Überlegung für meine zweite Montierung

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas HeroAAX
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

HeroAAX

Aktives Mitglied
Hallo Astrofreunde,
nachdem ich vor ein paar Wochen mit dem Thema eingestiegen bin und mit ein gebrauchtes Skywatcher 150/750 Newton mit EQ 3 Montierung zugelegt habe, bin ich jetzt schon am überlegen, eine zweite, größere Montierung mit GOTO und Nachführung zu kaufen. (Ins Auge gefasst habe ich die Skywatcher EQ6-R PRO). Da meine jetzige Montierung keine Nachführung hat, müsste ich für Deep Sky für ca. 700€ nachrüsten. Allerdings könnte ich mir auf lange Sicht Geld und Mühe sparen, da ich früher oder später mir auch ein besseres Teleskop kaufen möchte und dabei die Gewichtsgrenze der EQ3 wahrscheinlich nicht ausreichen wird.

Was sind eure Meinungen/ Erfahrungen dazu? Macht es Sinn, jetzt eine Montierung zu kaufen, die für mein restliches Setup "Overkill" ist, um später nicht eine neue Montierung nachrüsten zu müssen?

Vielen Dank für eure Antworten!
LG Tobi
 
Hallo Tobi,

die EQ3 ist für den 150/750 halt gerade noch so hinreichend. Falls du fotografieren möchtest, brauchst du bei 750mm Brennweite mit Sicherheit schon etwas besseres. Zum Nachführen reicht ein Motor, Foto und Goto braucht natürlich Schrittmotoren in beiden Achsen und die passende Steuerung. Ob man das will, muss man selbst wissen.

CS Gerhard
 
Servus, also das sehe ich auch so, die eq3 ist mit dem 150er Newton schon stark an der Grenze. Das nur visuell. Fotografisch sind ist das schon deutlich zu viel. Würde eher empfehlen die eq3 zu verkaufen, und dafür auf was größeres, eq5 würde ich sagen, mehr geht natürlich immer wäre aber bei dem 150er nicht zwingend nötig. Klar eine heq5 oder gar eq6 hättest du dann noch mehr Reserven, das kommt dann drauf an, was du genau vorhast. Aber fotografisch würde für den 150er eine eq5 reichen. Denke unterm Strich macht das mehr Sinn als noch Geld für Aufrüstung in die eq3 zu stecken.
Liebe Grüße und CS Andreas
 
Hallo Tobi,

ein gebrauchtes Skywatcher 150/750 Newton mit EQ 3 Montierung zugelegt habe,
die EQ3 ist für den 150/750 halt gerade noch so hinreichend.
wenn es die EQ3-2 von Skywatcher ist, ist dieser Newton m.E. das absolute Maximum auf der Montierung. Das schon visuell.
Habe/hatte diese Kombination selbst.

Größere Montierung, nun ja, hängt davon ab was Du zukünftig machen willst.
Falls du fotografieren möchtest, brauchst du bei 750mm Brennweite mit Sicherheit schon etwas besseres.

Da meine jetzige Montierung keine Nachführung hat,
wenn es "nur" um die Nachführung geht, reicht wirklich ein Motor. Funktioniert mit der EQ3-2 gut. Die meine ist damit ausgerüstet, allerdings auf beiden Achsen (kein GoTo).
GoTo erleichtert Dir das Auffinden, was Dich allerdings nicht davon entbindet zumindest die Alignment-Sterne zu kennen.
GoTo ist eine feine Sache und Stand der Technik. Aber bitte nicht mit Selbstläufer oder Vollautomatismus verwechseln. Es gibt hier im Forum so einige Threads in denen die Fallstricke von GoTo aufgezeigt werden und das Frustpotential wieder spiegeln
Man muss sich halt damit auseinander setzen.

(Ins Auge gefasst habe ich die Skywatcher EQ6-R PRO)
Tjaaa, nichts gegen die EQ6-R, die habe ich mir damals auch "eingebildet".
Tolle Montierung :y:.
So einen 200/1000-er Newton trägt die auch fotografisch sicher. Oder einen FH 127/1200.
Das Teil ist aber bockschwer :sick:.

