie befürchtet.
Im weiteren Verlauf des Abends standen die Standardobjekte wie M1,M32,M33,M35,M36,M37,M38,M42,M81,M82... auf dem Programm. "Schwierigere" Objekte ließen wir fürs erste aus
mit ihnen starten wir das nächste mal!
Auf Einzelbeschreibungen möchte ich verzichten das liegt mir nicht der Gesamteindruck übertraf aber mein hohen Erwartungen noch um einiges.
Zwei Feuerbälle mit Rauchspur über den halben Himmel schoßen im Verlauf der Nacht über unsere Köpfe auch das
war für mich eine Premiere in dieser Heftigkeit.
Nebenbei war das 20x80 im Einsatz und der Unterschied zu Vorbeobachtungen unter gutem Landhimmel kann getrost als Quantensprung beteichnet werden! Orion und Andromeda in absoluter Refraktorqualität und die offenen Sternhaufen einfach nur brillant. Dieses Fernglas bereitet nur Freude.
So jetzt hab ich genug für meine Verhältnisse geschrieben nur noch ein Zitat von meinem Mitbeobachter und Freund Bernhard bei einem Telefonat am nächsten Tag.
"Wennst mich nicht angerufen hättest würde ich glauben ich hab das nur geträumt."
Gespannt bin ich ob der Standort ohne Nebel eine ähnliche Qualität aufweist. Es wird sich bald weisen und bei Hochnebel halten mich keine 10 Pferde zurück!
Beste Grüße
Prost Tom
Klaus
www.Sternenabend.at
Seit einem Jahr wartetete ich auf diese Wetterkonstelation und vorgestern Sonntag ist sie eingetreten! Im Wetterbericht stand geschrieben: Im Flach- und Hügelland bleiben Nebel und Hochnebel bis 1000m bestehen. In den nebelfreien Zonen ist es sternenklar.
Das von mir auserkorene Gebiet ist die Weinebena auf der Koralpe, der südöstlichste Teil der Alpen in der Steiermark.
Ich malte mir die schönsten astronomischen Szenarien aus - sollten sie eintreten? Sollte ein Wüstenhimmel in Mitteleuropa, wenn auch nur für wenige Tage, möglich sein?
Mein Mitbeobachter Bernhard und ich brachen also etwas nach 20:00 zur Weinebene auf 1700m auf. Im Gepäck den 18" Dobson und das TS 20x80.
Der erste Blick zum Himmel wird unvergeßlich bleiben das hab ich vorher noch nie gesehen. Das Milchstraßenband war aufgespannt von Horizont zu Horizont und es war fast unmöglich sich im Sternengewimmel zurechtzufinden. Einfach unglaublich. Der Nebel im Tal hat das meiste Licht abgeschirmt nur von Deutschlandsberg, so schien mir, stieg das Krebgeschwür der Nacht ein wenig empor.
Im Schätzen der Grenzhelligkeit bin ich nicht versiert aber
es müßten etwa 7mag gewesen sein.
Und stellts euch vor just an jenem Parkplatz, den wir als Standort auserkoren haben, trafen wir einen einen uns bis dato unbekannten Sternenfreund mit seinem 22er Dobson!!!!!
Natürlich ließ er uns gleich einmal durchschauen, auf meinen Wunsch zuerst Orionnebel und Andromedagalaxie auf die Schnelle.
Ich hab gedacht mich hauts von der Leiter so was hab ich absolut nicht erwartet ich mußte meinen Atem anhalten um die filigranen Strukturen nicht mit meinem Hauch durcheinanderzuwirbeln. Der Anblick war schier unglaublich
das war die reinste Himmelsmagie! Ich bin leider kein Poet sonst würd ichs zu beschreiben versuchen. Astrophotogleich!
Skeptisch und gespannt, angesichts des eben gesehenen, begannen wir mit dem Aufbau des 18" und richteten ihn ebenfalls zum Vergleich auf diese zwei Objekte und ich verspürte die bis dahin größte jemals empfundene astronomische Befriedigung in meiner noch kurzen Spechtlerkarriere. Es gab natürlich einen Unterschied aber der war bei Weitem nicht so groß wie befürchtet.
Im weiteren Verlauf des Abends standen die Standardobjekte wie M1,M32,M33,M35,M36,M37,M38,M42,M81,M82... auf dem Programm. "Schwierigere" Objekte ließen wir fürs erste aus
mit ihnen starten wir das nächste mal!
Auf Einzelbeschreibungen möchte ich verzichten das liegt mir nicht der Gesamteindruck übertraf aber mein hohen Erwartungen noch um einiges.
Zwei Feuerbälle mit Rauchspur über den halben Himmel schoßen im Verlauf der Nacht über unsere Köpfe auch das
war für mich eine Premiere in dieser Heftigkeit.
Nebenbei war das 20x80 im Einsatz und der Unterschied zu Vorbeobachtungen unter gutem Landhimmel kann getrost als Quantensprung beteichnet werden! Orion und Andromeda in absoluter Refraktorqualität und die offenen Sternhaufen einfach nur brillant. Dieses Fernglas bereitet nur Freude.
So jetzt hab ich genug für meine Verhältnisse geschrieben nur noch ein Zitat von meinem Mitbeobachter und Freund Bernhard bei einem Telefonat am nächsten Tag.
"Wennst mich nicht angerufen hättest würde ich glauben ich hab das nur geträumt."
Gespannt bin ich ob der Standort ohne Nebel eine ähnliche Qualität aufweist. Es wird sich bald weisen und bei Hochnebel halten mich keine 10 Pferde zurück!
Beste Grüße
Prost Tom
Klaus
www.Sternenabend.at