Spacecadet
Aktives Mitglied
Nochmals Hallo an die Gemeinde, obwohl ich mich eben kurz beim Thema "Euer erstes Teleskop" vorgestellt habe.
Hier nun meine (Suggestiv???-)Frage:
Liege ich völlig daneben, meinen betagten 8 Zoll f6 Newton von Meade (Baujahr so um die 1980) gegen einen Refraktor von 5 oder sogar 6 Zoll auszutauschen?
Hier meine "Pro- Argumentation":
- ich beobachte (meistens) unter ganz bescheidenen Stadt- und Balkonbedingungen Mond und Planeten (ich weiß, sieht von den Konstellationen die nächste Zeit eher mau aus)
- fotografische Ambitionen habe ich (fast) keine (außer Digiknipse Projektionsmethode Mond)
- DS macht von den Bedingungen her keinen Sinn, das Teleskop könnte ich zwar an geeignete Plätze bringen, ich bin aber eher ein Freund des "Schnellspechtelns"
- durchs Auf- und Abbauen wird der Newton nicht besser, zwar habe ich mir einen Justierlaser zugelegt, doch wünsche ich mir ein absolut pflegeleichtes Gerät
- handwerklich habe ich zwei linke Hände, so traue ich mich nicht z. B. den Hauptspiegel auszubauen und gründlichst zu reinigen
- die Montierung meines Newtons ist zwar sehr stabil (vom Vorbesitzer verstärkt), jedoch ohne Nachführugsmotor, bietet also nicht viel Komfort
- Auskühlzeit ist nicht so ein wichtiger Punkt, da ich meine Gerätschaften rechtzeitig auf Balkon/Terrasse in Stellung bringen kann
- mit einem Farbfehler(chen?) könnte ich leben
-> da wäre ein Refraktor, den man so um ca. 1000 Euro oder etwas mehr (komplett) erwerben könnte, doch das bessere Gerät für mich?
Was mich ins Grübeln bringt:
- sehe ich einiges durch die "Refraktorbrille", weil ich meinen 75 mm Unitron, den ich mal hatte, verkläre?
- macht sich das theoretisch schlechtere Auflösungsvermögen der kleineren Öffnung auch bei schlechten Bedingungen deutlich bemerkbar?
Als 1. Wahl schwebt mir das TAL 125r vor, aber da scheint es wohl wieder Probleme bei der Lieferung zu geben. (Das hat in der Machart für mich so ein bisschen was vom Unitron).
Ansonsten würde ich alle gängigen 5 oder 6 Zoll FHs f8 in Erwägung ziehen. (Ich weiß, dass der 6 Zöller Skywatcher ein ganz schöner Brocken ist, aber ich muss ja nicht weit schleppen).
Einschränkend möchte ich noch sagen, dass mir die Sache nicht auf den Fingern brennt, mit meinem Newton und einem kleinen Lidl Skylux habe ich (wenns Wetter mitspielt) schon meinen Spaß. Aber die Meinung der versammelten Fachwelt würde mich doch interessieren.
Ich weiß, dass Eure kompetente Beratung den Blick durchs Teleskop nicht ersetzen kann, aber trotzdem besten Dank, wenn Ihr Euch die Mühe machtet, hierzu zu antworten.
Grüße Martin
Hier nun meine (Suggestiv???-)Frage:
Liege ich völlig daneben, meinen betagten 8 Zoll f6 Newton von Meade (Baujahr so um die 1980) gegen einen Refraktor von 5 oder sogar 6 Zoll auszutauschen?
Hier meine "Pro- Argumentation":
- ich beobachte (meistens) unter ganz bescheidenen Stadt- und Balkonbedingungen Mond und Planeten (ich weiß, sieht von den Konstellationen die nächste Zeit eher mau aus)
- fotografische Ambitionen habe ich (fast) keine (außer Digiknipse Projektionsmethode Mond)
- DS macht von den Bedingungen her keinen Sinn, das Teleskop könnte ich zwar an geeignete Plätze bringen, ich bin aber eher ein Freund des "Schnellspechtelns"
- durchs Auf- und Abbauen wird der Newton nicht besser, zwar habe ich mir einen Justierlaser zugelegt, doch wünsche ich mir ein absolut pflegeleichtes Gerät
- handwerklich habe ich zwei linke Hände, so traue ich mich nicht z. B. den Hauptspiegel auszubauen und gründlichst zu reinigen
- die Montierung meines Newtons ist zwar sehr stabil (vom Vorbesitzer verstärkt), jedoch ohne Nachführugsmotor, bietet also nicht viel Komfort
- Auskühlzeit ist nicht so ein wichtiger Punkt, da ich meine Gerätschaften rechtzeitig auf Balkon/Terrasse in Stellung bringen kann
- mit einem Farbfehler(chen?) könnte ich leben
-> da wäre ein Refraktor, den man so um ca. 1000 Euro oder etwas mehr (komplett) erwerben könnte, doch das bessere Gerät für mich?
Was mich ins Grübeln bringt:
- sehe ich einiges durch die "Refraktorbrille", weil ich meinen 75 mm Unitron, den ich mal hatte, verkläre?
- macht sich das theoretisch schlechtere Auflösungsvermögen der kleineren Öffnung auch bei schlechten Bedingungen deutlich bemerkbar?
Als 1. Wahl schwebt mir das TAL 125r vor, aber da scheint es wohl wieder Probleme bei der Lieferung zu geben. (Das hat in der Machart für mich so ein bisschen was vom Unitron).
Ansonsten würde ich alle gängigen 5 oder 6 Zoll FHs f8 in Erwägung ziehen. (Ich weiß, dass der 6 Zöller Skywatcher ein ganz schöner Brocken ist, aber ich muss ja nicht weit schleppen).
Einschränkend möchte ich noch sagen, dass mir die Sache nicht auf den Fingern brennt, mit meinem Newton und einem kleinen Lidl Skylux habe ich (wenns Wetter mitspielt) schon meinen Spaß. Aber die Meinung der versammelten Fachwelt würde mich doch interessieren.
Ich weiß, dass Eure kompetente Beratung den Blick durchs Teleskop nicht ersetzen kann, aber trotzdem besten Dank, wenn Ihr Euch die Mühe machtet, hierzu zu antworten.
Grüße Martin