Aber wie schon erwähnt, letztendlich kommt es darauf an was Du in Zukunft vor hast.
Was an Teleskopen dazu kommt.
Klassische Astrofotografie oder EAA.
Oder beim rein visuellen bleiben.
:y:
 
Hallo Tobi,
wenn du in die Astrofotografie einsteigen willst, kannst du als preiswerteste Lösung mit dem vorhandenen Equipment EAA machen, das reicht dafür. Ich persönlich würde eher auf eine kleinen Refraktor umsteigen, den trägt deine Montierung sicher.
Wenn du das Geld hast und später unbedingt ein größeres Fernrohr haben willst, bist du mit der EQ6R gut bedient, auch andere Montierungen spielen in dieser Klasse. Letztens gab es eine CGEM im Forum für unter 1000€. Mit dieser Montierungsklasse hast du ordentlich zu schleppen. Deswegen nutze ich sie nur noch stationär. Nur das genutzte Equipment ist sein Geld wert. Wenn du es transportieren musst, ist die Hemmschwelle viel höher. Schau dir mal die Fotos hier in der Galerie an. Da wirst du tolle Bilder von sehr großen Fernrohren sehen, aber auch viele mit kleinen, teilweise winzigen Fernrohren erstellte Fotos. Daran kannst du vielleicht erkennen, welche Richtung für dich gut ist.
CS Harald
 
Nur das genutzte Equipment ist sein Geld wert
Das trifft es sehr gut, das beste Equipment ist das was man am Ende auch nutzt. Und finde es sehr wichtig wie du es angesprochen hast, wenn man das ganze noch transportieren muss, sollte man das Gewicht nicht vernachlässigen, bzw unnötig viel Gewicht vermeiden. Sprich die Montierung auswählen die zur Optik passt, und dann auch noch halbwegs gut zu transportieren ist.

CS Andreas
 
Es läuft wohl darauf hinaus, dass uns erstmal mitgeteilt wird, zumindest grob, wo die Reise hin gehen soll.

Das trifft es sehr gut, das beste Equipment ist das was man am Ende auch nutzt.
:y:

Sprich die Montierung auswählen die zur Optik passt, und dann auch noch halbwegs gut zu transportieren ist.
mein ewiges Mantra ;), das System in sich muss stimmig sein.
Der Transport, wenn man es dann muss, ist nicht zu verachten.
Eine EQ6 aus der dritten Etage runter schleppen und dann Nachts/am frühen Morgen wieder zurück... ... ... o_O.
Deswegen nutze ich sie nur noch stationär.
ist vollkommen nachzuvollziehen.
 
mein ewiges Mantra ;), das System in sich muss stimmig sein.
Der Transport, wenn man es dann muss, ist nicht zu verachten.
Eine EQ6 aus der dritten Etage runter schleppen und dann Nachts/am frühen Morgen wieder zurück... ... ... o_O.
Empfinde ich als super wichtig, und das vergessen oft viele mit zu beachten ?
Hast ein gutes Beispiel genannt, wo dann mach der ersten Anfang Euphorie, dann das ganze immer weniger genutzt wird, weil man es sich dann 3 mal überlegt, das ganze rumzuschleppen. Wo man vielleicht bei einem kleineren kompakten Equipment das sich einfach schnappt und raus geht
 
besten dank.

der ersten Anfang Euphorie, dann das ganze immer weniger genutzt wird, weil man es sich dann 3 mal überlegt, das ganze rumzuschleppen. Wo man vielleicht bei einem kleineren kompakten Equipment das sich einfach schnappt und raus geht
somit ist mein Equipment Stück für Stück leichter/kleiner geworden.
OK, ich habe mich in den letzten ein bis zwei Jahren auf EAA eingeschossen, da brauchst einfach nicht dieses schwere Equipment.
Auch wenn ich "nur" auf dem Balkon EAA-ler, es macht schon einen Unterschied ob ich 4,5 Kg oder knapp 20 Kg Montierungskopf sechs, sieben Meter transportiere.
Ich weiß jetzt nicht wie alt Tobi ist, aber es macht schon einen Unterschied ob ich Anfang 40 bin oder über 60.
Da ich unser Hobby aber sehr gerne noch ein paar Jahre betreiben möchte, bin ich froh das kein Einzelteil mehr als 10 Kg wiegt.
 
