Umstieg bzw. Einstieg in PI sinnvoll

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

eckehardt70

Aktives Mitglied
Hallo,

durch einen neuen Rechner hätte ich nunmehr die Möglichkeit mit PixInsight zu arbeiten.
Bis jetzt habe ich die DSLR Rohbilder in DSS gestackt und die weitere Bearbeitung fand in PS statt. In PS nutze ich die Astronomy Tools, bei denen Aktionen selbständig ablaufen. Feinschliff dann in PS und Fitswork.
PixInsight ist mit 230€ nicht ganz billig und wie man liest etwas gewöhnungsbedürftig in der Handhabung, aber ein mächtiges Werkzeug zur Bildbaearbeitung astronomiescher Aufnahmen. Dazu gibt es zwar reichlich Tutorials im Netz, aber eine intensive Einarbeitung wird trotzdem notwendig sein.
Lohnt sich somit der Umstieg, auch in Anbetracht der Tatsache, das ich bei der DSLR bleibe und somit keine aufwendigeren Schmalbandbearbeitungen anfallen.

Gruß Thomas
 
Hi Thomas,

das "lohnt sich" ist so individuell wie es nur sein kann - darauf gibt es doch keine gute Antwort.

Bist Du mit Deinen Bildern zufrieden so wie Du sie heute entstehen lässt?? Dann lohnt sich ein Umstieg wohl nicht, denn was kann PI dann mehr, ausser dass Du wohl am Anfang wieder 'schlechtere' Bilder machen wirst, da Du ja noch keine Erfahrung mit PI hast...

Bist Du mit Deinen Bildern heute unzufrieden, und denkst dass es an Deiner Bildbearbeitung liegt? Dann lkann sich ein Neueinstieg mit PI lohnen.

Es gibt kaum etwas in PI was Du nutzen wirst wass Du heute nicht machst...

Ich habe den Umstieg gemacht, mit der DSLR, weil ich wusste dass ich auf CCD umsteigen wollte und die Bilder dann mit PI berabeiten wollte.

Ich habe es nicht bereut!

Aber ob sich der Umstieg für Dich lohnen wird?? Klares: das kommt darauf an ;)

Gruß
Ernie

PS: sind doch nur 250 € - einfach machen... oder erstmal die Testversion probieren...
 
Hallo Thomas,

ich habe den Schritt zu PixInsight auch erst vor kurzem gemacht und bin begeistert von der Software. Ich fotografiere auch mit einer DSLR.

Du musst nicht zwischen mehreren Programmen hin- und herspringen und arbeitest im gesamten Workflow mit einem Dateiformat.

Meine Bildbearbeitung hat mit PixInsight eine bessere Qualität bekommen, die Bilder sehen einfach ausgewogener und feiner bearbeitet aus. Auch die Kalibrierung der Bilder mit Flats etc. klappt super. Ich hatte da mit DSS immer Probleme, ich kam damit nicht klar.

Ich bin den Schritt über die Testversion gegangen. Da kannst du 45 Tage alles machen und die kostet nichts.

Einarbeitung ist aber zwingend erforderlich, wo ich das Programm das erste mal gestartet war ich schon überfordert, da man nicht weiß was die ganzen Prozesse und Skripte da machen. Da muss man sich die vielen Tutorials arbeiten, aber meiner Meinung nach lohnt sich das.

Zum Preis, die 230€ sind ohne MwST, also der Preis für Deutschland ist 273,70€.

Mein Rat, hole dir die Testversion und probiere es aus. Ich war danach begeistert.

Viele Grüße
Marco



 
Hallo Thomas,

Ich arbeite ausschließlich mit PixInsight.

Nur zum schnellen Vorabstack nach einer Aufnahmenacht nutze ich DSS.

Die mit PixInsight gestackten Bilder sind wesentlich rauschärmer und exakter als die aus DSS.
Definitiv eine Steigerung der Qualität.

Ob nun PS oder PI für die weiterführende Bearbeitung besser ist, hängt meiner Ansicht nach sehr vom Nutzer ab.

Viele Hobbykollegen nutzen PI und PS, weil ihnen einige Bearbeitungsschritte im jeweiligen Programm besser von der Hand gehen.

PixInsight hat den großen Vorteil alles in einem Programm zu haben und beständig erweitert und betreut zu werden.
Dafür ist es extrem komplex und bedarf einer sehr langen Einarbeitungszeit.
Tutorials dazu gibt es jede Menge.

Da Du bereits mit PS arbeitest und damit umgehen kannst, denke ich, daß PI eine Erweiterung Deiner Möglichkeiten sein kann.
Insbesondere, wenn das Preprocessing von DSS auf PI verlagert wird.

Ob sich das lohnt kann Niemand sagen. Das kannst Du nur selbst entscheiden, wenn Du es ausprobiert hast.

