Unbekannter Rohling zugelaufen

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JSchmoll

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Hallo allerseits,


mir ist ein unbekannter Rohling zugelaufen. Durchmesser 21 cm, Dicke 43 mm.

Bezeichnung: TG488 (Su 300)

Dichte 2.2 g / cm^3

Ich habe schon gegoogelt aber ich weiss hier nicht weiter. Der Innenteil sieht sehr rein aus, also keine Blasen, Einschluesse etc. - wenn das ein transmissives Glas sein sollte, waere es vielleicht fuer ne Maksutovplatte geeignet ... ?


 
Hi Roland,


danke fuer Deine Antwort. Ich bin noch nicht viel weiter. Leider hat der Rohling auf dem Transportweg eine derbe Absplitterung mitbekommen (Muschel ca. 3 cm Radius, fast 1 cm tief !). Die Bruchstuecke konnte ich recht bequem zerbrechen, zwischen zwei Fingern. Also besonders fest scheint das Glas nicht zu sein. Derjenige, von dem ich den Rohling habe (leitet eine Firma die Diamant-Mikrobearbeitung in verschiedensten Substraten vornimmt), schrieb:

"Mit einer Dichte von 2.2 ist es fuer Zerodur (2.5) zu leicht, aber fuer Quarz/fused silica (2.0) zu schwer. Vielleicht ist es ein Borsilikatglas."

Da der Klotz ziemlich dick ist, waere es interessant zu wissen ob es vielleicht doch sinnvoll waere, ihn transmissiv zu gebrauchen. Denn das Innere sieht recht klar aus, keine offensichtlichen Einschluesse. Und wenn ich einen Maksutovkorrektor mit krachbrutalen Pfeilhoehen daraus machte, waere das Problem mit dem Muschelbruch auch passe. Waere doch was, so eine Maksutovkamera mit f/3 oder so fuer CCD ...

Alles Gute und

 
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