besten dank.


somit ist mein Equipment Stück für Stück leichter/kleiner geworden.
OK, ich habe mich in den letzten ein bis zwei Jahren auf EAA eingeschossen, da brauchst einfach nicht dieses schwere Equipment.
Auch wenn ich "nur" auf dem Balkon EAA-ler, es macht schon einen Unterschied ob ich 4,5 Kg oder knapp 20 Kg Montierungskopf sechs, sieben Meter transportiere.
Ich weiß jetzt nicht wie alt Tobi ist, aber es macht schon einen Unterschied ob ich Anfang 40 bin oder über 60.
Da ich unser Hobby aber sehr gerne noch ein paar Jahre betreiben möchte, bin ich froh das kein Einzelteil mehr als 10 Kg wiegt.
Stimme ich dir zu 100% zu. Habe ich auch die letzte Zeit immer öfters gemerkt, das ich die eq5pro z. B. Kaum noch mit raus nehme. Und die ist ja noch vergleichsweise leicht. Auch Optiken sind kleiner geworden, da ist der 150pds aktuell die größte. Und wie du sagst das fällt mit dem Alter immer schwerer (und ich noch keine 40?)
Wenn ich dann als Beispiel meine kleine ixeos nehme, die ich im ganzen mit einer Hand getragen bekomme, dann hat man da auch mal Lust auf die schnelle aufzubauen, wo man sich das bei schwererem Equipment zwei oder drei mal überlegt.
 
Hallo Astrofreunde,
nachdem ich vor ein paar Wochen mit dem Thema eingestiegen bin und mit ein gebrauchtes Skywatcher 150/750 Newton mit EQ 3 Montierung zugelegt habe, bin ich jetzt schon am überlegen, eine zweite, größere Montierung mit GOTO und Nachführung zu kaufen. (Ins Auge gefasst habe ich die Skywatcher EQ6-R PRO). Da meine jetzige Montierung keine Nachführung hat, müsste ich für Deep Sky für ca. 700€ nachrüsten. Allerdings könnte ich mir auf lange Sicht Geld und Mühe sparen, da ich früher oder später mir auch ein besseres Teleskop kaufen möchte und dabei die Gewichtsgrenze der EQ3 wahrscheinlich nicht ausreichen wird.

Was sind eure Meinungen/ Erfahrungen dazu? Macht es Sinn, jetzt eine Montierung zu kaufen, die für mein restliches Setup "Overkill" ist, um später nicht eine neue Montierung nachrüsten zu müssen?

Vielen Dank für eure Antworten!
LG Tobi
Hallo,

eine EQ6 (gleich welche Variante) ist nur bedingt transportabel, da sehr schwer, trägt aber auch eine Menge. Transportabilität hört bei mir gewichtsmäßig spätestens bei einer HEQ5 auf.

Wenn man nur ein paar Meter in den Garten muss (also ohne Treppen, Autofahrt usw.) geht eine EQ6 noch, aber für alles weitere ist sie zu schwer. Klar, wer ne Konstitution wie Arnie hat kann auch ne EQ8 mobil betreiben, aber das Alter limitiert sowas.

Also erstmal eruieren, in welche Richtung man geht. Ansonsten würde ich für Dein Teleskop eine EQ5 empfehlen, die ist noch transportabel, nicht so teuer, gebraucht zu bekommen, und wenn dann die Richtung feststeht und man Geld in die Hand nimmt, neben den technischen Daten auf das Gewicht achten, das ist ein echtes Killer-Kriterium!

Vergleichbare Montierungen gibt es nicht nur von Celestron/Skywatcher sondern auch von anderen Anbietern - also ruhig mal umsehen, und auf die Gewichtsangaben achten!