Liebe Grüße
Heiko
 
Hallo,

vielen Dank für die Hinweise und Bemerkungen. Ich werde dann wohl mal die Testversion installieren und ein paar Versuche unternehmen. Es wäre schon ein erheblicher Vorteil, alles in einem Programm zu haben.
Letztendlich kann PI auch nicht zaubern und nur das ausarbeiten, was die Rohbilder bieten, dessen bin ich mir bewusst, aber ich habe auch oft das Gefühl das noch mehr geht, ich aber den Bogen nicht raus habe und die letzten Kniffe fehlen.
Habe gestern Nacht ein paar Rohdaten gewinnen können und das bietet sich förmlich an, damit den Einstieg in PI zu wagen.


Wünsche allen einen guten Rutsch!
Thomas
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
wirst den umstieg nicht bereuen.
btw, verglichen mit den oftmals tausenden euros, welche im astroequipment stecken ist pixinsight regelrecht günstig!

viel spaß mit der software!

andreas
 
Hallo Thomas,

ich kann nur empfehlen, lade Dir die Trial runter, wenn du auch wirklich etwas Zeit zum einarbeiten hast. Ich habe die ersten Tage nur damit verbracht, mir Tutorials anzuschauen.
Das Schlimme war, selbst nach nem Monat mit PI sahen aber meine Ergebnisse nicht besser aus, als die, welche ich per DSS/FW/LR und PS erreicht habe. Zumal ich(!) mit der genannten Softwarekombi, bsonders aber LR und PS einfach super klar komme, bedingt durch meine Zeiten als Konzerfotograf.
Dass Stackingergebnisse mit PI besser ausfallen, als mit DSS, kann ich zumindest mit meinem Rohmaterial nicht bestätigen, wurde aber bereits öfters in Foren erwähnt.
Im Endeffekt muss man sich vor Augen halten, es handelt sich letztendlich nur um eine Manipulation der Rohdaten und Wunder können weder PI noch Alternativen bewirken.

viel Spass beim Testen - Ronald
 
Hallo Thomas,

das kannst wirklich nur durch Ausprobieren herausfinden. Mal die Trial laden und ein Bild nach den Tutorials bearbeiten. Für mich hat sich PI nicht gelohnt. Weil ich mit Fitswork-stretch und PS wesentlich besser klarkomme. Lad Dir noch HLVG für PS runter und Du wirst PI nicht vermissen.
 
Hallo Thomas,

es gibt noch ein weiteres umfangreiches Programm zur Bearbeitung von Astrofotos, welches hier im Forum eigentlich nie genannt wird (zumindest mein Gefühl).

Es ist vor allen Dingen deutlich preiswerter als PI (nur ca. 45€) und auch als Testversion verfügbar.

Schau mal hier:

www.startools.org

Ich empfinde es allerdings auch ziemlich gewöhnungsbedürftig von Handling...

Gruß, Marc
 
Hallo,
Ich nutze StarTools auch, das Tool kann einiges und den ganzen Umfang kann ich längst noch nicht erfassen. Wie Marc sagt ist das Handling etwas gewöhnungsbedürftig, aber das ist ja ähnlich zu PI.

Insbesondere der Ansatz das Bild zu bearbeiten und durch die verschiedenen Funktionen dem Programm zu zeigen was gewünschte Daten sind und was Rauschen ist und damit am Ende die Rauschreduzierung durchzuführen, ist einzigartig.

Viele Grüße,
Felix
 
Hallo,

vielen Dank für die Anregungen und Hinweise. Ich habe jetzt einige Abende mit PI getestet und versucht mich einzuarbeiten. Zusammengefasst kann ich behaupten, mein Ding ist diese Programm nicht.
Es ist unübersichtlich, komplex und erfordert einiges an zeitlichem Aufwand es zu beherrschen. Die Anleitungen im Netz sind teilweise verwirrend,da sie auf Vorgängerversionen beruhen und gehen dann teilweise sehr in die Tiefe, die es mir als Anfänger sehr schwer machen zu folgen.
Die Ergebnisse nach drei Abenden der Einarbeitung waren nicht so, das es mich vom Hocker haut und ich dafür knapp 300€ hinlegen möchte.
Ich bleibe also bei DSS/ Fitswork / PS mit HLG, Astronomy Tools und GradientxTerminator.
Habe allerdings bei der Suche noch einiges an guten Anleitungen für PS und Fitswork gefunden. Da kann ich noch einiges lernen, und da setze ich an.

Gruß
Thomas




 
Hallo Thomas,

schau die Astroart an, ich zeige es dir gerne per Teamvier session, dann legst du jede Software weg. Ich verwende sowohl AA als auch PI, kenne Deepskystacke und andere Software.
Wenn du magst, kontaktiere mich. Session dauert nicht lange.
Demo aud der seite von MSB Astroart.

Gruss
Peter
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben