Umbau Rollhütte zur Rolldachhütte

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Sondermann66

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Hallo zusammen,
ich möchte meine Rollhütte zu einer Rolldachütte umbauen.
Folgende Vorraussetzungen:
Es besteht ein Punktfundament mit den Gesamtmaßen 1,28 Breite und 2,48 Länge.
Die Länge teilt sich auf in 1*1,20m und 1*1,28m. Soll heißen, dort ist jeweils mittig ein Punktfundament angesetzt. ( Eigentlich sollte hier jetzt ein Foto erscheinen...)

Da die Rolldachhütte jedoch die Maße von 2m*2,50m haben soll, frage ich mich, ob ich vorhandene Fundamente nutzen kann, wenn ich den Boden, der aus Holz bestehen soll, frei schwebend darauf bauen kann.
Nach hinten kann und wird Platz genug sein, um dort neue Fundamente für die Ausleger zu setzen.

Weiteres Problem: Derzeit steht die Säule nur 30cm von der Tür der Rollhütte entfernt. Das Teleskop wird quer zu Tür "geparkt". Also müßte ich auch noch ein Stück nach Vorne mit der Bodenkonstruktion....

Die Angst, die Besteht, ist, das der Boden nachher zu Schwingungen neigt. Das mag für die Säule uninteressant zu sein, weil die abgekoppelt stehen wird, aber für die Hütte selber sicherlich nicht förderlich....

Wäre nett, wenn Erfahrene mir einige Tips geben könnten.
Danke
Sven


 

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Hallo Sven,
grundsätzlich ist für jede Baumaßnahme ein ordentliches Fundament unumgänglich. Dieses gilt für die Hütte genauso, wie für die Säule, die mir unterdimensioniert erscheint. (Ausschwingzeit). "Freischwebend" wie Du es nennst, verbietet sich in diesem Fall. Schau Dich mal im Forum um, wie andere Sternfreunde eine solide Baumaßnahme angegangen sind. Dort kannst du Dir Anregungen holen. ZB. im Bericht 2,6m Kuppelbau. Hier sind ordentliche Fundamente in Wort und Bild beschrieben. Das gilt auch für Rolldachhütten.
CS
Wilfried

 
Hallo Wilfred,
nach langer Zeit eine Antwort :Applaus:

Ja, den Bericht über den Bau mit der 2,6m Kuppel habe ich gelesen. Mit Sicherheit ist das ein Fundament!!
Das werde ich aber mit Sicherheit nicht bauen können. Da streikt die ganze Familie.
Frage: Warum erscheint Dir die Säule unterdimensioniert? Es ist ein 200er Rohr, welches 80 cm tief einbetoniert worden ist.
Frage: Ist eine nachträgliche Stabilisierung möglich?

Danke für den Rat,
Sven
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Sven,
ganz ehrlich gesagt, ich will mir auch keine 2,6 m Kuppel mit derartigem Aufwand bauen. Sollte ja auch nur ein Beispiel sein, wie solide man bauen kann. Zu Deiner Säule folgendes: Ich hatte vor Jahrzehnten (um 1970) eine ähnliche Säule im Garten einbetoniert,und zwar so: Ausgeschachtet 60x60 cm und 50 cm tief. Darein ein 1 m langes Rohr mit 4 Fußanker gestellt. Oben eine verschweißte Adapterplatte. Es war ein dickwandiges Stahlrohr von 90 mm Durchmesser. Darüber hatte ich ein 200 mm Abwasserrohr gestülpt und alles mit Beton zugegossen. Im festen Glauben eine besonders stabile Säule gebaut zu haben, kam beim Firstlight mit dem neu erworbenem Spiegelteleskop, 150 / 1200, die große Entäuschung.Alles wackelte wie ein Lämmerschwanz, die Ausschwingzeit tendierte zu 10 sec. Völlig unakzeptabel.Ich habe dann alles abgerissen,
und dem Erdboden gleichgemacht. Heute mache ich das ganz anders und habe kein Gezittere mehr.Die Säule schaute nur 55 cm aus dem Boden, war 20 cm dick, nur für den oben genannten Newton, und dann so was!!! Wie soll man so etwas verstärken? Wenn Du wissen möchtest wie ich heute beobachte, schicke ich Dir eine PN.

Gruß Wilfried
 
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