Tragfähigkeit ist - als Richtwert - im gelieferten Zustand etwa 2/3 dessen was auf der Spezifikation steht, damit es praktisch nutzbar ist. Der Rest ist der Werbung geschuldet resp. dem, dass diese Angaben die Aufstellbedingungen, Wind usw. nicht berücksichtigen.

LG
Jörg
 
Hallo nochmal,
an das Gewicht der Montierung habe ich bisher gar nicht gedacht. Wie verteilt sich das Gewicht auf die Montierung? Meine bisherige Erfahrung mit der EQ3 ist, dass das Gewicht zum Großteil in den Gegengewichten steckt und der restliche Teil im Montierungskopf ist, während das Stativ fast nichts wiegt. Verändert sich das bei der EQ6/ anderen großen Montierungen in der selben Gewichtsklasse?

LG
Tobi
 
Hallo nochmal,
an das Gewicht der Montierung habe ich bisher gar nicht gedacht. Wie verteilt sich das Gewicht auf die Montierung? Meine bisherige Erfahrung mit der EQ3 ist, dass das Gewicht zum Großteil in den Gegengewichten steckt und der restliche Teil im Montierungskopf ist, während das Stativ fast nichts wiegt. Verändert sich das bei der EQ6/ anderen großen Montierungen in der selben Gewichtsklasse?

LG
Tobi
Hallo tobi,
Also bei einer eq3 oder vergleichbaren Montierungen ist das meiste Gewicht ja wirklich der montierungskopf und das Gegengewicht. Bei größten Montierung ist aber auch das stativ selber sehr schwer. So eine eq6 bekommt man kaum in einem Stück getragen. Alleine das Stativ hat schon massig Eigengewicht (ca.7,5kg) Da wird man devinitiv jedesmal alles auseinander bauen müssen und die Teile einzeln tragen. Das sollte man sich da devinitiv Voher überlegen ob das für einen rentabel ist, z. B. Nur aus der Laube in den Garten, oder wirklich aus dem 3 Stock, über einen Hof zum Auto oder so ähnlich. Dann überlegt man sich es immer mehrmals ob man sich das für den Abend antun will.

Lg Andreas
 
Hallo Tobi,
ich sage dir, wenn du jetzt daran nur den geringsten Zweifel hast, dass du dich keinesfalls durch das hohe Gewicht und den komplizierten Aufbau, vielleicht sogar im dunkeln, davon abhalten lässt, Astronomie zu machen, dann lass es. Bleib bei einer geringeren Gewichtsklasse. Orientiere dich so, dass alles ganz easy ist. Ich selbst mache Astronomie erst wieder intensiv, seit ich mein Equipment so verkleinert und versimpelt habe, dass ich nach maximal 2 Minuten startbereit bin. Ich erzeile damit nicht die Ergebnisse, die manche Kollegen hier zeigen, aber ich gehe meinem liebsten Hobby nach. Das ist jetzt schön so.
CS Harald
 
Hallo Tobi,

Stativ ist schon geschrieben, 7,5 Kg.
Montierungskopf ca. 18 Kg.
Gegengewichte 2 x 5 Kg.
Dann das Kleingeraffel noch. Okulare, Filter,... ... ...
Und dann noch die Stromversorgung auf dem Acker. Powerpack. Keine Ahnung was die wiegen. Habe keine.
Ach ja :ROFLMAO: das Teleskop, irgendwas zwischen 3 und 15 Kg.
Summersumarum bist da irgendwo bei um die 50 Kg.

Und wenn Du, wie schon geschrieben, "blöde" wohnst, ist das ein paar mal hin und her Gelaufe und dann halt Nachts/früher Morgen zurück.
Wenn ich daran zurück denke... brrrrrrrrr... :D.
 
Wie bei Harald / @h.kothe ist mein Equipment auch immer "kleiner" geworden.
8" Dobson ist im Keller.
127/1200 FH in seiner Tasche.
EQ6-R ebenso in der Tasche.

