Thomas_John
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
hab gerade in einem Thread über Ferngläser was interessantes gelesen; es ging darum, daß man bei sehr großer Austrittspupille wohl generell - egal bei welcher Optik - eher unscharfe Bilder bekommt, weil die menschlichen Augen eben hier ein Schärfeproblem darstellen:
Link zum Thread
Ich finde das äußerst interessant. Demnach wären ja lichtstarke Ferngläser und Minimal-Vergrößerungen an kurzbrennweitigen Teleskopen wirklich sehr mit Vorsicht zu genießen...
Selbst hab ich am Saturn und Jupiter interessante Beobachtungen gemacht in der Hinsicht. Einmal mit einem Fujinon 10x70 - was ich mal vor einigen Jahren besessen habe - ich weiß, 10x ist für Planeten nicht geeignet. Aber trotzdem - EIGENTLICH sollte doch ein Fujinon wenigstens ein kleines scharfes Scheibchen abbilden von dem Planeten, oder?! War aber nicht, egal wie ich reingeguckt hab - das Planetenscheibchen total eirig, überstrahlt und einfach nicht scharfzustellen !!
Das gleiche hab ich jetzt mit meinem 80/480er (Vixen) .... wenn ich da das Baader 40mm reinschraube (12x), ist das Bild eigentlich wunderbar - aber Jupiter und Saturn schlichtweg nicht scharfstellbar. Saturn ist also nicht irgendwie ein kleines scharfes Oval, was man halt bei der Vergrößerung nicht auflösen kann, sondern ein total verwaschener, merkwürdiger, häßlicher Fleck! Mit einem 26mm Plössl (19x) wird es etwas besser, aber nicht wirklich - also immer noch kein winziges, scharfes Planetenscheibchen, sondern ein unscharfer, überstrahlter Fleck, keine Möglichkeit, es vernünftig scharfzustellen. Erst mit einem 12mm Oku (40x) seh ich dann ein richtig scharfes Planetenbild und bei höheren Vergrößerungen auch.
Also daß ich im 80/480 bei 12x kein auch nur ansatzweise scharfes Planetenbild bekomme, kann doch nicht an der Teleskopoptik liegen - und auch nicht an minderwertigen Okularen.... ?¿? Zumal es, wie gesagt, im 10x70 Fujinon mir auch nicht besser erging?
viele Grüße
Thomas
hab gerade in einem Thread über Ferngläser was interessantes gelesen; es ging darum, daß man bei sehr großer Austrittspupille wohl generell - egal bei welcher Optik - eher unscharfe Bilder bekommt, weil die menschlichen Augen eben hier ein Schärfeproblem darstellen:
Link zum Thread
Ich finde das äußerst interessant. Demnach wären ja lichtstarke Ferngläser und Minimal-Vergrößerungen an kurzbrennweitigen Teleskopen wirklich sehr mit Vorsicht zu genießen...
Selbst hab ich am Saturn und Jupiter interessante Beobachtungen gemacht in der Hinsicht. Einmal mit einem Fujinon 10x70 - was ich mal vor einigen Jahren besessen habe - ich weiß, 10x ist für Planeten nicht geeignet. Aber trotzdem - EIGENTLICH sollte doch ein Fujinon wenigstens ein kleines scharfes Scheibchen abbilden von dem Planeten, oder?! War aber nicht, egal wie ich reingeguckt hab - das Planetenscheibchen total eirig, überstrahlt und einfach nicht scharfzustellen !!
Das gleiche hab ich jetzt mit meinem 80/480er (Vixen) .... wenn ich da das Baader 40mm reinschraube (12x), ist das Bild eigentlich wunderbar - aber Jupiter und Saturn schlichtweg nicht scharfstellbar. Saturn ist also nicht irgendwie ein kleines scharfes Oval, was man halt bei der Vergrößerung nicht auflösen kann, sondern ein total verwaschener, merkwürdiger, häßlicher Fleck! Mit einem 26mm Plössl (19x) wird es etwas besser, aber nicht wirklich - also immer noch kein winziges, scharfes Planetenscheibchen, sondern ein unscharfer, überstrahlter Fleck, keine Möglichkeit, es vernünftig scharfzustellen. Erst mit einem 12mm Oku (40x) seh ich dann ein richtig scharfes Planetenbild und bei höheren Vergrößerungen auch.
Also daß ich im 80/480 bei 12x kein auch nur ansatzweise scharfes Planetenbild bekomme, kann doch nicht an der Teleskopoptik liegen - und auch nicht an minderwertigen Okularen.... ?¿? Zumal es, wie gesagt, im 10x70 Fujinon mir auch nicht besser erging?
viele Grüße
Thomas