Umbau Großfernglas möglich ?

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Johann_M

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Hallo Astrobastler,

hat schon wer über einen Umbau eines Großfernglases (TS 25x100)
für rechtwinkeligen Einblick nachgedacht?

Viele Grüße aus Graz,

Johann
 
Hallo Johann,
da ich ja selber Bino´s baue, habe ich darüber schon nachgedacht. Mit einer Drehbank kein Problem. Das Glas wird vor den Prismen zersägt, dann 2 2" Zenitspiegel eingefügt. Es müssten 4 Adapter gedreht werden.
 
Hallo Johann,

Ganz so easy ist das nicht.
Ein Entfernen der Prismen ist nicht ohne weiteres möglich, da der Lichtweg des Glases der Prismen (normalerweise) in die Farbkorrektur mit einbezogen wird.
Es kann also sein, dass Du ein sehr blaues Wunder erlebst. :/


CS
Bernd
 
Hallo leute,

ddie Prismen müssten hinter den Spiegeln wieder montiert werden.
Das ist das eigentliche Problem (Justierung) und das Teil sieht dann sehr hochformatig aus.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Also ich hab mir jetzt mein Glas ein bissl genauer angeschaut.

So wie es Stefan meint, müsste es gehen, die ZS müssten nicht einmal 2" haben.

Bernd, Du meinst vielleicht, daß die Prismen wegfallen aber die müssen bleiben weil mein Augenabstand ja keine 120mm beträgt :-))

Und die Art mit den schräg versetzten Objektiven in unterschiedlich langen Tuben gefällt mit sowieso nicht.

Es werden ja nur die ZS in den verkürzten Strahlengang vor den Prismensätzen angebracht und das ergibt dann das von Günther angesprochene 'Hochformat'.

Wie aber dann die Verwendbarkeit der Knickbrücke möglich ist, weiß ich noch nicht.

Vielleicht weiß noch jemand was?

Viele Grüße aus Graz,

Johann
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
hallo,

der Stefan wird schon wissen wovon er spricht.

Die Prismen müssen bleiben, weil man sonst nicht die beiden Röhren zusammenjustieren kann, schätze ich. Der Lichtweg der Zenitspiegel muss eingerechnet werden und die Tuben entsprechend gekürzt werden. Ganz so einfach mit "4 Adaptern" sehe ich das nicht, aber vielleicht schreibt er noch was dazu.

Die Farbkorrektur bei der geringen Vergrösserung sehe ich eher entspannt.

Wenn das geht, mach ichs auch!

lg Tommy
 
Hi Leute,

man könnte die Knickbrücke unter Verwendung von etwas überdimensionierten Spiegeln mit einer exakten Langlochführung für das Prismengehäuse erhalten. Besser, auch justiertechnisch günstiger, wäre ein gerader und exakt einstellbarer Verschiebeweg über zwei Zahnstangen oder Wellentriebverbindungen (oben und unten am Prismengehäuse). Die Objektive bleiben dabei starr verbunden. die Augenabstandseinstellung wäre so sicher etwas eingeschränkt, aber machbar.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Schon 2", der Lichtweg dahinter ist mit den Prismen sehr lang. Kann sogar sein, das das gar nicht langt.

Die Spiegel fressen auch mit sehr kurzen Adaptern schon mehr wie 100mm. Dann bekommst Du Vignettierung.

Ich glaub, das geht gar nicht.


Übrigens baue ich gerade wieder an einem Bino mir 100 ED´s in einer LX200 Gabel. Irgend ein Unterschied zu einem 100m Großfernglas wirds doch geben?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Stefan,

Man braucht lange Objektivtüten, also nicht die Objektive mit ultrakurzen Ausgangsbrennweiten. Dann liegen die Innenverblendungen der "Tüten" schon unter 2" Durchlass, sodass sogar Kürzen noch möglich wäre.
Geht nich gibs nich, ich kanns aber nich (handwerklich). ;)

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Günther,

Du schreibst:
'Besser, auch justiertechnisch günstiger, wäre ein gerader und exakt einstellbarer Verschiebeweg über zwei Zahnstangen oder Wellentriebverbindungen (oben und unten am Prismengehäuse). Die Objektive bleiben dabei starr verbunden. die Augenabstandseinstellung wäre so sicher etwas eingeschränkt, aber machbar.'

Das wäre eine Möglichkeit, aber schwer so zu machen, daß es auch nach was ausschaut.

Ich werd mir den Strahlengang einmal mit Prismen oder Planspiegeln provisorisch aufbauen, damit ich eine Vorstellung davon bekomme.

Danke für die Tipps und viele Grüße aus Graz,

Johann
 
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