150/750 Newton wird genutzt, ebenso 120/1000 FH und mein C8.
Alles auf der iOptron, natürlich nicht gleichzeitig ;).
Für EAA kommt noch ein Notebook am Teleskop dazu. Netzwerkkabel dran und USB-Hub.
Wenn ich mir Zeit lasse, :coffee: :coffee::coffee: :coffee: ;), halbe bis dreiviertel Stunde. Geht auch schneller, aber warum?
 
Es läuft wohl darauf hinaus, dass uns erstmal mitgeteilt wird, zumindest grob, wo die Reise hin gehen soll.
Genau kann ich das (noch) nicht sagen. Am liebsten würde ich sowohl ein Planetenteleskop + Fotoausrtüstung als auch Deep Sky Teleskop + Fotoausrüstung haben wollen, wenn da der Geldbeutel nicht mitreden würde. Da ich allerdings auch noch keine wirklichen Erfahrungen mit Deep Sky Fotografie habe, ist das auch vorerst nur ein "Gefällt mir vom Hören Sagen".
Letztendlich werde ich in wenigen Monaten meinen Führerschein machen und dann auch mobiler sein. Mit dem Auto gibt es auch einige brauchbare Orte für die Sternenbeobachtung (Alpen/ südlicher Raum) in der Nähe.

Realistisch betrachtet habe ich momentan größere Newtons oder günstige RC-Teleskope (wie z.B. das Omegon RC-Pro 203/1624) im Auge. (Mit einem Reducer könnte man das RC auf ein niedrigeres Öffnungsverhältnis bringen und hat trotzdem eine 203mm Öffnung und benötigt keinen Komakorrektor. )Aber wie schon gesagt wird sich die Anschaffung eines neuen Teleskops noch verzögern, da ich da noch nicht "am Limit des erreichbaren" bin, während ich bei der Montierung eben schon eine Nachführung brauche.
 
Was sind eure Meinungen/ Erfahrungen dazu? Macht es Sinn, jetzt eine Montierung zu kaufen
Nein. Wenn Du neu eingestiegen bist, arbeite doch erstmal damit, mach Erfahrungen und lerne den Himmel und das Beobachten kennen. Eine größere Monti, noch eine Optik plus X macht Kosten, Arbeit etc.. Nach meiner Meinung solltest Du den einen und anderen Sommer und Winter mit dem arbeiten was da ist und gucken lernen. Bei mir ist es eher so, dass ich mit zunehmender Erfahrung zum downsizing neige.
Wenn Du alle Messierobjekte und die Herschel-400 Liste weitgehend abgearbeitet hast, weiterhin einige Planetensaisons hinter dich gebracht hast, kann upgrading Spaß bringen.
Ein Bekannter hat vor wenigen Jahren einen paralaktisch montierten 10"er in der "Bucht" reflexartig gekauft. Das erklärt sich alles nicht von alleine. Er hat umgehandelt und freut sich nun mit dem 20x100 Großfernglas auf einem Kurbelstativ. Rausstellen - gucken - freuen.

Betrachte dies bitte als konstruktiven Hinweis und nicht als persönliche Kritik.

Uwe
 
Ich weiß jetzt nicht wie alt Tobi ist, aber es macht schon einen Unterschied ob ich Anfang 40 bin oder über 60.
Da ich unser Hobby aber sehr gerne noch ein paar Jahre betreiben möchte, bin ich froh das kein Einzelteil mehr als 10 Kg wiegt.
Grundsätzlich ist das kein Problem, beruflich bedingt muss ich auch mehr über längere Strecken tragen. Allerdings möchte ich natürlich nicht volkommen verausgabt am Standort ankommen, wenn es auch einfacher geht :D.
 
Kann Uwe / @Uwe65 beipflichten.
Auch wenn der 150/50 Newton hart an der Grenze ist für die EQ3-2.
Wenn es Dir um die Nachführung geht, gibt es ja die Kits dafür und das schlägt nicht so zu Buche. So ausgerüstet kannst Du das Beobachten gut lernen und Erfahrungen sammeln.

