klawipo
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Liebe Leude,
Ich war in der Nacht von Sonntag auf Montag draußen mit meinem 12 Zoll Dobson. Es standen Objekte in Skorpion und Schütze auf dem Programm. Die Sicht war ganz gut ab ca 0:30. Die Milchstraße war bis runter zum Südhorizont schön zu erkennen, und die Sterne blinkten nur wenig. Ich fing mit M 4 bei Antares an. Mittelgroß würde ich sagen, der auffälligen Sternenbalken in der Mitte gut zu erkennen. Der hellste in unseren Breiten erreichbare Kugelsternhaufen M22 durfte natürlich auch nicht fehlen. In der Wirkung reicht er aber nicht ganz an die Wucht des bekannten Herkules-Paradeobjektes M13 heran, er ist ein wenig kleiner und ließ sich auch nicht so einfach hoch vergrößern. Noch wesentlich kompakter kam M28 herüber. Am Rande bei 170fach bereits aufgelöst, der Kern aber noch recht weitreichend eine mittelhelle Scheibe.
Weiter ging es zum schönen Omeganebel. Hier hoben sich die "angelegten Flügel" der charakteristischen Schwanengestalt hell ab, der Hals war relativ deutlich von zwei Dunkelbändern durchzogen. Unter dem "Vogel" sah ich zwei Nebelfetzen, hinter dem "Schwanz" eine größere weitere, außerdem ging der Nebel unter dem "Schnabel" abgeschwächt weiter. Lagunnenebel war nicht so spektakulär, ein dunkler Haken im Nebel mit Sternen drin. Im Trifid-Nebel konnte ich beide Komponenten gut erkennen, und einer der Nebelflecken war vom Zentrum her mit drei (vielleicht vier) Linien durchzogen. Die beiden Komponenten hatten, anders als auf Fotografien, einen gehörigen Abstand. Ich merkte wie meine Aufmerksamkeit nachließ, nahm mir aber noch den "Adlernebel" M 16 vor. Ein Nebel, der bereits etliche Sterne geboren hat, einen Greifvogel konnte ich darin aber nicht erkennen.
Am Ende noch etwas Lustwandeln in der kleinen Sagitarrius-Wolke mit dem dichten offenen "Haufen im Haufen" NGC 6603, sowie kurze Blicke auf den M13 und M57. Letzterer diesmal ohne Farbe und Zentralstern. Auf der Rückfahrt grüßte mich ein orangener Mond.
CU
Klaus
Ich war in der Nacht von Sonntag auf Montag draußen mit meinem 12 Zoll Dobson. Es standen Objekte in Skorpion und Schütze auf dem Programm. Die Sicht war ganz gut ab ca 0:30. Die Milchstraße war bis runter zum Südhorizont schön zu erkennen, und die Sterne blinkten nur wenig. Ich fing mit M 4 bei Antares an. Mittelgroß würde ich sagen, der auffälligen Sternenbalken in der Mitte gut zu erkennen. Der hellste in unseren Breiten erreichbare Kugelsternhaufen M22 durfte natürlich auch nicht fehlen. In der Wirkung reicht er aber nicht ganz an die Wucht des bekannten Herkules-Paradeobjektes M13 heran, er ist ein wenig kleiner und ließ sich auch nicht so einfach hoch vergrößern. Noch wesentlich kompakter kam M28 herüber. Am Rande bei 170fach bereits aufgelöst, der Kern aber noch recht weitreichend eine mittelhelle Scheibe.
Weiter ging es zum schönen Omeganebel. Hier hoben sich die "angelegten Flügel" der charakteristischen Schwanengestalt hell ab, der Hals war relativ deutlich von zwei Dunkelbändern durchzogen. Unter dem "Vogel" sah ich zwei Nebelfetzen, hinter dem "Schwanz" eine größere weitere, außerdem ging der Nebel unter dem "Schnabel" abgeschwächt weiter. Lagunnenebel war nicht so spektakulär, ein dunkler Haken im Nebel mit Sternen drin. Im Trifid-Nebel konnte ich beide Komponenten gut erkennen, und einer der Nebelflecken war vom Zentrum her mit drei (vielleicht vier) Linien durchzogen. Die beiden Komponenten hatten, anders als auf Fotografien, einen gehörigen Abstand. Ich merkte wie meine Aufmerksamkeit nachließ, nahm mir aber noch den "Adlernebel" M 16 vor. Ein Nebel, der bereits etliche Sterne geboren hat, einen Greifvogel konnte ich darin aber nicht erkennen.
Am Ende noch etwas Lustwandeln in der kleinen Sagitarrius-Wolke mit dem dichten offenen "Haufen im Haufen" NGC 6603, sowie kurze Blicke auf den M13 und M57. Letzterer diesmal ohne Farbe und Zentralstern. Auf der Rückfahrt grüßte mich ein orangener Mond.
CU
Klaus