Ich will Dir deine "Zielvorgabe"
Am liebsten würde ich sowohl ein Planetenteleskop + Fotoausrtüstung als auch Deep Sky Teleskop + Fotoausrüstung haben wollen,
gewiss nicht ausreden, aber die klassische Astrofotografie ist kein "Kinderspiel".
Bin dafür aber nicht so der Ansprechpartner für, da EAA-ler.
Die Klassische geht auch mit kleinerem Equipment.
EQ5 oder HEQ5 mit einem Apo drauf gepackt. Hier schon erwähnt, dass das noch gut transportabel ist.
Dazu dann eine passende DSLR.

Bei Planeten werden Videos erstellt. Passenderweise mit einer Astro-/Planetenkamera, ZWO wäre da zu nennen. Mit denen geht auch Deep Sky, aber da habe ich nur Erfahrung im EAA-Bereich. Langzeitbelichtung, keine Ahnung.
 
Für Planetenbeobachtung und -fotografie benötigst du eine lange Brennweite. Auf deiner EQ3 kommt da wohl am ehesten ein 4 bis 6zölliger Maksutov in Frage und entweder Okularprojektion oder eine Barlowlinse zusammen mit einer ungekühlten Astrokamera mit möglichst kleinen Pixeln. Goto brauchst du dafür nicht, aber ein Nachführmotor ist sinnvoll. Das reicht dann auch für EAA, das allerdings eher mit dem kleinen Newton oder einem kurzen APO. Als Kamera brauchst du da eher einen großen Sensor als kleine Pixel, also z.B. eine DSLR oder eine teurere vielleicht gekühlte Astrokamera. Oder du nutzt die Planetenkamera mit einem passenden Fotoobjektiv (Altglas). Preiswerter Einstieg: Maksutov 4 Zoll im Forum ab 150€, Astrokamera ungefähr 350€, Altglas 200mm ab 25€, Adapter etwa 100€ und Filter nach Bedarf.
CS Harald
 
Guten Morgen zusammen,

so
Genau kann ich das (noch) nicht sagen. Am liebsten würde ich sowohl ein Planetenteleskop + Fotoausrtüstung als auch Deep Sky Teleskop + Fotoausrüstung haben wollen, wenn da der Geldbeutel nicht mitreden würde.
oder so ähnlich wird es den meisten beim Start ergangen sein.
Wohin sich das Beobachten entwickelt, wird sich erst mit der Zeit herausstellen. Da jetzt alle Eventualitäten abwägen und auffangen :unsure: bei der Anschaffung eines, neuen oder zu erweiternden, Equipments, geradezu unmöglich.

Wie Harald / @h.kothe schon schreibt, die Ansprüche an die verschiedenen ablichtbaren Objekte ist unterschiedlich und erfordert unterschiedliches Equipment. Da das Gewünschte unter einen Hut zu bringen ist dann, in die ein oder andere Richtung, mit Kompromissen behaftet.
Da ja das liebe Geld auch noch dazu kommt. Neben Gewicht und vielen anderen Faktoren.
Das Equipment muss in den Geldbeutel passen.

Das rundumsorglosalleserschlagen ;) Equipment gibt es einfach nicht.
Du wirst Dir über die Zeit, bis Du das gefunden hast was Dir zusagt, einiges an Astrogeraffel anschaffen, was dann immer weniger, da es den Wünschen nicht so ganz zuzuordnen ist, genutzt wird. Für mich keine Fehlkäufe im klassischen Sinne. Halt der Weg zu dem was man möchte.
Bei mir der Dobson, EQ6-R, Okulare (seltener genutzt), da ich für mich bei EAA gelandet bin und das auch so weiter betreiben möchte (aber wer weiß das schon :whistle:). Mit gelegentlichen Ausflügen in das rein visuelle Beobachten.

Noch ein Mantra von mir ;)
gehe es mit Ruhe und Geduld an. Die Sterne sind aller Voraussicht noch länger da.
Klappt es mit einem Objekt nicht in diesem Jahr, dann eben im nächsten. OK, bei Planeten etwas schwieriger.

In diesem Sinne :saturn: :teleskop:.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben